• 13.10.2011

Klage gegen Webseitenanbieter Euroweb

Eine Homepage für 12.000 Euro

Das Düsseldorfer Unternehmen "Euroweb" wirbt für kostenlose Homepages. Doch wer unterschreibt, muss teuer bezahlen. Jetzt verhandelt der Bundesgerichtshof den Fall.von Johannes Kulms

  • 04.04.2012 12:10 Uhr

    von Unternehmer aus der Schweiz:

    Also ich kann da nur folgendes sagen. Die Unternehmer die die allgemeine Vertragsangaben nicht gelesen haben sind selber schuld. Da drin steht alles. Ich habe auch mit Euroweb einen Vertrag abgeschlossen und mir war bewusst das ich über 4 Jahre hinweg montaliche Kosten habe.

    Ich finde es einfach lächerlich wie (sogenannte) Unternehmer einen Vertrag unterschreiben ohne diesen auch nur einmal richtig gelesen zu haben.

  • 27.03.2012 16:15 Uhr

    von Jürgen:

    Auch ich gehöre als Kleinunternehmer zu denen, die auf die vollmundigen Versprechungen von E.... hereingefallen bin.
    Selbstverständlich bin ich als Unternehmer verantwortlich für meine Entscheidungen und werde daher nicht den Klageweg einschreiten, sondern die Sache aussitzen. Eine Internetseite haben sie ja erstellt, wobei über die Qualität? na, ja.

    Das schlimme ist nur, auch wenn man ja lt. Vertrag an der Internetseite Veränderungen beauftragen kann, traut man sich dort nicht einmal anzurufen, da mann Gefahr läuft, das die den Vetrag mit fadenscheinigen Gründen verlängern wollen.
    Beispiel: Telefonische Angebot kostenlose Onlineradaktion.
    Diese Angebot haben ich nicht angenommen, trotzdem wurde anschließend behauptet, es wurde ein neuer bindender Vertrag geschlossen.
    Diesmal bestand ich auf das angebliche Protokoll des Telefongespräches und nun wurde die Vetragsverlängerung aus Kulanzgründen zurückgenommen.

    Handwerker, sucht euch eine Web-Design Firma vor Ort, die machen Euch Eure Seite besser und kostengünstiger.

  • 19.03.2012 19:36 Uhr

    von Verropoulos:

    Hallo, eigentlich dachte ich das Thema sei vom Tisch. Ja , ich gehöre auch zu denen die sich über Tisch ziehen ließen. Doch schwups, nach zwei Jahren, bekam ich heute wieder Post von Euro-Web. Ich denke die verdienen ihr Geld jetzt mit prozessieren. Hoffentlich wird dieser Firma endlich mal das Handwerk gelegt. Eine damalige Kündigung, bzw. Stornierung des Vertrages wurde nicht angenommen. Wir haben fast zwei Jahre um Auflösung des Vertrages gekämpft und jede Menge Geld dafür bezahlt. Für dieses Verhalten gibt es für die Firma Euro-Web auch noch ne Auszeichnung. Ich weiß ja nicht, wo die Düsseldorfer Richter ihre Ausbildung gemacht haben, wenn sie bis heute noch nicht erkannt haben, was für eine Betrugsfirma Euro-Web ist.
    Ich rate allen Firmen ab, mit Euro-Web Geschäfte zu machen.

  • 21.02.2012 16:50 Uhr

    von Mustermaxx:

    Hallo Zusammen,

    ich selbst glaube, dass hier einfach 2 Faktoren eine Rolle spielen! 1. Sicherlich gibt es in jedem Vertrieb schwarze Scharfe! Die sich durch die Welt lügen. und erzählen Unwahrheiten um an Verträge zu kommen! Diese werden jedoch langfristig im Vertrieb, egal wo, keinen Erfolg haben! 2. Glaube ich einigen Unternehmern nicht, ich weis aus sicheren Quellen, dass die Mitarbeiter richtig geschult werden, und genaustens überprüft werden, was sie sagen dürfen. Ich selbst habe die Erfahrung mit Euroweb gemacht und erstaunt sehr gute. Ich habe eine gute Resonanz und die besprochenen Dinge wurden definitiv eingehalten. Und wenn ein Unternehmer Jemanden, den er seit einigen Minuten kennt, etwas unterschreibt, ohne sich die lediglich 7 AGB durchzulesen, dann ist es eine Unternehmerische Fehlleistung HOCH 2 und nicht die Schuld von Euroweb. Desweiteren sollten sich diejenigen die hier meckern anhören, dass nicht von Kostenlos gesprochen wird, sondern von einer Erstellungskostenfreien Präsenz. Oder hat Jemand von Ihnen gehört, dass es in Deutschland etwas kostenloses gibt? Den Wert den die Euroweb Gruppe so zu sagen vorschießt ist definitiv enorm, ein vergleichbaren Konzept liegt bei mindesten 6-12 T Euro, und zwar ohne Pflege. Dagegen sind die mtl. Servicepauschalen ein Witz. Für jeden vernüftigen Unternehmer ist eine professionele Homepage immer mit hohen Investitionkosten verbunden. Sieht mal bei Piperweb aus Hameln, die haben rund 8000 € kassiert und haben Seiten versprochen mit einer Anzahlung von 3-5T€, Stand 12/2011, jetzt ist Piperweb pleite! Wenn Ihr also Fragn habt, schreibt mich an...

  • 02.02.2012 16:45 Uhr

    von Alex:

    Mag sein das hier teilweise leichtsinnig und vorschnell Verträge unterschrieben werden. Nur weis man als Außenstehender nicht wie der Vertreter geschickt das Kleingedruckte zudeckt oder den Kunden ablenkt oder sich die Unterschrift erschleicht. Am Ende unterschreibt man etwas, was unter einem Blatt liegt wa sman liest.

    Der Firma E******* kann am Ende nichts vorgewurfen werden, da allein der Vertreter die Masche anwendet und man sich davon distanzieren kann als Firma.

    -----

    Eine weitere Masche !!! Kunden werden angerufen und erzählt ob Sie eine Überarbeitung wünschen, z.B. wir machen mal paar News rein. Am Ende kommt ein Vertreter der sich was bestätigen lassen muss. Der Unternehmer unterschreibt (leider) und liest nicht das Kleingedruckte. Ende vom LIED er hat den selben Vertrag um die ursprüngliche Laufzeit verlängert !!! (für eine Änderung)

    ----

    Wer bei E***** ist oder bleibt ist selber Schuld. Leute schickt doch Eure scheiß Kündigung gleich hinterher !!! unbegreiflich so mancher Eurowebkunde...

  • 08.01.2012 13:38 Uhr

    von Karo:

    Seit Vorgestern gehöre ich auch zu den dummen Kleinunternehmerinnen. Spät nach Feierabend um ca 22:00 erlag ich dem Charme des tüchtigen, verlogenen Eurowebmitarbeiters und unterschrieb endlich. Gestern kam das böse Erwachen als ich endlich im Internet Recherchen anstellte und die Eurowebbetrügereien offensichtlich wurden. Montag geht natürlich meine Vertragskündigung dort ein und ich hoffe glimpflich davon zu kommen. Für hilfreiche Tips bin ich sehr dankbar.

  • 30.10.2011 13:08 Uhr

    von IchBinSauer:

    Als ehemaliger Mitarbeiter dieser Firma kann ich nur sagen FINGER WEG. Selbst die Mitarbeiter werden abgezockt indem sie einfach keine Gehälter samt Spesen zahlen. Trotz mehrmaliges Anschreiben per EMail und postalisch erfolgte keinerlei Reaktion.
    Um es kurz zu sagen... von dieser Firma wird man nur verarscht!!!! Das Geld für eine Klage habe ich nicht aber ich werde zumindest die Wahrheit solange öffentlich machen bis jemand mir mein Geld, für das ich gearbeitet habe, zahlt.

