• 21.11.2009

In Hamburg macht selbst die CDU mit

Gemeinsam gegen Gentrifizierung

Überall in Deutschland protestieren Menschen gegen Gentrifizierung. In Hamburg ist der Protest aus der linksradikalen Ecke herausgewachsen. Das kann auch andernorts so kommen.von Uwe Rada

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Sammy:

    Vielen Dank für die Rückmeldungen zu meinem Kommentar.

    @Tron
    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal ein hochaufgelöstes Bild der Brunnenstraße 183 in Berlin im Gesamtkontext zeigen:
    http://static.panoramio.com/photos/original/24686987.jpg
    Dieser Schandfleck wurde erst vor wenigen Tagen von 200+ Polizisten geräumt und wird nach der Grundsanierung ebenso gut aussehen wie die angrenzenden Häuser.

    @sebi
    Ich freu mich für dich.

    @Dieter
    Das geht vielen so. Wer wohnt schon gerne neben oder gar in solch einer versifften Ruine?

    @Gentrifizierung now!
    Hast du das Wort "Gentrifizierung" missverstanden?
    Dein Nick passt irgendwie nicht zum Kommentar.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung
    http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=on&chinese=both&pinyin=diacritic&search=now&relink=on

    @die anderen
    Tut mir leid, ich muss wieder los...
    Hoffentlich wird Hamburg-Mitte auch bald saniert - mit Schwarz-Gelb sollte das zu machen sein.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Dar Ettib:

    @Sammy

    http://www.imagesofanthropology.com/images/Quetchua_musician_with_Inca_ruins_of_Pisac_in_background_Andes_Mts_Peru_copy.jpg
    und
    http://www.inkas.com/tours/featured_tours/arch_eco_titicaca_REV_17n.html

    dafür

    http://grigri-divers.com/wp-content/uploads/2009/05/santo_domingo.jpg
    und
    http://www.in-quito.com/pictures/santo-domingo-church.htm
    und
    http://www.sacred-destinations.com/mexico/images/oaxaca/st-domingo-church-altar2-cc-dogseat.jpg
    und
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Fundacion_de_Santiago.jpg

    Sprich den Inkas ging es nach "La Conquista" viel besser.

    Zumindest nach deiner Argumentation.

    Ich betone ausdrücklich, dass ich die Bewohner der Mainzer Strasse nicht für Kleptokraten halte.
    Mich stört allein deine ziemlich bescheidene Argumentation.


  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von WeedWeed:

    Vor der genrifizierung siehts besser aus, nach der gentrifizierung alles haesslich, zugepflastert mit autos und sonstigem konsummuell, das ich mich in ner abgewrackten gegend wohler fuehle als in so ner sanierten, wo dann nur cdu waehler einziehen, die ja charakterlich und geistig voellig unterschichtig gestrickt sind erfahrungsgemaes!

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von TheBastian:

    Gentrificacion als Schlagwort linksextremistischer Kreise?
    In meinem Geographiestudium gehörte das zum Standartrepertoire der Stadtgeographie.
    Aber schon zu lesen, dass der Begriff aus seiner akademischen Nische herauskommt.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von N.:

    @Sammy: Damit beweist du, was Gentrifikation macht: Aus lebendig wird tot. Aus einem Lebensraum für Menschen wird ein Lagerraum für Autos und Geld. Wenn du mit deinen Bildbeispielen der Gentrifikation einen positiven Effekt unterstellen möchtest, misslingt das in meinen Augen. Sicher sind heile Häuser besser als kaputte. Aber weitaus wichtiger ist der Unterschied zwischen gewachsener Stadtbiozönose auf der einen und Yuppieretorten auf der anderen Seite.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von chris:

    Ihren KIch habe mich vor einem Monat auf das Abenteuer Hamburger Wohnungssuche begeben. 150 Bewerber pro Wohnung war der Standard. Ich hätte aber ohne Probleme 1000 Büros mieten können.

    Das ist das Problem: In Hamburg wächst eine Immobilienblase gigantischen Ausmaßes heran: In der Hafencity entstehen hauptsächlich Bürogebäude, kein Wohnraum. Die stehen alle leer, es reihen leerstehende Bürotürme aneinander. Es ist schwer in Hamburg eine Straße zu finden, an der man nicht an drei "Büros zu vermieten" Schildern vorbeikommt.

