• 12.01.2010

Kampf gegen ein rätselhaftes Geräusch

Das Brummen von der Elbe

In Hamburgs Elbvororten brummt es. Jedenfalls glauben das einige Anwohner. Anne Krischok hat sich an die Spitze der Bewegung gegen den Brummton gesetzt. Und findet keine Ruhe.von Wolf Schmidt

  • 04.09.2010 20:17 Uhr

    von Stefan:

    Ich wohne im Nürnberger Raum und habe seit 2001 erhebliche Schlafstörungen. Ich höre das Brummen nachts auch ganz deutlich. Am unangenehmsten sind jedoch Herzklopfen und Unruhezustände mitten in der Nacht.
    Ich denke es ist tatsächlich auf das Haarp-Projekt der USA zurückzuführen.
    Hier einer von vielen Artikeln, die es darüber gibt:
    http://www.hohle-erde.de/body_haarp.html

    Unsere Politiker sind scheinbar nicht willens zum Schutze der Bevölkerung zu handeln!
    Sehr sehr bedauerlich das keiner mehr ein Kreuz im Hemd hat!

  • 18.01.2010 09:10 Uhr

    von Marcel:

    @Michael ... "daß man keine wirklichen Probleme hat" ... Also ehrlich, da versuchen Leute ein ernsthaftes Problem zu lösen und sind scheinbar (bis auf wenige Ausnahmen) von Ignoranten umgeben, die sie entweder als Spinner oder Nervensägen abtun - der taz-Artikel tritt nach meiner Meinung in die gleiche Kerbe. Und was soll dieser Homestory-Touch eigentlich? Will Herr Schmidt zum SPIEGEL?

    Das Hören und Spüren von tieffrequenten Tönen (Die Bezeichnung "Brummton" passt echt gar nicht und hilft nur jenen, die das Problem lächerlich machen oder ignorieren wollen.) ist ein elementares Problem für diejenigen, die diese Töne wahrnehmen. Ihre Lebensqualität ist davon unmittelbar betroffen, insofern gibt es nichts Wichtigeres, als das Problem zu lösen.

    Toleranz bedeutet für mich, auch wenn man selbst nicht unter dem Problem leidet, es dennoch im Interesse der anderen nicht nur ernst zu nehmen sondern auch lösen zu helfen. Deshalb sind solche Michael-Sprüche nicht nur kontraproduktiv, sondern zutiefst intolerant.

  • 14.01.2010 07:49 Uhr

    von Michael:

    Wie schön, daß man sich mit so etwas beschäftigen kann. Es zeigt immerhin, daß man keine wirklichen Probleme hat

  • 13.01.2010 12:43 Uhr

    von Anna Luehse:

    @Manfred Führer:

    "Der Brummton könnte vom so genannten Haarp-Projekt stammen, einem Welt umspannenden System von ELF-Sendern (extremly low frequency), die im nicht für das menschliche Ohr hörbaren Bereich (unter 60 Herz) ausstrahlen. ..."

    Treffer. Kleine Unschärfe: Wir hören durchaus noch ca. 30Hz. Der tiefste Ton des gemeinen E-Basses hat 40Hz (tiefe E-Saite). Unter 20Hz ist's Infraschall; den hört man nicht, den spürt man nur, und der kann töten. Die Resonanzfrequenz unseres Skelettes beträgt ca. 7-12Hz. Verifizierbares zum aktuellen Problem (Auszug):

    "(...) Tatsache ist, daß ein ELF-Signal wie das von Tempelhof durch seine Pulsfrequenz unterhalb von 10 Hertz direkt die Gehirnströme von Menschen nachhaltig beeinflussen kann und auf diese Weise auch krankmachende Informationen in das Gehirn einspeisen kann, die dann von dort an die entsprechenden Körperregionen weitergeleitet werden. Es sind also nicht die ELF-Wellen selbst, die Menschen krank machen, sondern die Informationen, mit denen sie moduliert werden. Diese "athermischen" Effekte wurden auch bereits an der Medizinischen Hochschule Lübeck unter der Leitung von Professor Leberecht von Klitzing (dem Bruder des bekannten Nobelpreisträgers) erforscht und nachgewiesen. Die ELF-Wellen sind nur ein Informationsträger, der diesen aufgeprägten Informationsmustern den Weg ins Gehirn bahnt. ... Die Untersuchungen der Autoren haben wissenschaftlich überprüfbar nachgewiesen:
    * daß die militärische Überwachungsanlage in Tempelhof mehr als nur die Radarkugel umfassen muß - entgegen anderslautenden Aussagen der zuständigen Stellen.
    * daß von dieser Anlage elektromagnetische Wellen ausgesandt werden, die bekanntermaßen auf das menschliche Gehirn und den menschlichen Organismus einwirken und verschiedene Krankheitssymptome auslösen können und bereits für nicht-tödliche Waffensysteme erprobt werden."
    http://www.fosar-bludorf.com/Tempelhof/ -