  • 20.10.2011 11:18 Uhr

    von claus:

    ....ich lese mit großem Interesse in diesem gut gemachtem Forum. Auch ich wurde vor gut 3 Jahren über den Tisch gezogen, habe mich aber gewehrt! Resultat über den den Schriftwechselder Anwälte und dem OLG Düsseldorf: Vergleich zu meinen Gunsten :-) ....es geht doch, wenn man sich wehrt!!
    Bin mit dem Urteil absolut zufrieden, dank eines Anwaltes der sich nicht von Briefköpfen der Kanzlei Berger einlullen lässt.
    Denkt aber bitte immer wieder daran, es gibt auf dieser Welt (Internet u.s.w.) so gar nichts für umsonst, auch wenn alle Außendienstmitarbeiter von EUROWEB das Gegenteil behaupten!

  • 19.10.2011 18:25 Uhr

    von Jörg Reinholz:

    Ja. Der nötige Abstand fehlt. Es ist auch nicht Aufgabe einer Rechtsanwaltskanzlei unwahr und tatsachenverzerrend über Prozessverläufe zu berichten.

    Mich würde nicht wundern wenn sich herausstellt, dass der "RA" Philipp Berger tiefer drin steckt als man von einem Rechtsanwalt glauben mag. Ich Hatte zu dem Thema gerade ein sehr aufschlussreiches Gespräch.

  • 19.10.2011 14:25 Uhr

    von Christian:

    Zu Ihren Kommentar KFR

    Es hat nichts mit Intellegents zu tun , eine Vertrag falsch zu verstehen, man hat einfach zu wenig Zeit als Selbständiger sich um Handykosten ,Telefonkosten, Stromkosten oder wie in dem Fall um die Seriösetät einer Firma zu kümmern , wenn man jeden Tag 13-15 Stunden Arbeiten muß , kommt es auch zu solchen Situationen das ein fehler passiert , in dem Fall auch ein sehr teuerer!!!

    Also Bitte nicht einfach alles pauschalieren wenn man nicht den Täglichen kampf mitmachen muß.

  • 18.10.2011 15:19 Uhr

    von Marius:

    Hallo Herr REinholz,

    Sie schreiben:

    "Bedenklich ist nunmehr auch das die Kanzlei Philipp Berger sich die Sache ihrer Mandantin zu Eigen macht und wiederholt offensichtlich unwahr über BGH-Verfahren ihrer Mandantin berichtet."

    was daran ist denn bedenklich?
    Und ist mit zu eigen machen gemeint, das der nötige Abstand fehlt?
    Immerhin waren SIe so bedacht, bevor alles an die Wand fährt, die Revision zurückzuziehen.

    Danke für IHre Antwort

  • 17.10.2011 16:52 Uhr

    von Jörg Reinholz:

    Zitat (von KFR):

    "wie überaus intelligent muss der Mittelstand sein, nicht einmal die Verträge auf Laufzeit und Folgekosten zu prüfen;
    so langsam wird mir einiges klar, warum soviel hierzulande schief läuft !"

    Antwort:

    Ach ja. Das ist die zwar viel gehörte, klare aber nutzlose, erbärmliche und darüber hinaus auch dissoziale Verteidigungsstrategie: Das Opfer soll Schuld sein. Sind es viele Opfer, dann sind viele Schuld - nur halt nicht der oder die TÄTER.

  • 17.10.2011 16:08 Uhr

    von Jörg Reinholz:

    Der Ausgang des Verfahrens ist klar, die Kanzlei Berger berichtet selbst, dass die Revision zurück genommen wurde. Allerdings sind diese nicht ganz bei der Wahrheit geblieben.

    Unter

    https://rechtsfreiezoneeuroweb.wordpress.com/2011/10/14/euroweb-nimmt-revision-vor-dem-bgh-zuruck-vii-zr-2211-13-10-2011/

    findet sich ein Prozessbericht und unter

    https://rechtsfreiezoneeuroweb.wordpress.com/2011/10/14/euroweb-nimmt-revision-vor-dem-bgh-zuruck-vii-zr-2211-13-10-2011/#comment-309

    ein Kommentar hinsichtlich des Wahrheitswertes der Verlautbarung der Kanzlei Berger.

