IAB-Studie zur Kurzarbeit
Beschäftigte büßen Milliarden ein
Eine IAB-Studie zu Kurzarbeit belegt, dass Beschäftigte drei und die Betriebe fünf Milliarden Euro verlieren. Zudem muss die Arbeitsagentur weitere sechs Milliarden zuschießen.von Barbara Dribbusch
Leserkommentare
19.08.2009 08:37 Uhr
von Andreas:
Arbeit oder Geld - das ist hier die Frage, aber die Beschäftigten haben das eben gar nicht entschieden. Dies wurde von IG Metall, Scholz und den Arbeitgebern erfunden. Dass miese, schwache Betriebe nochmals eine Art Subventionierung erfahren, gehört zu dieser Show.
Tatsächlich ist dies ein Placebo, weil sich die Regierung echte Arbeitslose noch viel weniger leisten konnte. Aber er hat der SPD nichts gebracht, weil es keinen Stimmungsumschwung bei Arbeitnehmern und Arbeitslosen zugunsten der SPD gegeben hat.
Interessant wird es aber, wie die zusätzlichen sechs Milliarden für die Arbeitsagentur aufgebracht werden sollen? Wahrscheinlich erleben wir schon im Januar dazu neue Steuererhöhungen (Mehrwertsteuer, reduzierte Steuersätze werden angehoben etc.). Diese sechs Milliarden sind für den Bürger wohl das größte Risiko und wenn die Steuererhöhung kommt, werden viele fluchen.
17.08.2009 19:55 Uhr
von Juergen K.:
Man buesst also noch mehr ein als beim Aufschwung, der endlich angekommen war.