Reykjavik verbindet Steuer- mit Gesundheitspolitik und hebt den ermäßigten Mehrwertsteuersatz an: Für Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt gelten bald 24,5 statt 7 Prozent.von Reinhard Wolff
Naja, dass es Steuererhöhungen in irgendeiner Form geben wird - nach der Bundestagswahl - ist ja klar. Eine "Zuckersteuer" finde ich wesentlich besser als eine generelle Anhebung der verbilligten Mehrwertsteuer. Mir würde es helfen, mir genau zu überlegen, ob ich diese Tüte Lakritz oder jene Tafel Schokolade wirklich unbedingt brauche - das wäre gut. Die Tendenz zum Übergewicht gibt es in Deutschland ja zunehmend auch bei Kindern und Jugendlichen. Es ist doch nicht falsch, dem entgegenwirken. Und wenn sich einige Leute an den Grenzen zu anderen Ländern "eindecken". Na und? Manche der Grenzländer werden möglicherweise auch nachziehen, weil auch sie Geld in den Staatskassen brauchen.
Schade nur, dass es hier in Deutschland keine Vermögenssteuer gibt, wo es doch in allen anderen europäischen Ländern wesentlich höhere Steuern für Vermögende gibt. Die Finanzkrise wäre für die Politiker die Chance, jetzt 8oder nach den Wahlen) einigermaßen ungestraft Vermögenssteuern einzuführen. Ich hoffe, es tut was in dieser Richtung.
27.06.2009 07:57 Uhr
von Ravenbird:
Grundsätzlich ist es richtig auf Steuerbasis gegen ungesunde Ernährung gegenzusteuern. Allerdings müssen die Menschen gleichzeitig auch informiert werden. Das jedoch kann nicht nur in Form von Aufwendigen Kampagnen erfolgen sondern auch recht kostengünstig in Form einer eindeutigen und klar verständlichen Kennzeichnung auf den Lebensmitteln selbst. Und genau letzteres ist in meinen Augen neben einem steuerlichen Gegensteuern der beste Weg.
Leserkommentare
27.06.2009 11:49 Uhr
von Anna Annonyma:
Naja, dass es Steuererhöhungen in irgendeiner Form geben wird - nach der Bundestagswahl - ist ja klar. Eine "Zuckersteuer" finde ich wesentlich besser als eine generelle Anhebung der verbilligten Mehrwertsteuer.
Mir würde es helfen, mir genau zu überlegen, ob ich diese Tüte Lakritz oder jene Tafel Schokolade wirklich unbedingt brauche - das wäre gut.
Die Tendenz zum Übergewicht gibt es in Deutschland ja zunehmend auch bei Kindern und Jugendlichen. Es ist doch nicht falsch, dem entgegenwirken.
Und wenn sich einige Leute an den Grenzen zu anderen Ländern "eindecken". Na und?
Manche der Grenzländer werden möglicherweise auch nachziehen, weil auch sie Geld in den Staatskassen brauchen.
Schade nur, dass es hier in Deutschland keine Vermögenssteuer gibt, wo es doch in allen anderen europäischen Ländern wesentlich höhere Steuern für Vermögende gibt.
Die Finanzkrise wäre für die Politiker die Chance, jetzt 8oder nach den Wahlen) einigermaßen ungestraft Vermögenssteuern einzuführen.
Ich hoffe, es tut was in dieser Richtung.
27.06.2009 07:57 Uhr
von Ravenbird:
Grundsätzlich ist es richtig auf Steuerbasis gegen ungesunde Ernährung gegenzusteuern. Allerdings müssen die Menschen gleichzeitig auch informiert werden. Das jedoch kann nicht nur in Form von Aufwendigen Kampagnen erfolgen sondern auch recht kostengünstig in Form einer eindeutigen und klar verständlichen Kennzeichnung auf den Lebensmitteln selbst. Und genau letzteres ist in meinen Augen neben einem steuerlichen Gegensteuern der beste Weg.