Diese T-Shirts sind nicht für Euch bestimmt. So wie ein Mercedes nicht für den bestimmt ist, der sich nur einen VW leisten kann oder will. Und natürlich sind Produkte, die im selben Land hergestellt werden, immer gleich teuer, wie die Konkurrenz-Produkte. Auf die Preise der verschiedenen Qualitäten kommt es ja nicht an. Und die wenigen Arbeitsplätze, die durch den Wegzug der Textilindustrie fehlen, sind ja auch nicht wichtig. Hätten alle in Deutschland Arbeit, wäre ein T-Shirt für 50Euro Normalpreis. Und für alle die Rechnen und es nicht können. Trigema stellt viele T-Shirts mehr her als die Neulinge, somit sehen die Preise total anders aus. Uebrigens, Ihr werdet mit den günstigen Produkten aus Fernost mehr abgezockt, weil die Margen für den Produzenten und die Zwischenhändler viel höher sind. Und wer das alles nicht glaubt, der soll sich ein günstigeres T-Shirt kaufen. Aber bitte nicht eifersüchtig sein auf die, die sich mehr leisten wollen.^^ Jeder hat seine Werte an einem andern Platz und für einige giltet halt das Sprichwort: Kleider machen Leute....
29.09.2010 00:26 Uhr
von tonycat:
So, so, vielleicht noch nicht mal Bio (hallo, 100% Deutschland: wo wächst denn bitteschön Baumwolle in Deutschland?). 1. Konventionelle Baumwollwirtschaft ist extrem (schlecht): viele Spritzmittel und ab und zu sogar noch gentechnik dazu 2. Die Arbeitsbedingungen und Löhne von Textilarbeitern sind oftmals unglaublich - nicht nur in Fernost auch in der Türkei Für mich kommt nur in Frage: 1) ökologisch und 2) auch sozialverträglich hergestellte Ware. Das "non-plus-ultra" ist hierbei Kleidung aus Hanf - aber zufällig auch meist aus China - machen die dort schon seit Jahrtausenden und diese Kleidung ist bombastisch: superbequem zu tragen (wenn genügend fein gekämmt) und superhaltbar (geht nicht kaputt) und als Händler auch nicht so teuer, ups, also, wer will mit mir Hanfkleidung verkaufen, biete jede Menge Internet-Domains, Hersteller (Import)Kontakte, Vorfinanzierung, Voraussetzung: bandbreitenmodell.de gelesen zu haben (Verschenke auch bei ernsthaften Interesse das Buch "die Geldlawine"). Made in Germany ist sehr gut, aber es geht noch besser...
27.08.2010 13:07 Uhr
von Björn Hens:
AUF DER HOMEPAGE STEHT NICHTS VON BIOBAUMWOLLE BEI GERMAN GARMENT
24.08.2010 16:08 Uhr
von Stefan Meyer:
Warum muss das Ding 50 Euro kosten?
Trigema Shirts gibt es regulär auch für unter 20 Euro (gerade im OnlineShop nachgeschaut)und die produzieren auch in Deutschland.
19.08.2010 18:30 Uhr
von fuchs:
GG verlangen 7€ Versandpauschale, wo jeder andere Online-Shop 3,90€ nimmt. Versand auch bio? Vielleicht ist GG's Preisgestaltung komplett ein bisschen überdreht?
19.08.2010 01:24 Uhr
von Volker Z.:
Ich kaufe lieber bei der Fa. mit dem Affen, die bezahlen wenigstens ihr Personal im Gegensatz zu diesesn hippen LohasGreen Shopping Projekten!
18.08.2010 21:52 Uhr
von fetzdiwall:
Das Problem der raltiv zu "hohen" Binnenproduktionskosten kann nur durch eine Einfuhrumsatzsteuer (wie z.B. in Brasilien) gelöst werden. Hier kostet ein VW aus deutscher Produktion zzgl 70 % Import-Tax, die bei einem VW aus heimischer Produktion nicht anfällt. Erschwinglich ist diesw jedoch nur, wenn wir das Gastmann`sche "Bandbreitenmodell" anwenden. Hier gibt es auf alle Binnenumsätze nur eine ein Umsatzstuer, was dem Statt 1 Billion Einnahmen verschafft. Alle anderen Stuern und Sozialabgaben können deswegen entfallen, was Brutto=Netto für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeutet. Dadurch steigen die Einkommen um bis zu 50 %, was dann die höheren Inlands-Preise bezahlbar macht und Binnen-Arbeitsplätze en mas schafft. Das ist die Lösung für die Zukunft, welches den unsätlichen Wachstumszwang ausserdem von unserer Wirtschaft nimmt.
18.08.2010 12:55 Uhr
von ole:
@Alpha Omega "Ein T-Shirt in Bio-Qualität aus Deutschland sollte prinzipiell jedem die 50 Euro wert sein!"
Das ist doch dogmatischer Nonsens. Wo steht das geschrieben? Solange ich noch bis drei zählen kann, entscheide ich das doch lieber selbst. Da es die GG T-Shirts mittlerweile auch online zu 40% reduzierten Preisen gibt, mag ich eh nicht recht an die Begründung der Macher glauben. Offenbar hatten sie ihre Gewinnspanne in Hoffnung auf das Bio-Klientel ein wenig zu hoch angesetzt. Davon mal abgesehen, schön ist anders. Aber die Neo-Prenzlauer Berger kaufen eh jeden rubbish. Hauptsache es besteht ein "in" Potential und die Sache hat einen Öko-Anstrich. Dann passt es schon.