    Auch hier ist eine kleine Unschärfe zu konstatieren. Wahr, wenn auch wenig überraschend ist: "... bereits für tödliche und nicht-tödliche Waffensysteme erprobt werden."

  • 13.01.2010 12:25 Uhr

    von Manfred Führer:

    Der Brummton könnte vom so genannten Haarp-Projekt stammen, einem Welt umspannenden System von ELF-Sendern (extremly low frequency), die im nicht für das menschliche Ohr hörbaren Bereich (unter 60 Herz) ausstrahlen. Ziel des Projektes, so munkelt man, seien Wetterbeeinflussung und mentale Beeinflussung sowie militärische Nutzung. Bekannte Standorte dieser Sender seien Berlin-Tempelhof und Heidelberg. In Baden-Württemberg gab es schon öfter Klagen über Brummtöne in den Ohren, die von den Ärzten als Tinnitus diagnostiziert wurden. Militäreinrichtungen der Amerikaner waren stets in der Nähe.

  • 13.01.2010 10:23 Uhr

    von Stefanie:

    Brummton in Düsseldorf

    wir haben vor einem Jahr in unser neues Haus in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens eingzogen. Angänglich hatte ich den Verdacht unter einem Tinitus zu leiden. Gut daß mein Mann und meine Nachbarn diesen Ton (vornehmlich des nachts) auch hören können. Nächste Woche kommt das Umweltamt zur Messung. Und dann? Ausziehen? Auswandern? Oder einfach nur Stillhalten.

  • 12.01.2010 21:23 Uhr

    von Joe:

    Die nächtliche Brummwahrnehmung kann auch mit den Themen Schlafstörung und Depression zu tun haben. Wer die Ursachen ergründen will, dem rate ich, auch in dieser Richtung zu forschen und einen Neurologen zu konsultieren. Wer eine Klinik mit Schlaflabor in der Stadt hat, z.B. München "Rechts der Isar", der sollte sich dorthin wenden, weil dort Schlafmediziner zu finden sind.
    Ich kenne auch nächtliche Brummwahrnehmungen. Ich bin lauschend durchs Haus geschlichen, um die Quelle aufzuspüren, bin ums Haus gegangen, weil vielleicht ein Automotor in der Nachbarschaft brummt - nichts. Und meine Frau hört nichts brummen. Da kann man schon am Verstand zweifeln. Aber Kopf hoch: Die Situation ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

  • 12.01.2010 20:18 Uhr

    von F. Obermaier:

    Ich habe den Brummton auch schon des öfteren gehört und die Stelle im Artikel "Vielleicht ein bisschen pumpender" hat mich an meine Vermutung über die Ursache erinnert: Wenn es ganz still ist, höre ich manchmal schlicht mein Blut in einem Blutgefäß nahe dem Ohr "pumpen". Drauf gekommen bin ich bei einer Untersuchung beim Arzt, bei dem die Schallwellen meiner Gefäße verstärkt wurden, um herauszuhören, ob die Gefäße in Ordnung sind und genug Durchlass haben. Dieses Geräusch hat mich so frappant an meine Brumm-Geräusche erinnert, dass mir damals sofort klar war, wo die Ursache (zumindest bei mir) für mein Brumm-Hören liegt.
    Jetzt bin ich gespannt, ob das andere Betroffene auch als Ursahe annehmen können. Wie man es prüfen könnte oder vice versa als Ursache ausschließen könnte, weiß ich nicht.

  • 12.01.2010 18:19 Uhr

    von russischlehrer:

    @narrenfell

    der Awtomat ist männlich - also ohne a!

    auch rattert der eher, als dass er brummt



    Probleme gibts...

  • 12.01.2010 18:17 Uhr

    von Andre:

    Wummawummawumma? Wischiwaschi Wischiwaschi!

  • 12.01.2010 16:43 Uhr

    von ClaudiaBerg:

    Ihren Kommentar hier eingeben
    Könnte es sein, daß der Brummton von den UMTS Mobilfunkmasten herrührt? Meine Cousine in Hofgeismar hört diesen Brummton auch, jedoch nur nachts um ca. 3:00 Uhr in der direkten Nähe des Mobilfunkmasten, gegen den sich zuvor Bürger eingesetzt hatten. Man sollte dem mal nachgehen und sich ernsthaft mit Hochfrequenzstrahlung befassen mittels eines Analysers, vielleicht käme man ja dann hinter die Ursache. HAARP sendet übrigens auch gerne bevorzugt nachts ca. 3-4 Uhr.
    Effekt: Schlechter Schlaf, starkes Schwitzen.

  • 12.01.2010 16:09 Uhr

    von Martin:

    Irgendwie kommt mir dabei doch der gute, alte Spruch "So dumm, daß er/sie brummt." in den Sinn.

  • 12.01.2010 15:59 Uhr

    von Peter:

    Weiter, sehr hilfreiche Informationen für "Brummtongeschädigte" sind unter
    www.brummen-europa.de
    zu finden.

    Zitat (von brummen-europa.de):
    "Meldungen des Brummtons gibt es aus allen Teilen Europas und aus allen Teilen Deutschlands. Ländliche Gemeinden sind ebenso betroffen wie städtische. Seit ca. 1999 ist das Problem in Deutschland bekannt, mit starker Zunahme von Meldungen in den letzten Jahren.

    Es handelt sich nicht um ein individuelles Ohrenproblem. Personen, die das Brummen hören können, wurde ohrenärztlich oft ein überdurchschnittlich gutes Gehör bescheinigt.

    Das Brummen kann in vielen Fällen sogar durch "normale" Mikrophonaufnahmen erfasst werden."

  • 12.01.2010 15:26 Uhr

    von Timbo:

    @Andreas Lindig:
    Ich bin im Dortmunder Südwesten aufgewachsen und habe den Brummton vor Jahren im Badezimmer meiner Eltern als stehende Welle deutlich wahrgenommen. Je nach Abstand zu den gekachelten Wänden war es mucksmäuschenstill oder ich hörte den von dir beschriebenen Ton. Es trat nur sporadisch auf. Seit einiger Zeit ist er mir gar nicht mehr aufgefallen, aber ich besuche meine Eltern auch nicht so arg oft... *schäm*

  • 12.01.2010 14:42 Uhr

    von Ich lach mich tot!:

    Gitta Connemann ist Kulturpolitikerin? Ich lach mich tot.
    Warum hat ihre Partei sie denn nicht mal mehr als ordentliches Mitglied in den Kulturausschuß gewählt?!
    Ostfriesland wäre um einiges reicher ohne diese Möchtegern-Prinzessin.
    Was waren das für Zeiten, als wir noch von Herrn Seiters vertreten wurden. So eine unwürdige Nachfolgerin hat er nicht verdient.

  • 12.01.2010 14:38 Uhr

    von Gerd Ulrich:

    Reportage oder Kolportage? Gibt Hundefutter Aufschluss über die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers? 2 Aspekte kommen zu kurz.

    Erstens: Lärm ist definiert als unerwünschter Schall, d.h. der so bezeichnete "Gegenstand" enthält stets die subjektive Bewertung des Hörers/Empfängers beziehungsweise Betroffenen. Meine eigene Bewertung ist eine entscheidende Stellschraube für mein Erleiden. Ich höre gelegentlich das Brummen des 1 km entfernten Umspannwerkes, na und?

    Zweitens: Zu unterscheiden ist zwischen Schall- und Hörereignis. Hören geschieht im Kopf, zahllose Tinnituspatienten können ein Lied davon singen. In Zeiten des Internet verbreiten sich Brummgerüchte wie ein Hoax. Und schon brummt's bei allen.

  • 12.01.2010 14:32 Uhr

    von Rosebud:

    Der Kommentar von kay ist leider gar nicht witzig, sondern ignorant. Wer nicht betroffen ist, sollte sich nicht voreilig lustig machen. Wenn es ihn mal erwischt, kuckt er dumm aus der Wäsche.

