• 28.07.2010

Jugendkriminalität

SPD will Kinder-Knast

Gegen Gewalttätigkeit bei Kindern und Jugendlichen müsse konsequenter vorgegangen werden, findet die SPD - zur Not mit einer geschlossenen Unterbringung.von Gernot Knödler

  • 30.07.2010 12:57 Uhr

    von hugo:

    müßte wohl klappen...

    denn die sozis bei ihrer guten zusammenarbeit
    mit der kpd von 1945 bis 1989 in der ehem .
    sbz/ ddr hatten doch tolle erhoungsheime in bauzen und hohen... (?) wie hieß denn der frauenknast denn noch ??

    und da werden sie es wohl auch in diesem jahrtausend wieder gut hinkriege ..

    1. armes deutschland

    2. wie sagte adenauer 1953 ??
    die spd ist der untergang deutschlands

    und arme kinder ..die mit den emanzipierten
    müttern aufwachsen mußten

    meint hugo

  • 29.07.2010 12:09 Uhr

    von wauz:

    "Es sollen Waffen verboten und der Alkoholmissbrauch durch Jugendliche mit Testkäufen gestoppt werden."

    Manchmal erweisen Menschen mit einem einzigen Satz ihre Imkompetenz. So auch hier.
    Mögen die übrigen Ideen, wie diese Jugendgerichtshäuser usw., noch so gut sein, wer Ursachen und Wirkungen nicht versteht, verdreht und durcheinander bringt, kann nichts bewirken.
    Aggression und Gewalttätigkeit entstehen nicht durch das Vorhandensein von Waffen und verschwinden auch nicht mit ihnen. Ganz abgesehen davon, dass ein Verbot die Waffen nicht zum Verschwinden bringt. Ein gutes Beispiel dafür sind die USA. Wenn man Waffenbestand und Gewalt-Kriminalität in Deutschland in Relation bringt und dieses Verhältnis auf den Waffenbestand in den USA überträgt, müsste die US-Bevölkerung kurz vor der Ausrottung stehen. Was das Verbieten betrifft: auch in den USA werden die meisten Menschen mit illegalen Knarren erschossen. Verbote lösen das Problem nicht.
    Auch die Rauschmittel-Problematik bekommt man mit Verboten allein nicht in den Griff. Man könnte genauso versuchen, mit Testkäufen den Marijuana- oder Kokain-Konsum einzudämmen. Man frage ein beliebiges Drogendezernat, wie weit diese Methode funktioniert...
    Wenn die Kids saufen wollen, werden sie es tun, und sei es, dass sie Cola mit Trockenhefe ansetzen.
    Wer soziale Probleme beheben will, muss auf die sozialen Ursachen schauen. Und soziale Mittel einsetzen.
    Sanktionen für sozialwidriges Verhalten sind nötig und ein gewisses Maß an Repression muss sein. Wer aber meint, damit alles beheben zu können, irrt.
    Die Hilflosigkeit dieser Politiker resultiert aus der Unfähigkeit, grundsätzliche Fragen stellen zu können.

  • 28.07.2010 23:45 Uhr

    von Hergen Hillen:

    Bemerkenswert ist, dass man dem Problem Jugendkriminalität zehn Tage nach dem Scheitern der Primarschule mit repressiven Mitteln begegnen will. Die beste Kriminalpolitik ist bekanntlich immer noch eine gute Sozial- und Bildungspolitik. Leider ist Chance für mehr Bildungsgerechtigkeit mit dem Volksentscheid für viele Jahre verspielt worden. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die SPD mit solchen Vorschlägen aufwartet, die sogar in allen Parteien auf Zustimmung stoßen. Die Politik kann wahrlich nichts anderes mehr bieten als kriminalpolitische Konzepte, die schon mehrfach gescheitert sind.

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