• 20.05.2009

Journalistin filmt grausame Keulungen

Schweinemassaker schockt Ägypten

Ein Video dokumentiert das brutale Töten von Schweinen in der ägyptischen Wüste. Selbst islamische Rechtsgelehrte sprechen inzwischen von einer Verletzung der Scharia.von Karim El-Gawhary

  • 12.08.2009 22:28 Uhr

    von martin:

    viele tuhen so als ob europa genau so gehandelt hätte was aber nicht so ist wie ihr wisst wird in solchen fällen dafür gesorgt das,daß tier keine qualen erleidet.hier werden sie mit kalk getötet was zum desinfizieren genommen wird in ställen usw das heiß die lungen der tiere wird verätzt und sie müssen qualvoll sterben man sollte dies auch mit den menschn machen dann würden sie aus ihren fehlern lernen.

  • 28.05.2009 11:04 Uhr

    von aso:

    @ mehrdad:

    es gäbe „...ein 100x stärkeres medienecho erleben würden, wenn israel schweine so misshandeln würde!“
    Genau. Woran mag das liegen?
    Haben Muslime, die sich ja bekanntlich weltweit über harmlose Karikaturen ereifern können (aber in eigenen Zeitungen extrem judenfeindliche abdrucken...), denn immer noch den Bonus des
    „edlen Wilden“, dem man jegliches unzivilisiertes Gebahren durchgehen läßt, und nicht mal nachtragend ist, weil, so sind sie halt „die edlen Wilden“? Von dem Video wird mir übel.

    Wenn die UN nicht mal gegen solche bestialischen barbarischen Akte vorgehen kann, wird deren Paralyse in Dafür und anderen Konflikten verständlich.

    Warum sollte Ägypten sich an Empfehlungen halten, dies sei „unwissentschaftlich“?
    Schließlich ist „Wissenschaft“ auch nur so eine dieser westlichen Erfindungen.
    @ Nordmann:
    Die Fatwa ist noch eine Spur deutlicher...:
    der muslimische Geistliche Scheich Ali Osman vom ägyptischen Religionsministerium hat am 10. Mai in einer Fatwa festgestellt :
    “Der Ursprung aller Schweine in der Welt sind die Juden, die von Allah verflucht wurden.”
    Daher sei es erlaubt, alle Schweine zu töten.
    Es ist scheinbar leider Tatsache, daß die Namensgeber dieser Grippe hier an dem Massaker mitschuldig sind.
    Die ägyptischen Christen haben aber noch Glück gehabt:
    Was wäre passiert, hätte sie jemand „Christengrippe“ benannt...
    Pyramiden?,...kann ich mir auch auf Fotos ansehen...Wenn die Touristen ausbleiben, merken sie vielleicht was...

  • 27.05.2009 12:48 Uhr

    von mehrdad:

    wo sind unsere tollen linksliberalen medien?

    wenn israel einen hamas-terroristen tötet, ist deren aufschrei gross. aber wenn muslime in ägypten gezielt gegen ohnehin verfolgte christen vorgehen und tiere auf grausamste weise quälen, dann wird das verharmlost und vertuscht.

    ich gebe euch brief und siegel, dass wir ein 100x stärkeres medienecho erleben würden, wenn israel schweine so misshandeln würde!

  • 27.05.2009 12:21 Uhr

    von Nordmann:

    Hat ein Ägyptischer geistlicher nicht vorher noch eine "Fatwa" herausgegeben, in der es heisst:

    "Schweine sind verhexte Juden" !

    Ich finde diese ganze islamische Ecke dort unten

    rückständig und barbarisch, da wundert mich ein solches vorgehen an Tieren erst Recht nicht.

    Wird den Kindern schon das Kehle aufschlitzen an "Ungläubigen Menschen" gelehrt.

  • 25.05.2009 23:10 Uhr

    von Stefan:

    Tiere werden überall auf der Welt als Nahrung genutzt - von Tieren und Menschen.
    Aber eine so barbarische Lebewesen verachtende Methode die Schweine zu "vernichten" ist kaum zu übertreffen.
    Erinnert mich irgendwie an das dritte Reich.
    Ägypten und ALLES was daher kommt meiden.

  • 25.05.2009 16:36 Uhr

    von Karl:

    @ Manfred:

    Also soweit ich das verstanden hab, war es schon etwas anders. Bei der alten BSE Geschichte und der Vogelgrippe handelte es sich ja noch um Viren, die v.a. von Tieren untereinander übertragen werden konnten, die aber u.U. auch den Mensch befallen konnten. Zudem war der Erreger v.A. in Tierbeständen verbreitet.
    Beim neuen "Schweinegrippevirus" verhält es sich etwas anders: er wohnt genauso gerne in Mensch, wie Tier, und springt auch von Mensch zu Mensch leicht über. Der Name Schweinegrippe kommt lediglich daher, dass ein solcher Virenstamm (ich glaube schon Ende der 70er) das erste Mal eben in einem Schwein nachgewisen wurde.
    Aber da der Virus nun beileibe nicht an die Schweinepopulation gebunden ist, entbehrt die ägyptische Maßnahme wohl tatsächlich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Genausogut könnte man alle Hühner und Enten muslimisch-ägyptischer Bauern töten, in Geflügel fühlt sich das Virus nämlich auch wohl.
    Was bleibt ist also eine propagandistische Repressionsmaßnahme unter vielen anderen.

  • 25.05.2009 10:10 Uhr

    von manfred (57):

    Diese bösen Ägypter! Müssen die denn alles nachmachen, was sie bei den Europäern als probates Mittel gegen BSE, Schweinepest oder Vogelgrippe gelernt haben?

    Ich finde widerwärtig, was da mit den Tieren geschieht, aber es war nicht minder widerwärtig, wie es den Tieren bei o. g. Ereignissen in der EU erging. Aber das waren ja wir, die Guten, da ist das natürlich ganz etwas anderes...

  • 25.05.2009 00:15 Uhr

    von Doppel Moral:

    Ich hoffe, dass diejenigen hier, die sich gegen solche Tierquälerei empören, gar zum Boykott von Gütern eines Landes aufrufen, genauso konsequent in Ihrem eigenen Handeln bezüglich von Tieren sind und eine VEGANE Lebensweise verfolgen - alles andere ist Heuchelei!!! Denn was ist letztendlich irrationaler - das Töten von Tieren wegen angeblicher Seuchengefahr oder das Töten von Tieren für niedere Beweggründe wie Verspeisen, Kleidungtragen etc., obwohl es genügend Alternativen gibt?!?

    Desweiteren hoffe ich, dass diejenigen hier auch gegenüber den christlichen Traditionen genauso kritisch sind, wenn es heißt, zu Ostern und Weihnachten massenweise Tiere schlachten!

    "So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."

  • 24.05.2009 13:55 Uhr

    von Ratemo:

    Warum veröffentlichen Sie meinen Kommentar nicht?

  • 24.05.2009 13:09 Uhr

    von Ratemo:

    Das Gute an der Sache ist doch: Die meisten Europäer empfinden beim Betrachten dieser Bilder Mitleid mit den Tieren. Und wichtiger noch: da ANDERE die Täter sind, fällt es leicht, zu fordern, dass die Sache aufhört. Wenn man diese Forderung aber einmal ausgesprochen (oder zumindest gedacht hat), dann entwickelt man vielleicht auch eher ein Bewusstsein dafür, dass "im eigenen Lande" Ähnliches passiert - und man selbst daran beteiligt ist. Will also sagen: ich freue mich, dass das Thema überhaupt kommuniziert wird und - noch überraschender - man eine solche Behandlung von Tieren größtenteils ablehnt. Denn sonst ist es ja eher so, dass Tierleid als positiv oder zumindest als notwendig dargestellt wird. Man darf also gespannt sein, ob nicht vielleicht ein oder zwei Leute nun auch ihr eigenes Verhalten ändern.
    Zweierlei ist an der Sache aber auch problematisch: Zum einen, dass eine gewisse Tendenz besteht, die Behandlung der Tiere dem Islam zuzuschreiben. Sicher: die islamische Weltanschauung ist nicht gerade tierfreundlich - aber das sind die meisten anderen Weltanschauungen auch nicht. Zum anderen besteht auch hier wieder das alte Problem, dass in mancher Leuts Wahrnehmung Einsatz für Tiere Ausdruck von Menschenverachtung ist. Aber man kann sich gleichermaßen für Tiere UND Menschen einsetzen. Dass Tier- und Menscheninteressen miteinander verzahnt sind, sieht man doch gerade an diesem Beispiel recht gut.

