Dass der Hamburger SV der erste Fußballclub in Deutschland gewesen sein soll, halte ich für falsch.
Nach kurzer Internetrecherche wurde mir der "BFC Germania 1888 aus Berlin" angegeben. Ob das nun richtig sein soll, sei dahingestellt. Die Hamburger sind es aber mit Sicherheit nicht.
Der Text ist allerdings schön zu lesen und motiviert auch, im Frühling eine Reise in den Westen zu unternehmen.
11.12.2012 09:34 Uhr
von Jürgen Wegmann:
Ich kann dem Kommentar von "nunja" nur uneingeschränkt beipflichten. Hier hat sich einer über die Fußballgeschichte des Ruhrgebiets schlaugemacht, ein Kenner. Zwei Daumen hoch. Und ein Pilsken und Pommes Rot-Weiss auf meine Rechnung, wenn ich den Autor dieses Artikels mal im Stadion treffe.
07.12.2012 03:16 Uhr
von nunja:
Warum beschleicht mich angesichts dieses Artikels das Gefühl, dass hier endlich mal jemand schreibt, der weiß wovon/worüber er schreibt?
Als Ruhrgebietler ist man ja gebeutelt von den Heerscharen einfallender Journalisten, die zwischen zwei Malzeiten kurz das obligatorische, fußballspielende Kind in einer alten Zechenhaus-Siedlung (die es hier und da immer noch gibt) ablichten, schnell noch was von Curry-Wurst und "Pilsken" erzählen und sich dann wieder auf den Weg machen.
Zurück bleibt dann das auf auto-reverse gestellte Verbeiten von unsinnigen Klischees über den "Kohlenpott" einhergehend mit einer längst überholten Fußballromantik aus den 50ger Jahren.
All diese Mängel finden sich in diesem Artikel endlich mal nicht wieder. Und das macht ihn dann aus meiner Sicht so lesenswert.
Leserkommentare
11.12.2012 13:29 Uhr
von Hamburger:
Dass der Hamburger SV der erste Fußballclub in Deutschland gewesen sein soll, halte ich für falsch.
Nach kurzer Internetrecherche wurde mir der "BFC Germania 1888 aus Berlin" angegeben. Ob das nun richtig sein soll, sei dahingestellt. Die Hamburger sind es aber mit Sicherheit nicht.
Der Text ist allerdings schön zu lesen und motiviert auch, im Frühling eine Reise in den Westen zu unternehmen.
11.12.2012 09:34 Uhr
von Jürgen Wegmann:
Ich kann dem Kommentar von "nunja" nur uneingeschränkt beipflichten. Hier hat sich einer über die Fußballgeschichte des Ruhrgebiets schlaugemacht, ein Kenner. Zwei Daumen hoch. Und ein Pilsken und Pommes Rot-Weiss auf meine Rechnung, wenn ich den Autor dieses Artikels mal im Stadion treffe.
07.12.2012 03:16 Uhr
von nunja:
Warum beschleicht mich angesichts dieses Artikels das Gefühl, dass hier endlich mal jemand schreibt, der weiß wovon/worüber er schreibt?
Als Ruhrgebietler ist man ja gebeutelt von den Heerscharen einfallender Journalisten, die zwischen zwei Malzeiten kurz das obligatorische, fußballspielende Kind in einer alten Zechenhaus-Siedlung (die es hier und da immer noch gibt) ablichten, schnell noch was von Curry-Wurst und "Pilsken" erzählen und sich dann wieder auf den Weg machen.
Zurück bleibt dann das auf auto-reverse gestellte Verbeiten von unsinnigen Klischees über den "Kohlenpott" einhergehend mit einer längst überholten Fußballromantik aus den 50ger Jahren.
All diese Mängel finden sich in diesem Artikel endlich mal nicht wieder. Und das macht ihn dann aus meiner Sicht so lesenswert.
Daumen hoch.