Die Debatte über Körperscanner ist hysterisch. Sie lenkt von wirklich bedenklichen Einschränkungen der Bürgerrechte im Namen der Terrorbekämpfung ab.von Ralph Bollmann
@Von Dampfwalze: Schiffe versenkt der Chef idR selbst indem er einen Sturm schickt ggf einen Eisberg. Abgesehen davon machen Seereisen meißt ältere Leute somit ist der Aufwand unnötig da die Personen ohnehin bald von erwähntem Chef in Empfang genommen werden, darüberhinaus wird Erbschaftssteuer fällig und einer überalterung der Gesellschaft wird begegnet. Aus genannten gründen wird das mögliche versenken eines Kreuzfahrtschiffes billigend in kauf genommen. Andererseits sollte ein Kreuzfahrerschiff ein natürliches Ziel einer Islamistischen Kämpfergruppe sein.Aber s.o
Da fällt mir ein: durch den Klimawandel sollen Ja die Stürme an Zahl und Heftigkeit zunehmen und die Schäden in den USA steigen, könnte es sein das Al Qaida für den CO2 Anstieg verantwortlich ist?
klaus keller hanau
07.01.2010 22:28 Uhr
von Klaus Keller:
wascht mir den Pelz aber macht mich nicht nass.
wahrscheinlich gibt es bald eine Wahlfreiheit.
Entweder ich dulde das Scannen oder ich fliege nicht mit.
blöd aber mit Flugzeugen lassen sich leicht 2/300 Leute umbringen,(9.11 3000)
@Helen:Busse und Bahnen lassen sich nur schwer in Hochhäuser oder chemische Fabriken stürzen (Fragen sie mal bei der BASF in Ludwigshafen nach was passiert wenn da ein Jumbo reinknallt. Der übernächste al Qaida Spezialist studiert gerade Chemie oder Verfahrenstechnik, oder macht eine Pilotenausbildung bei einer US Fluggesellschaft oder Gründet ein Sicherheitsunternehmen.
Um Bahnfahrer umzubringen müssen sie nur die Gleise sprengen kurz bevor der ICE mit 300Km/h vorbeirauscht. Vergleiche Anschlag Russland 2009 oder Taktik widerständler in Frankreich 1943/44 oder Lawrence von Arabien 1914/18 oder so. Die Kofferbomber waren Trottel!
zum anderen ist das tatsächliche persönliche ableben blöder als die Datensammelwut der Innenminister, und diese Tätigkeit läßt sich ohne Paranoia nicht ausüben.
Wie sinnvoll diese ist kann man am Zusammenbruch der DDR erkennen (hat keiner vorhergesagt alle Daten haben ihn nicht verhindert)
Ich habe gehört das Obama ehemalige Stasileute aufgefordert hat ihr know how einzubringen.
PS war der Güterzugunfall ein Anschlag? Wurden Schrauben an den Schienen entfernt? Wir fordern Viedeoüberwachung aller Bahngleise (Bundesverband der Viedeoüberwachungsanlagenbauer) Da fällt mir ein: wie werden eigentlich Flüssiggastankschiffe gesichert?
gute Reise
übrigends: wählen sie keine Politiker die ständig Ihre Angst vergrößern und sie dann beschützen wollen.
klaus keller hanau
07.01.2010 20:02 Uhr
von wuff:
Hallo SANDRA,
ich will ja gar nicht "alles andere" erlauben, aber der Scanner bringt absolut keine NEUE Eindringung in die Intimsphäre mit sich und er ist auch nicht gesundheitsschädlich, da können die anderen schreiben, was sie wollen. Wir haben keine Glaskugel, die uns verrät, wie die Entwicklung weitergeht(heute Scanner, morgen gläserner Mensch), hier funktioniert das "wehret den Anfängen" nicht. Wir müßten sonst z. B. Albert Einstein nachträglich die Schuld an der Atombombe geben, dabei war der Mann ein Pazifist, wie er im Buche steht.
07.01.2010 18:48 Uhr
von Dampfwalze:
die islamistischen fanatiker buchen gerade Seereisen in die Staaten - da gibt es keine Scanner und auch kein Gepäckgewichtsbegrenzung - wer will uns hier also für dumm verkaufen!!
06.01.2010 18:21 Uhr
von Keiname:
Und wie lautet die Steigerung von Nacktscanner? Multikultiterror-Kinderpornonacktscanner-Tempolimit!
06.01.2010 17:35 Uhr
von Helen:
Warum werden denn die Passagiere von Omnibussen, Trams, U-Bahnen, S-Bahnen, Eisenbahnen und Schiffen nicht untersucht? Dort hat es doch auch schon islamistische und andere Terroranschläge gegeben.
Wieso erhalten ausgerechnet die vermutlich schlimmsten Klimakiller, nämlich Flugpassagiere, mehr Sicherheit als andere Reisende? Damit macht man es den Terroristen allzu leicht, sich andere "Kampfzonen" zu wählen.
05.01.2010 23:18 Uhr
von Makeze:
Und wenn man jetzt am Flughafen die Wahl hätte zwischen schnell mal durch den Spannerautomaten hüpfen, oder von nem Sicherheitsoffizier begrabscht zu werden? So eine Art "Expresskasse" am Supermarkt.
05.01.2010 14:28 Uhr
von Thom:
Die Kommentare hier scheinen Teil der PR-Aktion zu sein, die Nacktscanner plötzlich zu Körperscannern machen möchte. Die Argumentation des Artikels ist so selten dämlich, daß man sich Fragen muß wie "vernunftsbegabte" Wesen sich so einen Mist erzählen lassen können: Hey Leute, regt euch ab! Es gibt noch viel Schlimmeres. Gegen die konkrete Ausweitung von Überwachung wird mit dem ohnehin schon bestehenden Maß argumentiert. Hey, die schlagen dem am Boden Liegenden in die Fresse! - Ach, komm, ist doch gar nicht schlimm, sie haben ihm ja schon die Beine und Arme gebrochen.
05.01.2010 13:18 Uhr
von Klaus H:
"Obamaland" ? "Wall Street Country" wäre wohl treffender.
05.01.2010 12:29 Uhr
von Standard:
Mensch Leute, wenn ihr so'ne Panik vor dem Tod habt, dann schließt euch zu Hause ein, meldet das Auto ab, werdet arbeitslos und lebt von Wasser und Brot. Das ist ja nicht mehr zum Aushalten. Hysterisch ist hier nur eine einzige Gruppe. Und zwar jene die wegen eines Medienberichtes sich gleich vor lauter Angst in die Hose machen. Ich kenne absolut niemanden, der eine vergleichsweise große Angst hat, wenn er in sein Auto steigt. Dabei besteht ein weitaus größeres Risiko von einem Betrukenen oder Geisterfahrer ins Grab befördert zu werden. Was ist das hier nur für eine kranke Gesellschaft.
Schon erstaunlich wie naiv hier einige sind. Bild wird unkenntlich gemacht, Intimzonen verpixelt und natürlich keine Strahlungsschäden. Alles sauber und die Daten werden nicht missbraucht. Woher weiß man das im Voraus? Bisher wurden doch immer Daten früher oder später missbraucht? Udn was ist mit Langzeitschäden? Wir könnten ja auch wieder die Todesstrafe einführen, mit der Gewissheit, sie niemals zu missbrauchen. Sorry, aber eine Generation die sich im wahrsten Sinne des Wortes vor der Obrigkeit auszieht und bis in die Intimzonen hinein kontrollieren läßt, der glaubt wohl auch noch daran, das Guantanamo ein Ferienlager ist.
05.01.2010 12:12 Uhr
von Sandra:
@ wuff:
Ich stimme Ihnen zu. Viele Menschen geben ohne Nachzudenken die privatesten Daten von sich Preis. Vor allem dann, wenn es darum geht etwas abstauben zu können. Aber halten Sie es wirklich für richtig, deswegen auch gleich alles andere zu erlauben? Sollen wir Drogenkonsum legalisieren, weil ja auch Alkohol erlaubt ist? Viele gehen unvorsichtig mit ihren Daten um. Aber das trifft nicht auf alle zu. Viele wissen über die Gefahr Bescheid und geben Acht. In dem Augenblick wo etwas freiwillig geschieht spielt es keine Rolle. Doch in dem Augenblick wo es zu einem Zwang wird hört es auf. Ich würde auch nicht ausschließen, dass es sich eigentlich eher um eine Art Gewöhnungsakt handeln soll. Es wird immer mehr zur Normalität persönliche Dinge preiszugeben. Doch wo ist die Grenze? Gibt es nicht immer irgednwann den Zeitpunkt an dem man aufsteht und sagt: Es reicht. Bis hierhin und nicht weiter! Oder muss man stets solange warten, bis eien zweite Stasi vor der eigenen Tür steht?
Wer glaubt es könne nie wieder so schlimm werden wie früher, der ist sehr naiv. Bisher hat es keinen wirklichen Bewußtseinssprung in der Menschheit nach dme 2. Weltkrieg gegeben, der mir beweist, dass eine Diktatur nie mehr wieder im Westen entstehen könnte. Es sind noch immer die selben Geister am Werke.
05.01.2010 11:51 Uhr
von Angehende Islamwissenschaftler:
@F.K.
Zitat: "Der Muslime übt seine Religion, den Islam, aus. Der Islamist ist ein religiöser Fundamentalist und vertritt mithin eine politische Ideologie, die sich nur zum Teil auf seine Religion, in diesem Falle den Islam, stützt."
Die Unterscheidung zwischen dem guten Moslem und dem bösen Islamisten ist meines Erachtens schwachsinnig, sie wird auch von namhaften Orientalisten und Islamwissenschaftlern nicht ernst genommen, wenn man bedenkt, dass im Sinne dieser Definition der Prophet Mohammed ein 100% Islamist war, dann sieht man wie sinnentleert die Bezeichnung Islamist ist.
Wir sollten besser zwischen dem Kulturmoslem, der Sonntags in die Moschee geht und ansonsten mit Koran und Islam nichts am Hut hat und den gläubigen Moslem, der den Koran täglich liesst und danach auch handelt.
05.01.2010 10:39 Uhr
von julian:
"Das gilt vor allem für das Internet, wo sich der moderne Mensch auch ungewollt weitaus mehr entblößt"
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Und nein, ich muss mich im Internet nicht entblößen, wenn ich nicht will. Es gibt auch noch keinen Zwang Nacktbilder ins Netz zu stellen. Ja, es gibt auch schlimmere Eingriffe in de Bürgerrechte, nur ist das wohl kaum ein Grund, die Nacktscanner zu verniedlichen. Genauso hätte man auch schreiben können, dass wir es ja immer noch besser haben, als die Chinesen.
05.01.2010 10:35 Uhr
von Anneliese:
Danke fuer diesen Artikel, der Autor bringt es auf den Punkt.
Das Abtasten ist nach meinem Empfinden ein viel groesserer Eingriff in die Privatsphaere, als ein paar verschwommene Bilder. Solange die Scanner nicht gleich noch die Fingerabdruecke nehmen oder einen Irisscan machen und diese Daten speichern, verstehe ich diese Datenschutz-Hysterie nicht.
05.01.2010 09:39 Uhr
von clementine:
Danke für diesen Beitrag, der ins Schwarze trifft. Wer sich in allen privaten und berufliche Facetten im Netz entblößt, sollte darüber mehr nachzudenken haben als über die kurzzeitige Nacktansicht seines Körpers.
05.01.2010 07:46 Uhr
von F K:
Schade, daß ich das auch hier lesen muß: Islamisten sind mit Muslimen nicht zu verwechseln! Der Muslime übt seine Religion, den Islam, aus. Der Islamist ist ein religiöser Fundamentalist und vertritt mithin eine politische Ideologie, die sich nur zum Teil auf seine Religion, in diesem Falle den Islam, stützt.
Daß Islamisten gesonderten Kontrollen unterliegen finde ich durchaus in Ordnung. Ich gehe allerdings davon aus, daß ihr Artikel Muslime meint. In diesem Fall sind "Sonderkontrollen" ungerechtfertigt.
05.01.2010 01:42 Uhr
von wolf1366:
Gut geschrieben Herr Bollmann! Aber leider hat das Ignorantentum in diesem Lande schon die Vormacht!
05.01.2010 01:22 Uhr
von wuff:
Dieser Bericht spricht mir aus der Seele !! Die doppelzünginge Selbstgerechtigkeit der Scanner-Ablehner in den Kommentaren der vorgehenden Artikeln war ja kaum noch auszuhalten. Ich empfehle jedem, vor dem lauten Kritisieren mal das eigene direkte Umfeld zu scannen, wirklich spannend, wo überall klaglos Daten preisgegeben werden, besonders wenn´s um Prozente geht.