  • 23.05.2009 14:26 Uhr

    von navajo joe:

    @ Miss Piggy: Großteils stimme ich Dir zu, aber nicht in 2 Dingen:

    1. 30 Minuten an Desinfektionsmittel sterben zu lassen, ist durchaus ein Gipfel der Unsäglichkeit und übertrifft auch deutsche und andere Massentierhaltungsmethoden - die ich aber auch ablehne.

    2. Deine Metapher der Pharisäer transportiert selbst ein Vorurteil, das auf die Wahrheits/Geschichts-Verzerrungen gründet, die durch Teile des Christentums (z. B. in Teilen des heute sogenannten Neuen Testaments) über diese Gruppe verbreitet wurde. vgl. z. B: Anthony J. Saldarini: Pharisees, Scribes and Sadducees in Palestinian Society. A Sociological Approach ... 1988

  • 23.05.2009 14:16 Uhr

    von navajo joe:

    @ Anton Nymos:

    Ich finde nicht: bevor ..., sondern beides zugleich!

    Für mich ist es egal, w o eine Folter stattfindet. ich lehne Sie überall ab, und ich halte Nationalgrenzen für irrational und halte mich für ägyptische Schweine genauso zuständig wie für australische oder kanadische oder deutsche oder sonstige.

    Analoges gilt für andere fühlende Lebewesen, z. B. Menschen.

  • 23.05.2009 11:47 Uhr

    von Antonietta:

    Anstatt aber die Ursachen zu bekämpfen (Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen
    Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.

  • 23.05.2009 07:13 Uhr

    von vic:

    Nun kommt mal wieder runter.
    Wie ich schon betonte leben die Halter dort mit und von ihren Schweinen, sie dienen als Existenzsicherung und als Nahrungsquelle.
    In Deutschland werden Schweine gezielt für Schlachtung produziert, kein Firmenchef wird verhungern wenn er die Tiere nicht selbst verzehrt.
    In Ägyten sichern die Tiere einen kleinen Wohlstand und Nahrung dadurch dass sie da sind.
    Hier gibt es Profit nur durch Massenproduktion und Verkauf.
    Ihr Ende gefällt in beiden Fällen nicht, da ich Vegetarier bin.

  • 23.05.2009 04:30 Uhr

    von Kreis:

    Das Gute an der Sache ist doch: Die meisten Europäer empfinden beim Betrachten dieser Bilder Mitleid mit den Tieren. Und wichitiger noch: da ANDERE die Täter sind, fällt es leicht, zu fordern, dass die Sache aufhört. Wenn man diese Forderung aber einmal ausgesprochen (oder zumindest gedacht hat), dann entwickelt man vielleicht auch eher ein Bewussteisn dafür, dass "im eigenen Lande" Ähnliches passiert - und man selbst daran beteiligt ist. Will also sagen: ich freue mich, dass das Thema überhaupt kommuniziert wird und - noch überraschender - man eine solche Behandlung von Tieren größtenteils ablehnt. Denn sonst ist es ja eher so, dass Tierleid als positiv oder zumindest als notwendig dargestellt wird. Man darf also gespannt sein, ob nicht vielleicht ein oder zwei Leute nun auch ihr eigenes Verhalten ändern.
    Zweierlei ist an der Sache aber auch problematisch: Zum einen, dass eine gewisse Tendenz besteht, die Behandlung der Tiere dem Islam zuzuschreiben. Sicher: die islamische Weltanschauung ist nicht gerade tierfreundlich - aber das sind die meisten anderen Weltanschauungen auch nicht. Zum anderen besteht auch hier wieder das alte Problem, dass in mancher Leuts Wahrnehmung Einsatz für Tiere Ausdruck von Menschenverachtung ist. Aber man kann sich gleichermaßen für Tiere UND Menschen einsetzen. Dass Tier- und Menscheninteressen miteinander verzahnt sind, sieht man doch gerade an diesem Beispiel recht gut.

  • 22.05.2009 20:44 Uhr

    von Tierfreund:

    Wie kann man sich gegen so etwas zur Wehr setzen?

  • 22.05.2009 15:54 Uhr

    von aso:

    @ keecou:

    „...ausserdem hat diese tat nichts mit dem islam zutun. die religion kann nichts für solche auftraggeber die das angeordnet hatten....“

    Verharmlosender geht’s nimmer. Vermutlich haben Sie übersehen, daß der muslimische Geistliche Scheich Ali Osman vom ägyptischen Religionsministerium am 10. Mai in einer Fatwa festgestellt hat:
    “Der Ursprung aller Schweine in der Welt sind die Juden, die von Allah verflucht wurden.”
    Daher sei es erlaubt, alle Schweine zu töten.
    Wenn das nichts mit Religion zu tun hat, womit dann?
    Denn: bisher wurde kein einziger Fall von „Mexico“-Grippe in Ägypten festgestellt.
    Ansonsten gäbe es wohl eine Fatwa, daß alle Mexikaner umzubringen seien?...

  • 21.05.2009 19:02 Uhr

    von keecou:

    ist schon grausam was hier und dort getrieben wird/wurde aber auch einseitige berichterstattung. ausserdem hat diese tat nichts mit dem islam zutun. die religion kann nichts für solche auftraggeber die das angeordnet hatten. nebenbei wundert es mich das bisher von der schweinehaltung in ägypten noch keine seuche ausgetreten ist, so wie die gehalten wurden...*würg* und ich kenne die armenviertel dort.

  • 21.05.2009 18:25 Uhr

    von blowing whale:

    Da Tierquälerei mit deutschem Recht unvereinbar ist und

    da der Gesetzes-Kontext nahelegt, dass dies als implizit universaler Wert vertreten wird,
    also die Bundesrepublik Deutschland Tierquälerei nicht nur in Deutschland, sondern überall ablehnt,
    auch wenn sie es nur innerhalb der eigenen Grenzen sanktioniert,

    fände ich es angebracht,

    über eines der Kontaktformulare bei http://www.bundesregierung.de

    das Kanzleramt oder das Außenministerium zu einer öffentlichen Stellungnahme aufzufordern.

  • 21.05.2009 15:42 Uhr

    von Amos:

    Ein Denkmal für die armen Schweine. Verachtung für
    das System.

  • 21.05.2009 15:24 Uhr

    von Amos:

    Wer ein Mensch ist, meidet Ägypten!

  • 21.05.2009 15:23 Uhr

    von Amos:

    Was sagt eigentlich der Papst zu einem solchen Massaker an unschuldigen Kreaturen? Er frohlockt weiter-, bis zum Morgengrauen.

  • 21.05.2009 14:59 Uhr

    von Lord Provost of Edinburgh:

    @ Dr. Calpo Salmrohr:
    Das ist erfahrungsgemäß das ganz unpolitische Opportunistenpack, das solche Sprüche ablässt.

    Ich persönlich solidarisier' mich mit Herrn Heinz H. Bleidick und wünsche allerseits einen fröhlichen Start in die Grillsaison.

  • 21.05.2009 14:45 Uhr

    von Stefan:

    Ich habe die Schnauze nun entgültig voll. Die islamischen Staaten beweisen uns jeden Tag auf´s neue, wie rückständig und unsozial sie sind. Ich werde ab sofort Waren aus islamischen Ländern boykotieren! Die ägyptische Botschaft angerufen habe ich auch schon und denen die Meinung gegeigt.

  • 21.05.2009 14:36 Uhr

    von Peter Müller:

    Das sind eben die "Schönheiten des Islam!"

  • 21.05.2009 14:20 Uhr

    von emma:

    wo bleibt denn der aufschrei angesichts dieser tierischen katastrophe?

  • 21.05.2009 14:00 Uhr

    von Dr. Calpo Salmrohr:

    VegetarierInnen und TierrechtlerInnen aller Welt - vereinigt euchInnen! Scheißt darauf, dass in solchen Ländern Vergewaltigung und Prügel zum Ehealltag gehören; schert euch nicht darum, dass in solchen Ländern gefoltert wird; ignoriert einfach all das Martialisch-bestialische, das dort Menschen Menschen antun. Stattdessen seht her, die armen Schweine: Auf einem LKW transportiert! Mit Löschkalk beerdigt! Sie "quicken" um ihr Leben, ohne dabei noch Rücksicht auf Rechtschreibung nehmen zu können! Mir bricht das Herz. Danke, taz, dass ihr ein Auge für die wirklichen Probleme dieser Welt habt - ein Auge mit einer Schweinenase drunter. Oink oink!