    Wie auch immer: Fakt ist, die Aufhebung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung ist rechtskräftig, das Urteil des LG Hildesheim hätte der Revision standgehalten, wäre diese nicht zurückgenommen worden.

    Bedenklich ist nunmehr auch das die Kanzlei Philipp Berger sich die Sache ihrer Mandantin zu Eigen macht und wiederholt offensichtlich unwahr über BGH-Verfahren ihrer Mandantin berichtet.

  • 17.10.2011 09:57 Uhr

    von Marc:

    @ziesch

    Im Verlauf der Verhandlung ist deutlich geworden, daß die Verantwortlichen von EW das Ganze verlieren werden und dann haben sie die Revision zurück gezogen.
    Das heißt:
    1) das Urteil der Vorinstanz ist gültig.
    2) es gibt keinen Musterprozeß, an den sich andere anhängen können. Doch: Wie's geht, beschreibt Jörg Reinholz weiter unten

  • 17.10.2011 09:52 Uhr

    von Andy Schulz:

    Jeder, der glaubt, er könne selbst nie auf einen Betrug reinfallen, tut dies genau so lange, bis er selbst mal davon betroffen ist. Da werden geschickt menschliche Eigenschaften, ich will sie noch nicht einmal Schwächen nennen, ausgenutzt. Mein Fazit: Bei mir kann jetzt jeder wieder gehen, der nicht Kunde ist, wenn ich ihn nicht kenne. Schade nur für die Seriösen, falls es die auch noch geben sollte.

  • 17.10.2011 09:42 Uhr

    von Marc:

    @von ThomasJ
    @Alle, die eine Coldcall erhalten haben:

    Bitte bei Herrn RA Richter in Berlin melden, die Coldcalls wurden mittlerweile per einstweiliger Verfügung verboten.

    Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 250.000 € geahndet. Doch zunächst fängt es mit einem kleinen Betrag an. Damit jedoch können wir diese üble Masche stoppen!

  • 16.10.2011 11:48 Uhr

    von ziesch:

    Hallo,
    wer kennt den Ausgang des BGH Verfahrens vom 13.10.2011 ?
    Wer kennt Firmen, die in den letzten 4-6 Monaten auf die kaltaquise angesprungen sind und einen Vertrag gemacht haben ?

    Interessant wäre auch der Kontakt zu den Firmen, die zwar angerufen worden sind, die aber dann keinen Abschluss gemacht haben.

    MfG

    Zisch
    Redaktion
    Altenpflege TV
    02368 - 9788401

  • 14.10.2011 18:29 Uhr

    von Anka:

    Ich kann Thorsten Romakers Geschichte aus eigener leidlicher Erfahrung bestätigen. Die Anrufe sind allesamt Cald Calls und die Gespräche mit den AD'lern kommen unter bewußter Vorspiegelung falscher Tatsachen zustande. Genau so wie im Leitfaden hat die Dame auch bei mir angerufen. Ich habe sie drei Mal gefragt, wo der Haken sei und wo die versteckten Kosten wären. Sie hat mir drei Mal bewußt wahrheitswidrig gesagt, daß mich die neue HP nichts kosten würde.

    Einen solchen Leitfaden habe ich ebenfalls in den Fingern gehabt - aus dem Jahr 2009. Dort konnte ich den Wortlaut des Erstanrufs und des anschließenden Gesprächs beinahe wörtlich wiedererkennen.

    Gott sei Dank kommt diese Masche jetzt ins Wachbewußtsein einer größeren Menschenmenge und hoffentlich sind alle so klug, diese bereits beim ersten Anruf zu erkennen.

  • 14.10.2011 16:26 Uhr

    von Jörg Reinholz:

    "Diese Anklagen sind für Euroweb kein großes Problem,"

    Diese Sache ist eines. Denn jetzt ist der Weg frei, dass tausende der so getäuschten Kunden die Nichtigkeit des Vertrages feststellen lassen können. Der BGH wird seine Meinung nicht ändern ... Die Akten des LG Hildesheim, 7 S 232/09 und des AG Burgdorf, 3 C 553/08 stellen eine gute und brauchbare Anleitung für den vertretenden Anwalt dar. Es muss praktisch nur noch gesagt werden: "Und bei mir war es GENAU so!"

