Was passiert mit den Innenstädten, wenn die Warenhäuser dichtmachen? In Hamburg-Altona wird im ehemaligen Karstadt jetzt Kultur gemacht.von Raniah Salloum
Und was ist mit Abrissplänen und IKEA-Fantasien? Bis vor kuzem konnte man darüber noch im WoBl lesen. Habe ich da was verpasst, sind die Pläne schon wieder im Eimer, wird es keinen Investor geben? Ich habe nichts gegen eine kulturelle Umnutzung von Konsumtempeln aber davon wird der Anblick des "Bunkers" auch nicht erträglicher. Das Ding übt auf die gesammte Umgebung eine extrem depressive Wirkung aus - davon wird selbst die Spaßparade der Altonale als unpassender Kontrast erdrückt. Fazit: Abreißen, es kann nur besser werden.
07.07.2009 17:20 Uhr
von Prinz traurig:
nun ich schöpfe aus dem Artikel Hoffnung. Vieles geht den Bach runter, auch bei uns, hier nennt sich der Fluß die Pleiße. Meine Erfahrung, so lange die Komunen nicht ihre Schleier von übertriebener Perfektion, Kontrollsucht, Vorschriftendschungel und Sturheit vor Offenem aufgeben, wird das hier in Leipzig nichts. Wirklich Kreative haben ihr Domezil längst in den traditionsreichen Gebieten der ehemaligen Industriebrachen im westlichen, leipziger Lindenau gefunden. Zu hoch wird um die 1A - Lagen gepockert genau so wie um die 2B-Lagen für EFH, kleine Wohnanlagen und denen mit dem kleinen Budet. Da gibt es immer einen mit mehr Einfluß, Verbindungen oder Geld und vermiest und vernichtet die Pläne innerhalb eines Wisches/Wimpernschlages/Gestik. Schade, doch die Hoffnung auf notgedrungene Normalität bleibt. Hoffen wir, dass die Überflieger wieder die Füße auf den Boden bekommen und ihr gesellschaftliches Hirn einschalten. Unsere Kommunalpolitiker sollten nicht nach Fernost reisen um Ideen zu suchen und Geschenke zu verteilen. Ideen habe wir genügende, nur keinerlei Unterstützung und kein Gehör an öffentlicher Stelle. Nicht von Kommune, nicht über Promotion, nicht über Firmen, nicht bei den Kreditinstituten. Nur kein Risiko eingehen, die sollen erst mal machen, dann haben unsere Obrigen wieder was auf ihre Fahne zu schreiben, wenns denn klappt. Es bleibt die Hoffnung auf eine bald einsetzende Rückbesinnung, bevor wirklich alles die Pleiße, Spree, Elbe, dem Rhein, Weser und sonstigen Abflüssen heruntergespült ist. Danke und Grüße aus L.E.
Leserkommentare
08.07.2009 15:58 Uhr
von Pedro:
Und was ist mit Abrissplänen und IKEA-Fantasien?
Bis vor kuzem konnte man darüber noch im WoBl lesen.
Habe ich da was verpasst, sind die Pläne schon wieder im Eimer, wird es keinen Investor geben?
Ich habe nichts gegen eine kulturelle Umnutzung von Konsumtempeln aber davon wird der Anblick des "Bunkers" auch nicht erträglicher. Das Ding übt auf die gesammte Umgebung eine extrem depressive Wirkung aus - davon wird selbst die Spaßparade der Altonale als unpassender Kontrast erdrückt. Fazit: Abreißen, es kann nur besser werden.
07.07.2009 17:20 Uhr
von Prinz traurig:
nun ich schöpfe aus dem Artikel Hoffnung. Vieles geht den Bach runter, auch bei uns, hier nennt sich der Fluß die Pleiße. Meine Erfahrung, so lange die Komunen nicht ihre Schleier von übertriebener Perfektion, Kontrollsucht, Vorschriftendschungel und Sturheit vor Offenem aufgeben, wird das hier in Leipzig nichts. Wirklich Kreative haben ihr Domezil längst in den traditionsreichen Gebieten der ehemaligen Industriebrachen im westlichen, leipziger Lindenau gefunden. Zu hoch wird um die 1A - Lagen gepockert genau so wie um die 2B-Lagen für EFH, kleine Wohnanlagen und denen mit dem kleinen Budet. Da gibt es immer einen mit mehr Einfluß, Verbindungen oder Geld und vermiest und vernichtet die Pläne innerhalb eines Wisches/Wimpernschlages/Gestik. Schade, doch die Hoffnung auf notgedrungene Normalität bleibt. Hoffen wir, dass die Überflieger wieder die Füße auf den Boden bekommen und ihr gesellschaftliches Hirn einschalten. Unsere Kommunalpolitiker sollten nicht nach Fernost reisen um Ideen zu suchen und Geschenke zu verteilen. Ideen habe wir genügende, nur keinerlei Unterstützung und kein Gehör an öffentlicher Stelle. Nicht von Kommune, nicht über Promotion, nicht über Firmen, nicht bei den Kreditinstituten. Nur kein Risiko eingehen, die sollen erst mal machen, dann haben unsere Obrigen wieder was auf ihre Fahne zu schreiben, wenns denn klappt. Es bleibt die Hoffnung auf eine bald einsetzende Rückbesinnung, bevor wirklich alles die Pleiße, Spree, Elbe, dem Rhein, Weser und sonstigen Abflüssen heruntergespült ist. Danke und Grüße aus L.E.