Jutta Ditfurths "Rudi und Ulrike"
"Der Aschenbecher füllte sich"
Ulrike saß am Schreibtisch, als auf Rudi geschossen wurde: Pünktlich zum 68er-Jubiläum beschreibt Jutta Ditfurth die Freundschaft zwischen Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof.von Wolfgang Gast
Leserkommentare
23.03.2012 11:29 Uhr
von Mr.Pink:
@Andreas: Das Gretchen die Freundschaft zwischen Rudi und Ulrike bestreitet ist so nicht korrekt. Auf Nachfrage der Autorin Jutta Ditfurth sagt sie:
»Ich (…) wurde nur gefragt, ob es eine enge Freundschaft zwischen Rudi und Ulrike
gegeben hatte. Ich habe nein geantwortet. Sie machen daraus was sie wollen.«
Dieser Aussage zufolge scheint es eher so, als ob der Spiegel "trügt wie gedruckt"...
Quelle: http://www.oekolinx-arl.de/dl/dl.pdfa?download=Spiegel-Ditfurth-Rudi-Ulrike-20080415.pdf
10.02.2009 20:06 Uhr
von Hans G. Rete:
Spiegel ist wohl zu beschäftigt, die Eichinger-Edel-Lorbeeren einzuheimsen, um sich für die linke Geschichte zu interessieren; politisch seit langem nur noch ein Zerrspiegel - "im Zweifelsfall eher Mitte-rechts"...
Nicht jede Freundschaft bedarf ständigen privatistischen kontakts.
20.04.2008 21:32 Uhr
von Peter Urbach:
Interessant: In der Illner Sendung warf sie dem Autoren Aly (1968 Unser Kampf) Geschäftemacherei vor.
Ziemlich diffus diese 68er......
11.04.2008 12:00 Uhr
von Andreas:
Auch Dutschkes Frau Gretchen weiß von keiner Freundschaft.Spiegel dazu: Ditfurth trügt wie gedruckt.
Vielleicht verfällt Ditfurth auf ihre alten Tage noch einer Revolutionsromantik? Oder möchte sie das Trennende zwischen RAF und Studentenrevolte kaschieren?
Mir etwas viel eines eher langweiligen Personenkultes.