  • 21.05.2009 13:50 Uhr

    von Heinz H. Bleidick:

    Das Töten der Tiere in deutschen Schlachthöfen findet auch unter Ausschluss der Öffentlicheit statt, ist "brutal"... Es dient lediglich einem anderen Zweck als das "Schweinemassaker in Ägypten". Das Leid der Tiere ist hier wie dort unendlich.

  • 21.05.2009 12:33 Uhr

    von shenanigans1983:

    Machen wir uns nichts vor - die Schlachtung der Schweine dient nur einem Zweck: der konsequenten Diskriminierung der christlichen Minderheit in Ägypten

  • 21.05.2009 11:31 Uhr

    von Simon Waldner:

    Man das haut einen ganz schön um!Finde das um die Schweinegroppe viel zu viel trubel gemacht wird denn anders wo auf der Welt (Afrika) Sterben Menschen zu tausenden und keinen juckt das.Ich bin selber in der Landwirtschaft tätig und kann sowas überhaupt nicht verstehen,wie Menschen so grausam sein können zu mal "Wir" wohl eher dafür verantwortlich sind das so etwas wie die "schweinegrippe" überhaupt auftritt,denn bei so viel nachfrage nach schweinefleisch ist ja klar das dan so etwas auftritt.Als letztes möchte ich nur noch anmerken das wir den "Nutztiern" auf der Erde etwas mehr respekt zollen sollten.

  • 21.05.2009 10:39 Uhr

    von Mahi Klosterhalfen:

    Wir haben auf http://albert-schweitzer-stiftung.de/schweine-aegypten einen Online-Protest eingerichtet.

    Ägypten hat im Jahr 2005 beschlossen, sich an die Empfehlungen der OIE (Weltorganisation für Tiergesundheit) zu halten. Die OIE spricht sich aber wie die WHO gegen Massentötungen aus.

  • 21.05.2009 09:05 Uhr

    von Miss Piggy:

    Schlimme Bilder, hab es bei Youtube angeschaut. Und dann gleich wieder die geifernden Moslemhasser-Kommentare, die jede Gelegenheit nutzen, um über MEnschen aus dem arabischen Raum Kübel von Schweinedreck auszuschütten und sei es halt beim Thema "Umgang mit Tieren in der 3. Welt".

    Allerdings schon sehr heuchlerisch, wenn nun empörtes Aufheulen im Westen erfolgt, da wo man Abermillionen Mastschweine auf engstem Raum zusammenpfercht in Massentierhaltungen.
    Das was diese ägyptischen Schweine kurz durchmachen, machen Mastschweine in Deutschland ihr ganzes Leben lang durch.
    Jeder, der sich nun hier ereifert sollte das nächste Mal beim Aldi auf die abgepackte 99-Cent-Salami verzichten und die Billigbratwurst und dann gefälligst beim Biobauern mit glücklichen freilaufenden Schweinen sein Schnitzel und sein Wurst kaufen... für dann deutlich mehr GEld.

    Also: Alle Pharisäer erstmal im eigenen Massenschweinestall für ORdnung sorgen!

  • 21.05.2009 08:57 Uhr

    von Anton Nymos:

    Bevor wir andere anklagen sollten wir unseren eigenen Umgang mit Ware Tier betrachten.
    Jede Sekunde werden in der BRD 100 Schweine gekeult.
    Warum darf das nicht beobachtet werden, warum findet das hinter verschlossenen Türen statt.
    Wir schneiden ohne Betäubung den Schweinen die Hoden und die Rute ab, kappen die Zähne und verweigern eine artgerechte Haltung bevor sie als Bio-Gesichtswurst enden.

    Unsere Fleischindustrie ist ein Verbrechen.
    Wir sind auch nicht besser.



  • 21.05.2009 08:55 Uhr

    von Maiblume:

    Die alltägliche Tierquälerei bei Tierhaltung und Schlachtung (von Schweinen, Rindern et al.) ist schon unsäglich genug, und wahrscheinlich ist die Gewöhnung daran die Vorstufe zu solchen und anderen Verbrechen, wie sie hier aufgedeckt wurden.

