Die Software, die Schulcomputer auf Raubkopien überprüft, soll gestoppt werden. Das fordert Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.von Benedikt Angermeier
Natürlich verlasse ich mich als Lehrer darauf, wenn mir das Schulmnisterium zusichert, dass mein Privatrechner nicht ausgeschnüffelt wird. ;-)
Die Verlage entwickeln die Software und die "hochbezahlten" Top-Informatiker in Diensten des Schulministeriums untersuchen diese. Und die garantieren mir, dass ich nicht per USB-Stick, externe HD oder E-Mail die Schnüffelsoftware auf meinen Privatrechner hole? Für wie naiv halten die uns?
Dann also wieder "back to the roots"? Wir nutzen die alten Lehrbücher und arbeiten stur Seite für Seite ab. Ein Hoch auf das deutsche Bildungssystem.
08.11.2011 15:39 Uhr
von Pyromanic:
Warum von einer (noch nicht entwickelten) Software so viele Bezeichnungen entlarvt den unbedarften Journalisten. Nimmt man den Sinn der Software, lieber reclaim, so muss es sich natürlich um einen Trojaner handeln. Dieser sucht nach Plagiaten und Kopien; wobei unter Plagiaten die Zusammenstellung von Texten und Bildern aus fremden Materialien zu einem neuem Material (z.B. Arbeitsblatt) für SchülerInnen zu verstehen ist.
08.11.2011 09:11 Uhr
von Qwyn:
Hallelujah! Das ist alles, was man sagen kann. Aber ich glaube, es wird nicht bei diesem Versuch bleiben. Die Verlage werden andere Wege finden, "Raubkopien" zu finden. Wahrscheinlich begeben sie sich dann in die Grauzone. Spekulier ich jetzt einfach mal.
08.11.2011 08:47 Uhr
von Martin:
Die sollen sich mal nicht so anstellen. Wir sind eh alle verdächtig, sonst würde es ja keine Vorratsdatenspeicherung geben.
07.11.2011 21:38 Uhr
von reclaim:
"[...]die geplante Plagiatssoftware[...]"
Wieso "Plagiat"?! Ich dachte wenn überhaupt geht es um Kopieren...
Oder wollen die Verlage mit der Software sozusagen schon präventiv und früh im Schüleralter "kleine Guttenbergs" entlarven, die Ihre Aufsätze aus Teilen fremder Arbeiten zusammenstückeln? Oder gar aus den Schulbüchern der Verlage?! Geht ja gar nicht: Schüler, die Inhalte aus Schulbüchern in ihren Aufsätzen und Hausaufgaben verwursten...
...oder habe ich da jetzt irgendwas falsch verstanden, liebe Spin-Doktoren bei den Verlagen, die Ihr das Wort "Plagiatssoftware" zusammenhangslos in den Zusammenhang hier geworfen habt.(?)
Leserkommentare
11.11.2011 21:42 Uhr
von antonius:
Natürlich verlasse ich mich als Lehrer darauf, wenn mir das Schulmnisterium zusichert, dass mein Privatrechner nicht ausgeschnüffelt wird. ;-)
Die Verlage entwickeln die Software und die "hochbezahlten" Top-Informatiker in Diensten des Schulministeriums untersuchen diese. Und die garantieren mir, dass ich nicht per USB-Stick, externe HD oder E-Mail die Schnüffelsoftware auf meinen Privatrechner hole? Für wie naiv halten die uns?
Dann also wieder "back to the roots"? Wir nutzen die alten Lehrbücher und arbeiten stur Seite für Seite ab. Ein Hoch auf das deutsche Bildungssystem.
08.11.2011 15:39 Uhr
von Pyromanic:
Warum von einer (noch nicht entwickelten) Software so viele Bezeichnungen entlarvt den unbedarften Journalisten.
Nimmt man den Sinn der Software, lieber reclaim, so muss es sich natürlich um einen Trojaner handeln. Dieser sucht nach Plagiaten und Kopien; wobei unter Plagiaten die Zusammenstellung von Texten und Bildern aus fremden Materialien zu einem neuem Material (z.B. Arbeitsblatt) für SchülerInnen zu verstehen ist.
08.11.2011 09:11 Uhr
von Qwyn:
Hallelujah!
Das ist alles, was man sagen kann. Aber ich glaube, es wird nicht bei diesem Versuch bleiben. Die Verlage werden andere Wege finden, "Raubkopien" zu finden. Wahrscheinlich begeben sie sich dann in die Grauzone.
Spekulier ich jetzt einfach mal.
08.11.2011 08:47 Uhr
von Martin:
Die sollen sich mal nicht so anstellen. Wir sind eh alle verdächtig, sonst würde es ja keine Vorratsdatenspeicherung geben.
07.11.2011 21:38 Uhr
von reclaim:
"[...]die geplante Plagiatssoftware[...]"
Wieso "Plagiat"?! Ich dachte wenn überhaupt geht es um Kopieren...
Oder wollen die Verlage mit der Software sozusagen schon präventiv und früh im Schüleralter "kleine Guttenbergs" entlarven, die Ihre Aufsätze aus Teilen fremder Arbeiten zusammenstückeln? Oder gar aus den Schulbüchern der Verlage?! Geht ja gar nicht: Schüler, die Inhalte aus Schulbüchern in ihren Aufsätzen und Hausaufgaben verwursten...
...oder habe ich da jetzt irgendwas falsch verstanden, liebe Spin-Doktoren bei den Verlagen, die Ihr das Wort "Plagiatssoftware" zusammenhangslos in den Zusammenhang hier geworfen habt.(?)