  • 14.10.2011 15:27 Uhr

    von Marc:

    @Jan:

    Der Autor meint also, daß die es tatsächlich geschafft hätten, 20.000 Dumme über den Tisch zu ziehen?

    Nein, die Masche ist so ausgefeilt, von denen, die einen Außendienst-MA m Hause hatten, habe es nur wenige geschafft, diesen schadlos wieder loszuwerden

    Habe selber 40 Zeugen zusammengetrommelt, die ähnliches erfahren haben, wie ich !

  • 14.10.2011 14:53 Uhr

    von ThomasJ:

    tja, die Masche ist echt nicht schlecht... und die "Vetreter" nutzen jede Möglichkeit und sind nicht dumm. Ich hatte vor 2 Tagen jemanden am Telefon,...
    Das Kontaktgespräch ist schnell und es wird auf einen Termin gedrängt. Das erste Mal stutzig wurde ich, als nachgefragt wurde, ob ich alleinig handeln kann, oder ob noch jemand Mitspracherecht hat.

    Nur kurz nach dem Gespräch kommt die schriftliche Terminbestätigung, in der man auch darauf hingewiesen wird, sich über das Unternehmen zu informieren...
    Das habe ich gemacht, aber über Google, ... ;-)

    Darauf hin habe den "Vertreter" wieder ausgeladen. Im Nachhinein Schade, ich hätte das Gespäch sonst mittels GoPro aufzeichnen können...

    ALSO VORSICHT!

  • 14.10.2011 11:12 Uhr

    von Rick:

    Diese Anklagen sind für Euroweb kein großes Problem, schon in der Vergangenheit wurden viele Tochterfirmen mit dem gleichen Geschäftsmodel gegründet da werden sich immer Opfer finden. Siehe Webstyle, Maxclip, Ramona und und und... alles Euroweb Töchter.

  • 13.10.2011 23:28 Uhr

    von Terminbeobachter:

    Im Termin beim BGH am 13.10.2011 hatte der vorsitzende Richter seine Vorabeinschätzung zur Frage der arglistigen Täuschung kundgetan und erläutert, daß seiner Auffassung nach kein Zweifel bestünde, daß die Voraussetzungen hierfür zu bejahen seien. Um einem BGH-Urteil aus dem Wege zu gehen, wurde seitens Euroweb die Revision zurückgenommen.

  • 13.10.2011 21:50 Uhr

    von Jennifer:

    Ich habe von 1 Woche eine Rechnung von Euroweb über 7.000 Euro erhalten. Ich hatte zwar Ende April mich einlullen lassen und vorerst einen Vertrag unterschrieben - gleiche Masche wie anscheinend überall:"dieses Angebot gilt nur heute", "Sie haben keine weitere Kosten", ...- aber ich habe gleich Anfang Mai gekündigt und dachte ich wäre da raus.
    JETZT bekomme ich auf einmal eine Rechnung ( IM OKTOBER!!!!) über 7.000 Euro und das obwohl ich außer einem Besuch der Mitarbeiter nichts von der Firma erhalten habe.
    Habe das ganze an einen Anwalt weiter gegeben und hoffe das es ein gutes Ende nimmt.
    Ich müsste meine kleine Praxis schließen - sollte Euroweb gewinnen.

    Bin über jede Hilfe, jeden guten Rat sehr dankbar.

    JM

  • 13.10.2011 15:20 Uhr

    von Joachim Graf:

    Wir haben es uns bei dem Internet Agenturranking (www.internetagentur-ranking.de) nicht einfach gemacht. Aber die Zahlen, die Euroweb angegeben hat (siehe Urteil 34 O 149/11) sind falsch. Und für mich lassen sie den Schluss zu, dass diese Agentur ihr Geld mit etwas anderes verdient als Webdesign

  • 13.10.2011 13:48 Uhr

    von Norbert:

    Hier wird immer wieder gefordert, dass man doch Verträge lesen soll, bevor man unterschreibt. Viel Spaß bei Versuch die 2-10 Seiten Kleingedrucktes zu lesen, während der Vertreter daneben sitzt.

