• 24.05.2010

Karneval der Kulturen

Die zwei Gesichter des Karnevals

Das Multikulturelle ist etwas ganz Besonderes beim hiesigen Karneval - die Sauferei nicht. Beobachtungen einer Neu-Berlinerinvon Olga Kapustina

  • 29.05.2010 17:06 Uhr

    von ctrl:

    seit wann schreibt die taz eigentlich für cdu-wähler?
    widerlich dieser spießige artikel!
    oh mein gott, leichtbekleidete frauen, solche schlampen!
    sowieso kiffen und saufen die doch da alle!
    pastörs lässt grüßen, mit dem versteht sich der/die autorIN bestimmt bestens...

  • 27.05.2010 11:27 Uhr

    von nörgler:

    ich find`s immer schade, dass karneval aufhört, dass man dann wieder in die kneipe gehen "muß" oder zuhause alleine saufen, bei den warenhäusern einkaufen gehen, als beamter aufm sessel sitzen, als schließer im gefängnis mit den schlüsseln rasseln, als banker nümmerchen schreiben, als hausverwalter zahlungsunfähige mieter rausschmeißen, als politiker so tun, als ob man wirklich hurtig unerträgliche umstände verbessern könnte, als lehrer kindern im minutentakt wissen reindrücken, damit die eigene pension und die ferienfernreisen nicht gefährdet sind, als tresenschlampe so tun, als ob der gast nicht selber eine flasche bier aufmachen könnte...hauptsache:(fast) alle sind den größten teil des jahres von der strasse weg oder nur ebenda hechelnd und hetzend zu fuß... oder im auto unterwegs...
    für wen?

  • 25.05.2010 21:18 Uhr

    von Volker Vonssen:

    Ich wohne am "Festplatz" Blücherstrasse und muss sagen: es war mal wieder unterste Schublade. Gut, wir Anwohner wurden nicht ganz so zugedröhnt wie im Jahr zuvor (keine Ahnung, wer das durchgesetzt hat, aber die Person hat meinen Dank!) aber Auswahl der Stände und Besucher geben doch arg Auskunft über den Zustand der Nation: wenn nicht gefressen und gesoffen werden kann bis in den Exzess hinein, dann war es kein gutes Fest. Die Gerüche über der Meile: widerlich! Also, Nachbarn und meine Wenigkeit sind der Meinung, dass der Unfug bitte doch auf dem Flughafen Tempelhof abgehalten werden kann. Besten Dank und Auf Nimmerwiedersehen!

  • 25.05.2010 16:37 Uhr

    von karnevalistin:

    ich finde es bezeichnend, wie den mitwirkenden vom kdk eine unpolitische grundhaltung unterstellt wird (z.B. von izzek).
    und ich habe gefeiert und nicht getrunken. sorry, aber der artikel wie einige kommentare zeigen nur, dass sich niemand ernsthaft damit auseinandergesetzt hat und keiner sich darum kümmert, WER das ganze organisiert und mitfeiert.
    es ist nichts neues, dass menschen sich bei öffentlichen festen betrinken und dass diese vermehrt sichtbar sind gegenüber leuten, die dies nicht tun.

  • 25.05.2010 16:10 Uhr

    von Hanno:

    Mir geht's genauso wie Kommentator Georg Maier. Egal, ob aus Mali, Ecuador, Kirgisien oder der Oberlausitz: Volkstänze und -musik sind unerträglich spießig und kleingeistig ruckwärtsgewandt. Auf solch eine Präsentation von Kultur kann ich gerne verzichten, was ich jedes Jahr auch tue. Da gehe ich lieber ins Ethnologische Museum.

  • 25.05.2010 16:00 Uhr

    von P.Haller:

    Meine Herren, hier sind ja wieder all diese Frustbolzen, welche es immer noch nicht geschafft haben zurück zu Mami nach Wessiland, zusammengekommen !
    Klar wird auch auf dem KdK gebechert und das nicht zu knapp.
    Aber sich darüber aufzuregen ist ja wohl m.E. absolut oberbescheuert.
    Regt sich denn jemand von euch darüber auf, was Woche für Woche aus den Fusball- und anderen Stadien dieser Republik raustorkelt !
    Oder mal an den "Musikantenstadl"-Experten Georg Maier : Wenn es dir gruselt, dann bleib doch das nächste Mal auf deinem Sofa sitzen und zieh dir weiter den "Stadl" rein, incl. aller Alkgetränke, die man dafür unbedingt dabeihaben sollte.

    Und an all die anderen, die alles schlechtmachen, was anscheinend Tausenden richtig Spass macht:
    Ich hoffe dass ich immer ne Pulle dabei habe, sollte ich euch mal zufällig zu Gesicht bekommen ! Anders seid ihr nicht auszuhalten !

  • 25.05.2010 14:05 Uhr

    von Georg Maier:

    Tut mir leid, mich hat es an Musikantenstadl oder das Ü60 Programm der öffentlich-rechtlichen Sender erinnert. Diese Volkstanzgruppen...grusel.

  • 25.05.2010 13:36 Uhr

    von Kuan:

    70 Nationen? Diese Zahl wird die ganze Zeit durch alle Medien gepeitscht. Sie stimmt schlicht und einfach nicht.

    Wer sich die ganze Parade angesehen hat und es nicht besser weiß, kann nur zum Schluß kommen, daß es in Berlin nahezu ausschließlich Südamerikaner gibt. Und von denen sind anscheinend 50 Prozent deutsche Frauen, die mehrheitlich die 45 überschritten haben... Erinnert sich jemand an die Candomblé-Szene in Ecos "Foucaultschem Pendel"? :)

  • 25.05.2010 12:55 Uhr

    von grafinger:

    Vielleicht ist diesr pseudokulturelle "wir sind ja soo toll"-Aufmarsch nur betrunken einigermassen erträglich?
    (SCNR)

  • 25.05.2010 12:37 Uhr

    von Chris:

    Wieso mein Kommentar dazu MAL WIEDER nicht erscheint ist mir schleierhaft. Er war weder beleidigend, rassistisch oder aus ähnliche Gründen unangemessen.

    Ein moderiertes Forum nervt eh. Besonders das hier. Jeder dritte Beitrag von mir tauchte erst gar nicht auf, die meisten anderen erst einen Tag später...

    Leserbeteiligung wird hier wohl als soo wichtig nicht erachtet. Da kann ich's mir ja gleich sparen.

  • 25.05.2010 11:55 Uhr

    von izzek:

    ja, berlin ist multikulti, wunderbar heterogen. das muss natürlich auch gefeiert werden. ein mal im jahr. zum karneval. tolle tänze, bunte kostüme, kreative präsentationen. wow.
    hat denn jemensch auf dem schirm, dass gleichzeitig zahlreiche menschen unter entwürdigenden bedingungen in abschiebeknästen von berlin sitzen, weil sie nicht der deutschen oder europäischen "identitätskultur" entsprechen? wie viele menschen werden in berlin aufgrund ihrer (vermeintlich) anderen kultur diskriminiert, verfolgt, ausgegrenzt?
    wir weissen feiern den karneval der kulturen mit dem voyeuristischen blick auf exotik, auf das fremde, was sich in folklore äußert. das ist schön, das kann mensch dann auch beim späteren kaffeekränzchen erzählen: es war ja sooo bunt, und soo fröhlich und soo vielfältig. ja, und nicht bedrohlich. denn im alltag, auf der strasse oder u-bahn werden wir dann doch wieder belästigt von "derer" musik und "derer" kriminalität.
    feiern find ich auch wichtig, doch bei solch einer extremen realitätsverschiebung sitz ich lieber bei der mahnwache vor dem abschiebeknast als mir eine heile welt vorzumachen.

  • 25.05.2010 10:06 Uhr

    von Jack Sparrow:

    ganz ganz schrecklicher text. gibt es nichts anderes am kdk zu kritisieren, als saufende männerhorden? was ist mit dem kulinarischen multikulturalismus, der dort geboten wird? nicht alles, was multikulti ist, ist gut liebe taz. und so ne texte, ohne echten neuwert braucht kein mensch.

  • 25.05.2010 09:17 Uhr

    von MontiBurns:

    Der "Karneval der Kulturen" sind letztlich einfach nur Fress- und Sauftage, gepaart mit Ethnoskitschständen, die genauso gut auf jedem Weihnachtsmarkt stehen. Das ganze wird garniert mit ein paar Multi-Kulti Vorführungen und dem Umzug...20% Interessierte 80 % sehr Hungrige und noch mehr Durstige...

  • 25.05.2010 08:28 Uhr

    von olgas lebensfreude:

    lass mich raus

  • 25.05.2010 08:02 Uhr

    von Valentin B.:

    Ein sehr guter Artikel, der mir wieder mal meine Erfahrungen der letzten Zeit schön bestätigt.
    Die Stimmung, die Geselligkeit, die Lustigkeit unserer Alltagskultur basiert auf dem Genuß von Alkohol. Ohne Alkohol kein Spaß.
    Geburtagsparty, Hochzeitsfeier, Weihnachtsfeier, Vereinsjubiläum....alles undenkbar in unserer Gesellschaft ohne Alkohol-Stimmungsmache. Das wird einem erst bewusst, wenn man da mal aussteigt. Die trockenen Alkoholiker wissen das schon lange. Stellt euch mal euer nächstes privates Fest, auf das ihr geht, ohne Alkohol vor. Na!?
    Damit hat für mich der Alkohol und seine unkritische "Benutzung" mindestens die gleiche gesellschaftliche Relevanz wie die Verdummungsmaschine Fernsehen. Es ist schön, beides nicht mehr zu brauchen und endlich ein Leben mit "echten" Gefühlen zu leben.
    Und schön, dass es immer mehr Menschen gibt, die solche Veranstaltungen besuchen, wo wirkliche Begegnungen statffinden und man lebendig und ausgelassen ist ohne Alkohol.

  • 25.05.2010 06:59 Uhr

    von Robert:

    Vieleicht hätten Sie doch mitfeiern sollen !!

  • 25.05.2010 06:43 Uhr

    von mediokre:

    "Die Körperbewegungen der beiden waren so unzweideutig, dass eine Frau mit Kinderwagen schnell wegfahren musste. "

    Den Zusammenhang habe ich nicht verstanden.

    Der Text macht überhaupt den Eindruck wenig reflektiert geschrieben worden zu sein.

    Man könnte ausserdem an dieser Stelle noch einiges mehr zum Thema Borniertheit schreiben, aber ich habe dazu jetzt keine Lust. Vielleicht findet sich ja einE AndereR.

    Ist es nur mein Eindruck, dass sich in der (Sonn-)TAZ immer mehr mediokre und inhaltsarme Artikel finden?

  • 25.05.2010 00:45 Uhr

    von Anne:

    Aha....es wurde also getrunken auf dem Karneval. Um das zu wissen oder mir zu denken, muss ich aber keinen Artikel lesen.
    Und warum musste die Frau mit dem Kinderagen schnell wegfahren? Weil dem Nachwuchs der Anblick einer "leichtbekleideten Sambatänzerin", die offensichtlich Spaß hat, geschadet hätte?
    Warum verschwendet die taz für solche Texte Zeilen?
    Ich bin mir sicher, dass der Karneval viele Gesichter hat, und würde mich über eine Analyse freuen. Aber nicht über einen Artikel, der Altbekanntes beschreibt und spießige Klischees verbreitet.

  • 24.05.2010 23:02 Uhr

    von roxy:

    Danke, dieses Gefühl der Enttäuschung, das du beschreibst, kenne ich.
    Eine kulturelle Party mit wunderbarer Vielfalt und Poesie wird durch Alk und andere Drogen unerträglich eklig.
    Ich vermute, dass „sie es ohne" gar nicht ertragen könnten.
    Wer drogenfrei Spass haben kann, ist auf jeden schon einen Schritt weiter.
    Wir brauchen halt Begleitung, die das rauschlose Erleben unterstützen.

  • 24.05.2010 22:36 Uhr

    von karnevalistin:

    entschuldigung, aber sollte man nicht zumindest grundlegende kenntnisse über die "kulturen", die auf dem kdk vertreten sind, mitbringen, wenn man einen artikel darüber schreibt? die meinung der autorin bildet sich nämlich offensichtlich nicht durch den konsum von informationsquellen, sondern nur durch das, was sie sah und interpretierte.

  • 24.05.2010 21:30 Uhr

    von flohserver:

    Sogar die Niederschlesier überraschten mit ein schrägem Hühnerwagen und einem entsprechend hühnerspleenigem Soundtreck - famose Eindrücke:
    http://www.flickr.com/photos/flohserver/sets/72157623997021101/

  • 24.05.2010 20:43 Uhr

    von elisabeth drescher:

    ich finde es traurig, wie hier diversen "Straßenumzügen" ihre Botschaft oder Inhalt abgesprochen wird. Christopher street day als bloßer feierumzug? na das glaub ich nicht. außerdem kann ich mich auch nicht damit anfreunden, wie so ein umzug, wie der karneval der kulturen lediglich die eigenen cliches reproduziert und kritisches ausblendet. multikulti ist ja schön und gut und man sollte sich über eine multikulturelle gesellschaft freuen, aber funktioniert die auch wirklich so schön, wie der karneval der kulturen es gerne hätte und zeigen möchte?

  • 24.05.2010 20:33 Uhr

    von Chris:

    Ach, Gottchen! Es war Karneval der Kulturen und es wurde gesoffen??? Wie schrecklich!
    Da würde ich mich lieber schnell dran gewöhnen, oder Berlin schleunigst wieder verlassen.

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