Kandidatin über Venezuela-Wahlkampf
"Chávez hat alle Fäden in der Hand"
Die venezolanische Historikerin und Direktkandidatin Margarita López Maya wirbt dafür, die Polarisierung zu überwinden - und hofft auf eine Schlappe für Präsident Hugo Chávez bei den Wahlen.von Gerhard Dilger
Leserkommentare
15.09.2010 18:03 Uhr
von Peter:
Und von wem bekommt diese Frau ihr Geld für all die Behauptungen ohne jegliche Beweise???
10.09.2010 17:53 Uhr
von Anna:
Komisch das trotzdem soviele Chavez wählen. Anscheinend gibt es nichts besseres. Was hat die arme Bevölkerung Südamerikas denn auch für alternativen? Die rassistischen, konservativen Parteien, die z.B. immer noch die Indigenen als minderwertig betrachten?
10.09.2010 04:01 Uhr
von Udo Henn:
Eine ausgezeichnete Darstellung und Analyse der venezolanischen Realitaet, man kann Frau Lopez Maya nur guten Erfolg wuenschen.
09.09.2010 19:28 Uhr
von alleshalbsowild:
Wo ist das Problem? Ist doch nur ein Buch. Die meisten Muslime sind friedlich, beteuern Gruene doch staeandig.
09.09.2010 16:20 Uhr
von Claudia:
Eine Wahlschlappe für Chavez ist reines Wunschdenken. Die Opposition hat keine Chance.
Chavez macht gegen bestehende Regeln Wahlkampf mit einer gewaltigen staatlichen Infrastruktur inklusive der Ölmilliarden des Landes.
Er hat sich noch rechtzeitig eine auf ihn zugeschnittene Wahlgestzgebung schreiben lassen. (Wahlbezirke, in denen er viele Anhänger hat, stellen z.B. mehr Abgeordnete als andere Bezirke.)
Oppositionelle werde eingeschüchtert von Schlägertrupps, ermordet, von der Wahl ausgeschlossen oder ins Gefängnis geworfen.
Und falls alles nichts hilft und doch zu wenig Stimmen für seine Partei abgegeben werden, hat man auch vorgesorgt: unabhängige ausländische Wahlbeobachter sind am 26.9. nicht zugelassen - was das bedeutet, dürfte jedem klar sein.