Nicht nur geschlechtlich, auch rechtlich bewegen sie sich in einer Grauzone: Intersexuelle Menschen kämpfen gegen die medizinische Deutungshoheit über ihre Existenz.von Ulrike Baureithel
Anstatt des Schulfachs ' Schwul' was fuer Grundschueler in der zweiten Klasse einegfuehrt werden soll ( ? ), sollte man das Schulfach ' Mensch ' einfuehren, wo Kindern gelehrt wird das es ganz viele verschieden ' Menschen' gibt, und nach einer Weile wird ' alles ' ganz normal.
Es kommt alles auf die Erziehung drauf an. Auf unseren Umgang mit unserer Umwelt die wir sehen wie es uns von klein auf gelehrt wird.
Das es Menschen mit verschiedenen Augenfarben gibt; manche habe Blaue, andere Gruene, andere Braune, Schwarze oder Hazel. Es gibt verschiede Haarfarben, Blond, Rot, BraunN schwarz und Weiss. Es gibt Menschen die ganz klein sind, Zwerge und es gibt Riesen. Auch Menschen mit verschieden Hautfarben; manche sind sehr hell, andere Olive andere Braun, und manche sogar dunkel Braun.
Manche Menschen haben Locken, andere ganz glatte Haare, aber es gibt auch Menschen denen gar keine Haare am Koerper wachsen. Es gibt auch Menschen die fast Weisse Haut haben und ganz Weisse Haare und sehr helle Augen. Dann gibt es Menschen, die sind Maenner und haben einen Penis. Und wie Frauen, die haben eine Vagina. Und Menschen, die sind Mauen, die haben beides, einen Penis wie Maenner, und eine Vagina wie Frauen. Menschen kommen in verschiedenen Variationen...
Es kommt alles auf die Erziehung an, wie einem Kind es erklaehrt wird, das es verschiedene Menschen gibt, genauso wie Baeume ...
03.08.2011 20:08 Uhr
von Kalle:
Au Mann, das ist vielleicht wichtig, ob man die Operation, der manche Transsexuelle sich unterziehen als Umwandlung oder als Seifenkiste bezeichnet... finden speziell Intersexuelle sicher auch total interessant... (deren Problem das nicht ist; aber Hauptsache, man kann sich immer und überall in den Vordergrund drängen)
Aber wo wir schon mal dabei sind:
@ Kim: Wenn es nichts umzuwandeln gibt, wozu ist dann die Operation überhaupt nötig? Und haben Transsexuelle, die eine Operation wünschen, offenbar nicht kapiert, was gut für sie selber ist und brauchen erstmal n paar Nachhilfestunden von Kim?
@Tim: Was Leute wie Kim angeht, kannst Du ruhig 100% der Korrektheit opfern. Auf solche Krawallnasen, die denken, man bekommt umso mehr recht, je lauter und penetranter man sich beschwert, darf man erst gar nicht eingehen.
25.07.2011 11:56 Uhr
von Tim H:
@Kim Schicklang: Durch das Wort "transphob" bin ich aufgehorcht. Ich verstehe den Ärger über das unpassende Wort "Geschlechtsumwandlung" finde aber ehrlich gesagt, dass ist ein "Luxusproblem".
(Bitte jetzt erst die Welle der Empörung abebben lassen und meine dann meine Erklärung verstehen.)
Eine Umwandlung bedeutet natürlich, dass es von einem Zustand in einen anderen geht. Ob nun jemand, der im falschen Geschlecht geboren wurde, sich umwandeln lassen kann ist für mich strittig. (biologisch gab es dort ein Geschlecht, das wird geändert. Umwandlung?).
Letztlich ist das Problem für mich "Luxus", da ich das Gefühl habe, dass Transsexualität noch vielen Menschen "unheimlich" oder "fremd" ist.
Natürlich können wir uns nun auch streiten wie man Leute 'überzeugen' kann. Geht man gleich ganz korrekt vor ("Richtigstellung des biologischen Geschlechts") oder holt man die Leute dort ab, wo sie im Geiste stehen ("Umwandlung des Geschlechts").
Ich persönlich denke die zweite Methode ist erfolgreicher, da sie weniger Ablehnung verursacht, ja sogar dem allgemeinen Verständnis entgegenkommt und Vorurteile abbaut.
In einem Satz: Ich opfere gerne einen kleinen (!) Teil der Korrektheit zugunsten des Verständnisses.
