Am Dienstag beginnen die Beitrittsverhandlungen mit Island. Die Icesave-Schulden, die Waljagd und der Fischfang sind dabei die Knackpunkte.von Reinhard Wolff
Durch Jahrzehnte lang andauernden Walfang wurden viele Wal- und Delfinarten an den Rand der Ausrottung gebracht. Auch heute sind diese faszinierenden Meeressäuger immer noch der Bejagung und zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Meeresverschmutzung, durch Boote und Unterwasserbohrungen verursachter Lärm, Verlust ihres Lebensraumes, Beifang in Fischnetzen und die globale Erwärmung, die unsere Meere verändert, sind einige der vom Menschen verursachten Bedrohungen.
26.07.2010 11:40 Uhr
von runzbart:
die frage ist doch ob das interesse von europa und großbrittanien/niederlande, island als mitglied zu haben größer als das interesse der beiden staaten ist, ihr geld zurück zu bekommen und wie sehr sich die beiden staaten der mitverantwortung ihrer bürger/sparer für das verlorene geld bewusst sind.
@roband welndl na da schimpft wohl auch jemand über scheinasylanten und wirtschaftsflüchtlinge, sobald sich die gelegenheit ergibt. sollten sie aus christlich-konservativen kreisen kommen, dann kann ich ihnen nur folgendes mit auf den weg geben: "im himmel herrscht mehr freude über einen reuigen sünder als über tausend gerechte"
26.07.2010 07:39 Uhr
von Thomas:
Genau, sollen die Isländer doch vom Radieschenanbau und -export leben. Machen wir ihnen für wieviele gejagte Wale im Jahr einen Vorwurf: Drei? Bei einer Population vor Island, die sich nun wirklich sehen lassen kann. Und kaufen wir denen, die zu wissenschaftlichen Zwecken austesten wie eine Erde ohne Wale klarkommt all ihr günstig produziertes Elektronikspielzeug weiter ab, lassen dort auch noch das unsere produzieren und erwähnen den Walfang dort, wo er tatsächlich im großen Stil passiert wenn überhaupt, dann nur soviel, dass wir weiterhin unsere Geschäftsbeziehungen nicht wirklich gefährden. Außerdem: Nachdem wir jeden selbst verschuldeten Bankrott um jeden Preis verhindern mussten, natürlich ohne die jeweilige Geschäftsführung zu ersetzen, nachdem wir alle dermaßen pleite sind durch kollektive Förderung des Wahnsinns wo es nun nicht nötig war, da müssen die Isländer den selben Irrsinn natürlich auch betreiben. Kann ja nicht sein, dass die dort das durch einen Volksentscheid plötzlich anders machen als uns' Angie, die denen das Geld gibt, die ihre Schäfchen im Trocken haben für ein paar Versprechungen, dass nicht ganz so viele Arbeitsplätze abgebaut werden - vorübergehend.
25.07.2010 19:29 Uhr
von Seraquael:
Nein. Ich sage nein zu einem EU-Beitritt von Island. Eigentlich bin ich ein großer Befürworter des europäischen Einigungsprozess und hoffe wie alle auf eine starke und prosperierende EU die allerdings endlich mal nebem den Wirtsschftsinteressen auch das Wohl der einzelnen Bürger beachten muss, da sie die Gesetzgebung immer stärker beeinflusst. Hierfür ist es natürlich auch nötig so viele europäische Länder in die EU aufzunehmen wie möglich und unter den richtigen Vorraussetzungen auch so schnell wie möglich.
Als Bürger des immer noch mit Abstand größten EU Nettozahlers habe ich allerdings entschieden etwas gegen das Muster, das Staaten die der EU lange gesagt haben sie solle sich schleichen immer dann glühende Verehrer und Beitrittskandidaten werden wenn die Staatsfinanzen in Schieflage geraten. Das war in Österreich genauso zu beobachten wie bei den bislang beigetretenen nordischen Staaten. Und sollte es irgenwann mal gelingen zu unterbinden, dass die schweizer Hyänen sich an den Steuerflüchtlingen anderer Länder gütlich tun werden auch die feststellen das ihre Staatsfinanzen auf Taalfahrt gehen, wovon außer den verschobenen Steuern anderer Länder sollten die auch sonst leben, die haben ja nichts weiter, werden auch sie an die EU-Tür klopfen.
