Fünf Prozent der 15-jährigen Jungen sollen Mitglied in einer rechtsextremen Gruppe sein, so eine neue Studie. Jeder 7.Jugendliche gelte als "sehr ausländerfeindlich".von Sabine Am Orde
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
04.04.2011 19:10 Uhr
von UweRietmöller:
Nachtrag, weil hier Pfeiffer im Zusammenhang mit Sebnitz genannt wurde: Pfeiffer ist zwar ein (oh, wie sage ich das jetzt ohne beleidigend zu sein?) Vielredner. Aber am ZAU (der GAU ist seit dem 13.12.09 das Super-Sebnitz Fürstenzell) ist er nicht schuld, sondern die 100% (mal vorsichtig ausgedrückt) unfähige sächsische Justiz. Pfeiffer hat lediglich auf Basis der ihm von Frau Kantelberg-Abdullah vorgelegten Akten empfohlen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen (hätte ich vermutlich auch gemacht). Dazu hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zuerst die Art des Zustandekommens der vielen (von der Mutter vorgelegten) eidesstattlichen Erklärungen aufgeklärt werden muss. Genau diesem Rat ist die Justiz nicht gefolgt. Im Gegenteil, die haben de facto auf Anweisung von BILD mal eben so 3 Leute unter Mordvorwurf verhaftet. DAS (und nicht Pfeiffer) war der Startschuss zum ZAU. . Das nur der Fairness halber. Dass die hier besprochene „Studie“ der totale Nonsens ist, haben ja die meisten anderen Kommentatoren hier schon dargelegt. Und Dank auch an die Genossen der Kommunistischen Plattform. Ohne Euch würden wir nämlich gar nicht bemerken, dass die Errichtung des vierten Reichs nur durch Euern großartigen Einsatz verhindert wird. Sofort alle Lebkuchen verbieten!
04.04.2011 19:09 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun. Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
04.04.2011 19:09 Uhr
von alles beim Alten:
Wenn man mal die Studie etwas genauer betrachtet (beim BMI steht sie zum Download bereit), fallen Kleinigkeiten auf.
1. Wie wird man als ausländerfeindlich eingestuft? Man stimmt zum Beispiel der Aussage zu "Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten ihren Lebensstil besser an den der Deutschen anpassen." Das haben dann auch 74,8% getan, wenn man die Zählweise der Studie übernimmt und die neutralen jain-Sager den Ausländerfeinden zuzählt. Sonst wären es nur 57,2%.
2. Wer ist wie ausländerfeindlich?(mit Grad der Zustimmung zu obigen Fragen laut Studie) Hauptschule(53,1%); Förderschule(45,5%); Gesamtschule, Realschule(44,9%); Gymnasium/Waldorfschule(28,2%)
3. Wie äussert sich die Ausländerfeindlichkeit? Zum Beispiel in dem man sich aufregt über Ausländer und Schimpfwörter nutzt. Hier ist ein ähnliches Bild wie bei der Frage nach der Ausländerfeindlichkeit festzustellen. Oft oder sehr oft haben sich aufgeregt über Ausländer: Hauptschüler(31%); Förder-,Real- und Gesamtschüler (22,5%-25,5%); Gymnasiasten und Privatschüler(13,5%)
Zieht man nun noch die Verteilung der Ausländer über die Schulsysteme heran, stellt man fest, dass besonders die Schüler mit häufigem Kontakt zu Ausländern als rechtsextrem eingestuft werden müssen.
Abschließend sei zitiert:"In der Gruppe der Jugendlichen, die solche Schimpfwörter nie verwenden und sich auch nie in den vergangenen zwölf Monaten über Ausländer aufgeregt haben, befürworten 3,3% in hohem Maße ausländerfeindliche Einstellungen. Mehr als 14mal so hoch fällt dieser Anteil in der Gruppe derer aus, die oft und sehr oft solche Dinge äussern."
04.04.2011 19:09 Uhr
von gernot schneider:
Pfeiffer ist ja ein ganz Toller
Nach seiner "Studie" müßten ja mehr Jugendliche in rechtsextremen Vereinigungen oder Kameradschaften sein als Schäuble mit seinem Verfassungsschutz gemeldet hat.
Knapp 4 Prozent der 15-Jährigen seien Mitglied in rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften. Dabei sind Jungen mit 4,9 Prozent vertreten und Mädchen mit 2,6 Prozent. In absoluten Zahlen heißt das: 34.000 Jugendliche sind rechtsextrem organisiert.
Lt. Schäuble (Verfassungsschutzbericht) sind aber 31.000 Personen organisierte Rechtsextremisten aus allen! Altersgruppen.
Das würde bedeuten 1) daß mehr Personen als dem Verfassungsschutz bekannt rechtsextrem organisiert sind und Pfeiffer somit dem Verfassungschutz "über" ist und 2) Daß ALLE Rechtsextremisten Teenager sind?
Sicher nicht. Es ist ganz klar, daß hier irgend jemand völligen Quark erzählt. Und ich vertraue da einem Verfassungsschutz mehr als einem geltungssüchtigen Herrn Pfeiffer, der sich auch regelmäßig zu den Computer-Spielen völlig unqualifiziert äußert.
Es ist aber traurig, daß solche Zeitungen wie die TAZ jetzt solche Blindfisch-Meldungen nun auch wieder gleich prominent platziert abdruckt und somit mithilft, Teile der Bevölkerung wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Kommentator:
Offensichtlich haben hier einige Kommentierer die Studie weder gelesen, noch einen kleinen Blick in deren Auswertungen geworfen.
Die Studie zeugt, 1. dass in Gegenden mit wenig "Ausländern" der Anteil an xenophoben Tendenzen am höchsten ist. Es geht also nicht um Kriminalität migrantischer Jugendlicher. (Auch wenn diese nicht gleugnet wird). Der Zusammenhang ist der umgekehrte.
2. dass Fremdenfeindlichkeit an ALLEN Schulen, auch an denen an die benachteiligte (!) Migrantenkinder selten gelang fremdenfeindliche, chauvinistische und antisemitische Einstellungen grassieren.
3. der sog. "Verfassungsschutz" von allen mal kritisch betrachtet werden muss. Denn: er ist TEIL des Problems und nicht seine Lösung (siehe NPD-Verbotsverfahren, V-Personen-Schutz [=nicht Rechtsgelichheit], merkwürdige Statistiken etc.)
Zurück auf altermedia und PI mit euch. Euer Geflame bringt in einem rel. seriösen Blatt wie der taz NICHTS.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen. Seht euch nur mal diese Seite an:
Tja, an diesem traurigen Ergebnis hat aber auch die deutsche Linke ihren Anteil zu tragen: Anstatt vorhandene Probleme -und die gibt es eben auch mit "Migranten"- offen zu diskutieren oder wenigstens erstmal überhaupt ernstzunehmen, wurden und werden unangenehme Benenner von Problemen als rechtslastig diskreditiert oder ggf. zusätzlich noch als islamophob, rassistisch etc. gesellschaftlich unmöglich gemacht. Nun, wer - wie wir das soeben in Winnenden gesehen haben, nicht ernstgenommen und in die Gesellschaft aufgenommen wird, der rastet aus oder, um bei der Politik zu bleiben, geht dorthin, wo man ihm zuhört.Quod erat expectandum.
04.04.2011 19:09 Uhr
von G. Orwell:
Es ist doch immer wieder erfrischend zu welchen Verrenkungen die Nomenklatura fähig ist.
Wenn man ganz still ist kann man Orwell im Grabe lachen hören.
Muslime sind also am seltensten Opfer...hmmm dabei stehen wir doch vor der großen Machergreifung durch 300 V-Leute und 2 Säufer aus sonstwo.
Egal !
Migranten sind eine Bereicherung. Kriminalität müssen "wir" aushalten. Wers anders sieht ist ein dreckiger Revanchist und Faschist und zum Abschuß durch die rote SA freigegeben.
Inzwischen wurden ja schon BAP, Reinhard May & Cons. zur "Verbreiter rechtsextremen Liedgutes" ernannt.
Kurz und deutlich:
http://wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari090317_Kriminalitaet_Gewal t_Jugend_Studie_Kriminologisches_Forschungsinstitut_Niedersachsen.htm l
04.04.2011 19:09 Uhr
von karnival:
Ein großes Problem ist vor allem die penetrante Dauerpräsenz des Herrn Pfeiffer in den Medien. Der lauteste Marktschreier hat nicht zwangsläufig die besten Äpfel.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Elektromeister:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Nasowas:
Der Zulauf rechtsradikaler Gruppen unter Jugendlichen ist erschreckend. Hier muss gehandelt werden.
Bei dem Anteil der Schüler, die ausländerfeindlich auftreten, sollte man genauer, als in der Studie geschehen, hinsehen. Viele Jugendliche erleben Gewalt, die v.a. von jungen Einwndererkindern ausgeht. Der Anteil junger Migranten an der Intensivtäterstatistik beträgt immerhin 80% in Berlin. An Problemschulen werden häufig deutsche Schüler, die in der Minderheit sind, diskriminiert. Andere ethnische Minderheiten sind davon ebenfalls betroffen. Würden hier die Fragen präziser gestellt werden, würde man evtl. feststellen, dass es sich bei vielen Schülern nicht um generelle Ausländerfeindlichkeit handelt. Sondern sie wenden sich gegen jene, die besonders gewalttätig auftreten.
04.04.2011 19:09 Uhr
von sinDY:
Na Prost Mahlzeit!
Wen wundert's denn bitte, wenn es kaum von den Gemeinden finazierte Jugendclubs gibt? Von generelen Freizeitangeboten will ich gar nicht reden - das gibt's hier im Osten an mancher Stelle schon seit der Wende nicht mehr.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Interessant:
Also das Handy-, Bargeld-, Süßigkeitenabziehen ist vorbei, bzw. rückläufig. Dass meinem 4-Jährigen Sohn von einem 8-Jährigen mehrmals ein Messer an den Hals gehalten wurde um Süßigkeiten von "Zuhause zu organisieren" bilde ich mir ein. Als deutsche Bundesbürgerin kriege ich jetzt also einen permanent Maulkorb ( gegen alle Ähnlichkeiten zur Burka wehre ich mich natürlich ). Sexuelle Belästigungen, seien sie verbal, oder auch tätlich zeige ich schon lange nicht mehr an. Wohl denen, die noch nie erlebten, als "deutsche Schlampe, Hure, Fick...." mit Griff in/an den Schritt/Busen ihr Kind in den Kindergarten bringen zu müssten.
Ich bin/war weiß Gott nich Ausländerfeindlich, allerdings habe ich die rosarote "Multikulti-Brille" schon lange weggeworfen.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie. Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.
11.02.2011 17:51 Uhr
von harri:
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
11.02.2011 17:51 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun. Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen. Seht euch nur mal diese Seite an:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie. Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.
19.03.2009 11:10 Uhr
von harri:
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
18.03.2009 21:40 Uhr
von UweRietmöller:
Nachtrag, weil hier Pfeiffer im Zusammenhang mit Sebnitz genannt wurde: Pfeiffer ist zwar ein (oh, wie sage ich das jetzt ohne beleidigend zu sein?) Vielredner. Aber am ZAU (der GAU ist seit dem 13.12.09 das Super-Sebnitz Fürstenzell) ist er nicht schuld, sondern die 100% (mal vorsichtig ausgedrückt) unfähige sächsische Justiz. Pfeiffer hat lediglich auf Basis der ihm von Frau Kantelberg-Abdullah vorgelegten Akten empfohlen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen (hätte ich vermutlich auch gemacht). Dazu hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zuerst die Art des Zustandekommens der vielen (von der Mutter vorgelegten) eidesstattlichen Erklärungen aufgeklärt werden muss. Genau diesem Rat ist die Justiz nicht gefolgt. Im Gegenteil, die haben de facto auf Anweisung von BILD mal eben so 3 Leute unter Mordvorwurf verhaftet. DAS (und nicht Pfeiffer) war der Startschuss zum ZAU. . Das nur der Fairness halber. Dass die hier besprochene „Studie“ der totale Nonsens ist, haben ja die meisten anderen Kommentatoren hier schon dargelegt. Und Dank auch an die Genossen der Kommunistischen Plattform. Ohne Euch würden wir nämlich gar nicht bemerken, dass die Errichtung des vierten Reichs nur durch Euern großartigen Einsatz verhindert wird. Sofort alle Lebkuchen verbieten!
18.03.2009 17:10 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun. Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
18.03.2009 15:01 Uhr
von alles beim Alten:
Wenn man mal die Studie etwas genauer betrachtet (beim BMI steht sie zum Download bereit), fallen Kleinigkeiten auf.
1. Wie wird man als ausländerfeindlich eingestuft? Man stimmt zum Beispiel der Aussage zu "Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten ihren Lebensstil besser an den der Deutschen anpassen." Das haben dann auch 74,8% getan, wenn man die Zählweise der Studie übernimmt und die neutralen jain-Sager den Ausländerfeinden zuzählt. Sonst wären es nur 57,2%.
2. Wer ist wie ausländerfeindlich?(mit Grad der Zustimmung zu obigen Fragen laut Studie) Hauptschule(53,1%); Förderschule(45,5%); Gesamtschule, Realschule(44,9%); Gymnasium/Waldorfschule(28,2%)
3. Wie äussert sich die Ausländerfeindlichkeit? Zum Beispiel in dem man sich aufregt über Ausländer und Schimpfwörter nutzt. Hier ist ein ähnliches Bild wie bei der Frage nach der Ausländerfeindlichkeit festzustellen. Oft oder sehr oft haben sich aufgeregt über Ausländer: Hauptschüler(31%); Förder-,Real- und Gesamtschüler (22,5%-25,5%); Gymnasiasten und Privatschüler(13,5%)
Zieht man nun noch die Verteilung der Ausländer über die Schulsysteme heran, stellt man fest, dass besonders die Schüler mit häufigem Kontakt zu Ausländern als rechtsextrem eingestuft werden müssen.
Abschließend sei zitiert:"In der Gruppe der Jugendlichen, die solche Schimpfwörter nie verwenden und sich auch nie in den vergangenen zwölf Monaten über Ausländer aufgeregt haben, befürworten 3,3% in hohem Maße ausländerfeindliche Einstellungen. Mehr als 14mal so hoch fällt dieser Anteil in der Gruppe derer aus, die oft und sehr oft solche Dinge äussern."
18.03.2009 14:54 Uhr
von Leidkultur:
Herr Pfeiffer kommt wieder mit einer verheerenden Botschaft: jeder 7. Jugendliche in Deutschland ist sehr ausländerfeindlich. Wie kommt man auf so ein närrisches Ergebnis? - Nun, man fragt einen Jugendlichen, ob er meine, es könnten zuviele Ausländer in Deutschland sein. Wenn der ja sagt, ist er ausländerfeindlich. Ausländerfeindlich ist man bereits, wenn man überhaupt die Denkbarkeit einer quantitativen Grenz-Marke von Ausländerpräsenz für geboten hält. Mit anderen Worten: es wird erwartet, dass jeder Jugendliche der Ansicht sein müßte, es könnten nie genug sein. Zielmarke ist demnach 100%.
18.03.2009 14:43 Uhr
von Kritiker:
Wenn schon in dieser Studie über Jugendkriminalität/-gewalt relativierend von dem dortigen wirklichen Problem ablenkend nach der angeblichen Ausländerfeindlichkeit deutscher Jugendlicher gefragt wurde, so ist es für mich wenig Einsichtig warum dann nicht auch ausländische Jugendliche nach ihrer Deutschfeindlichkeit befragt werden konnten.
18.03.2009 13:58 Uhr
von gernot schneider:
Pfeiffer ist ja ein ganz Toller
Nach seiner "Studie" müßten ja mehr Jugendliche in rechtsextremen Vereinigungen oder Kameradschaften sein als Schäuble mit seinem Verfassungsschutz gemeldet hat.
Knapp 4 Prozent der 15-Jährigen seien Mitglied in rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften. Dabei sind Jungen mit 4,9 Prozent vertreten und Mädchen mit 2,6 Prozent. In absoluten Zahlen heißt das: 34.000 Jugendliche sind rechtsextrem organisiert.
Lt. Schäuble (Verfassungsschutzbericht) sind aber 31.000 Personen organisierte Rechtsextremisten aus allen! Altersgruppen.
Das würde bedeuten 1) daß mehr Personen als dem Verfassungsschutz bekannt rechtsextrem organisiert sind und Pfeiffer somit dem Verfassungschutz "über" ist und 2) Daß ALLE Rechtsextremisten Teenager sind?
Sicher nicht. Es ist ganz klar, daß hier irgend jemand völligen Quark erzählt. Und ich vertraue da einem Verfassungsschutz mehr als einem geltungssüchtigen Herrn Pfeiffer, der sich auch regelmäßig zu den Computer-Spielen völlig unqualifiziert äußert.
Es ist aber traurig, daß solche Zeitungen wie die TAZ jetzt solche Blindfisch-Meldungen nun auch wieder gleich prominent platziert abdruckt und somit mithilft, Teile der Bevölkerung wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
18.03.2009 13:57 Uhr
von fred kasulke:
Was ist denn nun rechte Gesinnung? Reicht es schon, wenn man aus lauter Integrationsunfähig der demokratischen Selbstverwirklicher mal übergangsweise mit den national Beschränkten mitläuft, bis der Verstand sich meldet? Reicht es, wenn man sich fragt, warum die jüdische Religion einen eigenen Staat Israel braucht und damit bunte Palestina für Jahrzehnte in einen Krieg stürzt? Politik und Medien brauchen den nationalen Extremismus, um von der eigenen Unfähigkeit, eine menschenfreundliche, ausgeglichene Gesellschaft zu schaffen, abzulenken.Was ist denn besser: zerstörendes Kapital, religös-fanatische Politiker oder geistig Uniformierte? Hoffentlich verbinden sich die drei nicht.
18.03.2009 13:15 Uhr
von baldur:
Wie hoch ist die "Deutschfeindlichkeit" unter Jugendlichen mit "Migrationshintergrund"? Wie sieht es mit "Antisemitismus" bei ihnen aus ? Wie groß ist die Sympathie türkischer Jugendlicher für die rechtsradikale Organisation der "grauen Wölfe"? Wie ausgeprägt ist überhaupt eine nationalchauvinistische Einstellung bei nichtdeutschen Jugendlichen ?
Alles Fragen, die man nicht stellen darf ??
18.03.2009 12:49 Uhr
von Kommentator:
Offensichtlich haben hier einige Kommentierer die Studie weder gelesen, noch einen kleinen Blick in deren Auswertungen geworfen.
Die Studie zeugt, 1. dass in Gegenden mit wenig "Ausländern" der Anteil an xenophoben Tendenzen am höchsten ist. Es geht also nicht um Kriminalität migrantischer Jugendlicher. (Auch wenn diese nicht gleugnet wird). Der Zusammenhang ist der umgekehrte.
2. dass Fremdenfeindlichkeit an ALLEN Schulen, auch an denen an die benachteiligte (!) Migrantenkinder selten gelang fremdenfeindliche, chauvinistische und antisemitische Einstellungen grassieren.
3. der sog. "Verfassungsschutz" von allen mal kritisch betrachtet werden muss. Denn: er ist TEIL des Problems und nicht seine Lösung (siehe NPD-Verbotsverfahren, V-Personen-Schutz [=nicht Rechtsgelichheit], merkwürdige Statistiken etc.)
Zurück auf altermedia und PI mit euch. Euer Geflame bringt in einem rel. seriösen Blatt wie der taz NICHTS.
18.03.2009 12:08 Uhr
von Kley, Björn:
Die Autorin sollte doch leider die Studie auf S. 113 mindestens neu lesen. Fremdenfeindliche Einstellungen werden in West-Deutschland und nicht in Ost-Deutschland verortet.
18.03.2009 12:08 Uhr
von Klaus- -D. Tangl:
Auf der Hauptschule ist es ein Makel nur Deutscher zu sein. Aber das sich wieder einige Statistikfälscher herausnehmen Jugendliche nach Rechts zu schieben nur um Ihr jämmerliches Dasein zu rechtfertigen finde ich mehr als stark, wahrscheinlich kennen sie Kinder und Jugendliche nur aus Ihren Tabellen.
18.03.2009 11:58 Uhr
von Bichette:
Nazis und Neonazis dürfen sich bedanken - bei all den Politiker und Verwaltungsbeamten, die bisher den Angriff von rechtsradikaler Seite auf unsere Demokratie einfach hingenommen haben.
Was muss noch passieren, bis endlich etwas gegen Nazis geschieht? Ich habe das ungute Gefühl, dass auch diesmal - wie 1933 - die politischen und gesellschaftlichen Eliten jämmerlich versagen werden.
18.03.2009 11:22 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen. Seht euch nur mal diese Seite an:
Tja, an diesem traurigen Ergebnis hat aber auch die deutsche Linke ihren Anteil zu tragen: Anstatt vorhandene Probleme -und die gibt es eben auch mit "Migranten"- offen zu diskutieren oder wenigstens erstmal überhaupt ernstzunehmen, wurden und werden unangenehme Benenner von Problemen als rechtslastig diskreditiert oder ggf. zusätzlich noch als islamophob, rassistisch etc. gesellschaftlich unmöglich gemacht. Nun, wer - wie wir das soeben in Winnenden gesehen haben, nicht ernstgenommen und in die Gesellschaft aufgenommen wird, der rastet aus oder, um bei der Politik zu bleiben, geht dorthin, wo man ihm zuhört.Quod erat expectandum.
18.03.2009 10:03 Uhr
von Jim Panse:
Die Jugendlichen schildern nur, was sie dauernd erleben. Was ist daran ausländefeindlich, wenn ich sage: Die Zuwanderung läuft viel zu unkontrolliert und die Integration klappt nicht. Ich finde die Studie tendenziös. War dieser Pfeiffer außerdem nicht Gutachter im Fall Sebnitz? Ich glaube, hier soll die weitere Alimentierung von Sozialarbeitern im "Kampf gegen Rechts" sichergestellt werden...
18.03.2009 10:00 Uhr
von Amos:
Jetzt mokiert sich Schäuble über den fehlenden gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Politik hat doch erst ein "Kasten-System" ermöglicht. Wenn sich die Jugend falschen Göttern zuwendet, dann zeigt das nur, dass man an die eigenen Götter nicht mehr glaubt.
18.03.2009 09:31 Uhr
von G. Orwell:
Es ist doch immer wieder erfrischend zu welchen Verrenkungen die Nomenklatura fähig ist.
Wenn man ganz still ist kann man Orwell im Grabe lachen hören.
Muslime sind also am seltensten Opfer...hmmm dabei stehen wir doch vor der großen Machergreifung durch 300 V-Leute und 2 Säufer aus sonstwo.
Egal !
Migranten sind eine Bereicherung. Kriminalität müssen "wir" aushalten. Wers anders sieht ist ein dreckiger Revanchist und Faschist und zum Abschuß durch die rote SA freigegeben.
Inzwischen wurden ja schon BAP, Reinhard May & Cons. zur "Verbreiter rechtsextremen Liedgutes" ernannt.
Kurz und deutlich:
http://wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari090317_Kriminalitaet_Gewal t_Jugend_Studie_Kriminologisches_Forschungsinstitut_Niedersachsen.htm l
18.03.2009 08:19 Uhr
von Joe:
Mich würde interessieren ob hier ein Zusammenhang mit dem Niveau der (politischen) Bildung unserer Jugend besteht ... Denn ist ja kein Geheimnis, dass dumme Ratten schneller auf diese Rattenfänger reinfallen ...
18.03.2009 08:17 Uhr
von michaelbolz:
Danke Wolfgang: Wenn durch die Überwachung des Internets und Onlinedurchsuchungen die Jugendlichen zum spielen lieber raus in den Garten gehen und sich da rechten Gruppen anschließen, müssen wiederum, dem entgegenzuwirken, bessere Freizeitangebote geschaffen werden. Wahrscheinlich unter deiner Video-Aufsicht.
18.03.2009 07:59 Uhr
von Flo:
Mehr als erschreckend und beunruhigend. Aber hauptsache NPD und Co. werden weiter artig aus der Steuerkasse bezahlt... -.-'
18.03.2009 01:18 Uhr
von karnival:
Ein großes Problem ist vor allem die penetrante Dauerpräsenz des Herrn Pfeiffer in den Medien. Der lauteste Marktschreier hat nicht zwangsläufig die besten Äpfel.
18.03.2009 01:15 Uhr
von Slap:
Es ist schade, das in diesem Artikel so selbstverständlich die Studien von Herrn Pfeiffer zitiert werden, während er in einem anderen Artikel als unglaubwürdig und populistisch dargestellt wird.
Ich meine das hier: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/world-of-bullshit/
18.03.2009 01:01 Uhr
von Rinks und Lechts:
Leibe taz,
keine demokratische Kraft könnte etwas gegen den Zulauf von jungendlichen bei rechten oder linken Gruppen haben, gut wenn sich junge Deutsche politisch engagieren. Bei Links- oder Rechtsextremen Gruppen aber wird es kritisch, wenn man einen gewissen jugendliche Sturm und Drangphase mal ignoriert.
Koenntet Ihr bitte aufhören, rechts als Begriff als Synonym für rechtsextremistisch zu nutzen? DANKE
18.03.2009 00:14 Uhr
von Jan Engelstädter:
Hoffen wir mal, daß nach dieser Studie das KFN und Herr Pfeiffer auch in der Öffentlichkeit als so unseriös dastehen, wie sie schon lange sind.
18.03.2009 00:03 Uhr
von vic:
Offenbar benötigt der Bürger Studien, um zu sehen was vor seinen Augen los ist. Schäuble hat sich erschrocken, habe ich gelesen...
17.03.2009 23:24 Uhr
von Elektromeister:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
17.03.2009 22:35 Uhr
von Fossil:
Nachtrag: Ach noch was: Pfeiffer war als Gutachter für den PR-Gau von Sebnitz verantwortlich! Das sagt einiges über die Seriösität seiner Studie, denke ich.
