• 18.05.2009

Kanzlerin bei RTLs "Town Hall Meeting"

Sprechstunde mit Dr. Merkel

Die Bundeskanzlerin stellte sich in einer Fernsehsendung den Fragen der Bürger und startete damit ihren Marathon durch die Medien - aber wird ihr das nützen?von Ralph Bollmann

  • 19.05.2009 10:01 Uhr

    von roger:

    Wenn in Rußland die Fragen vor einer politischen Sendung eingereicht und selektiert werden sind die Lettern über Zensur der Pressefreiheit groß.
    Bei uns scheint das auch normal zu sein, denn sonst hätten sich die Medien auch darüber beklagt.
    Wenn also kein Unterschied herrscht sollte man das Thema auch medial gerecht und ohne propagandistischen Hintergrund gleich behandeln.

  • 19.05.2009 09:58 Uhr

    von Ansichtssache:

    Man sollte nicht vergessen, daß zumindest die Fragen, die ich gesehen habe, auch nicht wirklich gut gestellt waren.

    Mit einem Hauptschulabschluss und unflexiblen Berufsvorstellungen muss man manchmal eben länger auf eine Lehrstelle warten. Man kann ja unmöglich für jeden an seinem Wohnort wann immer man will, den Traumjob bereithalten.

    Der Rat sein Spektrum zu erweitern, wird Real gesehen wahrscheinlich der sinnvollste sein...

    Was konkret getan wird um das Problem des quasi wertlosen Hauptschulabschlusses zu lösen, wäre interessanter gewesen..
    Abgesehen davon ist Abitur auch keine Garantie für irgendwas...

    Auch die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern und dem Vater der keinen oder zuwenig Unterhalt zahlt, hätte sich überlegen können ob die "Familiensituation" gerade gut für 3 Kinder ist..selber denken...

    Zahlt der Vater keinen Unterhalt wird geklagt..was ist an diesem Tipp falsch ?

    Wer an der Börse spekuliert ist mMn zuzumuten sich auch ein wenig selbst zu informieren. Das der Bankberater vielleicht nicht immer nur die Interessen des Kunden im Sinne hat oder sich vielleicht auch einfach mal irrt, sollte ja klar sein. Es geht ja auch niemand davon aus, daß das von der Werbung vermittelte Lebensgefühl bei einem Produkt direkt beim Kauf auf einen selbst übergeht.

    Betrug ist etwas anderes und da wäre der Klageweg sicher sinnvoll oder nicht ?

    In dem Zusammenhang noch etwas zur Zensurangst...wem sollen hier welche Informationen irgendwann vorenthalten werden ?

    Heute sind sogut wie alle Informationen frei verfügbar und ohne größeren Aufwand zu beschaffen...wenn man nicht mal dazu Lust hat, sondern sich immer nur darauf verläßt, das andere Recht haben, einen nicht bescheissen oder die Solidargemeinschaft es schon richten wird, ist man schon ein wenig selbst Schuld an der eigenen Misere...

    Ich finde es übrigens auch sehr unsolidarisch andere für die eigenen Fehler zahlen zu lassen...






  • 18.05.2009 23:09 Uhr

    von shenanigans1983:

    Blablablub - Frau Merkel! Wenn Sie sich auch nur halb so häufig im Kanzleramt aufhalten würden wie vor den Fernsehkameras würden wir vielleicht auch potente Wege aus der Krise finden. Leider scheinen die durchschnitts-Bundesbürgerinnen und Bürger genau das nicht zu wollen. Lieber jammern und beklagen, aber eine Abwahl wird nicht erwogen. Wie konnte sich nur ihr Ziehvater so lange an der Macht halten? Mmmmh....

  • 18.05.2009 16:20 Uhr

    von Amos:

    Diese Kanzlerin besitzt die Fähigkeit etwas zu sagen, ohne etwas auszusagen. Die Ratschläge, die diese Frau von sich gibt, kann man in jeder Yello- Press bekommen. Was hat diese Person bisher geleistet- doch wohl nichts. Eine große Leistung wäre gewesen: die Parteien hätten sich geeinigt und
    einige Millionen Wahlkosten gespart. Das wäre schon ein Teil von Solidarität, die von oben immer
    verlangt wird. Die Solidarität soll scheinbar nur
    bei der "Unterschicht" stattfinden. Diese "Dynastie" lebt in ihrem Wolkenkuckuksheim und hat
    den Sinn für das einfache Volk längst verloren.
    Nur komisch, dass sie für die Bessergestellten
    stets eine Lösung parat haben. Wer ca. 300 000000€
    (alle Parteien) für Wahlen ausgibt und ein Hartz IV- Empfänger für 20 € umziehen muss, weil der niedrigste Satz im Mietspiegel maßgeblich ist,der
    kann doch für dieses System nichts mehr übrig haben.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder