• 26.08.2009

Initiatorin über Berliner Bildungspolitik

"Kreuzberg lässt Schulen verslumen"

Angelika Klein-Beber versucht seit vier Jahren im schulischen Krisengebiet Berlin-Kreuzberg eine freie Schule zu gründen. Sie trifft auf eine unverständliche und kuriose Bezirkspolitik.von Christian Füller

  • 26.08.2009 18:56 Uhr

    von Übersetzer:

    Für den muttersprachlichen Unterricht in Deutschland und in der Türkei!
    Wenn alle Studien belegen würden, dass bei Migrantenanteil von über einem Drittel die Leistung absackt, dann verweise ich darauf, dass alle Studien belegen, dass muttersprachlicher Unterricht neben dem deutschunterricht die schulischen Leistungen verbessert und die Identifikation mit dem Land fördert in dem man lebt.

  • 26.08.2009 13:36 Uhr

    von Marti:

    Was heute in Kreuzberg geschieht, dass nämlich Eltern, denen das Wohl ihrer Kinder an Herzen liegt, keine andere Wahl mehr haben, als in Stadtteile zu ziehen, die noch überwiegend deutsch geprägt sind, wird in den nächsten Jahrzehnten in immer mehr Städten zu Realität werden.

    Die türkischen und arabischen Communities wachsen weiter und bieten zunehmend alles in der Muttersprache an, allein die Schulen vermitteln noch die deutsche Sprache und zwar zunehmend NUR noch im Unterricht, nicht mehr als Kommunikationsmittel unter den Schülern.

    Dazu kommen Ehepartner aus den Herkunftsländern, die so gut wie keine Ahnung von Deutschland und der deutschen Sprache haben.

    Damit wäre dann die Sache mit der Integration in den meisten Großstadtgebieten gegessen!

    Man sollte sich das heute schon klar machen, damit man sich dann im Jahre 2030 oder 2040 nicht allzusehr wundert, wie Deutschland dann aussieht.

  • 26.08.2009 11:25 Uhr

    von Klos:

    Berlin-Kreuzberg gehört zu den islamisch kültürell bereicherten Zonen, dort herrschen moslemische Jugendgangs und die Sharia, dieses Stadtteil wird bald nicht mehr ein Teil von Deutschland sein.

    Wir müssen uns damit abfinden, dass immer mehr Stadtteile nicht mehr deutsch werden, das dort inoffiziell und später auch offiziell die Sharia herrschen wird.

    Der Islam und die Demographie werden Deutschland für immer verändern.

  • 26.08.2009 08:26 Uhr

    von Leidkultur:

    Mit `ner 68 Vita gehört die doch zu den Verursachern dieser Verslumung. Soll hier nicht jammern. Wer Einwanderung will, der soll auch damit leben. Mit allen Konsequenzen. Bislang musste immer das deutsche Prekariat die multikulturelle Bereicherung aushalten, weil es sich schlicht nirgend anders Wohnraum leisten konnte. Wird Zeit, dass die Gutmenschen so leben, wie sie`s anderen bislang auf`s Auge gedrückt haben.

  • 26.08.2009 07:21 Uhr

    von Johannes Schmidt:

    @Schlegel
    Die meisten LinksGrünen sind kinderlos.

  • 26.08.2009 06:00 Uhr

    von Kirsten Fröhlich :

    Mein Sohn hat auch mal für ein Jahr eine Schulklasse besucht in der er der einzige deutsche war. Der einzige ! Nach ein paar Tagen in dieser Klasse fragte ich ihn ob er denn schon neue Freunde habe. Nein, habe er nicht. Ich verstehe die ja auch nicht . Die sprechen auf dem Schulhof alle türkisch.

