• 06.07.2009

Irans Opposition gibt nicht auf

Hohe Geistliche zweifeln an Wahl

Die Opposition trotz den telefonisch angekündigten harten Strafen und will sich erneut versammeln. Inzwischen zweifeln auch hohe Geistliche im Iran an einem rechtmäßigen Wahlergebnis.von Bahman Nirumand

  • 14.07.2009 17:51 Uhr

    von DerFuchs:

    @ Ahorn

    Naja, also Sie haben teilweise Recht, unwissend bin ich definitiv nicht!

    Da mich eins hier sehr wundert, wieso wird seit kurzem soviel über den IRAN berichtet, aber natürlich nur schlechtes, aber aus welchem Grund?

    Sehen Sie nicht, wie man ein Hass auf den Iran leiten will, um daraus später einen KRIEG zu rechtfertigen!

    Vergessen Sie, bitte nicht, wieviele illegale Gefängnisse in Afghanistan gebaut wurden, die in Vergleich zu Guantanamo ein WiTZ sind.

    Also was ich damit sagen möchte ist, dass sogar die Bundeswehr in einem dreckigen Geschäft mitmacht, und die Strategie von Israel und den USA ist es den IRan fertig zu machen und westlich zu besetzen.
    Strategisch gesehen, ist diese REgion sehr Öl-und Erdgas reich sowie auch URAN, daher haben die Gróßmächte großes Intersse an dieser REgion, daher auch der Bundeswehreinsatz, oder bitte sagen sie mir ein GRUND warum die bundeswehr in einem Land ein KRIEG führt, womit es eigentlich nichts aber auch wirklich nichts am hut hat !

    UND DIE TALIBAN, also ich bitte sie, wir hatten ein schlimmen Krieg in deutschland, dieser Krieg hat uns bis heute hin geprägt, negativ sowie aber auch positiv, und jetzt überlegen sie wenn dieser Krieg nicht nur 6 ca jahre ging sondern über 30 schlimme Jahre, und erst von den RUSSEN dann von den AMERIKANERN, also 2 Weltmächte, also bitte SAGEN Sie nicht ich sei unwissend, denn was glauben SIE wie gstört die MEnschen dort aufwachsen unter solchen Bedingunen !

  • 06.07.2009 15:49 Uhr

    von dasisso:

    "Die EU erwägt unterdessen Sanktionen gegen die iranische Führung. "

    Dann bitte auch Sanktionen gegen China, Russland und die USA!...ach ja, und gegen uns selbst, denn im Gegensatz zum Iran führt Deutschland (in Afgahnistan) einen Krieg mit unschuldigen Toten und Verletzten!

  • 06.07.2009 14:22 Uhr

    von Christian:

    Ich finde die Aufregung um den Iran zu einem gewissen Grad berechtigt auf der anderen Seite auch enorm heuchlerisch!Immerhin besteht die Möglichkeit, ja ist es sogar Wahrscheinlich, das die Wahl nicht gefälscht und somit nicht weniger der Wille des Volkes war, als die USA George W.Bush an die Spitze wählte. Und der ist garantiert nicht besser als Ahmadinedschad.

    Man könnte auch mal Staaten kritisieren und als Diktatur abstempeln mit denen man große Geschäfte macht, um die es aber was Menschenrechte, Bildung,usw... angeht weeitaus schlimmer bestellt ist! Stattdessen reden alle über den Iran, kaufen ihre Sachen aber "made in China" weil es da (dank miserabler Arbeitsbedingungen/Löhne) billiger ist-> Das ist total Heuchlerisch!

    Desweiteren: Es ist, das hat die Geschichte oft genug bewiesen, gängige Praxis sich in die Belange anderer Staaten einzumischen, daher ist die Aussage ausländische Agenten würden hier Gewalt schüren eine reelle Überlegung wert! Wiso soll denn sowas auch nicht passieren...wegen der ach so tollen Moral westlicher Politiker?!?

    "Erzfeind" USA hat beispielsweise große Erfahrung mit Puschversuchen und/oder dem Belügen der Weltöffentlichkeit und, das steht fest, GARANTIERT null skrupel und null Moral!

  • 06.07.2009 11:04 Uhr

    von Ahorn:

    Sehr geehrter DerFuchs,
    so ein Kommentar kann nur aus absoluter Unwissenheit kommen -was ihr Verhalten nicht entschuldigt. Wie können Sie es wagen, die Situation im Iran mit den "Aufständen" in Deutschland zu vergleichen!? Haben Sie schon einmal gehört, dass Demonstranten in Deutschland hingerichtet wurden, weil sie der göttlich legitimierten Angela Merkel durch ihren Protest den Krieg erklärt haben? Oder von deutschen Eltern von Demonstranten, die für die Kugel, die zur Hinrichtung ihres Kindes verwendet wurde eine Rechnung von tausenden Euro bezahlen müssen? DAS ist Elend!Ich habe Kontakte zu Iranern und ich kenne das Leid, das dieses Volk seit 30 Jahren -mit indirekter und direkter Unterstützung des Westens (inkl. Deutschland) durchmacht. Natürlich, auch unser Regime würde sich massiv wehren, wenn es gestürzt werden sollte, und ist ein Machtapparat -das ist hier aber nicht das Thema!Die Lage im Iran zu thematisieren heißt, das eigene Land anzuschauen. Denn dieses Thema geht uns alle an!Die Haltung, der Westen sei böse, die ich aus ihrem unqualifizierten Kommentar heraus höre, ist bei diesem Thema so richtig wie falsch..Die iranische Regierung anzuklagen heißt auch unsere eigene anzuklagen -falls es Sie beruhigt. Und: ohne einen Sturz des iranischen Regimes sind ein Frieden im nahen Osten, sowie die Entmachtung der Taliban kaum möglich!Alles erstrebenswerte Ziele, denke ich. Ich empfehle auch Stop the bomb zu dem Thema.

  • 06.07.2009 10:14 Uhr

    von DerFuchs:

    Und was macht den Iran besser als Deutschland?
    Schließlich herrschen in unseren Medien auch Zensur und Propaganda z.B. gegen den IRAN, und nicht zu vergessen, dass es hier in Deutschland auch zu Bürgeraufständen kommt, Hamburg, Berlin usw. ... also bitte liebe taz, wie wärs denn mal mit Kritik die nicht immer auf andere zeigt sondern mal auf unser Elend im eigenem LAND!

  • 06.07.2009 05:57 Uhr

    von Jürgen Orlok:

    Die Lage ist unübersichtlich!
    Es mag sein ( eher unwahrscheinlich )das die Wahl staatlich gefälscht wurde.
    Eure Aufgabe wäre auch durch Analyse der westlichen Presse mal die Unwägbarkeiten der Berichterstattung zu betonen, statt blind DER Opposition zu glauben ...
    Bei n-tv stand tagelang eine Meldung "Achmadinemaschad ist ein Lügner", Quelle ein twitterer, im Hauptteil.
    Ich könnte ohne zu lügen bei twitter behaupten, "Obama ist ein Massenmörder" oder "Steinmeier ist ein Lügner". Wie lange wäre eine solche Meldung im Haupteil zu finden, obwohl Obama ja immer noch aktiv ist ?
    Es gibt offiziell ein x-hundertmillionen Destabisierungsprogramm der USA gegen den Iran! Wo könnte denn wohl das Geld eingesetzt werden außerhalb direkt terrorstischer Aktionen... oder gibt es etwa eine Haushaltssperre.
    Bei einigen Meldungen verschwinden im Laufe der Zeit Hinweise auf möglicherweise zweifelhafte Quellen, so auch in diesem Artikel.Schön nachzuvollziehen bei CNN !
    Die Meldungen gehören in einen Kontext, da der Leser nicht immer eine starke Affinität zum jeweiligen Thema haben kann (Expertentum) !
    Keine leichte Aufgabe, aber ich bin ja auch kein Journalist ...

  • 05.07.2009 23:44 Uhr

    von Achim Appel:

    Es ist höchst bedauerlich, dass die Autoren der ihnen seitens weiterer Vorstandsmitglieder / Bürgervertreter ausführlich erläuterten vielfältigen und grundsätzlichen Kritik von BI und Verein "Bäume am Landwehrkanal" am Vorgehen bzw. der Untätigkeit von Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA) und Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost (WSD) im Zusammenhang des Jahrhundertprojekts "Zukunftsfähige Landwehrkanal-Sanierung" keinerlei Raum gewähren, sondern unbedarft ignorieren.

    Kritisiert wird von den BürgervertreterInnen
    • der fortgesetzte Verstoß des WSA gegen die Transparenz-Vereinbarung in Mediationsverhandlung und Sanierungsplanung,
    sei es, was
    - das nunmehr sechsmonatige Agieren der "Projektgruppe Landwehrkanal";
    - die angeblich neu implementierte Struktur des Projektmanagements des WSA oder auch
    - die kürzliche (3.7.) "Hintergrund-Informationsveranstaltung" für die Politik betrifft, die als geschlossene Veranstaltung unter Ausschluss von BürgervertreterInnen und Presse stattgefunden hat;
    • die Verschleppung der Sanierungsplanung sowohl am Maybachufer in Kreuzberg (abgerutschter Riedel-Anleger nahe Kottbusser Brücke) als auch am Corneliusufer in Mitte, wo das Mediationsforum schon im November '08 bzw. im März '09 Sanierungsvarianten bzw. Pilotstrecken beschlossen hat;
    • der Widerstand des WSA gegen die Erprobung innovativer technischer Verfahren der erschütterungs- und emissionsarmen sowie zeitsparenden Spundwand-Verpressung (Crush Piling / Gyro Piling)
    • die beharrliche Weigerung des WSA, entsprechend der neuen Erlasslage vom Februar 09 seiner Verpflichtung "zu aktiven ökologischen Maßnahmen bei der Wasserstraßen-Unterhaltung über den reinen Verkehrsbezug hinaus" nachzukommen und demgemäß
    - floristisch-faunistische Bestandserhebungen analog der Durchführung eines landschaftspflegerischen Begleitplans zur Sanierung zu beauftragen, wie auch von BezirksamtsvertreterInnen bereits wiederholt gefordert;
    - zu diesem Zweck im Wege der Amtshilfe die übergeordnete Fachbehörde, nämlich die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), in die Sanierungsplanung einzubinden;
    - das Erfordernis eines möglichst beiderseitigen uferbegleitenden Betriebswegs anzuerkennen und diesen dann – im Zeichen von Klimaschutz, umweltfreundlicher Mobilität und nachhaltiger Verkehrsplanung – als Radwanderweg auszubauen, Planung und bauliche Durchführung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung abzustimmen und, wie auch im Falle des Teltowkanal-Radwegs, 75 Prozent der Kosten zu tragen bzw. sich in der Akquise entsprechender Fördermittel zu engagieren.

    Dass die TAZ in diesem aufwendigen, komplizierten und für die seit nunmehr fast zwei Jahren ehrenamtlich tätigen BürgervertreterInnen höchst kräftezehrenden Mediationsverfahren derart oberflächlich und einseitig schönfärberisch "berichtet", indem sie divergierende Einschätzungen unbekümmert ausblendet, ist gerade dieser Zeitung unwürdig, ein journalistisches Armutszeugnis und dabei durchaus geeignet, dem bürgerschaftlichen Engagement in der Auseinandersetzung mit einer nach wie vor übermächtigen Bundesbehörde, einer verantwortungsscheuen Senatsverwaltung sowie nicht zuletzt der Berliner Stadtnatur und den Interessen hunderttausender direkter AnwohnerInnen dieser innerstädtischen Lebensader zu schaden.

    Achim Appel
    2.Vors. "Bäume am Landwehrkanal e.V."

    Näheres siehe http://www.landwehrkanal-blog.de

  • 05.07.2009 19:02 Uhr

    von Erika Oczipka:

    Sehr geehrter Herr Nirumand,
    warum gibt es wohl seit Wochen kaum Kommentare in der taz zu dem Geschehen im Iran?
    Mir ging und geht es wie vielen anderen, die mit Sicherheit die Entwicklung verfolgen. Welche Worte aber hat man, um sich zu äußern, wenn einem vor Wut über die Hilflosigkeit der iranischen Bevölkerung, oder aus Beklommenheit und Angst die Stimme versagt? Wir sind von fern über die Medien so nah am Geschehen, wie es kaum auszuhalten ist. Und wie nennen wir das Verhalten der westlichen Regierungen? Real-Diplomatie? Ist das nicht eine neue Form von Zynismus?

  • 05.07.2009 17:04 Uhr

    von Schulz:

    Es ist zwar eine Kinderrechnung,
    aber die 40 Jahre sind eben noch nicht um.
    Wahrscheinlich haengen noch einige der jetzigen Generation im politischen Netzwerk verborgen herum. Sind alle Auslandsstimmen zugunsten Ahmadinedschads auch gezaehlt worden?
    Wie hat das Militaer gestimmt?
    Welche Sonderrechte haben Kleriker (obwohl ich das Wort nicht mag, da es irgendetwas aussagt,
    dem ich nicht zustimme).
    Wie ist das Besoldungssystem, welches Ahmadinedschad belohnt?
    Immerhin sind es 20 Prozent Stimmenunterschiede.
    Kann ja sein, Ahmadinedschad hat 20 Prozent Stimmen weniger und der Verlierer ist der Gewinner? Dann ist der Filter nur anders gesetzt und gelenkt worden. Was zu beweisen waere...
    Zumindest war der Artikel einigermassen verstaendlich, dass politische Einflussnahme der derzeitigen Machthaber auf die Konkurrenz oder Opposition erfolgt, das nicht zu wenig.
    Vielleicht lerne ich mal persisch.
    Was ist die Landessprache?

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