Der Hamburger Schriftsteller Peter Schütt, einst Vorstandsmitglied der DKP, ist seit vielen Jahren überzeugter Muslim. Seine Autobiografie trägt den Titel "Von Bosbeck am Moor über Moskau nach Mekka". Ein Gespräch über die Weltrevolution und die Sehnsucht nach Gemeinschaft.von Daniel Wiese
Leserkommentare
14.09.2010 19:56 Uhr
von Gerhard Jeske :
Gerhard Jeske Hamburg
Der Wendehals Peter Schütt, kann sich drehen wie er will. Sein Abgang von der DKP hatte den einzigen Grund, wieder in der bürgerlichen Gesellschaft anzukommen und letztlich beschäftigt zu werden, um eine Rente zu erhalten. „ 1989, nach unserer Polen Reise, jammerte er. „ Wovon soll ich leben, Ich erhalte keine Rente, wenn die DDR weg ist“
und in Polen kam er nicht an, Seine Tasche mit seinen Büchern wurde schnell in eine dunkle Kammer gestellt. Nicht ein Gedicht ist übersetzt worden. In Polen war der Zug in Richtung Demokratie schon längst abgefahren. Er wollte die Linken dort noch aufmuntern und aktivieren, dass ging restlos daneben.
06.09.2010 19:54 Uhr
von pinetop:
Es gibt halt ..., die immer glauben müssen, egal was, Hauptsache kritisches Denken ausschalten und brav glauben.
Übrigens: Religionskritik ist die Voraussetzung aller Kritik (Karl Marx).
06.09.2010 13:23 Uhr
von dirtdiver:
Peter Schütt ist, wie ich vermute, Schiit geworden. Man hat bei denen eine andere Ausrichtung als bei den Sunniten. Nach die Heilserwartung in Richtung Wiederkehr des 12. Imam hätte man fragen sollen. Leider wurde das im Interview nicht getan.
Im übrigen wird bei ihm, wie bei vielen anderen Gläubigen und Konvertiten klar, dass es eigentlich egal ist, was man glaubt. Die menschen brauchen ein klares Überzeugungsgerüst für ihr leben, sonst kommen sie nicht klar. Fast alle gehen vom säkularen Glauben im Endeffekt zu einer Jenseitsreligion.
Nach dem kölschen Motto: et könnt ja watt dran sein am ewijen Leben.