• 16.05.2009

Italienisch-libysche Seepatrouillen

Gaddafi wacht über Europa

Unter libyschem Kommando haben im Mittelmeer gemeinsame italienisch-libysche Patrouillen zur Abwehr von Boat People aus Afrika begonnen.von Michael Braun

  • 18.05.2009 10:15 Uhr

    von Maike Caiulo:

    Wenn man bedenkt, dass von den sich in Italien "illegal" aufenthaltenden Personen nur 15% über das Meer kommen, ist klar, dass es sich hier nur um eine Wahlkampfaktion der rechten Regierung handelt, die keinerlei Probleme löst.
    Ich lebe in Italien und verstehe nicht, wie Europa die beängstigenden rassistisch-faschistischen Entwicklungen in in einem Mitgliedsland zulassen kann. Falls das in Deutschland nicht angekommen ist: Berlusconi hat letzte Woche gesagt, dass er keine multiethnische Gesellschaft will!
    Liebe Toscanafraktion in Deutschland: Beim nächsten Urlaub bitte an die Italiener unangenehme Fragen stellen, damit sie wieder mehr reflektieren. Denen wird hier immer mehr das Gehirn gewaschen!

  • 16.05.2009 13:25 Uhr

    von Allucard:

    Es ist leicht über andere zu urteilen wenn man nicht in gleicher Weise mit deren Problemen konfrontiert ist. Allerdings ist es verständlich, dass gut abgesicherte 'Alt68er' und deren Kinder, die bestenfalls gelegentlich den Folgen einer unkontrollierten Migrationspolitik ausgesetzt sind, in einer Welt aus Zuckerwatte leben und erwarten, dass jeder das machen kann was er will.
    Die Zuwanderung zu steuern, so wie es beispielsweise Australien und Kanada tun, heißt den Menschen die es ins Land schaffen eine wirkliche Chance zur Integration zu geben. Wohin ungesteurte Migration führt, kann man prima in bestimmten Stadteilen jeder größeren Stadt in Deutschland sehen. Zumal die wirkich armen Flüchtlinge, die zwischen 5 und 10.000 USDollar liegende Schleppergebühr nicht zahlen können.
    Moralisch wird wohl kaum jemand einem Menschen das Streben nach einem Leben in Freiheit und Wohlstand verübeln können. Die Politik muss manchmal allerdings auch Maßnahmen treffen, die in manchen Teilen der Gesellschaft unpopulär aber notwendig sind um ein weiterhin weitgehend stabiles und geordnetes Zusammenleben zu ermöglichen. Dabei müssen natürlich die geltenden Gesetze befolgt werden. In wie weit dies im vorliegenden Fall geschieht, werden die Gerichte entscheiden müssen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder