• 03.01.2009

Infrastruktur im Gazastreifen

Katastrophale Lage

Ob Medizin, Treibstoff oder Lebensmittel: Es fehlt an allem. Gazas Infrastruktur bricht zusammen.von Georg Baltissen

  • 04.01.2009 15:33 Uhr

    von Hannes:

    Bei aller Kritik am Staat Israel - ausgelöst haben die seit 1948 bestehende Situation die verdammten Nazis (und die 600 Jahre Judenverfolgung in aller Welt vorher). Wie muss es denn in der Psychologie eines israelischen Bürgers aussehen? Die Notwendigkeit und die vermeintliche Legitimation, sich ausgerechnet im Pulverfass "Naher Osten" festzukrallen, die seit Jahrhunderten ansässigen Palästinenser zu vertreiben und einen waffenstarrenden Staat aufzubauen, rührt doch unmittelbar vom Holocaust her.

  • 04.01.2009 12:04 Uhr

    von KKrams:

    1,5 Millionen Menschen wurden seit Jahren von Israel in Geiselhaft genommen. Und je nach israelischer Laune bekamen sie willkürlich Lebensmittel, Benzin usw...oder eben auch nicht. Mit diesem Krieg greift Israel nicht nur die 'Hamas' an(wer auch immer dazu gezählt wird; scheinbar sollen da ja ganze Sippen ausgerottet werden),sondern auch das Leben aller anderen Frauen, Kinder und Männer im Gazastreifen spielt keinerlei Rolle mehr. Terror gegen die Zivilbevölkerung nennt sich das. Alle politischen 'Führer', die dazu schweigen oder gar zustimmen, sind Helfershelfer. Bush und Merkel voran. Und die dubiose Rolle von Obama zeigt ihn (nach den Truppenaufstockungen in Afghanistan) einmal mehr in Kontinuität mit Bush. Man darf getrost davon ausgehen, dass Bush diesen israelischen Angriffskrieg mit Obama im Voraus besprochen hat. Und das Händeschütteln von Ägyptens Mubarak mit der israelischen 'Queen of War' Levny, wenige Tage vor dem Angriff, werden die Araber nicht so schnell vergessen können. Wer keinen Frieden will, handelt so wie Barak, Levny, Olmert, Bush, Merkel...Oder aber er will den'Frieden' inmitten einer Totenruhe. Dazu gibt es Beispiele in der europäischen, besonders deutschen, Geschichte. Aber hier möchte ich nicht den Zensor hervorrufen.

  • 03.01.2009 22:19 Uhr

    von Gabi:

    www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio31542.html

  • 03.01.2009 18:16 Uhr

    von rubin:

    Beim Luftangriff auf Moschee der Märtyrer in Dschabalia fehlt die Erwähnung, das Gotteshaus sei von Hamas als Befehlsstand und Treffpunkt genutzt worden - das schrieb Human Rights Watch in ihrem Bericht und man konnte es auch anderswo lesen..Nach einem gestrigen Bericht von Reuters deutete sogar eine große Zahl von Folgeexplosionen darauf hin, dass in dem Gebäude Raketen und andere Waffen gelagert gewesen seien. Ich halte diese Taktik von Hamas für ebenso schändlich und inhuman, wie die Folgen israelischer Angriffe.

  • 03.01.2009 13:04 Uhr

    von abdulkhaliq:

    Ich bedauere die Berichtserstatung von TAZ und auch deren politische Haltung.
    Als arabische linker Journalist ,der sich immer für Solidarität und Gerechtigkeit überall einsetzt vermisse es bei den Deutschen vor allem die sich asls links betrachten.Sagen Sie nicht später ,wie es üblich ist, Wir wüssten es nicht.versuchen Sie mindestens neutralzu sein und verurteilen das Massakar in Gazza.Wer frieden will muss den Kriegsstopp fordern und die Mittärmaschinerie der Besatzer offen darstellen.Wer stirbt sind Kinder, Frauen und Unschuldigen.
    Ich Frage Euch liebe deutsche Linken, Sind die israelischen Raketten so klug genug,dass Sie nur die Militanten treffen ?
    Ich bitte nur um menschlichkeit und politisch korekt zuhandeln.

  • 03.01.2009 08:35 Uhr

    von Florentine:

    "Gazas Infrastruktur bricht zusammen". Von Israel gewollt. Damit ist das ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ein Kriegsverbrechen. Übrigens ein Anklagepunkt im Nürnbrger Kriegsverbrecherprozeß.Aber Israel, wie auch die USA, läuft ja außerhalb des Rechts und wird nicht belangt.

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