05.01.2010 00:30 Uhr
von MoinMoin:
Danke fürs Wachrütteln. In der ganzen Hysterie verliert man manchmal den Blick für den Wald.
Das Ding Nacktscanner zu nennen ist tatsächlich ungemein praktisch. Allerdings wird man das Gerät wohl demnächst umbenennen. Denn nun befürworten DIE Bürger unseres Landes das Ding ja. Und die "Experten" die nun überall zu hören sind ja erst Recht. Da kann man das nicht so sagen.
Man redet schließlich auch lieber vom Prekariat, den sonst versteht einen die Unterschicht.
05.01.2010 00:03 Uhr
von jardin loco:
Im Internet kann ich selbst entscheiden, ob und wenn ja, welche Daten ich über mich preis gebe. Will/Muss ich hingegen fliegen, so hab ich keine Wahl, ob ich mich scannen oder lieber "befummeln" lasse (im übrigen wurde ich an einem Flughafen bisher noch nie befummelt, sondern bin durch dieses Piepsdings gegangen)... Gerade, weil solche Sicherheitsmaßnahmen KEINEN Sinn machen, sind sie rechtlich absolut nicht zu rechtfertigen. Staatlich angeordnetes "Nachtscannen" verstösst gegen Art. 1 i.V.m. 2 I GG, weil es den Flugpassagier "zum bloßen Objekt staatlichen Handelns" degradiert. Die Gedanken zu den restlichen rechtlichen Problemen (bestimmten Staatsbürgern wird allein aufgrund dessen das Fliegen verboten) stimmen auch und sind genauso wichtig!
05.01.2010 00:01 Uhr
von tazitus:
Mein Fazit: Nicht fliegen und bar zahlen.
Interessant finde ich trotzdem die Begriffsmutation vom "Nacktscanner" zum "Körperscanner".
Ein Sekundärnutzen für das Gesundheitssystem lässt sich gewinnen, wenn man bei Auffälligkeiten den "Durchleuchteten" z.B. gleich mitteilt: "Gehen Sie mal zum Arzt. Sie haben einen Schatten (auf der Lunge)."
Ein Lob dem Imperium! :-)
04.01.2010 23:52 Uhr
von Ernst:
Ein sehr guter Artikel, danke schoen!!!
04.01.2010 23:36 Uhr
von Ihr Nameleo:
vielen dank, taz, jetzt weiß ich aber immer noch nicht, worum es geht.
04.01.2010 22:38 Uhr
von Christian Friedrich:
Verehrter Herr BOLLMANN,
Sie können die Stellung der taz als führendes Wissenschaftsorgan weiter ausbauen, wenn Sie in Ihrem Aufsatz noch zufügen, was genau die momentan diskutierten Terahertzscanner mit "Röntgen-Kontrollen" zu tun haben.
Beste Grüße
04.01.2010 22:12 Uhr
von Beobachter:
Wie verschieden man denken kann ...
"Nacktscanner" können nicht erfassen, was jemand in sich trägt. Wer durch den Scanner durch möchte, muß den Sprengstoff eben schlucken, einführen oder ihn sich operativ einbringen lassen. Ein Selbstmordattentäter wird durch den Einsatz dieser Scanner also kaum behindert werden.
Trotz der offensichtlichen Nutzlosigkeit bei hohen Kosten scheint der Autor den Einsatz solcher Scanner für akzeptabel zu halten.
Der Gedanke, Angehörige bestimmter Gruppen vom Flugverkehr auszuschließen oder risikogruppenspezifisch zu untersuchen, scheint dem Autor verwerflich zu sein.
Natürlich sind nicht alle jungen muslimischen Männer Selbstmordattentäter. Aber alle Selbstmordattentäter in Flugzeugen waren junge muslimische Männer. (Diese Aussage wendet sich nicht gegen die Herkunft. Konvertiten sind mit eingeschlossen.)
Dieses Wissen soll ignoriert werden? Menschen sollen sterben für das Traumbild einer schönen neuen heilen Welt?