18.08.2010 12:38 Uhr
von Chris2109:
Was hat eigentlich Ökofaire Kleidung mit Macchiato Müttern zu tun? Und der Unterschied zu H&M ist doch nicht mehr sooo groß. H&'M : T-Shirt 10€ // Ökofaires Greenpeace T-Shirt (wenn auch Basic) 18€.
(Nur um dem Argument "Ihr Reichen mit eueren Wohlstandsproblemen!" den Wind aus den Segeln zu nehmen.)
Denkt mal drüber nach!
18.08.2010 11:57 Uhr
von Jana Schütze:
Komisch: Wenn die Hersteller einen berühmten Namen haben, die Laufstege dieser Welt bevölkern, diskutiert niemand über den Preis. Da zählt nur das winzige Schildchen mit dem Labelnamen. Für dieses legen manche Leute exorbitante Summen hin. Hier wird mir zu viel über Geld geredet. Ich baue seit drei Jahren ein "Kaufhaus" auf, in dem es nur Produkte made in Germany gibt. Ich habe im Laufe der Zeit mehr als 250 kleiner Hersteller persönlich kennen gelernt, sie in ihren Werkstätten besucht. Immer wieder bin ich beeindruckt, mit welchem Elan, welchem Mut diese Menschen arbeiten. Sie haben eine Vision, eine Idee, für die sie leben. Und oft haben sie keinen doppelten Boden, sondern müssen von dem Leben, was sie herstellen. Das ist oft genug verdammt schwer. Denn die Leute leben hier, zahlen hier Miete, Strom, Lebensmittel. Sicher, nun könnte man fragen: Brauchen wir diese Produkte eigentlich? Brauchen wir handgetöpferte Keramik, gefilzte Schals, selbstgekochte Marmelade, handgefertigte Holzspiele? Nein, wir brauchen diese Dinge nicht. Das Leben geht garantiert ohne sie weiter. Aber ohne sie geht eine Kultur verloren, die ich vermissen würde. Es gehört zu meinem Lebensgefühl, dass es in meiner Stadt, meiner Straße kleine Werkstätten gibt. Ich möchte nicht nur noch die Sachen kaufen, die es überall in der Welt gibt. Ich möchte die Chance behalten, individuelle, einmalige Stücke zu erwerben. Nicht jeden Tag, aber immer mal wieder. Und ich möchte, dass uraltes Handwerk nicht ausstirbt. Deshalb liebe ich made in Germany. Deshalb gebe ich gerne auch mal ein paar Euro mehr aus.
18.08.2010 11:06 Uhr
von Keine Bio-Baumwolle!:
Ich war mal auf der Seite http://www.germangarment-shop.de/shirts-for-men und da steht nichts von Bio-Baumwolle! Was den unverschämten Preis natürlich noch unverschämter macht.
18.08.2010 10:17 Uhr
von soleá:
Bio T-Shirts die zu fairen Bedingungen hergestellt werden, gibts auch schon für knapp 20 Euro. Zwar nicht in D. produziert, aber zu fairen Löhnen in Osteuropa, (s. z.B. letzten Bericht von Stiftung Warentest vom August 2010) das ist denke ich ein guter Kompromiss, auch wenn ich es grundsätzlich aus ökologischen Gründen für sinnvoll halte, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Zudem hat der Test-Bericht auch gezeigt, dass die Billig t-shirts oft nur schlechte Qualität sind und nicht lange halten...wenn ich mir dann drei Billig t-shirts für 8 Euro kaufen muss, kommt es aufs gleiche raus, wie wenn ich mir ein gutes Bio-Shirt für 20 Euro leiste.
18.08.2010 05:11 Uhr
von Brot:
Absurd!
Wer bitteschön hat 50 € für ein T-Shirt? Oder ist bereit diese stolze Summe auszugeben?
Trigema Shirts gibts übrigens ab 15 € (auch made in Germany!).
Aber gut, die Latte Macciato-Mütter können sich das leisten, der Papa verdient ja gut.
18.08.2010 00:51 Uhr
von Salvador Ypsylon:
Wie petronius schon richtig andeutete: Ethisch sowie sozialökonomisch ist eine deutsche T-Shirt-Autakie nicht wünschenswert. Auch wenn der einzelne Bangaldeschi viel zu wenig Lohn für seine Arbeit bekommt ist es eventuell doch die einzige Möglichkeit, überhaupt an Geld zu verdienen. Auch volkswirtschaftlich ist gerade die Textilproduktion für Entwicklungsländer besonders wichtig, da sie weder kapital-, noch wissensintensiv ist aber trotzdem Devisen ins Land bringt - selbst wenn ein Großteil von ausländischen Investoren abgeschöpft wird.
Das soll nicht heißen, dass ich menschenunwürdige Arbeit gutheiße. Nur geht mir einfach dieser made-in-Germany Fetisch auf den Senkel.
18.08.2010 00:03 Uhr
von T.A.Breuer:
Na ja, Trigema kriegt das auch für 22 Euro hin.....
17.08.2010 22:16 Uhr
von deviant:
Da schafft man eine Marke, die für "deutsche Markenware" steht, und es fällt ihnen nichts anderes ein als "German Garment"?! Ich halte ja nicht viel von diesem blöddreisten Antianglizismusgewäsch, aber hier wäre das doch tatsächlich mal angebracht...
