• 12.05.2010

Juso-Vorsitzende

Franziska Drohsel tritt zurück

Überraschende Veränderung kurz nach der NRW-Landtagswahl: Die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel kündigte ihren Rücktritt "aus persönlichen Gründen" an.von Julia Seeliger

  • 19.05.2010 18:27 Uhr

    von Manuel:

    Ich glaube hier haben manche was falsch Verstanden, Franzi tritt von ihrem Posten zurück nicht aus der SPD aus!

  • 15.05.2010 15:50 Uhr

    von Kommentator:

    @ Sabine:

    "Franziska Drohsel ist ein Vorbild für die Demokratie, weil sie eine Zeit lang politisch aktiv wird und sich dann wieder auf ein anderes Lebensfeld begibt."

    Nein, Frau Drohsel hat sich nie für Demokratie eingesetzt.
    Nur für bestimmte sozialdemokratische Ansprüche in der neoliberalen SPD. Das ist ein Unterschied.

    "Würden in Europa wenigstens ein paar Millionen Menschen wie Margot Käßmann und Franziska Drohsel handeln, wäre die Demokratie näher und lebendiger, aber die Zinszocker- und Banksterdemokratur nebst Politikermarionetten kaum noch möglich."

    Da ist was dran.
    Am besten sollten alle Mächtigen zurücktreten oder zurückgetreten werden (realistischer!).
    Dann könnten wir eine Demokratie oder eine Anarchie aufbauen.

    Aber wenn nur die halbwegs tolerierbaren Drohsels zurücktreten, dann gibt es bald überall Metztgers, Clements, Krafts und Schröders.
    Das wollen sicher nur Masochisten und elitäre Privilegierte.

    "Auch ein guter Führer ist ein Führer, auch ein guter Hirte ist ein Hirte von Schafen. Demokratie ist aber anders und braucht breite Mitwirkung, wenn sie existieren soll."

    Weise Worte.
    Wenn nur jeder so denken würde, dann könnte man noch hoffen.

  • 15.05.2010 13:32 Uhr

    von Katev:

    Ich hoffe, sie geht zur Linkspartei.

  • 14.05.2010 19:30 Uhr

    von vic:

    Aber wie soll sich denn etwas ändern in der SPD, wenn ausgerechnet solche Mitglieder austreten, während Steinmeier & Co im Amt alt und grau werden?

  • 14.05.2010 16:41 Uhr

    von AlexsZander:

    Ich finde es schade, dass sie geht, aber es ist eine Entscheidung vor der man Respekt haben muss und es zeigt, dass sie tatsächlich Politik ihrer Ideale wegen und nicht aus Karrieredenken betrieben hat.

    Einige der Kommentare hier finde ich aber befremdlich: "Aufgeregtes, inhaltleeres Geschnatter," diejenigen die derartiges geschrieben haben, sollten vielleicht erst einmal derartige Schmähkommentare begründen, ansonsten muss man vermuten, dass sie an ideologiebedingten Eintrübungen politischen Urteilsvermögens leiden.

  • 14.05.2010 09:56 Uhr

    von Peter Pander:


    @Wieland Friedrichs

    Ich wage es lieber nicht mir vorzustellen, was in Ihrem Kopf vorgeht!

  • 13.05.2010 21:36 Uhr

    von joHnny:

    schade - aber sie kommt wieder...

  • 13.05.2010 18:53 Uhr

    von Alter:

    Man kann den Rückzug natürlich auch politisch deuten. Aber ich finde es sympathisch und lebensklug, dass sich Franziska Drohsel nach einiger Zeit als Juso-Chefin jetzt zurück zieht.

  • 13.05.2010 18:03 Uhr

    von Flo:

    da kann ich Rob nur zustimmen

  • 13.05.2010 11:27 Uhr

    von atypixx:

    @ vic

    Wenn sie nicht mehr will und trotzdem weitermachen würde, dann wäre sie die Falsche.

  • 13.05.2010 11:12 Uhr

    von linker sozi:

    jau, sehr schade. ich habe sie als sehr angenehme persönlichkeit in der SPD-nahen politik- und funktionärslandschaft wahr genommen.

  • 13.05.2010 11:03 Uhr

    von Sabine:

    @ vic:

    Was meine Sympathien für Franziska Drohsel angeht, stimme ich gerne zu.

    Doch sehen wir genauer hin!

    Frau Margot Käßmann ist ein Vorbild für Anstand, weil sie wegen eines Fehlverhaltens schnell zurückgetreten ist. Das müssen andere Frömmelvereine erst mal nachmachen.