17.03.2009 22:25 Uhr
von UweRietmöller:
Wenn man die Tür zur Hölle eine Spalt breit öffnen darf: . In den westdeutschen Großstädten werden 80% der Gewaltstraftaten von Migrationshintergründlern begangen. . Die Polizei in Deutschland wurde im Jahr 2007 über vierhundert Mal Ziel linksextremer Angriffe. . Bei den Demonstrationen am 13./14. Februar in Dresden wurden 30 Polizisten von Antifa-Schlägern verletzt und 18 Polizeiautos beschädigt. Zum Ausgleich wurde eine Tatarenmeldung lanciert, derzufolge die Rechten (in Dresden absolut friedlich) angeblich an der Raststätte Teufelstal die (in Dresden brutal zuschlagenden) friedlichen Antifas angegriffen hätten (Mannichl reloaded). . In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahre 2007 insgesamt 547.076 Körperverletzungsdelikte, 1.613 Fälle des Totschlags sowie 714 Fälle des Mordes erfasst, denen keine politische Motivation zugrunde lag. . 2008 wurden (Stand 18.12.2008) 979 linksextremistische und 965 rechtsextremistische Gewalttaten erfasst. . Am 13.12.2008 hat PD Mannichl eine Verletzung erlitten. Obwohl der Vorfall nach Darstellung des angebl. Opfer die gleichen Merkmale hat wie alle anderen Hakenkreuz, Lebkuchenmesser-, SVP- und sonstigen Ritzungen hatte (die einfache Plausibilitätsprüfung ergibt, dass ein Attentat nicht stattgefunden haben kann) wurde dieser Fall zum Anlass genommen, ordentlich gegen Rechts zu hetzen. . Am 15. Dezember hat in Berlin ein türkischer Mitbürger einen Polizisten niedergestochen. Die Lokalzeitung berichtete das war es dann auch. Wowi am Krankenbett? Fehlanzeige! . Erdic S., der Komaschläger von Köln, wurde nach seiner 40igsten Straftat mal so richtig verurteilt. 6 Monate auf Bewährung – das wird allen anderen aber eine Abschreckung sein.
So, und nun erkläre mir einer mal den Grund für die Hysterie gegen Rechts. Nicht dass ich die (außerordentlich wenigen) Straftaten von rechts für gut halte. Aber warum konzentriert sich 99% der medialen Berichterstattung auf gerade mal 1% der Fälle?
17.03.2009 22:24 Uhr
von Fossil:
Diese Studie ist doch Quark. Kritik an ungebremster Zuwanderung und gescheitertern Mulikulti-Ideen sind doch keine Ausländerfeindlichkeit. Mit dem ERgebnis soll wohl nur die weitere Alimentierung linker Netzwerke im »Kampf gegen Rechts« gesichert werden.
17.03.2009 22:17 Uhr
von Nasowas:
Der Zulauf rechtsradikaler Gruppen unter Jugendlichen ist erschreckend. Hier muss gehandelt werden.
Bei dem Anteil der Schüler, die ausländerfeindlich auftreten, sollte man genauer, als in der Studie geschehen, hinsehen. Viele Jugendliche erleben Gewalt, die v.a. von jungen Einwndererkindern ausgeht. Der Anteil junger Migranten an der Intensivtäterstatistik beträgt immerhin 80% in Berlin. An Problemschulen werden häufig deutsche Schüler, die in der Minderheit sind, diskriminiert. Andere ethnische Minderheiten sind davon ebenfalls betroffen. Würden hier die Fragen präziser gestellt werden, würde man evtl. feststellen, dass es sich bei vielen Schülern nicht um generelle Ausländerfeindlichkeit handelt. Sondern sie wenden sich gegen jene, die besonders gewalttätig auftreten.
17.03.2009 21:43 Uhr
von Hannibal:
Man sollte zunächst einmal untersuchen, worin die Ursachen liegen, dass es einen progressiven Trend gibt, der Jugendliche veranlasst, sich rechten Gruppierungen anzuschließen! Es könnte durchaus sein, dass die Antwort darauf recht einfach zu finden ist, jedoch aus politisch korrekter Realitätsverdrängung unerwünscht ist!
17.03.2009 20:40 Uhr
von sinDY:
Na Prost Mahlzeit!
Wen wundert's denn bitte, wenn es kaum von den Gemeinden finazierte Jugendclubs gibt? Von generelen Freizeitangeboten will ich gar nicht reden - das gibt's hier im Osten an mancher Stelle schon seit der Wende nicht mehr.
17.03.2009 19:34 Uhr
von Engerling:
Derartige Meldungen offenbaren die Realität in Deutschland. Und alle schauen nur zu! Schäuble wo bist Du? Hier in unserem Land ist was los und nicht in Afghanistan! Hat Dir denn noch niemand erzählt, dass der IRAK Krieg eine LÜGE als Begründung hatte und vielen Tausend unschuldige Menschen starben und sterben? Es ging um SADAMS Freiheit das Öl billiger und zudem in EURO zu verkaufen doch ohne dabei im Gegenzug US- Schuldscheine zu kaufen, so wie von Mr. Kissinger zwangshafter weise vereinbart wurde.
Während die Politik größtenteils mit sich selbst beschäftigt ist und lieber Quoten, Lobbyblätter und Hochrechnungen studiert, anstatt aufeinander im QuickKonsen-Modus zuzugehen und den Wünschen der Bevölkerung zu folgen, fühlt sich die junge Generation alleine gelassen.
Sie weiß oft nichst mit sich selbst, ihren verborgenen Fähigkeiten und Wünschen und der Energie anzufagen.... So kommen dumme Gedanken garantiert irgendwann von alleine.
Doch was ist wenn die Bauernfänger der rechten NEONAZI Szene SPAß, SPIEL und GESANG offerieren? Also ein handfestes und nachvollziehbares Programm.
Mit kastrierten Sozial- und Bildungsprogrammen lässt sich das wohl kaum kontern.
Bei diesem wichtigen Thema spielen unsere Politprofis derzeit in der untersten Liga, da Sie der Neonazi Szene damit praktisch auch noch zuspielen.
Anstatt kreativer Ideen, Innovation und gesellschaftlichen Integration bleibt doch den Jugendlichen scheinbar nur noch der eine "Ausweg".
Denn wer faschistisches Unkraut einen Augenblick lang duldet, wird bald keinen ertragreichen Garten haben!
Doch weitsichtig scheinen die meisten unsere Politiker eben nicht zu sein!
17.03.2009 18:04 Uhr
von derNoergler:
Was haben Online-Spieler, Rechtsextreme Christradikale, TV-Junkies, Bücherratten und Amokläufer gemeinsam?
Es handelt sich letztendlich in jedem Fall um Realitätsflucht, im Falle des Amoklaufs um die Scheinbar greift dieses Phänomen in seinen jeweiligen Ausprägungen immer stärker um sich, offenbar ist die Systemfrage, die die Linke zu stellen sich traut, gar nicht so falsch, jedenfalls scheint sich etwas grundlegend ändern zu müssen.
17.03.2009 17:54 Uhr
von Interessant:
Also das Handy-, Bargeld-, Süßigkeitenabziehen ist vorbei, bzw. rückläufig. Dass meinem 4-Jährigen Sohn von einem 8-Jährigen mehrmals ein Messer an den Hals gehalten wurde um Süßigkeiten von "Zuhause zu organisieren" bilde ich mir ein. Als deutsche Bundesbürgerin kriege ich jetzt also einen permanent Maulkorb ( gegen alle Ähnlichkeiten zur Burka wehre ich mich natürlich ). Sexuelle Belästigungen, seien sie verbal, oder auch tätlich zeige ich schon lange nicht mehr an. Wohl denen, die noch nie erlebten, als "deutsche Schlampe, Hure, Fick...." mit Griff in/an den Schritt/Busen ihr Kind in den Kindergarten bringen zu müssten.
Ich bin/war weiß Gott nich Ausländerfeindlich, allerdings habe ich die rosarote "Multikulti-Brille" schon lange weggeworfen.
17.03.2009 17:25 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie. Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.
Leserkommentare
04.04.2011 19:10 Uhr
von harri:
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
04.04.2011 19:10 Uhr
von UweRietmöller:
Nachtrag, weil hier Pfeiffer im Zusammenhang mit Sebnitz genannt wurde:
Pfeiffer ist zwar ein (oh, wie sage ich das jetzt ohne beleidigend zu sein?) Vielredner. Aber am ZAU (der GAU ist seit dem 13.12.09 das Super-Sebnitz Fürstenzell) ist er nicht schuld, sondern die 100% (mal vorsichtig ausgedrückt) unfähige sächsische Justiz.
Pfeiffer hat lediglich auf Basis der ihm von Frau Kantelberg-Abdullah vorgelegten Akten empfohlen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen (hätte ich vermutlich auch gemacht). Dazu hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zuerst die Art des Zustandekommens der vielen (von der Mutter vorgelegten) eidesstattlichen Erklärungen aufgeklärt werden muss. Genau diesem Rat ist die Justiz nicht gefolgt. Im Gegenteil, die haben de facto auf Anweisung von BILD mal eben so 3 Leute unter Mordvorwurf verhaftet. DAS (und nicht Pfeiffer) war der Startschuss zum ZAU.
.
Das nur der Fairness halber. Dass die hier besprochene „Studie“ der totale Nonsens ist, haben ja die meisten anderen Kommentatoren hier schon dargelegt.
Und Dank auch an die Genossen der Kommunistischen Plattform. Ohne Euch würden wir nämlich gar nicht bemerken, dass die Errichtung des vierten Reichs nur durch Euern großartigen Einsatz verhindert wird. Sofort alle Lebkuchen verbieten!
04.04.2011 19:09 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun.
Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
04.04.2011 19:09 Uhr
von alles beim Alten:
Wenn man mal die Studie etwas genauer betrachtet (beim BMI steht sie zum Download bereit), fallen Kleinigkeiten auf.
1. Wie wird man als ausländerfeindlich eingestuft?
Man stimmt zum Beispiel der Aussage zu "Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten ihren Lebensstil besser an den der Deutschen anpassen."
Das haben dann auch 74,8% getan, wenn man die Zählweise der Studie übernimmt und die neutralen jain-Sager den Ausländerfeinden zuzählt. Sonst wären es nur 57,2%.
2. Wer ist wie ausländerfeindlich?(mit Grad der Zustimmung zu obigen Fragen laut Studie)
Hauptschule(53,1%); Förderschule(45,5%); Gesamtschule, Realschule(44,9%); Gymnasium/Waldorfschule(28,2%)
3. Wie äussert sich die Ausländerfeindlichkeit?
Zum Beispiel in dem man sich aufregt über Ausländer und Schimpfwörter nutzt.
Hier ist ein ähnliches Bild wie bei der Frage nach der Ausländerfeindlichkeit festzustellen.
Oft oder sehr oft haben sich aufgeregt über Ausländer: Hauptschüler(31%); Förder-,Real- und Gesamtschüler (22,5%-25,5%); Gymnasiasten und Privatschüler(13,5%)
Zieht man nun noch die Verteilung der Ausländer über die Schulsysteme heran, stellt man fest, dass besonders die Schüler mit häufigem Kontakt zu Ausländern als rechtsextrem eingestuft werden müssen.
Abschließend sei zitiert:"In der Gruppe der Jugendlichen, die solche Schimpfwörter nie verwenden und sich auch nie in den vergangenen zwölf Monaten über Ausländer aufgeregt haben, befürworten 3,3% in hohem Maße ausländerfeindliche Einstellungen. Mehr als 14mal so hoch fällt dieser Anteil in der Gruppe derer aus, die oft und sehr oft solche Dinge äussern."
04.04.2011 19:09 Uhr
von gernot schneider:
Pfeiffer ist ja ein ganz Toller
Nach seiner "Studie" müßten ja mehr Jugendliche in rechtsextremen Vereinigungen oder Kameradschaften sein als Schäuble mit seinem Verfassungsschutz gemeldet hat.
Knapp 4 Prozent der 15-Jährigen seien Mitglied in rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften. Dabei sind Jungen mit 4,9 Prozent vertreten und Mädchen mit 2,6 Prozent. In absoluten Zahlen heißt das: 34.000 Jugendliche sind rechtsextrem organisiert.
Lt. Schäuble (Verfassungsschutzbericht) sind aber 31.000 Personen organisierte Rechtsextremisten aus allen! Altersgruppen.
Das würde bedeuten 1) daß mehr Personen als dem Verfassungsschutz bekannt rechtsextrem organisiert sind und Pfeiffer somit dem Verfassungschutz "über" ist und
2) Daß ALLE Rechtsextremisten Teenager sind?
Sicher nicht. Es ist ganz klar, daß hier irgend jemand völligen Quark erzählt. Und ich vertraue da einem Verfassungsschutz mehr als einem geltungssüchtigen Herrn Pfeiffer, der sich auch regelmäßig zu den Computer-Spielen völlig unqualifiziert äußert.
Es ist aber traurig, daß solche Zeitungen wie die TAZ jetzt solche Blindfisch-Meldungen nun auch wieder gleich prominent platziert abdruckt und somit mithilft, Teile der Bevölkerung wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Kommentator:
Offensichtlich haben hier einige Kommentierer die Studie weder gelesen, noch einen kleinen Blick in deren Auswertungen geworfen.
Die Studie zeugt,
1. dass in Gegenden mit wenig "Ausländern" der Anteil an xenophoben Tendenzen am höchsten ist.
Es geht also nicht um Kriminalität migrantischer Jugendlicher.
(Auch wenn diese nicht gleugnet wird).
Der Zusammenhang ist der umgekehrte.
2. dass Fremdenfeindlichkeit an ALLEN Schulen, auch an denen an die benachteiligte (!) Migrantenkinder selten gelang fremdenfeindliche, chauvinistische und antisemitische Einstellungen grassieren.
3. der sog. "Verfassungsschutz" von allen mal kritisch betrachtet werden muss.
Denn: er ist TEIL des Problems und nicht seine Lösung
(siehe NPD-Verbotsverfahren, V-Personen-Schutz [=nicht Rechtsgelichheit], merkwürdige Statistiken etc.)
Zurück auf altermedia und PI mit euch. Euer Geflame bringt in einem rel. seriösen Blatt wie der taz NICHTS.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen.
Seht euch nur mal diese Seite an:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com
04.04.2011 19:09 Uhr
von Thomas Schöffel:
Tja, an diesem traurigen Ergebnis hat aber auch die deutsche Linke ihren Anteil zu tragen: Anstatt vorhandene Probleme -und die gibt es eben auch mit "Migranten"- offen zu diskutieren oder wenigstens erstmal überhaupt ernstzunehmen, wurden und werden unangenehme Benenner von Problemen als rechtslastig diskreditiert oder ggf. zusätzlich noch als islamophob, rassistisch etc. gesellschaftlich unmöglich gemacht. Nun, wer - wie wir das soeben in Winnenden gesehen haben, nicht ernstgenommen und in die Gesellschaft aufgenommen wird, der rastet aus oder, um bei der Politik zu bleiben, geht dorthin, wo man ihm zuhört.Quod erat expectandum.
04.04.2011 19:09 Uhr
von G. Orwell:
Es ist doch immer wieder erfrischend zu welchen Verrenkungen die
Nomenklatura fähig ist.
Wenn man ganz still ist kann man Orwell im Grabe lachen hören.
Muslime sind also am seltensten Opfer...hmmm dabei stehen wir doch
vor der großen Machergreifung durch 300 V-Leute und 2 Säufer aus
sonstwo.
Egal !
Migranten sind eine Bereicherung. Kriminalität müssen "wir"
aushalten. Wers anders sieht ist ein dreckiger Revanchist und
Faschist und zum Abschuß durch die rote SA freigegeben.
Inzwischen wurden ja schon BAP, Reinhard May & Cons. zur "Verbreiter
rechtsextremen Liedgutes" ernannt.
Kurz und deutlich:
http://wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari090317_Kriminalitaet_Gewal
t_Jugend_Studie_Kriminologisches_Forschungsinstitut_Niedersachsen.htm
l
04.04.2011 19:09 Uhr
von karnival:
Ein großes Problem ist vor allem die penetrante Dauerpräsenz des Herrn Pfeiffer in den Medien.
Der lauteste Marktschreier hat nicht zwangsläufig die besten Äpfel.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Elektromeister:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Nasowas:
Der Zulauf rechtsradikaler Gruppen unter Jugendlichen ist erschreckend. Hier muss gehandelt werden.
Bei dem Anteil der Schüler, die ausländerfeindlich auftreten, sollte man genauer, als in der Studie geschehen, hinsehen. Viele Jugendliche erleben Gewalt, die v.a. von jungen Einwndererkindern ausgeht. Der Anteil junger Migranten an der Intensivtäterstatistik beträgt immerhin 80% in Berlin. An Problemschulen werden häufig deutsche Schüler, die in der Minderheit sind, diskriminiert. Andere ethnische Minderheiten sind davon ebenfalls betroffen. Würden hier die Fragen präziser gestellt werden, würde man evtl. feststellen, dass es sich bei vielen Schülern nicht um generelle Ausländerfeindlichkeit handelt. Sondern sie wenden sich gegen jene, die besonders gewalttätig auftreten.
04.04.2011 19:09 Uhr
von sinDY:
Na Prost Mahlzeit!
Wen wundert's denn bitte, wenn es kaum von den Gemeinden finazierte Jugendclubs gibt? Von generelen Freizeitangeboten will ich gar nicht reden - das gibt's hier im Osten an mancher Stelle schon seit der Wende nicht mehr.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Interessant:
Also das Handy-, Bargeld-, Süßigkeitenabziehen ist vorbei, bzw. rückläufig.
Dass meinem 4-Jährigen Sohn von einem 8-Jährigen mehrmals ein Messer an den Hals gehalten wurde um Süßigkeiten von "Zuhause zu organisieren" bilde ich mir ein.
Als deutsche Bundesbürgerin kriege ich jetzt also einen permanent Maulkorb ( gegen alle Ähnlichkeiten zur Burka wehre ich mich natürlich ).
Sexuelle Belästigungen, seien sie verbal, oder auch tätlich zeige ich schon lange nicht mehr an.
Wohl denen, die noch nie erlebten, als "deutsche Schlampe, Hure, Fick...." mit Griff in/an den Schritt/Busen ihr Kind in den Kindergarten bringen zu müssten.
Ich bin/war weiß Gott nich Ausländerfeindlich, allerdings habe ich die rosarote "Multikulti-Brille" schon lange weggeworfen.
04.04.2011 19:09 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie.
Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.
11.02.2011 17:51 Uhr
von harri:
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
11.02.2011 17:51 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun.
Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen.
Seht euch nur mal diese Seite an:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com
11.02.2011 17:51 Uhr
von Elektromeister:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie.
Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.
19.03.2009 11:10 Uhr
von harri:
Wenn ich diese Bemerkungen zur "Rechtsproblem-Studie" des Populisten Pfeiffer lese, fällt mir auf, dass die Verblödungsstrategie von Politik und Mainstream-Medien - einschließlich taz! - nicht länger aufgeht. Die "Menschen" in Menschland wachen auf. Die ungeheure Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit läßt sich nicht länger "kleinreden"! Die Verantwortlichen kriegen die Panik!
18.03.2009 21:40 Uhr
von UweRietmöller:
Nachtrag, weil hier Pfeiffer im Zusammenhang mit Sebnitz genannt wurde:
Pfeiffer ist zwar ein (oh, wie sage ich das jetzt ohne beleidigend zu sein?) Vielredner. Aber am ZAU (der GAU ist seit dem 13.12.09 das Super-Sebnitz Fürstenzell) ist er nicht schuld, sondern die 100% (mal vorsichtig ausgedrückt) unfähige sächsische Justiz.
Pfeiffer hat lediglich auf Basis der ihm von Frau Kantelberg-Abdullah vorgelegten Akten empfohlen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen (hätte ich vermutlich auch gemacht). Dazu hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zuerst die Art des Zustandekommens der vielen (von der Mutter vorgelegten) eidesstattlichen Erklärungen aufgeklärt werden muss. Genau diesem Rat ist die Justiz nicht gefolgt. Im Gegenteil, die haben de facto auf Anweisung von BILD mal eben so 3 Leute unter Mordvorwurf verhaftet. DAS (und nicht Pfeiffer) war der Startschuss zum ZAU.
.
Das nur der Fairness halber. Dass die hier besprochene „Studie“ der totale Nonsens ist, haben ja die meisten anderen Kommentatoren hier schon dargelegt.
Und Dank auch an die Genossen der Kommunistischen Plattform. Ohne Euch würden wir nämlich gar nicht bemerken, dass die Errichtung des vierten Reichs nur durch Euern großartigen Einsatz verhindert wird. Sofort alle Lebkuchen verbieten!
18.03.2009 17:10 Uhr
von Aurelia:
Hinterfragt man diese Zahlen,muss wohl jedem klar sein,dass man solche Statistiken nicht dermassen undifferenziert erstellen kann.fakt ist: Die hohe Migrantengewalt-gerade und auch in deutschen Großstädten -korreliert eindeutig mit der sogenannten Ausländerfeindlichkeit.Diese aus Erfahrungen gewachsene Einstellung gegenüber Migranten hat nichts mit "rechts" zu tun.
Ich warte nun interessiert auf eine Studie zum Thema Deutschfeindlichkeit und Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen.
18.03.2009 15:01 Uhr
von alles beim Alten:
Wenn man mal die Studie etwas genauer betrachtet (beim BMI steht sie zum Download bereit), fallen Kleinigkeiten auf.
1. Wie wird man als ausländerfeindlich eingestuft?
Man stimmt zum Beispiel der Aussage zu "Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten ihren Lebensstil besser an den der Deutschen anpassen."
Das haben dann auch 74,8% getan, wenn man die Zählweise der Studie übernimmt und die neutralen jain-Sager den Ausländerfeinden zuzählt. Sonst wären es nur 57,2%.
2. Wer ist wie ausländerfeindlich?(mit Grad der Zustimmung zu obigen Fragen laut Studie)
Hauptschule(53,1%); Förderschule(45,5%); Gesamtschule, Realschule(44,9%); Gymnasium/Waldorfschule(28,2%)
3. Wie äussert sich die Ausländerfeindlichkeit?
Zum Beispiel in dem man sich aufregt über Ausländer und Schimpfwörter nutzt.
Hier ist ein ähnliches Bild wie bei der Frage nach der Ausländerfeindlichkeit festzustellen.
Oft oder sehr oft haben sich aufgeregt über Ausländer: Hauptschüler(31%); Förder-,Real- und Gesamtschüler (22,5%-25,5%); Gymnasiasten und Privatschüler(13,5%)
Zieht man nun noch die Verteilung der Ausländer über die Schulsysteme heran, stellt man fest, dass besonders die Schüler mit häufigem Kontakt zu Ausländern als rechtsextrem eingestuft werden müssen.
Abschließend sei zitiert:"In der Gruppe der Jugendlichen, die solche Schimpfwörter nie verwenden und sich auch nie in den vergangenen zwölf Monaten über Ausländer aufgeregt haben, befürworten 3,3% in hohem Maße ausländerfeindliche Einstellungen. Mehr als 14mal so hoch fällt dieser Anteil in der Gruppe derer aus, die oft und sehr oft solche Dinge äussern."
18.03.2009 14:54 Uhr
von Leidkultur:
Herr Pfeiffer kommt wieder mit einer verheerenden Botschaft: jeder 7. Jugendliche in Deutschland ist sehr ausländerfeindlich. Wie kommt man auf so ein närrisches Ergebnis? - Nun, man fragt einen Jugendlichen, ob er meine, es könnten zuviele Ausländer in Deutschland sein. Wenn der ja sagt, ist er ausländerfeindlich. Ausländerfeindlich ist man bereits, wenn man überhaupt die Denkbarkeit einer quantitativen Grenz-Marke von Ausländerpräsenz für geboten hält. Mit anderen Worten: es wird erwartet, dass jeder Jugendliche der Ansicht sein müßte, es könnten nie genug sein. Zielmarke ist demnach 100%.
18.03.2009 14:43 Uhr
von Kritiker:
Wenn schon in dieser Studie über Jugendkriminalität/-gewalt relativierend von dem dortigen wirklichen Problem ablenkend nach der angeblichen Ausländerfeindlichkeit deutscher Jugendlicher gefragt wurde, so ist es für mich wenig Einsichtig warum dann nicht auch ausländische Jugendliche nach ihrer Deutschfeindlichkeit befragt werden konnten.
18.03.2009 13:58 Uhr
von gernot schneider:
Pfeiffer ist ja ein ganz Toller
Nach seiner "Studie" müßten ja mehr Jugendliche in rechtsextremen Vereinigungen oder Kameradschaften sein als Schäuble mit seinem Verfassungsschutz gemeldet hat.
Knapp 4 Prozent der 15-Jährigen seien Mitglied in rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften. Dabei sind Jungen mit 4,9 Prozent vertreten und Mädchen mit 2,6 Prozent. In absoluten Zahlen heißt das: 34.000 Jugendliche sind rechtsextrem organisiert.
Lt. Schäuble (Verfassungsschutzbericht) sind aber 31.000 Personen organisierte Rechtsextremisten aus allen! Altersgruppen.
Das würde bedeuten 1) daß mehr Personen als dem Verfassungsschutz bekannt rechtsextrem organisiert sind und Pfeiffer somit dem Verfassungschutz "über" ist und
2) Daß ALLE Rechtsextremisten Teenager sind?
Sicher nicht. Es ist ganz klar, daß hier irgend jemand völligen Quark erzählt. Und ich vertraue da einem Verfassungsschutz mehr als einem geltungssüchtigen Herrn Pfeiffer, der sich auch regelmäßig zu den Computer-Spielen völlig unqualifiziert äußert.
Es ist aber traurig, daß solche Zeitungen wie die TAZ jetzt solche Blindfisch-Meldungen nun auch wieder gleich prominent platziert abdruckt und somit mithilft, Teile der Bevölkerung wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
18.03.2009 13:57 Uhr
von fred kasulke:
Was ist denn nun rechte Gesinnung? Reicht es schon, wenn man aus lauter Integrationsunfähig der demokratischen Selbstverwirklicher mal übergangsweise mit den national Beschränkten mitläuft, bis der Verstand sich meldet? Reicht es, wenn man sich fragt, warum die jüdische Religion einen eigenen Staat Israel braucht und damit bunte Palestina für Jahrzehnte in einen Krieg stürzt?