  • 26.08.2009 01:25 Uhr

    von Nik:

    Unangenehm ist die Voreingenommenheit des Fragestellers. Herr Füller zeigt alle Reflexe, die taz-Redakteure zuverlässig überkommen, wenn sie sich dem Thema "Freie Schule" nähern.
    Allein die Wortwahl "Privatschule" diskriminiert gemeinnützige Initiativen. Man möge dann doch umgekehrt nur noch von "Staatsschule" oder "Senatsschule" sprechen.
    Und wenn Herr Füller nachhakt und fragt "Oder wollen Sie etwa kein Schulgeld nehmen?" dann unterstellt er etwas.
    Keine der freien Schulen in gemeinnütziger Tragerschaft will Schulgeld nehmen. Doch sie werden dazu gezwungen.
    Unter Missachtung des grundgesetzlich gewährleisteten Rechtes auf freie Schulwahl wendet der Senat für die Ausbildung eines freien Schülers deutlich weniger Geld auf, als er für die Ausbildung eines Staatsschülers ausgibt. Die Differenz muss erzwungenermassen durch Schulgelder aufgebracht werden. Und diese dienen dann als Nachweis des Elitären.

  • 26.08.2009 00:57 Uhr

    von Markus:

    Was sollen eigentlich die ganzen "endlich-mal-jemand-Wahrheit"-Kommentare, die sowohl aufgrund ihrer Kürze als auch aufgrund ihrer Inhaltslosigkeit bestenfalls von bezahlten Schreiberlingen hingeschmiert werden?

    Wie gesagt, die Privatisierung unseres Bildungssystems schreitet voran... und mit dem Miesmachen staatlicher Schulen fängt es bekannterweise an... es hat ja auch mit dem Miesmachen der Bahn, der städtischen Versorger und der Post angefangen. Und was ist passiert? Bahn-, Post- und Stadtwerksangestellte werden dank Privatisierung und Teilprivatisierung beschissen bezahlt, der Service ist eher schlechter geworden aber die großen Investoren, Hedgefonds und Finanzgrößen haben sich auf unsere Kosten eine goldene Nase an diesen Unternehmen verdient.

    Mit Schulen und Universitäten darf das nicht passieren.

  • 26.08.2009 00:52 Uhr

    von Markus:

    Die Dame schrammt aber wirklich haarscharf an einer Aussonderung von Kindern mit Migrationshintergrund vorbei.

    Selbstverständlich ist es richtig, dass bürgerliche Eltern nicht wollen, dass ihre Kinder in der Schule Kanaken-Sprache lernen.
    Jedoch ist der Wegzug dieser Eltern doch nur die Reaktion auf verfehlte Kindergarten- und Schulpolitik! Wenn die Migrantenkinder ab Kindergarten mit Kindern, die kein Kanak sprechen, zusammen sind UND noch eine halbwegs anständige Förderung im Kindergarten stattfindet, erledigt sich das von ganz alleine.

    Letzten Endes laufen solche Versuche auf eine Privatisierung des Bildungssystems hinaus.

    Was Privatschulen angeht: Privatschulen sind, wie der Name schon sagt, privat. D.h. sie müssen nicht jeden Schüler nehmen, und gerade konfessionell gebundene Privatschulen können auch mühelos Andersgläubige aussortieren bzw. die "Richtiggläubigen" bevorzugen, dazu kommt dann noch die Selektion durchs Portemonaie: 50€/Monat bis 150€/Monat klingt nicht viel, aber auch das sind 600€/Jahr bis 1.800€/Jahr. Und vor allem wenn man Niedriglöhner ist oder mehrere Kinder hat, wird es schwer, das zu finanzieren.

    Die Eltern sind die wirklich gelackmeierten: legen sie wert darauf, dass ihre Kinder sich ohne Kanak-Ausdrücke ausdrücken können, schicken sie ihre Kinder auf eine andere Schule. Zeigen sich die Eltern solidarisch und sozial und schicken ihre Kinder auf Schulen mit deutlichem Migrantenanteil, haben ihre Kinder evtl. später Nachteile.

    Hier müsste eigentlich der Gesetzgeber knallhart eingreifen und
    1. die richtige "Mischung" an Schulen herstellen, notfalls auch GEGEN den Willen der Eltern,
    und
    2. erstklassige Förderung für alle Kinder ab Kindergarten anbieten.


    Eltern, die ihre Kinder auf "bessere" Schulen schicken, mögen sich bitte überlegen, was passiert, wenn man sich garnicht für Schulen mit hohem Migrantenanteil oder Schulen mit großen Problemen einsetzt: Verdummung und Verarmung ganzer Generationen schon in der Kindheit.
    Und genau mit diesen verdummten und verarmten Ex-Schülern müssen die eigenen Kinder, die bessere Schulen besucht haben, später mal im selben Land leben.
    Wenn Eltern es daher schon nicht über sich bringen können, ihre eigenen Kinder auf Schulen mit hohem Migrantenanteil zu schicken, dann bitte setzen sie sich politisch dafür ein, dass ALLEN Kindern eine exzellente Schulbildung zuteil wird.


    In Deutschland gibt es genug Probleme, die gelöst werden müssen, MEHR Wissenschaftler auszubilden, ist wohl kaum falsch. Und dahin müssen sie die Kinder bringen: zum Abi und, wenn diese wollen, durch eine exzellente Universitätsausbildung.


  • 25.08.2009 21:42 Uhr

    von Wolfgang:

    Das ist genau die Welt, die wir nicht wollen!

  • 25.08.2009 19:50 Uhr

    von klaus a.:

    Wenn die sogenannten Problemkinder zu Hause oder in der staatlichen Schule nicht vernünftig Deutsch lernen oder zur Berufsbildung befähigt werden, sollte man diese Kinder zu Ihrem Schutz und zum Schutz der Gesellschaft in staatliche Erziehungseinrichtungen (die sicherlich in Bezug auf diese Probleme neu zu gründen wären) einweisen. Am besten auf dem Land,
    naturnah ohne viel Ablenkung.

  • 25.08.2009 16:21 Uhr

    von Michael Hechter:

    Ich bin geschockt, sobald es so kommt wie es kommen mußte, wollen einige das Weite suchen.
    Nix da, jetzt gemeinsam das Gewollte durchleiden und gestalten. Vom wem sollen denn unsere Migratenkinder Deutsch lernen, wenn alle deutsche Kinder sich verweigern. In zwei Generationen ist das alles vergessen.

    Wowereit macht das schon richtig.

  • 25.08.2009 16:13 Uhr

    von lukas:

    Endlich mal jemand, der die unbequeme Realität in Deutschland anspricht und sich auch für eine Problemlösung stark macht! Dieser Frau geht es nicht um Absonderung. Schade, dass engagierten Menschen von der ignoranten political correctness-Linken immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen werden...

  • 25.08.2009 16:05 Uhr

    von thomsen:

    Eine Bildungsstadträtin, die auf die Frage, ob sie Kinder habe, antwortet: "Nein, zum Glück nicht", ist schlicht ungeeignet - egal ob grün, rot, schwarz, gelb oder lila.

  • 25.08.2009 15:46 Uhr

    von Baris:

    Ich habe auch schon an diversen Grundschulen in Kreuzberg gearbeitet.
    Natürlich ist es ein befremdender Anblick, hauptsächlich Kopftücher zu sehen. Aber gerade das soll verhindert werden.
    Wenn eine Privatschule gegründet werden soll, ist es m.E. kein Grund für Getöse. Der Beigeschmack wird aber fahl, wenn diese Schule ausdrücklich evangelisch sein soll. Wozu frage ich mich an diesem Punkt.
    Und ich frage mich auch was es für einen Gewinn bringt, eine türkisch-muslimische Laufbahn anzubieten.
    Acuh wenn evangelische Schulen von Migranten-Kindern und Muslimen besucht werden, so sind diese Muslimen eher als soft und open minded zu verstehen. Seperation vollzieht sich innerhalb der Türken einerseits und zwischen Ständen der Gesellschafft andererseits.
    In diesem Sinne kann man höchstens gleiches Recht auch für die evangelische Privatschule verlangen. Sinnvoll ist es aber nicht.
    Wo sollen denn all die deutschen, gutbürgerlichen Kinder der 80er Yuppie Szene herkommen?Ihre Eltern wollen nicht auf ihren hippen Stadt-Kiez verzichten. Es geht doch gerade mal um Maybach- und Paul-Linckeufer, Gräfekiez und Wiener Straße. Diese Kinder "guter Schildbürger" tummeln sich dann in Schilda mit ein paar assimilierten Ja-Sager-Türken zusammen, während Kinder von "schlechtbürgerlichen Kreuzbergern",also HarzIV-Eltern erst gar keine Wahl haben mal einen Lehrer vor Gesicht zu bekommen, der Spaß an seiner Arbeit hat.
    Vergessen wir doch einfach die zurückgelassenen Kinder, die haben ja eh keine Zukunft. Eine Frechheit von denen, die meinen Kreuzberg ein neues Gesicht aufsetzen zu müssen, damit die Mieten weiter steigen und die ärmeren weiter nach Neukölln ziehen...

  • 25.08.2009 15:44 Uhr

    von Müller:

    Ein Wahnsinn, da engagiert sich jemand für ein "Problemkiez" und keiner macht mit bzw. legt ihm Steine in den Weg! Die leer stehenden Schulgebäude kosten uns - den Steuerzahler - doch nur unnützes Geld.
    Aber das Problem läßt sich ohne größeren Aufwand auf jeden x-beliebigen Politikbereich übertragen. Die Leute an der Macht haben oft keine Ahnung/Sachverstand und ein zu goßes Ego. Leider.

    @gw1200: nicht richtig gelesen und nichts verstanden.

  • 25.08.2009 15:23 Uhr

    von clueless:

    Nun ja, ehrlich ist das Interview - an einer Stelle sogar sehr (zu) ehrlich...

    Wenn im Interview von "Kanaksprak" die Rede ist, so ist dies ganz klar diskriminierend. Auch wird von ein paar mal "Alter" oder "krass" sagen, kein deutsches Kind (dass gut erzogen wurde, viel gelesen hat, etc.) zum "Fremdsprachler"...

    Andererseits kann es selbstverständlich nicht gut sein, wenn in einer Schule oder Klasse mehr als 70% der Schüler Migranten sind - speziell für die Migranten. Denn dies verhindert Integration (der Migranten) u. fördert Vorbehalte der Deutschen gegenüber den Migranten u. andersrum.

    Allerdings kann dies nicht im Bezirk allein geregelt werden, hier muss in einer Großstadt wie Berlin bezirksübergreifend dafür gesorgt werden, dass in keiner Schule mehr als 70% Migranten sind.

    Dann aber dürften die Eltern die Schule für ihr Kind nicht mehr (mit)aussuchen. Was unsere Intelletuellen wohl dazu sagen...

    P.S. 68er Biografien und krankhaftes Gewinnstreben (ohne jegliche Moral) schließen sich auf keinen Fall aus wie etliche berühmte Beispiele wie z. B. Schröder, Langhans oder Fischer zeigen...

  • 25.08.2009 15:14 Uhr

    von karin bryant:

    Nicht nur die Schulen in Kreuzberg verslummen!

  • 25.08.2009 15:05 Uhr

    von R.A. :

    @gw1200

    mit dieser stumpfsinnigen, reflexartigen Aussage hast Du eindrucksvoll belegt, dass Du keine Kinder hast, schon gar nicht im schulpflichtigen Alter.

    Den Wunsch nach einer guten(!) Ausbildung für seine Kinder als elitär abzutun zeugt von einer Anmassung und Unwissenheit die mich froh sein lässt, dass Leute wie Du in den seltensten Fällen was dazu zu sagen haben.

    Ausser in Kreuzberg.

    Kleiner Tipp: Es ist ausdrücklich als ein Ziel beschrieben, dass ALLE kreuzberger Kinder in den Genuss einer erheblich besseren Schule kommen als bisher. Und daran ist irgendwie einfach mal nichts falsch.

  • 25.08.2009 14:21 Uhr

    von gw1200:

    Es geht doch hier eigentlich nur darum, eine Schule für eine besser gestellte Elite zu gründen verbunden mit religiöser Indoktrination.

  • 25.08.2009 14:20 Uhr

    von schlegel:

    Liebe taz, eine Frage, die mich schon lange interessiert hat, passt gut in diesen Zusammenhang. Wie viele Politiker der Grünen oder anderer diese Schulpolitik unterstützenden Parteien gehen mit "gutem" Beispiel voran und schicken ihre Kinder auf staatliche Schulen in sogenannten Problemvierteln? Ich kann ich das Eindrucks nicht erwehren, dass bisweilen im eigenen Privatbereich die politischen Forderungen etwas modifiziert werden. Was im Übrigen wohl für viele Politiker jeglicher Couleur gilt.

  • 25.08.2009 13:55 Uhr

    von Krause:

    Ein sehr ehrliches und - unfaßbares - Interview. Es wird Zeit, dass man sich von diesen links-grünen Multi-Kulti-Lügen endgültig verabschiedet.

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