• 20.04.2010

Jugendweihe damals und heute

Gut geweiht ist halb erwachsen

In Ostdeutschland ist die Jugendweihe nach wie vor sehr beliebt. Beobachtungen bei einer Zeremonie von heute und Erinnerungen an den Initiationsritus vor der Wende.von Michael Bartsch

  • 21.04.2010 09:58 Uhr

    von dresdnerin:

    Wunderbar polemisch. War selbst mal als 1-€-Jobber dabei, ebenso wie eine ebenfalls christliche Kollegin, die gezwungen wurde, an Jugendstunden mit dem Titel "Glaubst du noch oder denkst du schon" mitzuwirken, in der Christen als bekloppte Hinterwäldler dargestellt werden. Ist das eigentlich schon ein Verstoss gegen das Antidiskriminierungsgesetz? Fremdenhass bekämpft man so jedenfalls nicht. Nichts gegen Jugendweihe für sich humanistischer Tradition verpflichtet sehende Atheisten, aber Dresden ist dafür kein gutes Beispiel.

  • 20.04.2010 22:26 Uhr

    von Wolf:

    Manno, ihr doofen Zensoren; dann schreibt doch wenigstens....298 von 300 Kommentaren konnten aus finanziellen oder meinetwegen weltanschaulichen Gründen nicht angezeigt werden, langsam komm´ ich mir verarscht vor, da müssen ja Dritte den Eindruck bekommen, was Ihr Onlineredakteure für Unsinn von Euch gebt, interessiert keine S**.....
    wollt Ihr Kommentare oder nicht??? Dann macht die Funktion dicht und veranstaltet nicht eure private Pseudodemokratie und heuchelt Interesse. Im Übrigen kommt meine gedruckte TAZ so spät, daß ich die immer am Abend ihrer Erscheinung zum Einschlafen benutzen kann, Mittags bin ich leider schon arbeiten...

    Wolf

  • 20.04.2010 16:49 Uhr

    von Peter:

    Am Ende des Artikels steht, daß der Leser ihn zwar kostenlos lesen könne, seine Erstellung jedoch Kosten verursacht hätte, und der Leser wäre zu einer Spende eingeladen.
    Nun, soooo teuer kann die Erstellung des Textes nicht gewesen sein, sonst wäre er wohl stilistisch etwas besser gewesen, und solche Sachen wären nicht passiert:
    "Denn in der DDR wurde die Jugendweihe bewusst als Gegenveranstaltung zu Konfirmation und Jugendweihe aufgebaut."
    Aber vielleicht hatte der Autor zuviel Schaum um den Mund beim Schreiben, das lenkt nämlich auch ab. Anders kann es nicht gewesen sein, so wie sich der Autor bemüht hat, die Jugenweihe zu diskreditieren und lächerlich zu machen.
    Ich finde es gut, daß es die Jugendweihe nach wie vor gibt, auch und gerade deswegen, weil sie eine Alternative zu den religiösen Initiationsritualen darstellt.

  • 20.04.2010 16:40 Uhr

    von Norman Frey:

    "Denn in der DDR wurde die Jugendweihe bewusst als Gegenveranstaltung zu Konfirmation und Jugendweihe aufgebaut." War da vielleicht Kommunion statt der zweiten Jugendweihe gemeint?

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