    Die Frage ist ja wohl eher, warum man immer noch Fett kostenlos schreiben darf, wenn die realen Kosten weit überdurchschnittlich sind. Und ginge es um beispielsweise Hostingkosten von 20€ ab dem 4. Monat gäbe es nicht die Vielzahl von Prozessen.

  • 13.10.2011 13:14 Uhr

    von krekovic:

    interessant ist wie der laden auch mit mitarbeitern umgeht die nicht mehr 'funktionieren', hoffentlich kommt jetzt mehr ans tageslicht und ehemalige fangen an mal die wahrheit zu erzählen

  • 13.10.2011 12:04 Uhr

    von Jan:

    Ja das böse Unternehmen, dass den ahnungslosen Kunden über den Tisch zieht. Sollte man nach Jahren nicht langsam begriffen haben, dass man sich gerade das Kleingedruckte in Verträgen anschauen soll? Auch sollte man skeptisch werden, wenn der Vertragsschluss so schnell wie möglich erfolgen soll.

    Aber nein....das wäre ja mit Arbeit verbunden.

  • 13.10.2011 11:03 Uhr

    von Mein Name:

    Wann begreifen die leute endlich, dass es NIX für umsonst gibt!? (jedenfalls nicht in diesem Wirtschaftssystem) Dann würden solche systematischen Ausplünderungen auch nicht mehr funktionieren... Aber naja, in Zeiten in denen man auf ein Preisschild nur zwei Preise schreiben und den höheren durchstreichen muss, damit sich das ding besser verkauft, ists auch kein wunder. es lebe die Rabattgeilheit!

  • 13.10.2011 10:23 Uhr

    von Freund der Gerechtigkeit:

    Na ENDLICH. Wurde langsam Zeit, dass dieses Rattennest öffentlich ausgeräuchert wird.

  • 13.10.2011 09:53 Uhr

    von Rechtsfreie Zone:

    Einige Angaben im Artikel sind leider ungenau und dies führt zu einem falschen Eindruck:

    Die Fakten:

    1)
    Die Euroweb hat auch zahlreiche Prozesse verloren, insbesondere die bisher 8 bekannten Verfahren vor dem BGH: II ZR 79/09, VII ZR 111/10, VII ZR 133/10, VII ZR 134/10, VII ZR 135/10, VII ZR 146/10, VII ZR 164/10, VII ZR 223/10, VII ZR 45/11

    In den verfahren ging es um die Kündbarkeit der Verträge (diese sind kündbar) und um die Zahlungsansprüche die vielfach gänzlich oder mindestens zum größten Teil verworfen wurden. Das vor den BGH-Verfahren z.B. das LG Kamenz unsinnig urteilte wird sich nicht wiederholen.

    2)
    Bei (nur behaupteten) 20.000 Kunden 2.000 Prozesse ist nicht normal. Wenn es "normal" wäre, dann wären die Deutschen ein Volk von Querulanten.

    3)
    In Kassel läuft ein Verfahren vor dem Landgericht, in welchem es darum geht, ob die die Euroweb mit der Zahl von 20.000 Kunden werben darf. Der dortige Kläger hat vorgerechnet, dass die Euroweb allenfalls 10-11.000 Kunden hat. Bis jetzt wurde seitens der Euroweb in der Sache nichts handfestes vorgetragen. (12 O 4008/11)

    4) Die Euroweb hat auch das Verfahren um die Wiederaufnahme in das Ranking verloren. Die Richter des LG Düsseldorf haben im Urteil 34 O 149/11 ausgeführt, dass die Euroweb den Betreibern des Rnkings gegenüber objektiv und unstreitig (also unzweifelhaft) unwahre Angaben gemacht haben.

  • 13.10.2011 08:57 Uhr

    von KFR:

    wie überaus intelligent muss der Mittelstand sein, nicht einmal die Verträge auf Laufzeit und Folgekosten zu prüfen;
    so langsam wird mir einiges klar, warum soviel hierzulande schief läuft !

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder