• 29.01.2012

Kapitalismuskritik auf Welwirtschaftsforum

Keine Revolution in Davos

Die Einsicht, dass es beim Kapitalismus gewissen Reformbedarf gibt, ist selbst auf dem Weltwirtschaftsforum mehrheitsfähig. Doch grundsätzlicher wird es nicht.von Hannes Koch

  • 30.01.2012 11:02 Uhr

    von Renegade:

    Man sollte sich vielleicht mal fragen, ob unser Staatssystem am Ende ist, welches sich durch sein Geldmonopol teilfinanziert und die eigentliche Ursache dafür ist, dass die Finanzmärkte so sind, wie sie sind und machen können was sie wollen. Banken und Staat leben in einer wundervollen Symbiose - die Banken können ungeahnte Profite "erwirtschaften" und der Staat immer schön Schulden machen.

    Und was den ganzen Hype um das Wirtschaftswachstum angeht. Wachstum ist "Notwendig", wenn man den Lebensstandard einer Bevölkerung erhöhen bzw. im Falle von Bevölkerungswachstum zumindest erhalten möchte. Da unsere Gesellschaften nicht mehr wachsen, frage ich mich, wo wir an der Schwelle zum sinkenden Lebensstandard stehen. Er mag vielleicht real schon ein wenig sinken, aber das liegt wohl eher daran, dass wir dank unserer lieben Regierungen ständig von Inflation bedroht sind (s.o.) und weiterhin immer mehr Geld an Steuern und sonstigen Abgaben los werden.

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