    Franziska Drohsel ist ein Vorbild für die Demokratie, weil sie eine Zeit lang politisch aktiv wird und sich dann wieder auf ein anderes Lebensfeld begibt.

    Würden in Europa wenigstens ein paar Millionen Menschen wie Margot Käßmann und Franziska Drohsel handeln, wäre die Demokratie näher und lebendiger, aber die Zinszocker- und Banksterdemokratur nebst Politikermarionetten kaum noch möglich.

    Auch ein guter Führer ist ein Führer, auch ein guter Hirte ist ein Hirte von Schafen. Demokratie ist aber anders und braucht breite Mitwirkung, wenn sie existieren soll.

  • 13.05.2010 11:00 Uhr

    von Sündenbock:

    In zwei Jahren tritt sie der Linken bei, wetten? ; )

  • 13.05.2010 09:47 Uhr

    von shizzobi:

    @ VIC
    /sign

    Aber andererseits kann ich auch verstehn, dass sie keine Lust hat, dass wenn sie in der grossen Politik angekommen ist, der Bückling der Finanzindustrie respektive Wirtschaft zu sein. ich finde diese Entscheidung mutig und konsequent, denn ich denke dass sie sich von der Bundes-SPD mehr erwartet hat und es einfach nicht mehr ihre partei ist. Ich wünsche ihr alles gute und hoffe, dass sie wieder den Weg in die Politik ob aktiv oder passiv (als Lobbyist der Bürger z.B. )zurückfinden wird.

  • 13.05.2010 09:37 Uhr

    von Ramton:

    Immerhin eine weniger, die aufgeregtes und inhaltsleeres Geschnatter von sich gibt.

    Nicht, dass man nicht befürchten müsste, dass nicht ein adäquater Ersatz nachkäme. In der jetzigen SPD tummeln sich noch einige, die sie an Irrelevanz sicherlich noch übertreffen.

  • 13.05.2010 08:26 Uhr

    von Fabian:

    Definitiv ein schwerer Verlust für die Linke(der SPD). Aber ehrlich gesagt, habe ich ihren Austritt aus der Roten Hilfe auch nicht verstanden, da ihre Begründung für die Mitgliedschaft(beim Austritt) gut war.

  • 13.05.2010 04:38 Uhr

    von Wieland Friedrichs:

    Mir werden ihre naiv-peinlichen Ergüsse sicherlich nicht fehlen. Aber freuen wir uns nicht zu früh. Der nächste Schwätzer mit Weltverbesserungsanspruch steht bestimmt schon in den Startlöchern.

  • 13.05.2010 01:51 Uhr

    von Meg:

    Ach nö... warum treten lauter coole Frauen zurück???

  • 12.05.2010 23:38 Uhr

    von David:

    Hübsch ist sie ja, aber ich möchte ihr nicht am 1. Mai begegnen, da ist sie wohl bei ihrer richtigen Truppe.

  • 12.05.2010 21:17 Uhr

    von Walheimat:

    @vic

    Kleiner Scherz: Das ist nicht richtig. Es treten stets die Ehrlichen zurück. Die Falschen dagegen behalten ihre Posten, bis sich noch Falschere dafür finden.

  • 12.05.2010 17:51 Uhr

    von nic:

    Und wenn doch mal jemand zurücktritt, dann ist es wenigstens die Richtige.
    Schön.

  • 12.05.2010 17:45 Uhr

    von afa:

    Richtige Entscheidung. Sie ist eine aufrichtige Frau und nur ihr Austritt aus der Politik kann gewährleisten, dass es so bleibt.
    Ich wünsche ihr viel Erfolg.

  • 12.05.2010 17:31 Uhr

    von Tazan:

    Franziska Drohsel war in allen Diskusionen mein einziges Beispiel dafür, dass es auch intelligenz und lienentreue in der SPD gibt. Ich findes es sehr schade, dass sie sich nun vorerst aus der aktiven Politik zurück zieht und hoffe auf eine baldige wiederkehr.

    Den JuSos wünsche ich, dass es ihnen gelingt die Stelle erneut so stark zu besetzen und den Mut ihre Position links von der Bundespartei weiter zu behaupten.

  • 12.05.2010 16:40 Uhr

    von vic:

    Und wenn doch mal jemand zurücktritt, dann ist es prompt die Falsche.
    Schade.