    "(...) Der ägyptische Ministerpräsident Ahmad Nazif hat inzwischen angeordnet, die Schweine einzeln zu schlachten und beim Transport keine brutalen Methoden anzuwenden. (...)"

    Na immerhin, aber was diese Anordnung wirklich wert ist, muss erst bewiesen werden.

    (Immerhin haben ja alle Staaten der Welt z. B. auch die UN Charta für Menschenrechte vom 10.12.48 akzeptiert, aber wie sieht es weltweit aus mit der darin geächteten Folter und anderer Misshandlung, Zwangsheirat etc.? - um eine gewisse Analogie zu nennen).

    Wer nicht annähernd realisiert, dass es für eine Schwein eine unsägliche Qual ist, eine halbe Stunde lang an Verletzungen oder an Erstickung auf einem LKW in ägyptischer Hitze oder dann infolge von Desinfektionsvergiftung zu sterben, ist tatsächlich gewissermaßen psychisch gestört und/oder hat etwas wie eine starke "Dissoziation" im Sinne von: Lifton & Marcusen: The genocidal mentality.

  • 21.05.2009 08:08 Uhr

    von Keult euch eins:

    In Deutschland werden jährlich rund 40 Millionen ( 40.000.000) Schweine getötet. Ägypten hatte nur 350 Tausend. Ich kann die entzückte Empörung der deutschen Schweineesser nahezu spüren. Wie mit Helium gefüllt ist das Gewissen nun kaum mehr spürbar und isst nur noch am Katzentisch mit.
    Ägypter, diese Schweine, die armen Tiere.

  • 21.05.2009 06:39 Uhr

    von vic:

    Schweinemassaker in Ägypten.
    Nicht nur, dass hier unschuldiges Leben vernichtet wird, man nimmt deren Haltern außer einer sicheren Nahrungsquelle auch noch die wichtigste Existenzgrundlage.
    Der Mensch ist die dümmste Gen-Ansammlung auf Erden, soviel ist gewiss. Nicht nur in Ägypten.

  • 21.05.2009 00:15 Uhr

    von Leidkultur:

    Bin weiß Gott kein Moslemfreund, aber in Bezug auf Tierschutz sollten wir uns nicht so weit aus dem Fenster lehnen...man muss sich nur mal Videos europäischer Tiertransporte reinziehn- da wird einem nicht weniger schlecht und es gibt einen Vegetarier mehr auf der Welt.

  • 20.05.2009 23:31 Uhr

    von Chien.Sibelois:

    Der Vorgang steht beispielhaft für den Umgang mit nichtislamischen Minderheiten

  • 20.05.2009 22:27 Uhr

    von Lazertis:

    Ich bin Vegetarier. Es hat ein bisschen länger
    bei mir gedauert. Aber ich tue es mir zu liebe,
    Tiere nicht als Objekte der Nahrungsproduktion
    zu sehen.
    Es hat bei mir etwas mit Religion zu tun. Ich
    kann mir nicht viel unter Gott vorstellen. Aber
    es macht mich glücklich, wenn ich diese Welt mit
    meinen Augen genauso betrachten kann wie es Gott
    tut. Seitdem mir dieses klar geworden ist, habe ich größten Respekt vor allen Lebewesen, die Au-
    gen besitzen so wie ich!
    Und ich will sie einfach nicht mehr auf meinem
    Teller liegen sehen.

  • 20.05.2009 21:53 Uhr

    von christian:

    Wir können uns glückich scätzen, dass es nicht ein Aufflammen der spanischen Grippe gegeben hat...wohlmöglich hätten die Ägypter dann die in ihrem land lebenden Spanier gekeult! Unwissenschftlich ist hier grob untertrieben, das ist rigerose religiöse Intoleranz.

  • 20.05.2009 19:46 Uhr

    von Sebastian:

    Ich hoffe die Leute die die Aktion befohlen und durchgeführt haben, streben an einen genauso grausam Tod, wie Sie es den Tieren angetan haben.

  • 20.05.2009 19:24 Uhr

    von Icho Tolot:

    Tja, so ist eben der Islam. Es lebe die Bereicherung durch die multikulturelle Gesellschaft!

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