Was die Kleidung angeht, so halte ich das für ziemlichen Quatsch, weil 50€ für ein T-Shirt kaum jemand bezahlt - viel eher sollte man mal in den Ländern, in denen man produziert, angemessene Arbeitsbedingungen schaffen - das wäre auch bei moderaten Preissteigerungen möglich und man müsste sich nicht schämend abwenden, wenn die Kameras einen mal darauf ansprechen...
PS: Gerade mal überprüft: Warum schaffen es die Affen von vom Vorzeigeunternehmer von wir-produzieren-nur-in-Deutschland eigentlich, T-Shirts für unter 20€ zu verkaufen?
17.08.2010 16:15 Uhr
von Sven:
Ich verstehe nicht so ganz den Sinn dieser Produkte. Nur weil die Waren in Deutschland produziert werden, sind sie weder besonders ökologisch oder sozial vertretbarer. Wenn man die Baumwolle irgendwo in Asien anbaut und erntet, ist es aus ökologischer Sicht egal, ob man dann den Rohstoff Baumwolle oder fertige T-Shirts nach Europa transportiert. Im Gegenteil wird dann sogar noch den Einheimischen in diesen Ländern die Arbeit weggenommen. Das ist besonders ungünstig, weil sie nicht von einem sozialen System gestützt werden. Wenn man aber stattdessen darauf achtet dass die Rostoffe biologisch angebaut werden und die Arbeiter bei der Herstellung gerecht entlohnt werden, halte ich den Kauf solcher Waren für wesentlich sinnvoller. Diese Produkte Made in Germany sind doch lediglich gut dafür, den Standort Deutschland zu stärken auf Kosten der Drittweltländer.
17.08.2010 15:56 Uhr
von Chris2109:
Gute ökofaire Kleidung (wenn auch nur "Basic" // Also weitestgehend ohne aufdruck.)gibt es schon ab 25€. Ich verweise einfach mal auf das Greenpeace Warenhaus. (Nur um jetzt mal von der im Artikel erwähnten 60€-Marke wegzukommen)
Ich kenne auch ein versandhaus das ökofair und ausschließlich unter einsatz erneuerbarer Energien produzieren lässt. Von denen kostet ein t-shirt mit druck ca. 30€
So Viel Dazu. Mit der Qualität war ich bis jetzt immer äußerst zufrieden. mein tip: sich einfach mal auf fairfashion.info über labels informieren. Wer die möglichkeit dazu hat - Warum nicht?
17.08.2010 14:57 Uhr
von Gerhard Fischer:
Bio eine Massenware, nun darauf werden wir noch lange warten müssen. Einen eigenen Shop aufzumachen ist ein unternehmerisches Risiko, will überlegt sein. Wird aber nicht wirklich die Masse in den Laden bringen. Online-Shop, es gibt zu viele, nicht überzeugend, da man Bekleidung i.d.R. sehen, anfassen will. Was bleibt ist ein miteinander, d.h. bekannte Mode-Häuser, bzw. in kleineren Cities eben örtliche Bekleidungshäuser, nur über die kann bio ein Wirksamkeitsfaktor werden. Da heisst es eben für den Besitzer/Geschäftführer das Risiko zu tragen, den mut zu haben auch für Bio Werbung vor Ort zu machen. Risiko bleibt es auf absehbare Zeit.
17.08.2010 14:44 Uhr
von Alpha Omega:
Ein T-Shirt in Bio-Qualität aus Deutschland sollte prinzipiell jedem die 50 Euro wert sein! Wenn die meisten Menschen ´mal ihre Kleiderschränke durchforsten und zusammenrechnen würden, wieviel ihre Klamotten insgesamt gekostet haben, da wäre dann weniger manchmal bestimmt mehr, Stichwort "Klasse statt Masse". Denn gerade in der Textilindustrie gibt es noch viel zu selten wirklich nachvollziehbar faire Produkte und ein gutes Gewissen bei solchen Waren, die ohne Kinder- oder Sklavenarbeit produziert wurden ist somit hier auch automatisch gegeben. Alpha Omega (deren ganze Familie nur wenige, oft gebrauchte bzw. schon getragene, aber dafür ausschließlich in Bio-Qualität und damit hoffentlich auch immer fair hergestellte Kleidung und Schuhe besitzt)
17.08.2010 14:19 Uhr
von Hjalmar:
Unsere T-Shirts sind in der Produktion so teuer wie andere im Endverkauf", erklärt Sebastian Radlmeier
Und das ist eben das scheinheilige. Die firmen, die ihre T-shirts im Ausland produzieren lassen, für 50 oder 80 Cent, verkaufen sie hier für 15 oder 20 Euro. Mit der entsprechenden Marke bis zu 150 Euro. Wie dem auch sei. So biologisch und sozial verantwortlich German Garment auch sein mag, im endeffekt wollen sie das gleiche, wie adidas & co. : Profit! Wenn sie für ein T-shirt 15 bzw 20 Euro in der Produktion zahlen, sollen die mir mal erklären warum sie, diese zu 50 Euro verkaufen MÜSSEN! Wo die Transportkosten auch verschwindend gering sind. Immerhin ist unsere Gesellschaft noch nicht derart verblödet wirklich 50 euro für ein T-shirt auszugeben, solange auf der anderen Seite der Welt täglich tausende von Menschen verhungern. Obwohl das wahrscheinlich nur der Geiz ist.