  • 12.01.2010 14:28 Uhr

    von Andreas Lindig:

    Ich höre den Brummton auch - in Dortmund. Er wurde auch vom lokalen Umweltamt bereits gemessen und der Hauptton (50 Hz) liegt sehrwohl zumindest über den Richtwerten. Das habe ich schriftlich. Es ist ein ganzes Spektrum von Tönen das unangehem pulsiert. Eine Nachbarin hört den Ton auch. Als Musiker konnte ich die Frequenz anhand des erkannten Tons (ein G) auch vorhersagen - und... Volltreffer! Die Frequenz deutet auf einen Zusammenhang mit unserem Stromnetz hin.

    Ein Klageversuch gegen meinen Vermieter (der mich als bekloppt darstellen möchte), auf Umzugskosten scheiterte leider an den VerfahrensKosten. Ein Unabhängiges Gutachten kostet mehrere tausend Euro und das Gericht hat die Prozesskostenhilfe hierfür wg. angeblicher "Mutwilligkeit" abgelehnt.

    Da fragt man sich natürlich, für wie unabhängig der Staat eigentlich seine eigenen Umweltämter hält.

    Würde mich gern an entsprechenden Bürgerinitiativen beteilligen.

    freundlicher Gruß

  • 12.01.2010 14:17 Uhr

    von Kay:

    Seit dem ich vom Elektro- auf den Naßrasierer umgestiegen bin, höre morgens kein Brummen mehr. War ganz einfach, dauert morgens nur länger.

  • 12.01.2010 14:06 Uhr

    von winterbäh:

    ...ich empfehle zu diesem thema das lied "das brummen" von joint venture. wäre evtl ein lösungsansatz.

    ach, und an alle die meinen ihre villa wegen des lärms aufgeben zu müssen, in der innenstadt ist es auch nicht gerade leiser...

  • 12.01.2010 13:38 Uhr

    von Tosendes Brummen:

    muss den über jeden scheiss und spinnkram von links der alster so ausführlich berichtet werden? habt ihr nix besseres als euch über die angstverstopften gehirne der elbvorortler auszubreiten? die sind doch noch ganz high von ihrem erfolg, das hamburger schulsystem im 19. jahrhundert zu konservieren. vielleicht brummt da was?...

  • 12.01.2010 13:34 Uhr

    von Peter:

    Mit geht es ähnlich, denn ich höre auch seit mehreren Jahren diesen Brummton, allerdings immmer nur innerhalb von Gebäuden, wo es etwas ruhiger ist. Ebenso nehme ich den Brummton (ca. 20-40 Hz, pumpend) bei mir zu Hause war. Das ist sehr nervend, zumal meine Frau diesen nicht wahrnehmen kann. Ich dachte ich schon daran, ob ich einen wie auch immer gearteten Gehörschaden habe. Ein Hörtest hatte keine Auffälligkeiten meines Gehörs darstellen können.
    Habe auch schon an WLAN-Netze als Verursacher gedacht, die quasi nach dem "Schallwaffen-Prinzip" dieses Geräusch in meinem Kopf/Gehör erst entstehen lassen.
    Für die Statistik: Ich wohne in Darmstadt/Rhein-Main-Region

  • 12.01.2010 13:33 Uhr

    von narrenfell:

    AK ich bin sicher man wollte hier nur klar stellen, wofür AK nicht steht :)
    Awtomat Kalaschnikowa
    Atomkraftwerk
    Arschkarte

    ....

  • 12.01.2010 13:18 Uhr

    von Nürnberger:

    Kurios, so habe ich doch auch seit ca. 3 Monaten das Gefühl immer morgens einen Brummton zu hören.

    Ich wohne in Nürnberg/Süd.

    Der Artikel stimmt mich nachdenklich.

  • 12.01.2010 12:45 Uhr

    von hase:

    wen interessiert, was auf krischoks nummernschild steht? und wen, wofür es steht?

  • 12.01.2010 12:35 Uhr

    von was denn nun?:

    "wenn er das Brummen hört. Das Ergebnis: Alles unterhalb der gesetzlichen Grenzen."

    ja, und nu? was heisst das denn?
    "gesetzliche grenzen" schliesst ja nun nicht aus, dass da was ist -- das lässt nur annehmen, dass das geräusch hinzunehmen ist.
    wenn ich den artikel so lese, finde ich nirgendwo eine definitive, belegbare aussage, dass der ton da ist oder nicht -- von beiden seiten eher subjektiv wirkende aussagen.

    das zitat oben zumal vermittelt den eindruck, dass sehr wohl ein geräusch gemessen wurde, amtlicherseits aber kein bedarf zu massnahmen gesehen wird.

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