• 06.09.2010

Joschka Fischer berät Rewe

Dick im Geschäft

Joschka Fischer besiegelt auf einem Supermarktparkplatz seine Beratertätigkeit für den Handelskonzern Rewe. Die Bosse platzen vor Stolz fast aus den Anzugnähten.von K.-P. KLINGELSCHMITT

  • 06.09.2011 19:26 Uhr

    von Franz Holst:

    Auf die Aktionsartikel bin ich ja gespannt - vielleicht Benzinkanister, Fleischklopfer, Diätmargarine oder Serbischer Bohneneintopf

  • 12.09.2010 13:30 Uhr

    von de Löw:

    Der letzte "Live-Rock'n'Roller" der deutschen Politik wurde schon vor mehr als 20 Jahren zum Verräter am Rock'n'Roll. Sein Hang zur Egomanie ist auch nicht neu. Also lassen wir demnächst sein Gesicht von Zahnpastetuben strahlen, sehen ihn von Zwiebackpackungen lächeln, finden ihn für ein Biermixgetränk werben und hören ganz einfach auf, uns zu wundern. Falls wir es überhaupt jemals taten.

  • 09.09.2010 07:08 Uhr

    von Götz von Berlichingen:

    Natürlich muss man nicht gut finden das ein Mann wie Fischer, ein Mann mit seiner Vergangenheit nun scheinbar das geworden ist was er als junger Mann immer bekämpft hat. Aber wir werden alle älter, ändern uns, vertreten neue Ansichten. Und eines muss man ihm zugute halten - diese Geschäfte macht er erst seit dem er Privatmann ist. Nicht wie viele andere aktive Politiker während (!) der Amtszeit. Und mal ehrlich - ich vermute mal stark, dass niemand von denen die hier dagegen protestieren, derartige lukrative Beraterverträge ablehnen würde.
    Oder spendet's ihr hier alle eurer "überschüssiges" Gehalt karitativen Zwecken?

  • 08.09.2010 15:57 Uhr

    von Icke:

    Was tut man nicht alles für Geld...

  • 07.09.2010 11:52 Uhr

    von hto:

    Tja, die "Grünen" sind vollends im Konsumautismus der "braven Bürger" angekommen - es bleibt eben alles kleben / hängen, was die systematische Überproduktion von konfusionierendem Kommunikationsmüll, nebst Bildung zu Suppenkaspermentalität auf systemrationaler Sündenbocksuche, an "Bewußtseinsentwicklung" für das "gesunde" Konkurrenzdenken im "freiheitlichen" Wettbewerb so anbietet - Teflon-Partei, paßt dabei wirklich nicht!?

  • 07.09.2010 11:51 Uhr

    von Juergen K:

    An sich Gut.

    Hätte Fischer mich mit seinem Ziggarristi
    nicht selbst in die Abfallklasse der Gesellschaft verbannt.

    Scheisse! Gehe ich doch noch in "meinen" REWE um die Ecke.
    Zum Ramsch-Netto ist es ein "Sozialticket" entfernt.

    Daran denkt er sicher nicht.

  • 07.09.2010 11:20 Uhr

    von kawilger:

    Ein Albtraum...
    ...Joschka Fischer nebst Gerd Schröder und Konsorten. Millionen von Menschen hat er zu Pennern gemacht. Kriege hat er angezettelt. Diese Witzfigur, dieser Umfaller wird in seinen Fähigkeiten völlig überschätzt. Er war der dümmste Außenminister, den wir je hatten. In seiner Zeit als Straßenkämpfer war er gut und stand auf der richtigen Seite. Ich kenne ihn von der Startbahn- West. Das Geld hat ihm die Sinne vernebelt. Er hat seine Seele an das Kapital verkauft. Man sollte ihn steinigen und vor allem sollte man ihn rechtlich zur Verantwortung ziehen. Mit den Hartz- Gesetzen hat er gegen die Menschenwürde verstoßen. Millionen Menschen leiden durch sein Handeln. Er ist kein Deutscher, er ist kein Europäer und kein Weltbürger. Er ist schlicht und einfach eine ganz fiese Nummer.

  • 07.09.2010 10:31 Uhr

    von token:

    @Jaque Spareau: ja

  • 07.09.2010 10:27 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Joschka Fischer,ein Mann für alle Fälle
    Vom Sponti,Landesminister,Bundesaußenminister zum Berater.Joschka Fischer ist für alles gut.
    Er genießt nach wie vor hohes Ansehen,was seine Tätigkeit als Bundesaußenminister anbetrifft. Hinter ihm kann sich der zur Zeit amtierende Bundesaußenminister Guido Westerwelle verstecken.
    Auf Grund der Biographie ist auch heutzutage noch alles offen.Der Weg nach oben ist nach wie vor ein beschwerliocher und harter Weg-aber er ist errreichtbar.
    Joschka Fischer gäbe auch eine gute Figur als Bundespräsident ab.
    Wir sind gespannt,was der ehe,malige Bundesaußenminister noch alles an Land zieht.
    Wolfgang Banse

  • 07.09.2010 09:15 Uhr

    von Daniel:

    Joschka Fischer hielt am 2.8.2003, wenige Wochen vor dem Beginn des Irak-Kriegs, auf der sog. 39. Münchner Sicherheitskonferenz eine an den anwesenden US-Kriegsminister Donald Rumsfeld direkt gerichtete Rede, in der er äußerst energisch die Kriegs-ablehnende Haltung der Bundesregierung nochmals verdeutlichte, und - mit dem Zeigefinger auf den Pult hämmernd - Punkt für Punkt die (verlogene, wie damals schon allzu offensichtlich war) Argumentation der US-Regierung zerlegte. Mit unabweisbarer Klarheit legte er dar, wie eine angemessene Vorgehensweise der Völkergemeinschaft unter dem Primat des gesunden Menschenverstandes stattdessen aussähe.

    Diese Rede wurde von Phoenix live übertragen. Es war zu beobachten, wie D. Rumsfeld sichtlich entsetzt immer tiefer in seinen Sessel rutschte. Die 30 min. darauf begonnene Wiederholung wurde jedoch nach 3 min. unvermittelt durch eine vollkommen belanglose Doku ersetzt. Die nachfolgende Berichterstattung beschränkte sich im Wesentlichen auf den Satz "I am not convinced" (Ich bin nicht überzeugt), der in US-Medien die Runde machte. Ausführlich berichtet wurde darüber nirgends, schon gar nicht objektiv, am ehesten noch in der taz vom Folgetag. Dem ZDF war es offenbar nicht einmal eine Erwähnung wert.

    Alle je auf einer Münchner Sicherheitskonferenz gehaltenen Reden wurden im Internet veröffentlicht. Von der Rede Fischers finden sich bis zum heutigen Tag nur eine Handvoll Sätze, in relativierenden Kontexten. Die Zeit nahm nach einigen Wochen die Ankündigung des vollen Redetextes stillschweigend von ihrem Server. In Erinnerung blieb mir auch das Bild eines zutiefst geknickten Aussenministers, der fortan dem Schweigen verfiel und sich davon nie wieder richtig zu erholen schien.

    Nun frage ich: Was war da los? Weiß hier irgendjemand Näheres? Oder wovon ich überhaupt rede? Gibt es den Redetext doch irgendwo schriftlich?

  • 07.09.2010 08:38 Uhr

    von Ökonom:

    Es gibt eben nur noch ein Thema: Kaufen und Verkaufen! Und damit verbunden sind Themen wie der persönliche Ausverkauf und die Charakterinsolvenz. Hoffentlich findet dieser Joseph bald einen Psycho-Insolvenzverwalter, der ihn öffentlichkeitsfern abwickelt.

  • 07.09.2010 08:21 Uhr

    von Lassa:

    Oh no. Help.

  • 07.09.2010 01:30 Uhr

    von Vale:

    Ahhhh! Anti-Anti-Kapitalista!
    Oder wie war das? Naja, der Joschka wird's wissen!

  • 07.09.2010 00:02 Uhr

    von Balu der Teddybär:

    Wodurch ist Herr Fischer denn für diese Tätigkeit prädestiniert?
    Er hat ja einmal zu gegeben, dass er in Bücherläden geklaut hat, hat er denn auch schon einmal früher bei REWE eingekauft?
    Oder wird hier nur wieder einem angehalfterten Polit-Bonzen Geld irgend wohin geschoben ?

  • 06.09.2010 23:36 Uhr

    von JZV:

    Anscheinlich spricht Fischer doch genug Englisch, denn man erinnert sich in USA, dass er damals den Nato-Krieg gegen Jugoslawien als "Madelein's War" bezeichnet hat. Madelein Albright war die U.S. Ausenministerin und spielt noch heute "Good American Global Cop"...

  • 06.09.2010 21:22 Uhr

    von Jaque Spareau:

    Ist das normal Witze über dicke Menschen zu machen?

  • 06.09.2010 20:42 Uhr

    von HamburgPirat:

    Kinders,

    Fischer's Karriere hat sicher Licht und Schatten: Seine BMW "Berater"-Zeit, zeitnahe 6-stellige BMW spenden an die Grünen (nachzulesen in Dokumenten der Bundestagsverwaltung),... Im großen und ganzen ist er aber wohl, erst Recht im Vergleich "Wingman" Gazprom-Gerd aber ein Ehrenmann... warum der noch in der SPD sein darf...

    Eure versuchten Körperwitze sind in diesem Fall etwas sehr dick (ein Wortspiel, har har...) aufgetragen, und noch nicht einmal lustig.

  • 06.09.2010 18:30 Uhr

    von reblek:

    An dem Renommee, das Fischer jetzt bei den diversen Firmen genießt, wurde während seiner Zeit als politischer Funktionär nicht nur von der taz gebastelt. Diejenigen, die Fischer damals lobgehudelt haben, ernten jetzt, nachdem er nicht mehr Kriegsaußenminister ist, seine Kohlescheffelei als "Berater". Aber davon, dass sie diesen Mensch mit ziemlich wenig Charakter gefördert haben, wollen sie heute selbstverständlich nichts mehr wissen.

    Heute ist Fischer "froh", dass er die Politik hinter sich gelassen hat. Klar, er hat ja jetzt den Profit davon. Allerdings wäre es für dieses Land sicher besser gewesen, Fischer wäre viel früher aus der Politik geschieden. Aber dazu waren die Linken bei den sogenannten Grünen, allen voran die vorgeblichen Ökosozialisten um Trampert und Ebermann, nicht in der Lage. Stattdessen haben sie durch ihre Politik Fischers Aufstieg befördert.

  • 06.09.2010 18:21 Uhr

    von georg rosenthal:

    wie beckenbauer, b.becker und ja der herr nutterich. geld stinkt nicht. mache mer halt den breitmaulfrosch.

  • 06.09.2010 17:21 Uhr

    von roterbaron:

    peinlich...

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