MfG
17.08.2010 13:32 Uhr
von petronius:
in d kommts auf die paar arbeitsplätze in der textilfertigung nicht unbedingt an - in bangla desch sind diese arbeitsplätze lebenwichtig
bevor ich also ein t-shirt mit dem schaurigen namen "german garment" (klingt doch sehr nach pickelhaube) aus rein deutscher fertigung für 50 teuro kaufe, gäbe ich doch lieber 30 euro für ein in bangla desch zum fünffachen des dort sonst üblichen lohns gefertigtes aus. wäre wesentlich sozialwirksamer - wenn auch in einem globalen sinn und nicht rein deutschtümelnd
17.08.2010 13:31 Uhr
von Bernd:
Ich könnte mir das leisten, bin dann aber doch solidarisch mit den Mitbürgern die nicht soviel Geld haben und kaufe auch die günstigeren Klamotten.
17.08.2010 13:18 Uhr
von Anita:
Und danach gehen die Kunden Latte Macchiato trinken... *duck*
17.08.2010 13:09 Uhr
von N.Niebling:
Ich hab schon ein paar Mal versucht, "faire" Klamotten im Internet zu bestellen (z.B. bei Armedangels). Bin jedes Mal gescheitert. Entweder war die Homepage schlecht gemacht, man konnte die Teile nicht ranzoomen oder in einer anderen Farbe sehen. Oder die Homepage hat sich aufgehängt, wenn ich auf "Bestellen" geklickt habe. Oder aber, das war meistens der Fall, das was ich bestellen wollte gab es gerade nicht. Entweder nicht in meiner Größe oder in der falschen Farbe. War nicht lieferbar, wann es wieder lieferbar sein würde sagte man nicht... also daran sollten diese Firmen arbeiten!
17.08.2010 12:46 Uhr
von Philipp:
Für Jeden, der die finanziellen Mittel hat, besteht eine moralische Verpflichtung, derart zu konsumieren, alles andere wäre ethikfern.
Man braucht vor allem eine kritische Masse, die man in der Biolebensmittelbranche längst erreicht hat. Daher sind auch in den Bioläden die Preise in den letzten Jahren langsam gesunken und haben sich vielfach Supermarktpreisen angenähert. Und zwar nicht aus Gründen des Lohndumping, sondern weil die Masse einen hohen Absatz ermöglicht und daher die Stückkosten sinken. Würden alle Menschen in Deutschland Bio kaufen und zwar nach deutschen Richtlinien (Demeter, Bioland etc.) und nicht EU-Siegel, hätten wir auch dort schon lange Supermarktpreise für alle Bürger und vor allem für wesentlich gesündere und nachhaltigere Lebensmittel. Das gilt dann ebenso für die Bekleidung.
17.08.2010 11:42 Uhr
von Pabst:
Liebe Produzenten: Nehmt eure Philosophie und steckt sie euch in die Biotüte! Sie haben die Chuzpe, in einem Atemzug von "sozialer Verantwortung" und hohen Produktionskosten zu schwadronieren und wundern sich warum die Käufer wegbleiben. Sie sind wahrlich links angetünchte Ignoranten von Ärzte- und Anwaltssprösslingen. Vielleicht lasst Ihr euch ja mal eure Produkte von Pappi subventionieren, damit die -aus eurer Sicht- unteren Einkommensklassen von ca 90.000€ Jahresgehalt zuschlagen. Nö, nö Grundlagen der Ökonomie braucht Ihr nicht. Ihr seid ja angetreten alles anders zu machen. Ihr Wollt dem "gemeinen Pöbel" Bioshirts anbieten, habt aber nicht die blasseste Ahnung wie und wovon sie leben. Grüßt mir die Engelchen!
17.08.2010 11:27 Uhr
von Benjamin:
Es geht doch nicht nur um das "wollen" sondern auch um das bezahlen "können". Das mag in bestimmten In-Bezirken in Berlin weniger das Thema sein, aber mit einem T-Shirt (!) Preis von 50-60 Euro wird man mMn. nur junge, modeinteressierte und finanziell potente Kunden ansprechen können. Für die "breite Masse" bleiben da häufig eben nur Alternativen wie H&M, bei denen das (unifarbene) T-Shirt eben 8 Euro kostet.
Selbst die in Amerika produzierten (und zu amerikanischen Löhnen hergestellten) T-Shirts von American Apparell kosten bei uns schon 15-20 Euro und sind für viele schon "teuer".
Die ganzen im Artikel genannten Argumente mögen sicherlich richtig, nachvollziehbar und unterstützendswert sein. Wenn vielen Leuten das Geld fehlt, kann sich eine Marke wie diese einfach nicht durchsetzen, selbst wenn viele Leute prinzipiell die Idee gerne unterstützen und die T-Shirts tragen würden.
17.08.2010 11:22 Uhr
von reader:
50 Euro für ein T-Shirt? Ich glaube, für ein nettes Oberteil haben Leute schon mehr Geld ausgegeben. Das Problem scheint mir eher die Kollektion zu sein. Ich habe mir gerade das Angebot auf der Homepage angesehen und so leid es mir tut - die Shirts würde ich auch nicht tragen, wenn ich sie kostenlos bekäme. Ja - ist natürlich Geschmacksache! Aber ohne diese scheußliche, plumpe und ungefällige Bedruckung, nur mit einem guten Logo (nicht zu groß!!!) wären die Shirts schon besser als jetzt.
17.08.2010 11:05 Uhr
von mrfrosty:
komisch, noch keine "das sind alles probleme für öko-faschischten und die neue rechte bionade-bohème"-kommentare. macht mal hinne....
