• 01.09.2008

Katholische Kirche in Lateinamerika

Die Befreiungstheologie wird 40

1968 trafen sich die katholischen Würdenträger Lateinamerikas im kolumbianischen Medellín. Mit ihrer Hinwendung zu den Armen schrieben sie seither Geschichte.von Gerhard Dilger

  • 29.09.2008 01:08 Uhr

    von H. Martin:

    Die katholische Kirche in Bolivien unterstützt jetzt offen die rassistischen Banden, die die unchristlichen Indios massakrieren und die demokratisch gewählte Regierung stürzen wollen. Diese Tradition ist eben doch älter und stärker als das kurze Intermezzo der "Befreiungstheologie".

  • 28.09.2008 20:06 Uhr

    von marco tullney:

    Diese Sektierer werden noch immer verherrlicht, obowhl ihre Handlungen vom heilgien Stuhl veruteilt wurden. Das sind keine wahen Katholiken, das sind Liberale!

  • 01.09.2008 12:24 Uhr

    von Bark Wind:

    Okay, wo setzt man einen Anfang, aber ich finde, die Sache ist schon sehr viel älter.

    Schon im 17. Jh. gab es die True Levellers:
    http://de.wikipedia.org/wiki/True_Levellers

    und, obwohl politisch-ökonomisch evtl. weniger radikal, z.B: http://de.wikipedia.org/wiki/Religi%C3%B6se_Sozialisten

    Und ab Anfang der 1960er hielt z. B. M. L. King sozialrevolutionäre Predigten - nicht nur gegen Rassismus, auch gegen Ausbeutung.

    ... nur 3 Beispiele, die mir gerade so einfallen.

    Die Mönchsorden oder Franz v. Assisi zähle ich hier nicht dazu, denn sie predgten ja Armut als Ideal, nicht als abzuschaffendes Übel. Zu beiden Positionen gibt es aber sicher Stellen in der Bibel, wenn man lange genug sucht und sie entsprechend auslegt, wie das da ja oft so ist.

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