In der Zeitschrift "Neon" ist mindestens ein, möglicherweise mehrere gefälschte Interviews erschienen. Aufgeflogen war der Fake durch eine Hinweis des Mangements von Beyoncé Knowles.
Raman, wer sich für Beyonce extremst interessiert, ist mit Betrug an der Sache bestens vertraut und ergötzt sich an der "Fälschung" des Interviews, die gerne als Dramatisierung der Figur Beyonce dienen darf. Die Dramatisierung erfährt mit der Kündigung des dreist kriminellen Autors sogar eine zweihundertstel Schraubendrehung mehr, was dem extremen Interesse zuträglich ist.
Und natürlich hat Journalismus einen hohen literarischen Anteil: als Text. Literatur erschöpft sich nicht in der Fiktion. Die Qualität der Literatur um Beyonce krankt meines Erachtens (zugebend Erachte ich nicht viel in dem Feld) am Subjekt selbst. Der Supermarkteinkäufer geht nicht mit der Erwartung hin tatsächlich Milch in der Tüte vorzufinden. Er will eine aufgekochte milchähnliche Mischung aus Zucker, Milchpulver und E25 bis 245213. Eine Bagatellisierung ist dringend notwendig.
28.03.2010 12:56 Uhr
von Raman:
@ Steffi, Bertram Es gibt Tausende Teenager, die sich für diese Popstars extremst interessieren, die haben vielleicht nur deswegen eine NEON gekauft. Das nennt man Betrug und der Autor ist entsprechend ein Betrüger. Dass kann man nicht bagatellisieren. Wenn jemand im Supermarkt Milch kauft, will er auch keinen Rum oder Brause in der Packung finden. Außerdem ist Journalismus nicht Literatur - wer Fiktion haben will, der kauft sich Romane.
19.03.2010 16:38 Uhr
von Steffi:
Und es ist völlig egal, ob die Gespräche stattgefunden haben oder nicht. Gedruckt worden wäre in beiden Fällen das Selbe.
19.03.2010 16:14 Uhr
von Peter Bertram:
Geht es noch egaler? Statt vorgestanzten, totlangweiligen Promigelabers hat der Autor halt ein bisschen nachgeholfen und ein interessantes Interview gebastelt. Beyonce sollte dankbar sein, dass sie mal was Interessantes "gesagt" hat.
Leserkommentare
01.04.2010 12:39 Uhr
von Steffi:
Raman,
wer sich für Beyonce extremst interessiert, ist mit Betrug an der Sache bestens vertraut und ergötzt sich an der "Fälschung" des Interviews, die gerne als Dramatisierung der Figur Beyonce dienen darf.
Die Dramatisierung erfährt mit der Kündigung des dreist kriminellen Autors sogar eine zweihundertstel Schraubendrehung mehr, was dem extremen Interesse zuträglich ist.
Und natürlich hat Journalismus einen hohen literarischen Anteil: als Text. Literatur erschöpft sich nicht in der Fiktion. Die Qualität der Literatur um Beyonce krankt meines Erachtens (zugebend Erachte ich nicht viel in dem Feld) am Subjekt selbst.
Der Supermarkteinkäufer geht nicht mit der Erwartung hin tatsächlich Milch in der Tüte vorzufinden. Er will eine aufgekochte milchähnliche Mischung aus Zucker, Milchpulver und E25 bis 245213.
Eine Bagatellisierung ist dringend notwendig.
28.03.2010 12:56 Uhr
von Raman:
@ Steffi, Bertram
Es gibt Tausende Teenager, die sich für diese Popstars extremst interessieren, die haben vielleicht nur deswegen eine NEON gekauft. Das nennt man Betrug und der Autor ist entsprechend ein Betrüger. Dass kann man nicht bagatellisieren. Wenn jemand im Supermarkt Milch kauft, will er auch keinen Rum oder Brause in der Packung finden.
Außerdem ist Journalismus nicht Literatur - wer Fiktion haben will, der kauft sich Romane.
19.03.2010 16:38 Uhr
von Steffi:
Und es ist völlig egal, ob die Gespräche stattgefunden haben oder nicht. Gedruckt worden wäre in beiden Fällen das Selbe.
19.03.2010 16:14 Uhr
von Peter Bertram:
Geht es noch egaler? Statt vorgestanzten, totlangweiligen Promigelabers hat der Autor halt ein bisschen nachgeholfen und ein interessantes Interview gebastelt. Beyonce sollte dankbar sein, dass sie mal was Interessantes "gesagt" hat.