    Diese Bürotürme werden als Abschreibungsobjekte genommen und in Paketen gebündelt. Dann überlegt sich ein Werbetexter ein paar schöne Sprüche ("Moderne Immobilie im prosperierenden Hafenviertel"). Dann wird daraus ein Immobilienfond und der wird als Prospekt in die Commerzbank Filliale gestellt, damit macht Lieschen Müller dann ihre Altervorsorge.

    Ich kann dieses Gequatsche von den Politikern nicht mehr hören, die symbolisch mal für den Erhalt eines Hauses kämpfen. Lächerlich! Solange die Steuerlücke "Abschreibungsobjekt" nicht radikal geändert wird, kann man derartige städteplanerische Missbildungen auch nicht verhindern.ommentar hier eingeben

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von schwarz-roter schelm:

    Ich würde ersteres bevorzugen...

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von sebi:

    @Sammy:
    Ja, Ja schöne deutsche Ordnung kann ich sehen. Das ist schon eine tolle Errungenschaft .... Autos parken, eine schöne Baumreihe an der Straßenseite. Wie gut das die Häuser vor den bösen Besetzern gerettet worden sind. Das hat schon die Zivilgesellschaft gefärdet und dann erst dieses verschandelte Stadtbild mit kaputten Fassaden ... das kann man ja garnicht aushalten.

    Außerdem ist das zum einen ein extremes Beispiel, zum anderen bezeichnet der Begriff "gentrification" nicht explizit die Vertreibung von Hausbesetzern sondern generell von sozial Schwächeren durch aufwertende Baumaßnahmen und damit erhöhen der Mietpreise (bzw. der Kosten in dem Stadtteil zu leben). Das heißt er enthält nicht implizit, dass die Wohnungen in einem katastrophalen Zustand sind und die Gentrifizierung die Rettung ist (als Besipiel lassen sich DDR-Neubaublöcke nach der Wende anbringen; diese wurden nach einigen Jahren teilweise sehr ausgiebig renoviert (ich kann meine eigene Wohnung als Beispiel anbringen) und zählten auch danach oft noch zu den preiswerteren Wohnungen einer Stadt, es hat also kein Gentrifizierungsprozess im eigentlichen Sinne stattgefunden).

    Noch eine kleine Anmerkung zm Artikel: Man lernt den Begriff "gentrification" als tatsächiches Phänomen der Städteentwicklung im Geographieunterricht (zumindest in Thüringen), wie kann es dann sein, dass seine Verwendung einen als Anhänger der linksradikalen Szene auszeichnet?

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Sammy:

    Berlin vor der Gentrifizierung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mainzer_Stra%C3%9Fe-4-Juni1990.jpg

    Berlin nach der Gentrifizierung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mainzer_Stra%C3%9Fe_Friedrichshain_Berlin.jpg

  • 08.12.2009 18:35 Uhr

    von N. :

    @Sammy:

    So schlimm fand ich die "Ruine" gar nicht. Nicht so schlimm jedenfalls, dass es den Aufwand von "200+" Polizisten rechtfertigen würde.

    Ich wüsste nicht, warum ich Probleme damit haben sollte, neben einem solchen Haus zu wohnen. Inwiefern werde ich dadurch beeinträchtigt? Vielleicht kann der Vermieter "lagebedingt" eine geringere Miete abknöpfen, als es in einer "sauberen" Straße der Fall wäre. Ich sehe da nur Vorteile. Und falls du auf Ruhestörungen und dergleichen hinaus willst: Die findest du auch woanders.

    Zu Hamburg sage ich nichts. Stichwort Hafencity. Bestimmt wird das ein Millionengrab. Aber Hamburg braucht ja eine Philharmonie eher zu brauchen als Penner ihr Sozialticket. Ich wette, irgendwie passiert bei dem Prachtorchesterhaus ein Fehler am Bau und die Akustik fällt schlecht dadurch aus. Was natürlich kulturbeflissenen Hafencitybewohnern nicht auffallen wird: Was viel gekostet hat, muss gut sein.

    Ist im übrigen nicht im Hamburger Senat auch Grün vertreten?

  • 26.11.2009 11:29 Uhr

    von Sammy:

    Vielen Dank für die Rückmeldungen zu meinem Kommentar.

    @Tron
    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal ein hochaufgelöstes Bild der Brunnenstraße 183 in Berlin im Gesamtkontext zeigen:
    http://static.panoramio.com/photos/original/24686987.jpg
    Dieser Schandfleck wurde erst vor wenigen Tagen von 200+ Polizisten geräumt und wird nach der Grundsanierung ebenso gut aussehen wie die angrenzenden Häuser.

    @sebi
    Ich freu mich für dich.

    @Dieter
    Das geht vielen so. Wer wohnt schon gerne neben oder gar in solch einer versifften Ruine?

    @Gentrifizierung now!
    Hast du das Wort "Gentrifizierung" missverstanden?
    Dein Nick passt irgendwie nicht zum Kommentar.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung
    http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=on&chinese=both&pinyin=diacritic&search=now&relink=on

    @die anderen
    Tut mir leid, ich muss wieder los...
    Hoffentlich wird Hamburg-Mitte auch bald saniert - mit Schwarz-Gelb sollte das zu machen sein.

  • 25.11.2009 06:56 Uhr

    von Dar Ettib:

    @Sammy

    http://www.imagesofanthropology.com/images/Quetchua_musician_with_Inca_ruins_of_Pisac_in_background_Andes_Mts_Peru_copy.jpg
    und
    http://www.inkas.com/tours/featured_tours/arch_eco_titicaca_REV_17n.html

    dafür

    http://grigri-divers.com/wp-content/uploads/2009/05/santo_domingo.jpg
    und
    http://www.in-quito.com/pictures/santo-domingo-church.htm
    und
    http://www.sacred-destinations.com/mexico/images/oaxaca/st-domingo-church-altar2-cc-dogseat.jpg
    und
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Fundacion_de_Santiago.jpg

    Sprich den Inkas ging es nach "La Conquista" viel besser.

    Zumindest nach deiner Argumentation.

    Ich betone ausdrücklich, dass ich die Bewohner der Mainzer Strasse nicht für Kleptokraten halte.
    Mich stört allein deine ziemlich bescheidene Argumentation.


  • 23.11.2009 11:24 Uhr

    von WeedWeed:

    Vor der genrifizierung siehts besser aus, nach der gentrifizierung alles haesslich, zugepflastert mit autos und sonstigem konsummuell, das ich mich in ner abgewrackten gegend wohler fuehle als in so ner sanierten, wo dann nur cdu waehler einziehen, die ja charakterlich und geistig voellig unterschichtig gestrickt sind erfahrungsgemaes!

  • 22.11.2009 18:50 Uhr

    von TheBastian:

    Gentrificacion als Schlagwort linksextremistischer Kreise?
    In meinem Geographiestudium gehörte das zum Standartrepertoire der Stadtgeographie.
    Aber schon zu lesen, dass der Begriff aus seiner akademischen Nische herauskommt.

  • 21.11.2009 20:28 Uhr

    von N. :

    @Sammy: Damit beweist du, was Gentrifikation macht: Aus lebendig wird tot. Aus einem Lebensraum für Menschen wird ein Lagerraum für Autos und Geld. Wenn du mit deinen Bildbeispielen der Gentrifikation einen positiven Effekt unterstellen möchtest, misslingt das in meinen Augen. Sicher sind heile Häuser besser als kaputte. Aber weitaus wichtiger ist der Unterschied zwischen gewachsener Stadtbiozönose auf der einen und Yuppieretorten auf der anderen Seite.

  • 21.11.2009 14:04 Uhr

    von Anke Sammy:

    Vielen Dank Sammy für diesen netten Vergleich. Man muss sich auch klar machen, was die "vertriebenen" Hausbesetzter fordern: Macht mir meine Wohnung schön mit eurem Geld.

  • 21.11.2009 13:57 Uhr

    von rivka:

    @Sammy: Das ist nicht Gentrifizierung, was Ihe Bilder zeigen, sondern Stadtsanierung (oder sollte es sein). Die Frage ist: Wer darf und kann in den neuen Wohnungen in den restaurierten/renovierten Häusern wohnen? Wenn die Mieten erschwinglich blieben, wäre gegen Sanierungen nichts einzuwenden.

    "Gentrifizierung" meint ja nicht Instandsetzung, sondern Luxussanierung.

  • 21.11.2009 13:17 Uhr

    von Sandra:

    Und es wird noch "schöner" werden.
    Noch mehr geordnete Straßen, noch mehr genormte Gärten, Cafés, Bars, Läden, etc. Und irgendwann sieht Berlin so schön aufgeräumt aus, keine schmuddeligen Ecken, keine alternativen (nicht nur politisch gemeint) Läden, keine aus sich gewachsenen Strukturen (z.B. die schönen heimiligen Strandbars mit Herz anna Spree), usw. UND DANN?
    DANN wird Berlin das verlieren, was es ausmacht. Seinen unverwechselbaren Charme, seine ungewollte Schönheit und das Gefühl mit oder ohne Geld eine Menge in Berlin zu erleben und zu beleben.
    Gute Nacht!