Leserkommentare
10.01.2011 17:50 Uhr
von dus:
Diese T-Shirts sind nicht für Euch bestimmt. So wie ein Mercedes nicht für den bestimmt ist, der sich nur einen VW leisten kann oder will. Und natürlich sind Produkte, die im selben Land hergestellt werden, immer gleich teuer, wie die Konkurrenz-Produkte. Auf die Preise der verschiedenen Qualitäten kommt es ja nicht an. Und die wenigen Arbeitsplätze, die durch den Wegzug der Textilindustrie fehlen, sind ja auch nicht wichtig. Hätten alle in Deutschland Arbeit, wäre ein T-Shirt für 50Euro Normalpreis. Und für alle die Rechnen und es nicht können. Trigema stellt viele T-Shirts mehr her als die Neulinge, somit sehen die Preise total anders aus. Uebrigens, Ihr werdet mit den günstigen Produkten aus Fernost mehr abgezockt, weil die Margen für den Produzenten und die Zwischenhändler viel höher sind. Und wer das alles nicht glaubt, der soll sich ein günstigeres T-Shirt kaufen. Aber bitte nicht eifersüchtig sein auf die, die sich mehr leisten wollen.^^ Jeder hat seine Werte an einem andern Platz und für einige giltet halt das Sprichwort: Kleider machen Leute....
29.09.2010 00:26 Uhr
von tonycat:
So, so, vielleicht noch nicht mal Bio (hallo, 100% Deutschland: wo wächst denn bitteschön Baumwolle in Deutschland?).
1. Konventionelle Baumwollwirtschaft ist extrem (schlecht): viele Spritzmittel und ab und zu sogar noch gentechnik dazu
2. Die Arbeitsbedingungen und Löhne von Textilarbeitern sind oftmals unglaublich - nicht nur in Fernost auch in der Türkei
Für mich kommt nur in Frage: 1) ökologisch und 2) auch sozialverträglich hergestellte Ware.
Das "non-plus-ultra" ist hierbei Kleidung aus Hanf - aber zufällig auch meist aus China - machen die dort schon seit Jahrtausenden und diese Kleidung ist bombastisch: superbequem zu tragen (wenn genügend fein gekämmt) und superhaltbar (geht nicht kaputt) und als Händler auch nicht so teuer, ups, also, wer will mit mir Hanfkleidung verkaufen, biete jede Menge Internet-Domains, Hersteller (Import)Kontakte, Vorfinanzierung, Voraussetzung: bandbreitenmodell.de gelesen zu haben (Verschenke auch bei ernsthaften Interesse das Buch "die Geldlawine"). Made in Germany ist sehr gut, aber es geht noch besser...
27.08.2010 13:07 Uhr
von Björn Hens:
AUF DER HOMEPAGE STEHT NICHTS VON BIOBAUMWOLLE BEI GERMAN GARMENT
24.08.2010 16:08 Uhr
von Stefan Meyer:
Warum muss das Ding 50 Euro kosten?
Trigema Shirts gibt es regulär auch für unter 20 Euro (gerade im OnlineShop nachgeschaut)und die produzieren auch in Deutschland.
19.08.2010 18:30 Uhr
von fuchs:
GG verlangen 7€ Versandpauschale, wo jeder andere Online-Shop 3,90€ nimmt. Versand auch bio? Vielleicht ist GG's Preisgestaltung komplett ein bisschen überdreht?
19.08.2010 01:24 Uhr
von Volker Z.:
Ich kaufe lieber bei der Fa. mit dem Affen, die bezahlen wenigstens ihr Personal im Gegensatz zu diesesn hippen LohasGreen Shopping Projekten!
18.08.2010 21:52 Uhr
von fetzdiwall:
Das Problem der raltiv zu "hohen" Binnenproduktionskosten kann nur durch eine Einfuhrumsatzsteuer (wie z.B. in Brasilien) gelöst werden. Hier kostet ein VW aus deutscher Produktion zzgl 70 % Import-Tax, die bei einem VW aus heimischer Produktion nicht anfällt. Erschwinglich ist diesw jedoch nur, wenn wir das Gastmann`sche "Bandbreitenmodell" anwenden. Hier gibt es auf alle Binnenumsätze nur eine ein Umsatzstuer, was dem Statt 1 Billion Einnahmen verschafft. Alle anderen Stuern und Sozialabgaben können deswegen entfallen, was Brutto=Netto für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeutet. Dadurch steigen die Einkommen um bis zu 50 %, was dann die höheren Inlands-Preise bezahlbar macht und Binnen-Arbeitsplätze en mas schafft.
Das ist die Lösung für die Zukunft, welches den unsätlichen Wachstumszwang ausserdem von unserer Wirtschaft nimmt.
18.08.2010 12:55 Uhr
von ole:
@Alpha Omega
"Ein T-Shirt in Bio-Qualität aus Deutschland sollte prinzipiell jedem die 50 Euro wert sein!"
Das ist doch dogmatischer Nonsens.
Wo steht das geschrieben?
Solange ich noch bis drei zählen kann, entscheide ich das doch lieber selbst. Da es die GG T-Shirts mittlerweile auch online zu 40% reduzierten Preisen gibt, mag ich eh nicht recht an die Begründung der Macher glauben. Offenbar hatten sie ihre Gewinnspanne in Hoffnung auf das Bio-Klientel ein wenig zu hoch angesetzt.
Davon mal abgesehen, schön ist anders.
Aber die Neo-Prenzlauer Berger kaufen eh jeden rubbish. Hauptsache es besteht ein "in" Potential und die Sache hat einen Öko-Anstrich. Dann passt es schon.