  • 12.05.2010 16:34 Uhr

    von Alter:

    Ich bin deutlich älter als Franziska Drohsel. Sicher kann man all das auch politisch interpretieren. Mir aber gefällt die Sichtweise dieser Juso-Frontfrau. Das Leben muss auch außerhalb des Rampenlichtes möglich sein.

  • 12.05.2010 16:21 Uhr

    von Wollux:

    Frau Drohsel scheint mir noch klüger zu sein als es eh schon den Anschein hatte! Ich denke, wir werden noch von ihr hören!

  • 12.05.2010 16:07 Uhr

    von Nadi:

    Ich finde es schade, die Frau hatte Mut und das kann man - leider - nicht von vielen sagen. Außerdem hat sie ein wenig frischen Wind in die SPD geblasen, viel genutzt hat es nicht, aber wo nicht ist, ist auch wenig viel.

  • 12.05.2010 15:36 Uhr

    von Peter Pander:

    Eine Klassefrau!

    Ist mir öfter in diesen unsäglichen Polittalks sehr angenehm aufgefallen. Sie hat sehr gesunde politische Ansichten.

    Dass sie aus der Politik aussteigt, beschert ihr die Möglichkeit ein erfülltes Leben zu führen. Unter den kaputten Typen in der Poliik wäre ihr so etwas sicher vorenthalten geblieben.

    Glückwunsch zu dieser Entscheidung!

  • 12.05.2010 15:18 Uhr

    von Adrian:

    "Thesen für eine linke Zukunft" ... was fürn ...

  • 12.05.2010 15:05 Uhr

    von Marcus:

    Ich kann nur sagen: Sehr Schade.

    Eine Persönlichkeit, die auch die Mutterpartei gut hätte gebrauchen können.

    Ich mache ihr keinen Vorwurf und respektiere ihre Entscheidung.

    Trotzdem bleibt ein... Schade, Schade..... Schade.

    viele liebe Grüße,

    marcus

  • 12.05.2010 14:43 Uhr

    von Nils:

    Schade, dass sie zurücktritt

  • 12.05.2010 14:42 Uhr

    von Rob:

    Wunderbar,

    endlich kann ich wieder erhobenen Hauptes zu meiner
    Partei stehen.

  • 12.05.2010 13:49 Uhr

    von joHnny:

    schade - aber sie kommt zurück...

  • 12.05.2010 13:35 Uhr

    von freidenker:

    Drohsel ist, schätze ich, o.k.

    Nun hat die SPD aber bald keine Lehrer mehr !!!

    In Sorge.

  • 12.05.2010 13:20 Uhr

    von Johannes:

    Immerhin ist das respektabel, zusagen, ich will nicht Berufspolitikerin werden. Wer Andrea Nahles in den 1990er gehört hat und ihr jetzt zuhört, sieht, wohin die Reise geht: Nach Oben und zu Aussagen wie "Hartz IV hat den Sozialstaat sicherer gemacht" (Aber nicht für die Arbeitslosen). Wer in der SPD aus Berufsgründen mitmischt, muss sich m.M. verbiegen oder wird verbogen (aber nicht verborgen)
    In diesem Sinne ist mit Drohsel lieber als Nahles ...

  • 12.05.2010 12:54 Uhr

    von atze:

    Schade!!!!!!!

  • 12.05.2010 12:31 Uhr

    von Schabracke:

    Bedauerlich, dass Frau Drohsel aus privaten Gründen ihr Amt niederlegt. Unverbraucht, authentisch und aufrichtig - so wirkte sie auf mich. Sie war ihrer Partei in vielem weit voraus und wird der SPD fehlen. Bleibt zu hoffen, dass ihr Nachfolger/ihre Nachfolgerin ihren dezidiert linken Kurs fortsetzen wird. Dann wird die Schwindsucht Partei Deutschlands vielleicht doch noch wählbar für mich.

  • 12.05.2010 12:11 Uhr

    von Nigredo:

    Wieder eine, die nicht aus reiner Machtgier Politik macht, und die wir für dieses Land verlieren.
    Als nächstes wird wohl wieder so ein identitätsloser Apparatschik folgen, der irgendwann in der "großen" Politik landet - womöglich gar als Generalsekretär, der entgegen der Tradition, dass diese die Scharfhunde und Beißer der Partei sind, die Wogen glätten und herunterspielen muss, weil sein Herrchen permanent Amok läuft. Letzteres kann ich mir bei der SPD zwar nicht vorstellen, ist aber (bei extremistischen Parteien) in den letzten Monaten angeblich bereits passiert...

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