:)
24.07.2011 01:31 Uhr
von Frank:
@ Daniel Horvarth:
Woauch immer Sie diesen Kontext herbeizaubern, im Text steht nichts von einer Religion o.ä.
Also mal nicht ganz so schnell schießen. Danke.
23.07.2011 21:25 Uhr
von Kim Schicklang:
Das die TAZ desöferen transphobe Artikel veröffentlicht, ist ziemlich ärgerlich. Ärgerlich ist auch dass solche Sätze immer noch verbreitet werden: "Geschlechtsumwandlung von Transsexuellen" Wer an Geschlechtsumwandlungen glaubt und zugleich so tut, als ob er an dem Schicksal intersexueller Menschen interessiert ist, verrät damit, dass da irgend etwas nicht ganz ehrlich gemeint sein kann. Eine transsexuelle Frau kann sich z.b. zwar als Frau outen (von der sie weiss, dass sie eine ist), aber sie kann kein Mann gewesen sein. Geschlecht ist nicht einfältig, sondern vielfältig. Wenn man das aber versteht und akzeptiert, dann kann man nicht zugleich "Geschlechtsumwandlungen" predigen. Weniger Adam-Eva-Vorstellungen im Kopf wären doch auch mal was, oder?
23.07.2011 21:21 Uhr
von werkor:
Blödes Stück. Die taz ist immer i.d.R. ein Garant für ausgewogene Argumentation, aber mit Sicherheit nicht für die weibliche Sexualverstümmelung im Kontext islamischer Länder. Ich meine, du wirst keinen einzigen Beschäftigten bei der taz finden, der sagen würde: Naja, der kulturelle Pluralismus muss an dieser Stelle wie eine besondere Krötenart geschützt werden.
22.07.2011 17:08 Uhr
von ji nahin:
Dass sich die Taz von einfachen Pauschalisierungen und Religionshetze fern hält und auf einer Distanz bleibt die für eine aussenstehende Kultur meiner Meinung nach angebracht ist und das Faktum der Diversität mehr wahrt als pseudo- linke Realitätsverschieber die auf Feindbilder angewiesen sind, finde ich für eine Zeitung die einen gewissen Anspruch an Wahrheit hat und in einer so perversiert- entfremdeten Welt des Menschen existiert, mehr als legitim.
Leserkommentare
26.08.2011 05:56 Uhr
von bitte anonym:
Anstatt des Schulfachs ' Schwul' was fuer Grundschueler in der zweiten Klasse einegfuehrt werden soll ( ? ), sollte man das Schulfach ' Mensch ' einfuehren, wo Kindern gelehrt wird das es ganz viele verschieden ' Menschen' gibt, und nach einer Weile wird ' alles ' ganz normal.
Es kommt alles auf die Erziehung drauf an. Auf unseren Umgang mit unserer Umwelt die wir sehen wie es uns von klein auf gelehrt wird.
Das es Menschen mit verschiedenen Augenfarben gibt; manche habe Blaue, andere Gruene, andere Braune, Schwarze oder Hazel. Es gibt verschiede Haarfarben, Blond, Rot, BraunN schwarz und Weiss. Es gibt Menschen die ganz klein sind, Zwerge und es gibt Riesen. Auch Menschen mit verschieden Hautfarben; manche sind sehr hell, andere Olive andere Braun, und manche sogar dunkel Braun.
Manche Menschen haben Locken, andere ganz glatte Haare, aber es gibt auch Menschen denen gar keine Haare am Koerper wachsen.
Es gibt auch Menschen die fast Weisse Haut haben und ganz Weisse Haare und sehr helle Augen.
Dann gibt es Menschen, die sind Maenner und haben einen Penis. Und wie Frauen, die haben eine Vagina. Und Menschen, die sind Mauen, die haben beides, einen Penis wie Maenner, und eine Vagina wie Frauen.
Menschen kommen in verschiedenen Variationen...
Es kommt alles auf die Erziehung an, wie einem Kind es erklaehrt wird, das es verschiedene Menschen gibt, genauso wie Baeume ...
03.08.2011 20:08 Uhr
von Kalle:
Au Mann, das ist vielleicht wichtig, ob man die Operation, der manche Transsexuelle sich unterziehen als Umwandlung oder als Seifenkiste bezeichnet... finden speziell Intersexuelle sicher auch total interessant... (deren Problem das nicht ist; aber Hauptsache, man kann sich immer und überall in den Vordergrund drängen)
Aber wo wir schon mal dabei sind:
@ Kim:
Wenn es nichts umzuwandeln gibt, wozu ist dann die Operation überhaupt nötig? Und haben Transsexuelle, die eine Operation wünschen, offenbar nicht kapiert, was gut für sie selber ist und brauchen erstmal n paar Nachhilfestunden von Kim?
@Tim:
Was Leute wie Kim angeht, kannst Du ruhig 100% der Korrektheit opfern. Auf solche Krawallnasen, die denken, man bekommt umso mehr recht, je lauter und penetranter man sich beschwert, darf man erst gar nicht eingehen.
25.07.2011 11:56 Uhr
von Tim H:
@Kim Schicklang:
Durch das Wort "transphob" bin ich aufgehorcht. Ich verstehe den Ärger über das unpassende Wort "Geschlechtsumwandlung" finde aber ehrlich gesagt, dass ist ein "Luxusproblem".
(Bitte jetzt erst die Welle der Empörung abebben lassen und meine dann meine Erklärung verstehen.)
Eine Umwandlung bedeutet natürlich, dass es von einem Zustand in einen anderen geht. Ob nun jemand, der im falschen Geschlecht geboren wurde, sich umwandeln lassen kann ist für mich strittig. (biologisch gab es dort ein Geschlecht, das wird geändert. Umwandlung?).
Letztlich ist das Problem für mich "Luxus", da ich das Gefühl habe, dass Transsexualität noch vielen Menschen "unheimlich" oder "fremd" ist.
Natürlich können wir uns nun auch streiten wie man Leute 'überzeugen' kann. Geht man gleich ganz korrekt vor ("Richtigstellung des biologischen Geschlechts") oder holt man die Leute dort ab, wo sie im Geiste stehen ("Umwandlung des Geschlechts").
Ich persönlich denke die zweite Methode ist erfolgreicher, da sie weniger Ablehnung verursacht, ja sogar dem allgemeinen Verständnis entgegenkommt und Vorurteile abbaut.
In einem Satz: Ich opfere gerne einen kleinen (!) Teil der Korrektheit zugunsten des Verständnisses.
:)
24.07.2011 01:31 Uhr
von Frank:
@ Daniel Horvarth:
Woauch immer Sie diesen Kontext herbeizaubern, im Text steht nichts von einer Religion o.ä.
Also mal nicht ganz so schnell schießen. Danke.
23.07.2011 21:25 Uhr
von Kim Schicklang:
Das die TAZ desöferen transphobe Artikel veröffentlicht, ist ziemlich ärgerlich. Ärgerlich ist auch dass solche Sätze immer noch verbreitet werden:
"Geschlechtsumwandlung von Transsexuellen"
Wer an Geschlechtsumwandlungen glaubt und zugleich so tut, als ob er an dem Schicksal intersexueller Menschen interessiert ist, verrät damit, dass da irgend etwas nicht ganz ehrlich gemeint sein kann. Eine transsexuelle Frau kann sich z.b. zwar als Frau outen (von der sie weiss, dass sie eine ist), aber sie kann kein Mann gewesen sein. Geschlecht ist nicht einfältig, sondern vielfältig. Wenn man das aber versteht und akzeptiert, dann kann man nicht zugleich "Geschlechtsumwandlungen" predigen. Weniger Adam-Eva-Vorstellungen im Kopf wären doch auch mal was, oder?
23.07.2011 21:21 Uhr
von werkor:
Blödes Stück. Die taz ist immer i.d.R. ein Garant für ausgewogene Argumentation, aber mit Sicherheit nicht für die weibliche Sexualverstümmelung im Kontext islamischer Länder. Ich meine, du wirst keinen einzigen Beschäftigten bei der taz finden, der sagen würde: Naja, der kulturelle Pluralismus muss an dieser Stelle wie eine besondere Krötenart geschützt werden.
22.07.2011 17:08 Uhr
von ji nahin:
Dass sich die Taz von einfachen Pauschalisierungen und Religionshetze fern hält und auf einer Distanz bleibt die für eine aussenstehende Kultur meiner Meinung nach angebracht ist und das Faktum der Diversität mehr wahrt als pseudo- linke Realitätsverschieber die auf Feindbilder angewiesen sind, finde ich für eine Zeitung die einen gewissen Anspruch an Wahrheit hat und in einer so perversiert- entfremdeten Welt des Menschen existiert, mehr als legitim.