18.08.2010 12:38 Uhr
von Chris2109:
Was hat eigentlich Ökofaire Kleidung mit Macchiato Müttern zu tun?
Und der Unterschied zu H&M ist doch nicht mehr sooo groß. H&'M : T-Shirt 10€ // Ökofaires Greenpeace T-Shirt (wenn auch Basic) 18€.
(Nur um dem Argument "Ihr Reichen mit eueren Wohlstandsproblemen!" den Wind aus den Segeln zu nehmen.)
Denkt mal drüber nach!
18.08.2010 11:57 Uhr
von Jana Schütze:
Komisch: Wenn die Hersteller einen berühmten Namen haben, die Laufstege dieser Welt bevölkern, diskutiert niemand über den Preis. Da zählt nur das winzige Schildchen mit dem Labelnamen. Für dieses legen manche Leute exorbitante Summen hin. Hier wird mir zu viel über Geld geredet.
Ich baue seit drei Jahren ein "Kaufhaus" auf, in dem es nur Produkte made in Germany gibt. Ich habe im Laufe der Zeit mehr als 250 kleiner Hersteller persönlich kennen gelernt, sie in ihren Werkstätten besucht. Immer wieder bin ich beeindruckt, mit welchem Elan, welchem Mut diese Menschen arbeiten. Sie haben eine Vision, eine Idee, für die sie leben. Und oft haben sie keinen doppelten Boden, sondern müssen von dem Leben, was sie herstellen. Das ist oft genug verdammt schwer. Denn die Leute leben hier, zahlen hier Miete, Strom, Lebensmittel.
Sicher, nun könnte man fragen: Brauchen wir diese Produkte eigentlich? Brauchen wir handgetöpferte Keramik, gefilzte Schals, selbstgekochte Marmelade, handgefertigte Holzspiele? Nein, wir brauchen diese Dinge nicht. Das Leben geht garantiert ohne sie weiter. Aber ohne sie geht eine Kultur verloren, die ich vermissen würde. Es gehört zu meinem Lebensgefühl, dass es in meiner Stadt, meiner Straße kleine Werkstätten gibt. Ich möchte nicht nur noch die Sachen kaufen, die es überall in der Welt gibt. Ich möchte die Chance behalten, individuelle, einmalige Stücke zu erwerben. Nicht jeden Tag, aber immer mal wieder. Und ich möchte, dass uraltes Handwerk nicht ausstirbt.
Deshalb liebe ich made in Germany. Deshalb gebe ich gerne auch mal ein paar Euro mehr aus.
18.08.2010 11:06 Uhr
von Keine Bio-Baumwolle!:
Ich war mal auf der Seite http://www.germangarment-shop.de/shirts-for-men und da steht nichts von Bio-Baumwolle! Was den unverschämten Preis natürlich noch unverschämter macht.
18.08.2010 10:17 Uhr
von soleá:
Bio T-Shirts die zu fairen Bedingungen hergestellt werden, gibts auch schon für knapp 20 Euro. Zwar nicht in D. produziert, aber zu fairen Löhnen in Osteuropa, (s. z.B. letzten Bericht von Stiftung Warentest vom August 2010) das ist denke ich ein guter Kompromiss, auch wenn ich es grundsätzlich aus ökologischen Gründen für sinnvoll halte, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Zudem hat der Test-Bericht auch gezeigt, dass die Billig t-shirts oft nur schlechte Qualität sind und nicht lange halten...wenn ich mir dann drei Billig t-shirts für 8 Euro kaufen muss, kommt es aufs gleiche raus, wie wenn ich mir ein gutes Bio-Shirt für 20 Euro leiste.
18.08.2010 05:11 Uhr
von Brot:
Absurd!
Wer bitteschön hat 50 € für ein T-Shirt? Oder ist bereit diese stolze Summe auszugeben?
Trigema Shirts gibts übrigens ab 15 € (auch made in Germany!).
Aber gut, die Latte Macciato-Mütter können sich das leisten, der Papa verdient ja gut.
18.08.2010 00:51 Uhr
von Salvador Ypsylon:
Wie petronius schon richtig andeutete: Ethisch sowie sozialökonomisch ist eine deutsche T-Shirt-Autakie nicht wünschenswert. Auch wenn der einzelne Bangaldeschi viel zu wenig Lohn für seine Arbeit bekommt ist es eventuell doch die einzige Möglichkeit, überhaupt an Geld zu verdienen. Auch volkswirtschaftlich ist gerade die Textilproduktion für Entwicklungsländer besonders wichtig, da sie weder kapital-, noch wissensintensiv ist aber trotzdem Devisen ins Land bringt - selbst wenn ein Großteil von ausländischen Investoren abgeschöpft wird.
Das soll nicht heißen, dass ich menschenunwürdige Arbeit gutheiße. Nur geht mir einfach dieser made-in-Germany Fetisch auf den Senkel.
18.08.2010 00:03 Uhr
von T.A.Breuer:
Na ja, Trigema kriegt das
auch für 22 Euro hin.....
17.08.2010 22:16 Uhr
von deviant:
Da schafft man eine Marke, die für "deutsche Markenware" steht, und es fällt ihnen nichts anderes ein als "German Garment"?! Ich halte ja nicht viel von diesem blöddreisten Antianglizismusgewäsch, aber hier wäre das doch tatsächlich mal angebracht...
Was die Kleidung angeht, so halte ich das für ziemlichen Quatsch, weil 50€ für ein T-Shirt kaum jemand bezahlt - viel eher sollte man mal in den Ländern, in denen man produziert, angemessene Arbeitsbedingungen schaffen - das wäre auch bei moderaten Preissteigerungen möglich und man müsste sich nicht schämend abwenden, wenn die Kameras einen mal darauf ansprechen...
PS: Gerade mal überprüft: Warum schaffen es die Affen von vom Vorzeigeunternehmer von wir-produzieren-nur-in-Deutschland eigentlich, T-Shirts für unter 20€ zu verkaufen?
17.08.2010 16:15 Uhr
von Sven:
Ich verstehe nicht so ganz den Sinn dieser Produkte. Nur weil die Waren in Deutschland produziert werden, sind sie weder besonders ökologisch oder sozial vertretbarer. Wenn man die Baumwolle irgendwo in Asien anbaut und erntet, ist es aus ökologischer Sicht egal, ob man dann den Rohstoff Baumwolle oder fertige T-Shirts nach Europa transportiert. Im Gegenteil wird dann sogar noch den Einheimischen in diesen Ländern die Arbeit weggenommen. Das ist besonders ungünstig, weil sie nicht von einem sozialen System gestützt werden.
Wenn man aber stattdessen darauf achtet dass die Rostoffe biologisch angebaut werden und die Arbeiter bei der Herstellung gerecht entlohnt werden, halte ich den Kauf solcher Waren für wesentlich sinnvoller.
Diese Produkte Made in Germany sind doch lediglich gut dafür, den Standort Deutschland zu stärken auf Kosten der Drittweltländer.
17.08.2010 15:56 Uhr
von Chris2109:
Gute ökofaire Kleidung (wenn auch nur "Basic" // Also weitestgehend ohne aufdruck.)gibt es schon ab 25€.
Ich verweise einfach mal auf das Greenpeace Warenhaus.
(Nur um jetzt mal von der im Artikel erwähnten 60€-Marke wegzukommen)
Ich kenne auch ein versandhaus das ökofair und ausschließlich unter einsatz erneuerbarer Energien produzieren lässt. Von denen kostet ein t-shirt mit druck ca. 30€
So Viel Dazu.
Mit der Qualität war ich bis jetzt immer äußerst zufrieden.
mein tip: sich einfach mal auf fairfashion.info über labels informieren. Wer die möglichkeit dazu hat - Warum nicht?
17.08.2010 14:57 Uhr
von Gerhard Fischer:
Bio eine Massenware, nun darauf werden wir noch lange warten müssen.
Einen eigenen Shop aufzumachen ist ein unternehmerisches Risiko, will überlegt sein. Wird aber nicht wirklich die Masse in den Laden bringen.
Online-Shop, es gibt zu viele, nicht überzeugend, da man Bekleidung i.d.R. sehen, anfassen will.
Was bleibt ist ein miteinander, d.h. bekannte Mode-Häuser, bzw. in kleineren Cities eben örtliche Bekleidungshäuser, nur über die kann bio ein Wirksamkeitsfaktor werden. Da heisst es eben für den Besitzer/Geschäftführer das Risiko zu tragen, den mut zu haben auch für Bio Werbung vor Ort zu machen.
Risiko bleibt es auf absehbare Zeit.
17.08.2010 14:44 Uhr
von Alpha Omega:
Ein T-Shirt in Bio-Qualität aus Deutschland sollte prinzipiell jedem die 50 Euro wert sein!
Wenn die meisten Menschen ´mal ihre Kleiderschränke durchforsten und zusammenrechnen würden, wieviel ihre Klamotten insgesamt gekostet haben, da wäre dann weniger manchmal bestimmt mehr, Stichwort "Klasse statt Masse".
Denn gerade in der Textilindustrie gibt es noch viel zu selten wirklich nachvollziehbar faire Produkte und ein gutes Gewissen bei solchen Waren, die ohne Kinder- oder Sklavenarbeit produziert wurden ist somit hier auch automatisch gegeben.
Alpha Omega (deren ganze Familie nur wenige, oft gebrauchte bzw. schon getragene, aber dafür ausschließlich in Bio-Qualität und damit hoffentlich auch immer fair hergestellte Kleidung und Schuhe besitzt)
17.08.2010 14:19 Uhr
von Hjalmar:
Unsere T-Shirts sind in der Produktion so teuer wie andere im Endverkauf", erklärt Sebastian Radlmeier
Und das ist eben das scheinheilige.
Die firmen, die ihre T-shirts im Ausland produzieren lassen, für 50 oder 80 Cent, verkaufen sie hier für 15 oder 20 Euro. Mit der entsprechenden Marke bis zu 150 Euro. Wie dem auch sei.
So biologisch und sozial verantwortlich German Garment auch sein mag, im endeffekt wollen sie das gleiche, wie adidas & co. : Profit!
Wenn sie für ein T-shirt 15 bzw 20 Euro in der Produktion zahlen, sollen die mir mal erklären warum sie, diese zu 50 Euro verkaufen MÜSSEN! Wo die Transportkosten auch verschwindend gering sind.
Immerhin ist unsere Gesellschaft noch nicht derart verblödet wirklich 50 euro für ein T-shirt auszugeben, solange auf der anderen Seite der Welt täglich tausende von Menschen verhungern. Obwohl das wahrscheinlich nur der Geiz ist.
