Die Weiterbildungsbereitschaft ist zu gering, sagt Christian Ebner vom Wissenschaftszentrum Berlin. Die Hochschulen machen es aber den Nichtstudenten zu schwer, dort zu lernen.
Wissenschaftliche Weiterbildung ist für viele Einrichtungen vor allem eine willkommene Einnahmequelle. Ein schönes Beispiel hierfür sind die zahlreichen MBA - Programme, die oft nur relativ bescheidenes Standardwissen (Buchführung, Kostenrechnung)vermitteln, das von vielen Volkshochschulen sehr viel preiswerter, aber eben ohne klingenden Titel angeboten wird.
09.09.2009 09:37 Uhr
von dresdnerin:
Das klingt ja so, als obs nur auf den Willen ankommt. Man gucke sich mal die Finanzierungshürden an (z.B. teure Lizenzen im EDV-Bereich) oder die Hürden der ARGE, da ein sich Weiterbildender ja für den Arbeitsmarkt nicht verfügbar ist. Und mit 2 Einserdiplomen ist man dann plötzlich überqualifiziert.
09.09.2009 05:01 Uhr
von Judith:
Tja, aber zum Beispiel in Hamburg, wo jahrelang eine Hochschule, nämlich die HWP existierte, die genau diese Weiterbildungsmöglichkeiten bot, wurden die Zugangsmöglichkeiten für Nicht-Abiturienten vom CDU-Bildungssenator erschwert - so weit ist also unserer Kanzlerin Bildungsrepublik gekommen.
Leserkommentare
10.09.2009 08:49 Uhr
von Dr. Jörg Marienhagen:
Wissenschaftliche Weiterbildung ist für viele Einrichtungen vor allem eine willkommene Einnahmequelle. Ein schönes Beispiel hierfür sind die zahlreichen MBA - Programme, die oft nur relativ bescheidenes Standardwissen (Buchführung, Kostenrechnung)vermitteln, das von vielen Volkshochschulen sehr viel preiswerter, aber eben ohne klingenden Titel angeboten wird.
09.09.2009 09:37 Uhr
von dresdnerin:
Das klingt ja so, als obs nur auf den Willen ankommt. Man gucke sich mal die Finanzierungshürden an (z.B. teure Lizenzen im EDV-Bereich) oder die Hürden der ARGE, da ein sich Weiterbildender ja für den Arbeitsmarkt nicht verfügbar ist. Und mit 2 Einserdiplomen ist man dann plötzlich überqualifiziert.
09.09.2009 05:01 Uhr
von Judith:
Tja, aber zum Beispiel in Hamburg, wo jahrelang eine Hochschule, nämlich die HWP existierte, die genau diese Weiterbildungsmöglichkeiten bot, wurden die Zugangsmöglichkeiten für Nicht-Abiturienten vom CDU-Bildungssenator erschwert - so weit ist also unserer Kanzlerin Bildungsrepublik gekommen.