Politik und Medien brauchen den nationalen Extremismus, um von der eigenen Unfähigkeit, eine menschenfreundliche, ausgeglichene Gesellschaft zu schaffen, abzulenken.Was ist denn besser: zerstörendes Kapital, religös-fanatische Politiker oder geistig Uniformierte? Hoffentlich verbinden sich die drei nicht.
18.03.2009 13:15 Uhr
von baldur:
Wie hoch ist die "Deutschfeindlichkeit" unter Jugendlichen mit "Migrationshintergrund"? Wie sieht es mit "Antisemitismus" bei ihnen aus ? Wie groß ist die Sympathie türkischer Jugendlicher für die rechtsradikale Organisation der "grauen Wölfe"? Wie ausgeprägt ist überhaupt eine nationalchauvinistische Einstellung bei nichtdeutschen Jugendlichen ?
Alles Fragen, die man nicht stellen darf ??
18.03.2009 12:49 Uhr
von Kommentator:
Offensichtlich haben hier einige Kommentierer die Studie weder gelesen, noch einen kleinen Blick in deren Auswertungen geworfen.
Die Studie zeugt,
1. dass in Gegenden mit wenig "Ausländern" der Anteil an xenophoben Tendenzen am höchsten ist.
Es geht also nicht um Kriminalität migrantischer Jugendlicher.
(Auch wenn diese nicht gleugnet wird).
Der Zusammenhang ist der umgekehrte.
2. dass Fremdenfeindlichkeit an ALLEN Schulen, auch an denen an die benachteiligte (!) Migrantenkinder selten gelang fremdenfeindliche, chauvinistische und antisemitische Einstellungen grassieren.
3. der sog. "Verfassungsschutz" von allen mal kritisch betrachtet werden muss.
Denn: er ist TEIL des Problems und nicht seine Lösung
(siehe NPD-Verbotsverfahren, V-Personen-Schutz [=nicht Rechtsgelichheit], merkwürdige Statistiken etc.)
Zurück auf altermedia und PI mit euch. Euer Geflame bringt in einem rel. seriösen Blatt wie der taz NICHTS.
18.03.2009 12:08 Uhr
von Kley, Björn:
Die Autorin sollte doch leider die Studie auf S. 113 mindestens neu lesen. Fremdenfeindliche Einstellungen werden in West-Deutschland und nicht in Ost-Deutschland verortet.
18.03.2009 12:08 Uhr
von Klaus- -D. Tangl:
Auf der Hauptschule ist es ein Makel nur Deutscher zu sein. Aber das sich wieder einige Statistikfälscher herausnehmen Jugendliche nach Rechts zu schieben nur um Ihr jämmerliches Dasein zu rechtfertigen finde ich mehr als stark, wahrscheinlich kennen sie Kinder und Jugendliche nur aus Ihren Tabellen.
18.03.2009 11:58 Uhr
von Bichette:
Nazis und Neonazis dürfen sich bedanken - bei all den Politiker und Verwaltungsbeamten, die bisher den Angriff von rechtsradikaler Seite auf unsere Demokratie einfach hingenommen haben.
Was muss noch passieren, bis endlich etwas gegen Nazis geschieht? Ich habe das ungute Gefühl, dass auch diesmal - wie 1933 - die politischen und gesellschaftlichen Eliten jämmerlich versagen werden.
18.03.2009 11:22 Uhr
von Engelhardt:
Das sich solche Jugendliche dafür interessieren mag mit Sicherheit an der stetig wachsenden Verbreitung im Internet liegen.
Seht euch nur mal diese Seite an:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com
18.03.2009 10:22 Uhr
von Thomas Schöffel:
Tja, an diesem traurigen Ergebnis hat aber auch die deutsche Linke ihren Anteil zu tragen: Anstatt vorhandene Probleme -und die gibt es eben auch mit "Migranten"- offen zu diskutieren oder wenigstens erstmal überhaupt ernstzunehmen, wurden und werden unangenehme Benenner von Problemen als rechtslastig diskreditiert oder ggf. zusätzlich noch als islamophob, rassistisch etc. gesellschaftlich unmöglich gemacht. Nun, wer - wie wir das soeben in Winnenden gesehen haben, nicht ernstgenommen und in die Gesellschaft aufgenommen wird, der rastet aus oder, um bei der Politik zu bleiben, geht dorthin, wo man ihm zuhört.Quod erat expectandum.
18.03.2009 10:03 Uhr
von Jim Panse:
Die Jugendlichen schildern nur, was sie dauernd erleben. Was ist daran ausländefeindlich, wenn ich sage: Die Zuwanderung läuft viel zu unkontrolliert und die Integration klappt nicht. Ich finde die Studie tendenziös. War dieser Pfeiffer außerdem nicht Gutachter im Fall Sebnitz? Ich glaube, hier soll die weitere Alimentierung von Sozialarbeitern im "Kampf gegen Rechts" sichergestellt werden...
18.03.2009 10:00 Uhr
von Amos:
Jetzt mokiert sich Schäuble über den fehlenden
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Politik hat
doch erst ein "Kasten-System" ermöglicht. Wenn sich
die Jugend falschen Göttern zuwendet, dann zeigt das
nur, dass man an die eigenen Götter nicht mehr glaubt.
18.03.2009 09:31 Uhr
von G. Orwell:
Es ist doch immer wieder erfrischend zu welchen Verrenkungen die
Nomenklatura fähig ist.
Wenn man ganz still ist kann man Orwell im Grabe lachen hören.
Muslime sind also am seltensten Opfer...hmmm dabei stehen wir doch
vor der großen Machergreifung durch 300 V-Leute und 2 Säufer aus
sonstwo.
Egal !
Migranten sind eine Bereicherung. Kriminalität müssen "wir"
aushalten. Wers anders sieht ist ein dreckiger Revanchist und
Faschist und zum Abschuß durch die rote SA freigegeben.
Inzwischen wurden ja schon BAP, Reinhard May & Cons. zur "Verbreiter
rechtsextremen Liedgutes" ernannt.
Kurz und deutlich:
http://wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari090317_Kriminalitaet_Gewal
t_Jugend_Studie_Kriminologisches_Forschungsinstitut_Niedersachsen.htm
l
18.03.2009 08:19 Uhr
von Joe:
Mich würde interessieren ob hier ein Zusammenhang mit dem Niveau der (politischen) Bildung unserer Jugend besteht ... Denn ist ja kein Geheimnis, dass dumme Ratten schneller auf diese Rattenfänger reinfallen ...
18.03.2009 08:17 Uhr
von michaelbolz:
Danke Wolfgang: Wenn durch die Überwachung des Internets und Onlinedurchsuchungen die Jugendlichen zum spielen lieber raus in den Garten gehen und sich da rechten Gruppen anschließen, müssen wiederum, dem entgegenzuwirken, bessere Freizeitangebote geschaffen werden.
Wahrscheinlich unter deiner Video-Aufsicht.
18.03.2009 07:59 Uhr
von Flo:
Mehr als erschreckend und beunruhigend.
Aber hauptsache NPD und Co. werden weiter artig aus der Steuerkasse bezahlt... -.-'
18.03.2009 01:18 Uhr
von karnival:
Ein großes Problem ist vor allem die penetrante Dauerpräsenz des Herrn Pfeiffer in den Medien.
Der lauteste Marktschreier hat nicht zwangsläufig die besten Äpfel.
18.03.2009 01:15 Uhr
von Slap:
Es ist schade, das in diesem Artikel so selbstverständlich die Studien von Herrn Pfeiffer zitiert werden, während er in einem anderen Artikel als unglaubwürdig und populistisch dargestellt wird.
Ich meine das hier: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/world-of-bullshit/
18.03.2009 01:01 Uhr
von Rinks und Lechts:
Leibe taz,
keine demokratische Kraft könnte etwas gegen den Zulauf von jungendlichen bei rechten oder linken Gruppen haben, gut wenn sich junge Deutsche politisch engagieren. Bei Links- oder Rechtsextremen Gruppen aber wird es kritisch, wenn man einen gewissen jugendliche Sturm und Drangphase mal ignoriert.
Koenntet Ihr bitte aufhören, rechts als Begriff als Synonym für rechtsextremistisch zu nutzen? DANKE
18.03.2009 00:14 Uhr
von Jan Engelstädter:
Hoffen wir mal, daß nach dieser Studie das KFN und Herr Pfeiffer auch in der Öffentlichkeit als so unseriös dastehen, wie sie schon lange sind.
18.03.2009 00:03 Uhr
von vic:
Offenbar benötigt der Bürger Studien, um zu sehen was vor seinen Augen los ist.
Schäuble hat sich erschrocken, habe ich gelesen...
17.03.2009 23:24 Uhr
von Elektromeister:
Na, was von den Zahlen in dieser Studie zu halten ist, haben Sie ja schon angedeutet: 65% aller organisierten Rechtsextremen wären danach 16 Jahre und jünger. Kann mir vorstellen, da haben sich manche Interviewte beim fahrigen Professor Pfeiffer einige Scherze erlaubt. Auch die starke Streuung der Zahlen bedeutet nichts Gutes für den empirischen Wert der Studie.
17.03.2009 22:35 Uhr
von Fossil:
Nachtrag: Ach noch was: Pfeiffer war als Gutachter für den PR-Gau von Sebnitz verantwortlich! Das sagt einiges über die Seriösität seiner Studie, denke ich.
17.03.2009 22:25 Uhr
von UweRietmöller:
Wenn man die Tür zur Hölle eine Spalt breit öffnen darf:
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In den westdeutschen Großstädten werden 80% der Gewaltstraftaten von Migrationshintergründlern begangen.
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Die Polizei in Deutschland wurde im Jahr 2007 über vierhundert Mal Ziel linksextremer Angriffe.
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Bei den Demonstrationen am 13./14. Februar in Dresden wurden 30 Polizisten von Antifa-Schlägern verletzt und 18 Polizeiautos beschädigt. Zum Ausgleich wurde eine Tatarenmeldung lanciert, derzufolge die Rechten (in Dresden absolut friedlich) angeblich an der Raststätte Teufelstal die (in Dresden brutal zuschlagenden) friedlichen Antifas angegriffen hätten (Mannichl reloaded).
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In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahre 2007 insgesamt 547.076 Körperverletzungsdelikte, 1.613 Fälle des Totschlags sowie 714 Fälle des Mordes erfasst, denen keine politische Motivation zugrunde lag.
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2008 wurden (Stand 18.12.2008) 979 linksextremistische und 965 rechtsextremistische Gewalttaten erfasst.
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Am 13.12.2008 hat PD Mannichl eine Verletzung erlitten. Obwohl der Vorfall nach Darstellung des angebl. Opfer die gleichen Merkmale hat wie alle anderen Hakenkreuz, Lebkuchenmesser-, SVP- und sonstigen Ritzungen hatte (die einfache Plausibilitätsprüfung ergibt, dass ein Attentat nicht stattgefunden haben kann) wurde dieser Fall zum Anlass genommen, ordentlich gegen Rechts zu hetzen.
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Am 15. Dezember hat in Berlin ein türkischer Mitbürger einen Polizisten niedergestochen. Die Lokalzeitung berichtete das war es dann auch. Wowi am Krankenbett? Fehlanzeige!
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Erdic S., der Komaschläger von Köln, wurde nach seiner 40igsten Straftat mal so richtig verurteilt. 6 Monate auf Bewährung – das wird allen anderen aber eine Abschreckung sein.
So, und nun erkläre mir einer mal den Grund für die Hysterie gegen Rechts. Nicht dass ich die (außerordentlich wenigen) Straftaten von rechts für gut halte. Aber warum konzentriert sich 99% der medialen Berichterstattung auf gerade mal 1% der Fälle?
17.03.2009 22:24 Uhr
von Fossil:
Diese Studie ist doch Quark. Kritik an ungebremster Zuwanderung und gescheitertern Mulikulti-Ideen sind doch keine Ausländerfeindlichkeit. Mit dem ERgebnis soll wohl nur die weitere Alimentierung linker Netzwerke im »Kampf gegen Rechts« gesichert werden.
17.03.2009 22:17 Uhr
von Nasowas:
Der Zulauf rechtsradikaler Gruppen unter Jugendlichen ist erschreckend. Hier muss gehandelt werden.
Bei dem Anteil der Schüler, die ausländerfeindlich auftreten, sollte man genauer, als in der Studie geschehen, hinsehen. Viele Jugendliche erleben Gewalt, die v.a. von jungen Einwndererkindern ausgeht. Der Anteil junger Migranten an der Intensivtäterstatistik beträgt immerhin 80% in Berlin. An Problemschulen werden häufig deutsche Schüler, die in der Minderheit sind, diskriminiert. Andere ethnische Minderheiten sind davon ebenfalls betroffen. Würden hier die Fragen präziser gestellt werden, würde man evtl. feststellen, dass es sich bei vielen Schülern nicht um generelle Ausländerfeindlichkeit handelt. Sondern sie wenden sich gegen jene, die besonders gewalttätig auftreten.
17.03.2009 21:43 Uhr
von Hannibal:
Man sollte zunächst einmal untersuchen, worin die Ursachen liegen, dass es einen progressiven Trend gibt, der Jugendliche veranlasst, sich rechten Gruppierungen anzuschließen!
Es könnte durchaus sein, dass die Antwort darauf recht einfach zu finden ist, jedoch aus politisch korrekter Realitätsverdrängung unerwünscht ist!
17.03.2009 20:40 Uhr
von sinDY:
Na Prost Mahlzeit!
Wen wundert's denn bitte, wenn es kaum von den Gemeinden finazierte Jugendclubs gibt? Von generelen Freizeitangeboten will ich gar nicht reden - das gibt's hier im Osten an mancher Stelle schon seit der Wende nicht mehr.
17.03.2009 19:34 Uhr
von Engerling:
Derartige Meldungen offenbaren die Realität in Deutschland. Und alle schauen nur zu! Schäuble wo bist Du? Hier in unserem Land ist was los und nicht in Afghanistan! Hat Dir denn noch niemand erzählt, dass der IRAK Krieg eine LÜGE als Begründung hatte und vielen Tausend unschuldige Menschen starben und sterben? Es ging um SADAMS Freiheit das Öl billiger und zudem in EURO zu verkaufen doch ohne dabei im Gegenzug US- Schuldscheine zu kaufen, so wie von Mr. Kissinger zwangshafter weise vereinbart wurde.
Während die Politik größtenteils mit sich selbst beschäftigt ist und lieber Quoten, Lobbyblätter und Hochrechnungen studiert, anstatt aufeinander im QuickKonsen-Modus zuzugehen und den Wünschen der Bevölkerung zu folgen, fühlt sich die junge Generation alleine gelassen.
Sie weiß oft nichst mit sich selbst, ihren verborgenen Fähigkeiten und Wünschen und der Energie anzufagen.... So kommen dumme Gedanken garantiert irgendwann von alleine.
Doch was ist wenn die Bauernfänger der rechten NEONAZI Szene SPAß, SPIEL und GESANG offerieren?
Also ein handfestes und nachvollziehbares Programm.
Mit kastrierten Sozial- und Bildungsprogrammen lässt sich das wohl kaum kontern.
Bei diesem wichtigen Thema spielen unsere Politprofis derzeit in der untersten Liga, da Sie der Neonazi Szene damit praktisch auch noch zuspielen.
Anstatt kreativer Ideen, Innovation und gesellschaftlichen Integration bleibt doch den Jugendlichen scheinbar nur noch der eine "Ausweg".
Denn wer faschistisches Unkraut einen Augenblick lang duldet, wird bald keinen ertragreichen Garten haben!
Doch weitsichtig scheinen die meisten unsere Politiker eben nicht zu sein!
17.03.2009 18:04 Uhr
von derNoergler:
Was haben Online-Spieler, Rechtsextreme Christradikale, TV-Junkies, Bücherratten und Amokläufer gemeinsam?
Es handelt sich letztendlich in jedem Fall um Realitätsflucht, im Falle des Amoklaufs um die Scheinbar greift dieses Phänomen in seinen jeweiligen Ausprägungen immer stärker um sich, offenbar ist die Systemfrage, die die Linke zu stellen sich traut, gar nicht so falsch, jedenfalls scheint sich etwas grundlegend ändern zu müssen.
17.03.2009 17:54 Uhr
von Interessant:
Also das Handy-, Bargeld-, Süßigkeitenabziehen ist vorbei, bzw. rückläufig.
Dass meinem 4-Jährigen Sohn von einem 8-Jährigen mehrmals ein Messer an den Hals gehalten wurde um Süßigkeiten von "Zuhause zu organisieren" bilde ich mir ein.
Als deutsche Bundesbürgerin kriege ich jetzt also einen permanent Maulkorb ( gegen alle Ähnlichkeiten zur Burka wehre ich mich natürlich ).
Sexuelle Belästigungen, seien sie verbal, oder auch tätlich zeige ich schon lange nicht mehr an.
Wohl denen, die noch nie erlebten, als "deutsche Schlampe, Hure, Fick...." mit Griff in/an den Schritt/Busen ihr Kind in den Kindergarten bringen zu müssten.
Ich bin/war weiß Gott nich Ausländerfeindlich, allerdings habe ich die rosarote "Multikulti-Brille" schon lange weggeworfen.
17.03.2009 17:25 Uhr
von Shlomo:
Gerade noch erfreut über Ihren Artikel "World of Bullshit" gelesen... und jetzt dieser Bericht über diese Studie.
Wenn es nicht so traurig wäre...
PS: Ich bin mir bewusst, dass größtenteils nur aus der Studie zitiert wurde. Trotzdem.