Das zweite Problem was ich habe ist das ausgerechnet Großbritannien, eins der Länder die zu den größten Mitverursachern der letzten Finanzkrise zählen, vor einem Beitritt Islands die Staatskasse dieses Landes leeren wollen um für die Schulden aufzukommen die eine isländische Privatbank nicht zuletzt dank der tatkräftigen Schützenhilfe des Vereinigten Königreichs gemacht hat. Vergessen sollten wir dabei auch nicht das Großbritannien immer noch beinahe uneingeschränkt und vollkommen ungerechtfertigt in den Genuß des sogenannten Britenrabatts kommt den einst die eiserne Lady Thatcher ausgehandelt hat. So würde sich die Briten dann auch noch weitestgehend aus der Finanzierung der Mindereinnahmen des EU-Budgets beteiligen die entstünden wenn Island nach Plünderung der Staatskasse aufgenommen wird.
Deshalb sage ich noch einmal NEIN zum EU-Beitritts Islands, nicht so unter diesen Vorraussetzungen.
Gruß Sera
25.07.2010 18:37 Uhr
von Robert Welk:
Ich fordere einen Aufnahmestopp für neue Staaten. Wir sind eh schon pleite.
Jemand der mehr einzahlt wie er zurückbekommt (so wie Deutschland) will der EU sowieso nicht beitreten.
Dummes Deutschland. Besser gesagt, dumme deutsche Politiker!
25.07.2010 18:23 Uhr
von Roland Grundl:
Zuerst hat man sich hochnäsig - wie England - von der EU ferngehalten jetzt wo das Wasser bis zum Halse steht will man in diese - sprich die Gelder abschöpfen.
Leserkommentare
27.07.2010 15:03 Uhr
von Antonietta:
Durch Jahrzehnte lang andauernden Walfang wurden viele Wal- und Delfinarten an den Rand der Ausrottung gebracht. Auch heute sind diese faszinierenden Meeressäuger immer noch der Bejagung und zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Meeresverschmutzung, durch Boote und Unterwasserbohrungen verursachter Lärm, Verlust ihres Lebensraumes, Beifang in Fischnetzen und die globale Erwärmung, die unsere Meere verändert, sind einige der vom Menschen verursachten Bedrohungen.
26.07.2010 11:40 Uhr
von runzbart:
die frage ist doch ob das interesse von europa und großbrittanien/niederlande, island als mitglied zu haben größer als das interesse der beiden staaten ist, ihr geld zurück zu bekommen und wie sehr sich die beiden staaten der mitverantwortung ihrer bürger/sparer für das verlorene geld bewusst sind.
@roband welndl
na da schimpft wohl auch jemand über scheinasylanten und wirtschaftsflüchtlinge, sobald sich die gelegenheit ergibt.
sollten sie aus christlich-konservativen kreisen kommen, dann kann ich ihnen nur folgendes mit auf den weg geben:
"im himmel herrscht mehr freude über einen reuigen sünder als über tausend gerechte"
26.07.2010 07:39 Uhr
von Thomas:
Genau, sollen die Isländer doch vom Radieschenanbau und -export leben. Machen wir ihnen für wieviele gejagte Wale im Jahr einen Vorwurf: Drei? Bei einer Population vor Island, die sich nun wirklich sehen lassen kann. Und kaufen wir denen, die zu wissenschaftlichen Zwecken austesten wie eine Erde ohne Wale klarkommt all ihr günstig produziertes Elektronikspielzeug weiter ab, lassen dort auch noch das unsere produzieren und erwähnen den Walfang dort, wo er tatsächlich im großen Stil passiert wenn überhaupt, dann nur soviel, dass wir weiterhin unsere Geschäftsbeziehungen nicht wirklich gefährden. Außerdem: Nachdem wir jeden selbst verschuldeten Bankrott um jeden Preis verhindern mussten, natürlich ohne die jeweilige Geschäftsführung zu ersetzen, nachdem wir alle dermaßen pleite sind durch kollektive Förderung des Wahnsinns wo es nun nicht nötig war, da müssen die Isländer den selben Irrsinn natürlich auch betreiben. Kann ja nicht sein, dass die dort das durch einen Volksentscheid plötzlich anders machen als uns' Angie, die denen das Geld gibt, die ihre Schäfchen im Trocken haben für ein paar Versprechungen, dass nicht ganz so viele Arbeitsplätze abgebaut werden - vorübergehend.
25.07.2010 19:29 Uhr
von Seraquael:
Nein. Ich sage nein zu einem EU-Beitritt von Island. Eigentlich bin ich ein großer Befürworter des europäischen Einigungsprozess und hoffe wie alle auf eine starke und prosperierende EU die allerdings endlich mal nebem den Wirtsschftsinteressen auch das Wohl der einzelnen Bürger beachten muss, da sie die Gesetzgebung immer stärker beeinflusst. Hierfür ist es natürlich auch nötig so viele europäische Länder in die EU aufzunehmen wie möglich und unter den richtigen Vorraussetzungen auch so schnell wie möglich.
Als Bürger des immer noch mit Abstand größten EU Nettozahlers habe ich allerdings entschieden etwas gegen das Muster, das Staaten die der EU lange gesagt haben sie solle sich schleichen immer dann glühende Verehrer und Beitrittskandidaten werden wenn die Staatsfinanzen in Schieflage geraten. Das war in Österreich genauso zu beobachten wie bei den bislang beigetretenen nordischen Staaten. Und sollte es irgenwann mal gelingen zu unterbinden, dass die schweizer Hyänen sich an den Steuerflüchtlingen anderer Länder gütlich tun werden auch die feststellen das ihre Staatsfinanzen auf Taalfahrt gehen, wovon außer den verschobenen Steuern anderer Länder sollten die auch sonst leben, die haben ja nichts weiter, werden auch sie an die EU-Tür klopfen.
Das zweite Problem was ich habe ist das ausgerechnet Großbritannien, eins der Länder die zu den größten Mitverursachern der letzten Finanzkrise zählen, vor einem Beitritt Islands die Staatskasse dieses Landes leeren wollen um für die Schulden aufzukommen die eine isländische Privatbank nicht zuletzt dank der tatkräftigen Schützenhilfe des Vereinigten Königreichs gemacht hat. Vergessen sollten wir dabei auch nicht das Großbritannien immer noch beinahe uneingeschränkt und vollkommen ungerechtfertigt in den Genuß des sogenannten Britenrabatts kommt den einst die eiserne Lady Thatcher ausgehandelt hat. So würde sich die Briten dann auch noch weitestgehend aus der Finanzierung der Mindereinnahmen des EU-Budgets beteiligen die entstünden wenn Island nach Plünderung der Staatskasse aufgenommen wird.
Deshalb sage ich noch einmal NEIN zum EU-Beitritts Islands, nicht so unter diesen Vorraussetzungen.
Gruß Sera
25.07.2010 18:37 Uhr
von Robert Welk:
Ich fordere einen Aufnahmestopp für neue Staaten. Wir sind eh schon pleite.
Jemand der mehr einzahlt wie er zurückbekommt (so wie Deutschland) will der EU sowieso nicht beitreten.
Dummes Deutschland. Besser gesagt, dumme deutsche Politiker!
25.07.2010 18:23 Uhr
von Roland Grundl:
Zuerst hat man sich hochnäsig - wie England - von der EU ferngehalten jetzt wo das Wasser bis zum Halse steht will man in diese - sprich die Gelder abschöpfen.