  • 21.11.2009 11:14 Uhr

    von chris:

    Ihren KIch habe mich vor einem Monat auf das Abenteuer Hamburger Wohnungssuche begeben. 150 Bewerber pro Wohnung war der Standard. Ich hätte aber ohne Probleme 1000 Büros mieten können.

    Das ist das Problem: In Hamburg wächst eine Immobilienblase gigantischen Ausmaßes heran: In der Hafencity entstehen hauptsächlich Bürogebäude, kein Wohnraum. Die stehen alle leer, es reihen leerstehende Bürotürme aneinander. Es ist schwer in Hamburg eine Straße zu finden, an der man nicht an drei "Büros zu vermieten" Schildern vorbeikommt.

    Diese Bürotürme werden als Abschreibungsobjekte genommen und in Paketen gebündelt. Dann überlegt sich ein Werbetexter ein paar schöne Sprüche ("Moderne Immobilie im prosperierenden Hafenviertel"). Dann wird daraus ein Immobilienfond und der wird als Prospekt in die Commerzbank Filliale gestellt, damit macht Lieschen Müller dann ihre Altervorsorge.

    Ich kann dieses Gequatsche von den Politikern nicht mehr hören, die symbolisch mal für den Erhalt eines Hauses kämpfen. Lächerlich! Solange die Steuerlücke "Abschreibungsobjekt" nicht radikal geändert wird, kann man derartige städteplanerische Missbildungen auch nicht verhindern.ommentar hier eingeben

  • 21.11.2009 11:12 Uhr

    von Tim:

    Wohne in Moabit und kann die Gentrifizierung kaum erwarten.

  • 21.11.2009 10:35 Uhr

    von so36:

    Plötzlich sind alle gegen Gentrifizierung. Das ist doch Quatsch. Den Parteien, ob in Berlin oder Hamburg, ob rot, rosa, schwarz oder grün geht es ums Punktesammeln im parlamentarischen Konkurrenzkampf, da tut man jetzt mal so als ob... Nur durch eine starke, radikale Bewegung von unten können wir was erreichen. Mietobergrenzen und kommunaler Wohnungsbau wären ein Anfang. Aber hierzu muss die soziale Frage gestellt werden. Wo sonst soll die Kohle herkommen und Mietobergrenzen für 10 Jahre sind fürn Arsch. Denn dann fangen wir in 10 Jahren wieder von vorne an. Andere Frage: wo gibts denn das Senatsgutachten (Berlin wird wie Paris usw.) aus dem zitiert wird?

  • 21.11.2009 07:26 Uhr

    von Gentrifizierung now!:

    @Sammy
    Das erste Bild hat eindeutig mehr Charme und was beim zweiten Bild mit den Mieten passiert ist, will man gar nicht wissen.

  • 21.11.2009 02:23 Uhr

    von DaP:

    und genau das gilt es zu verhindern. ich will damit nicht sagen das belrin bis zum letzten herunterkommen soll ABER! es gillt doch zu verhindern das die sanierten teile nur den reichen zuzugestehen sind.klar müssen wohungen saniert wrden aber das nicht auf kosten derer leute die dort schon wohnen! alter häuser werden aufgekauft , saniert und für überteuerte mieten wiedervermietet und derjenige der dort sein ganzes/halbes leben verbach hat kann es sich nichtmehr leisten dort wohnen zu bleiben und genau dort gillt es mit gewissen, vielleicht auch radiakleren mitteln(ich rede nicht von eigentum andere zerstören! autos anzünden etc.) vorzugehen......

  • 21.11.2009 01:08 Uhr

    von schwarz-roter schelm:

    Ich würde ersteres bevorzugen...

  • 20.11.2009 23:15 Uhr

    von Claus:

    ich weiß gerade nicht so genau, welches bild ich gruseliger finde...

  • 20.11.2009 23:07 Uhr

    von W. Affenlobbyist_in:

    ich kenn schlaglöcher und vernachlässigte ecken seit ich denken kann, die leute die dort leben und arbeiteten, da gabs noch zu wenig arbeitskräfte,
    zahlen sich dumm und dämlich an steuern, jeden pfennig, und alle öffentlichen sagen, es gebe kein geld, jahrzehnte später, die viertel am ende und an spekulationsobjektträger verteilt, die sich langsam einfinden und nur im geschäft sind um ihren kunden steuern mit minusimmobilien einsparen zu helfen und die stadt macht nicht nur die löcher zu , sie macht nen riesen pofanz und trarra und die strasse dicht , finanziert viel geld in eine mega imagekampagne und ein wenig in aufhübschung und die ahs und ohs nehmen kein ende , weil die ecke so lange zu wahr, dass keiner mehr wirklich weiss wie es vorher aussah aber jetzt sind es sind gefühlte 10 jahre unterschied dazwischen, nu kommen die die sich professionellerweise mit immos um steuern drücken und können da einziehen.
    merke: wird das schlagloch 40 kommen die steuersparprofis wie fruchtfliegen and den pfirsich.
    und jetzt find ma nen stolzen deutschen bundesbürger der diesen humbug ma nicht schluckt... er wird es nie erfahren.

  • 20.11.2009 21:21 Uhr

    von Dieter:

    Nach der Gentrifizierung sieht cool aus, würde ich auch gerne wohnen. (Sammy's Bilder)

  • 20.11.2009 21:16 Uhr

    von sebi:

    @Sammy:
    Ja, Ja schöne deutsche Ordnung kann ich sehen. Das ist schon eine tolle Errungenschaft .... Autos parken, eine schöne Baumreihe an der Straßenseite. Wie gut das die Häuser vor den bösen Besetzern gerettet worden sind. Das hat schon die Zivilgesellschaft gefärdet und dann erst dieses verschandelte Stadtbild mit kaputten Fassaden ... das kann man ja garnicht aushalten.

    Außerdem ist das zum einen ein extremes Beispiel, zum anderen bezeichnet der Begriff "gentrification" nicht explizit die Vertreibung von Hausbesetzern sondern generell von sozial Schwächeren durch aufwertende Baumaßnahmen und damit erhöhen der Mietpreise (bzw. der Kosten in dem Stadtteil zu leben). Das heißt er enthält nicht implizit, dass die Wohnungen in einem katastrophalen Zustand sind und die Gentrifizierung die Rettung ist (als Besipiel lassen sich DDR-Neubaublöcke nach der Wende anbringen; diese wurden nach einigen Jahren teilweise sehr ausgiebig renoviert (ich kann meine eigene Wohnung als Beispiel anbringen) und zählten auch danach oft noch zu den preiswerteren Wohnungen einer Stadt, es hat also kein Gentrifizierungsprozess im eigentlichen Sinne stattgefunden).

    Noch eine kleine Anmerkung zm Artikel: Man lernt den Begriff "gentrification" als tatsächiches Phänomen der Städteentwicklung im Geographieunterricht (zumindest in Thüringen), wie kann es dann sein, dass seine Verwendung einen als Anhänger der linksradikalen Szene auszeichnet?

  • 20.11.2009 20:38 Uhr

    von esel:

    die gentrifizierungskritik vergisst oft (nicht immer) mindestens 2 sehr wichtige punkte:

    1. grundsätzlich ist die sanierung von altbauten, sofern sie z.b. die klimabilanz des gebäudes signifikant verbessert, global wie lokal eine menschenfreundliche und umweltfreundliche sache.
    ähnliches gilt, wenn extrem verallene altbauten durch passivhäuser oder sogar null- oder plus-energiehäuser ersetzt werden.

    2. das problem von gewinnen aus mieteinnahmen ist viel grundsätzlicher. es betrifft sogar beispielsweise fairtrade shops oder veganläden etc. weil diese ja fast immer mieten zahlen müssen und das einen großen teil des umsatzes wegfrisst, und die mieten werden bekanntlich nicht nur für sinnvolle instandhaltungsmaßnahmen der gebäude reinvestiert ...

  • 20.11.2009 20:34 Uhr

    von Tron:

    Super, Sammy!
    Bild 1: eine Fassade (Ausschnitt)
    Bild 2: ganzer Straßenzug (Totale)

    Schon mal drüber nachgedacht weshalb Vergleich VerGLEICH heißt?

  • 20.11.2009 19:11 Uhr

    von Sammy:

    Berlin vor der Gentrifizierung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mainzer_Stra%C3%9Fe-4-Juni1990.jpg

    Berlin nach der Gentrifizierung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mainzer_Stra%C3%9Fe_Friedrichshain_Berlin.jpg

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