MfG
17.08.2010 13:32 Uhr
von petronius:
in d kommts auf die paar arbeitsplätze in der textilfertigung nicht unbedingt an - in bangla desch sind diese arbeitsplätze lebenwichtig
bevor ich also ein t-shirt mit dem schaurigen namen "german garment" (klingt doch sehr nach pickelhaube) aus rein deutscher fertigung für 50 teuro kaufe, gäbe ich doch lieber 30 euro für ein in bangla desch zum fünffachen des dort sonst üblichen lohns gefertigtes aus. wäre wesentlich sozialwirksamer - wenn auch in einem globalen sinn und nicht rein deutschtümelnd
17.08.2010 13:31 Uhr
von Bernd:
Ich könnte mir das leisten, bin dann aber doch solidarisch mit den Mitbürgern die nicht soviel Geld haben und kaufe auch die günstigeren Klamotten.
17.08.2010 13:18 Uhr
von Anita:
Und danach gehen die Kunden Latte Macchiato trinken... *duck*
17.08.2010 13:09 Uhr
von N.Niebling:
Ich hab schon ein paar Mal versucht, "faire" Klamotten im Internet zu bestellen (z.B. bei Armedangels). Bin jedes Mal gescheitert. Entweder war die Homepage schlecht gemacht, man konnte die Teile nicht ranzoomen oder in einer anderen Farbe sehen. Oder die Homepage hat sich aufgehängt, wenn ich auf "Bestellen" geklickt habe. Oder aber, das war meistens der Fall, das was ich bestellen wollte gab es gerade nicht. Entweder nicht in meiner Größe oder in der falschen Farbe. War nicht lieferbar, wann es wieder lieferbar sein würde sagte man nicht... also daran sollten diese Firmen arbeiten!
17.08.2010 12:46 Uhr
von Philipp:
Für Jeden, der die finanziellen Mittel hat, besteht eine moralische Verpflichtung, derart zu konsumieren, alles andere wäre ethikfern.
Man braucht vor allem eine kritische Masse, die man in der Biolebensmittelbranche längst erreicht hat. Daher sind auch in den Bioläden die Preise in den letzten Jahren langsam gesunken und haben sich vielfach Supermarktpreisen angenähert. Und zwar nicht aus Gründen des Lohndumping, sondern weil die Masse einen hohen Absatz ermöglicht und daher die Stückkosten sinken. Würden alle Menschen in Deutschland Bio kaufen und zwar nach deutschen Richtlinien (Demeter, Bioland etc.) und nicht EU-Siegel, hätten wir auch dort schon lange Supermarktpreise für alle Bürger und vor allem für wesentlich gesündere und nachhaltigere Lebensmittel. Das gilt dann ebenso für die Bekleidung.
17.08.2010 11:42 Uhr
von Pabst:
Liebe Produzenten:
Nehmt eure Philosophie und steckt sie euch in die Biotüte!
Sie haben die Chuzpe, in einem Atemzug von "sozialer Verantwortung" und hohen Produktionskosten zu schwadronieren und wundern sich warum die Käufer wegbleiben. Sie sind wahrlich links angetünchte Ignoranten von Ärzte- und Anwaltssprösslingen. Vielleicht lasst Ihr euch ja mal eure Produkte von Pappi subventionieren, damit die -aus eurer Sicht- unteren Einkommensklassen von ca 90.000€ Jahresgehalt zuschlagen. Nö, nö Grundlagen der Ökonomie braucht Ihr nicht. Ihr seid ja angetreten alles anders zu machen.
Ihr Wollt dem "gemeinen Pöbel" Bioshirts anbieten, habt aber nicht die blasseste Ahnung wie und wovon sie leben. Grüßt mir die Engelchen!
17.08.2010 11:27 Uhr
von Benjamin:
Es geht doch nicht nur um das "wollen" sondern auch um das bezahlen "können". Das mag in bestimmten In-Bezirken in Berlin weniger das Thema sein, aber mit einem T-Shirt (!) Preis von 50-60 Euro wird man mMn. nur junge, modeinteressierte und finanziell potente Kunden ansprechen können. Für die "breite Masse" bleiben da häufig eben nur Alternativen wie H&M, bei denen das (unifarbene) T-Shirt eben 8 Euro kostet.
Selbst die in Amerika produzierten (und zu amerikanischen Löhnen hergestellten) T-Shirts von American Apparell kosten bei uns schon 15-20 Euro und sind für viele schon "teuer".
Die ganzen im Artikel genannten Argumente mögen sicherlich richtig, nachvollziehbar und unterstützendswert sein. Wenn vielen Leuten das Geld fehlt, kann sich eine Marke wie diese einfach nicht durchsetzen, selbst wenn viele Leute prinzipiell die Idee gerne unterstützen und die T-Shirts tragen würden.
17.08.2010 11:22 Uhr
von reader:
50 Euro für ein T-Shirt? Ich glaube, für ein nettes Oberteil haben Leute schon mehr Geld ausgegeben. Das Problem scheint mir eher die Kollektion zu sein. Ich habe mir gerade das Angebot auf der Homepage angesehen und so leid es mir tut - die Shirts würde ich auch nicht tragen, wenn ich sie kostenlos bekäme.
Ja - ist natürlich Geschmacksache! Aber ohne diese scheußliche, plumpe und ungefällige Bedruckung, nur mit einem guten Logo (nicht zu groß!!!) wären die Shirts schon besser als jetzt.
17.08.2010 11:05 Uhr
von mrfrosty:
komisch, noch keine "das sind alles probleme für öko-faschischten und die neue rechte bionade-bohème"-kommentare. macht mal hinne....