@Häußner: Das klingt ja generell recht gut, aber warum sollte man nicht trotzdem auch für die Umwelt schlechtes Verhalten stärker besteuern? Mehreinnahmen + zusätzlichen Anreiß sich ökologischer zu verhalten ist doch doppelt gut. Wenn uns damit in der Zukunft auch noch Kosten erspart bleiben, weil Umweltschäden geringer ausfallen, ist das ja nochmals positiv.
11.02.2011 17:53 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Nicht Ökosteuer, sondern Ökoabgaben mit Ökobonus
------------------------------------------------
Eine höhere Ökosteuer zum stopfen von Haushaltslöchern ist das so ziemlich Falscheste was man machen könnte.
Der Staat darf mit Umweltgütern keine Haushaltssanierung betreiben!
Wir entwickeln in unserer ordnungspolitischen Studie (Klimapolitik und Ernährungssicherheit, erscheint voraussichtlich im August 2009 im Universtitätsverlag Karlsruhe) ein Drei-Ebenen-Modell: Suffizienz - Effizienz - Äquivalenz.
Die dritte Ebene (Äquivalenz) ist die Rückvergütung der Einnahmen aus Ökoabgaben (nicht aus Ökosteuern)als Ökobonus pro BürgerIn über die persönliche, lebenslange Steueridentifikationsnummer. Nur durch die Rückvergütung ist gewährleistet, dass die Kaufkraft erhalten bleibt, um die Investitionen in energiesparende Produkte und Verfahren im Wirtschaftskreislauf finanzieren zu können.
Für die Sanierung des Staatshaushaltes ist eine höhere MwSt das tauglichste Instrument: sie hat die denkbar breiteste Bemessungsgrundlage, keiner kann sich ihr entziehen und sie lässt sich sozial staffeln, wie dies der ermäßigte Steuersatz auf Lebensmittel zeigt.
Zur Entschuldung der öffentlichen Hand sollte die MwSt in den kommenden Jahren schrittweise auf EU-konforme 25% erhöht werden. Sie ist heute in Dänemark und Schwedne längst Realität. Das ergäbe in der Endstufe Mehreinnahmen von rund 48 Milliarden jährlich.
Auch hier liese sich ein MwSt-Bonus denken, der pro BürgerIn rückvergütet werden könnten. Würde der Staat auf ein Drittel der Mehreinnahmen verzichten (= 16 Milliarden Euro) so wäre das ein MwSt-Bonus von 200 € jährlich pro BürgerIn (bei 80 Millionen Einwohnern): von Ackermann bis Zumwinckel und von Maier über Müller bis zu Schulze.
Die MwSt mit MwSt-Bonus pro BürgerIn ist demokratisch und sozial - und die systematische Vorstufe für ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Beseitigung der Armut in Deutschland und der EU - ja sogar weltweit.
Ludwig Paul Häußner Universität Karlsruhe (TH) - IEP
26.06.2009 12:04 Uhr
von Tom:
@Häußner: Das klingt ja generell recht gut, aber warum sollte man nicht trotzdem auch für die Umwelt schlechtes Verhalten stärker besteuern? Mehreinnahmen + zusätzlichen Anreiß sich ökologischer zu verhalten ist doch doppelt gut. Wenn uns damit in der Zukunft auch noch Kosten erspart bleiben, weil Umweltschäden geringer ausfallen, ist das ja nochmals positiv.
24.06.2009 19:12 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Nicht Ökosteuer, sondern Ökoabgaben mit Ökobonus
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Eine höhere Ökosteuer zum stopfen von Haushaltslöchern ist das so ziemlich Falscheste was man machen könnte.
Der Staat darf mit Umweltgütern keine Haushaltssanierung betreiben!
Wir entwickeln in unserer ordnungspolitischen Studie (Klimapolitik und Ernährungssicherheit, erscheint voraussichtlich im August 2009 im Universtitätsverlag Karlsruhe) ein Drei-Ebenen-Modell: Suffizienz - Effizienz - Äquivalenz.
Die dritte Ebene (Äquivalenz) ist die Rückvergütung der Einnahmen aus Ökoabgaben (nicht aus Ökosteuern)als Ökobonus pro BürgerIn über die persönliche, lebenslange Steueridentifikationsnummer. Nur durch die Rückvergütung ist gewährleistet, dass die Kaufkraft erhalten bleibt, um die Investitionen in energiesparende Produkte und Verfahren im Wirtschaftskreislauf finanzieren zu können.
Für die Sanierung des Staatshaushaltes ist eine höhere MwSt das tauglichste Instrument: sie hat die denkbar breiteste Bemessungsgrundlage, keiner kann sich ihr entziehen und sie lässt sich sozial staffeln, wie dies der ermäßigte Steuersatz auf Lebensmittel zeigt.
Zur Entschuldung der öffentlichen Hand sollte die MwSt in den kommenden Jahren schrittweise auf EU-konforme 25% erhöht werden. Sie ist heute in Dänemark und Schwedne längst Realität. Das ergäbe in der Endstufe Mehreinnahmen von rund 48 Milliarden jährlich.
Auch hier liese sich ein MwSt-Bonus denken, der pro BürgerIn rückvergütet werden könnten. Würde der Staat auf ein Drittel der Mehreinnahmen verzichten (= 16 Milliarden Euro) so wäre das ein MwSt-Bonus von 200 € jährlich pro BürgerIn (bei 80 Millionen Einwohnern): von Ackermann bis Zumwinckel und von Maier über Müller bis zu Schulze.
Die MwSt mit MwSt-Bonus pro BürgerIn ist demokratisch und sozial - und die systematische Vorstufe für ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Beseitigung der Armut in Deutschland und der EU - ja sogar weltweit.
Ludwig Paul Häußner Universität Karlsruhe (TH) - IEP
Leserkommentare
11.02.2011 17:54 Uhr
von Tom:
@Häußner:
Das klingt ja generell recht gut, aber warum sollte man nicht trotzdem auch für die Umwelt schlechtes Verhalten stärker besteuern? Mehreinnahmen + zusätzlichen Anreiß sich ökologischer zu verhalten ist doch doppelt gut. Wenn uns damit in der Zukunft auch noch Kosten erspart bleiben, weil Umweltschäden geringer ausfallen, ist das ja nochmals positiv.
11.02.2011 17:53 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Nicht Ökosteuer, sondern Ökoabgaben mit Ökobonus
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Eine höhere Ökosteuer zum stopfen von Haushaltslöchern ist das so ziemlich Falscheste was man machen könnte.
Der Staat darf mit Umweltgütern keine Haushaltssanierung betreiben!
Wir entwickeln in unserer ordnungspolitischen Studie (Klimapolitik und Ernährungssicherheit, erscheint voraussichtlich im August 2009 im Universtitätsverlag Karlsruhe) ein Drei-Ebenen-Modell: Suffizienz - Effizienz - Äquivalenz.
Die dritte Ebene (Äquivalenz) ist die Rückvergütung der Einnahmen aus Ökoabgaben (nicht aus Ökosteuern)als Ökobonus pro BürgerIn über die persönliche, lebenslange Steueridentifikationsnummer. Nur durch die Rückvergütung ist gewährleistet, dass die Kaufkraft erhalten bleibt, um die Investitionen in energiesparende Produkte und Verfahren im Wirtschaftskreislauf finanzieren zu können.
Für die Sanierung des Staatshaushaltes ist eine höhere MwSt das tauglichste Instrument: sie hat die denkbar breiteste Bemessungsgrundlage, keiner kann sich ihr entziehen und sie lässt sich sozial staffeln, wie dies der ermäßigte Steuersatz auf Lebensmittel zeigt.
Zur Entschuldung der öffentlichen Hand sollte die MwSt in den kommenden Jahren schrittweise auf EU-konforme 25% erhöht werden. Sie ist heute in Dänemark und Schwedne längst Realität. Das ergäbe in der Endstufe Mehreinnahmen von rund 48 Milliarden jährlich.
Auch hier liese sich ein MwSt-Bonus denken, der pro BürgerIn rückvergütet werden könnten. Würde der Staat auf ein Drittel der Mehreinnahmen verzichten (= 16 Milliarden Euro) so wäre das ein MwSt-Bonus von 200 € jährlich pro BürgerIn (bei 80 Millionen Einwohnern): von Ackermann bis Zumwinckel und von Maier über Müller bis zu Schulze.
Die MwSt mit MwSt-Bonus pro BürgerIn ist demokratisch und sozial - und die systematische Vorstufe für ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Beseitigung der Armut in Deutschland und der EU - ja sogar weltweit.
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) - IEP
26.06.2009 12:04 Uhr
von Tom:
@Häußner:
Das klingt ja generell recht gut, aber warum sollte man nicht trotzdem auch für die Umwelt schlechtes Verhalten stärker besteuern? Mehreinnahmen + zusätzlichen Anreiß sich ökologischer zu verhalten ist doch doppelt gut. Wenn uns damit in der Zukunft auch noch Kosten erspart bleiben, weil Umweltschäden geringer ausfallen, ist das ja nochmals positiv.
24.06.2009 19:12 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Nicht Ökosteuer, sondern Ökoabgaben mit Ökobonus
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Eine höhere Ökosteuer zum stopfen von Haushaltslöchern ist das so ziemlich Falscheste was man machen könnte.
Der Staat darf mit Umweltgütern keine Haushaltssanierung betreiben!
Wir entwickeln in unserer ordnungspolitischen Studie (Klimapolitik und Ernährungssicherheit, erscheint voraussichtlich im August 2009 im Universtitätsverlag Karlsruhe) ein Drei-Ebenen-Modell: Suffizienz - Effizienz - Äquivalenz.
Die dritte Ebene (Äquivalenz) ist die Rückvergütung der Einnahmen aus Ökoabgaben (nicht aus Ökosteuern)als Ökobonus pro BürgerIn über die persönliche, lebenslange Steueridentifikationsnummer. Nur durch die Rückvergütung ist gewährleistet, dass die Kaufkraft erhalten bleibt, um die Investitionen in energiesparende Produkte und Verfahren im Wirtschaftskreislauf finanzieren zu können.
Für die Sanierung des Staatshaushaltes ist eine höhere MwSt das tauglichste Instrument: sie hat die denkbar breiteste Bemessungsgrundlage, keiner kann sich ihr entziehen und sie lässt sich sozial staffeln, wie dies der ermäßigte Steuersatz auf Lebensmittel zeigt.
Zur Entschuldung der öffentlichen Hand sollte die MwSt in den kommenden Jahren schrittweise auf EU-konforme 25% erhöht werden. Sie ist heute in Dänemark und Schwedne längst Realität. Das ergäbe in der Endstufe Mehreinnahmen von rund 48 Milliarden jährlich.
Auch hier liese sich ein MwSt-Bonus denken, der pro BürgerIn rückvergütet werden könnten. Würde der Staat auf ein Drittel der Mehreinnahmen verzichten (= 16 Milliarden Euro) so wäre das ein MwSt-Bonus von 200 € jährlich pro BürgerIn (bei 80 Millionen Einwohnern): von Ackermann bis Zumwinckel und von Maier über Müller bis zu Schulze.
Die MwSt mit MwSt-Bonus pro BürgerIn ist demokratisch und sozial - und die systematische Vorstufe für ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Beseitigung der Armut in Deutschland und der EU - ja sogar weltweit.
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) - IEP