Die Welt ist anscheinend nicht so ideal, wie der Autor sie sehen möchte. Dieses Ausblenden unerwünschter Realitäten behindert Analyse und Lösung. Es führt zu sinnlosem Aktionismus. Hier sind das überflüssige und nutzlose Kontrollen an den meisten Reisenden und zu viel Zurückhaltung gegenüber denen, deren Weltbild Massenmord und Opfertot entschuldigt und mit Verheißungen im Jenseits belohnt.
04.01.2010 21:08 Uhr
von anke:
Wie jetzt - verstehe ich das richtig? Es gibt gar keine Alternative zu Amazon und Internetbanking? Meine Güte! Wäre ich jetzt hysterisch, würde ich vermutlich annehmen, ich sei so gut wie tot. Ich habe schließlich nicht nur seit Jahren in keinem Flugzeug mehr gesessen, ich bezahle auch meine Rechnungen nach wie vor eigenhändig am Automaten in der Sparkasse, und meine Bücher kaufe ich in der Buchhandlung meiner Wahl, nicht im Internet. Wenn ich mich nackt unter Leuten aufzuhalten wünsche, inverstiere ich mein Gehalt in eine Eintrittskarte für die Sauna. Da ist man nämlich unter lauter Gleichen. Obwohl – der Saunameister trägt immerhin Handtuch. Wäre ich nun nicht so schrecklich schüchtern, würde ich ihn vielleicht bei der allernächsten Gelegenheit fragen, ob er da irgendwelchen Sprengstoff drunter hat...
04.01.2010 21:01 Uhr
von Jens Schlegel:
Durch und durch richtig. Danke für die Erinnerung.
04.01.2010 19:36 Uhr
von Michael Nietnagel:
"Nacktscanner" ist Springer-Jargon, bitte aus Gründen der Sprachhygiene nicht verwenden.
04.01.2010 19:16 Uhr
von Charlotte:
sehr guter artikel taz! zwischen drin etwas polemisch überzogen, aber in seiner idee wichtig und richtig.
04.01.2010 18:31 Uhr
von Inge:
Und dass Obamaland unsere Kontenbewegungen einsieht ist auch nicht witzig.
Leserkommentare
07.01.2010 22:45 Uhr
von Klaus Keller:
@Von Dampfwalze:
Schiffe versenkt der Chef idR selbst indem er einen Sturm schickt ggf einen Eisberg.
Abgesehen davon machen Seereisen meißt ältere Leute somit ist der Aufwand unnötig da die Personen ohnehin bald von erwähntem Chef in Empfang genommen werden, darüberhinaus wird Erbschaftssteuer fällig und einer überalterung der Gesellschaft wird begegnet.
Aus genannten gründen wird das mögliche versenken eines Kreuzfahrtschiffes billigend in kauf genommen.
Andererseits sollte ein Kreuzfahrerschiff ein natürliches Ziel einer Islamistischen Kämpfergruppe sein.Aber s.o
Da fällt mir ein: durch den Klimawandel sollen Ja die Stürme an Zahl und Heftigkeit zunehmen und die Schäden in den USA steigen, könnte es sein das Al Qaida für den CO2 Anstieg verantwortlich ist?
klaus keller hanau
07.01.2010 22:28 Uhr
von Klaus Keller:
wascht mir den Pelz aber macht mich nicht nass.
wahrscheinlich gibt es bald eine Wahlfreiheit.
Entweder ich dulde das Scannen oder ich fliege nicht mit.
blöd aber mit Flugzeugen lassen sich leicht 2/300 Leute umbringen,(9.11 3000)
@Helen:Busse und Bahnen lassen sich nur schwer in Hochhäuser oder chemische Fabriken stürzen
(Fragen sie mal bei der BASF in Ludwigshafen nach was passiert wenn da ein Jumbo reinknallt.
Der übernächste al Qaida Spezialist studiert gerade Chemie oder Verfahrenstechnik, oder macht eine Pilotenausbildung bei einer US Fluggesellschaft oder Gründet ein Sicherheitsunternehmen.
Um Bahnfahrer umzubringen müssen sie nur die Gleise sprengen kurz bevor der ICE mit 300Km/h vorbeirauscht.
Vergleiche Anschlag Russland 2009 oder Taktik widerständler in Frankreich 1943/44 oder Lawrence von Arabien 1914/18 oder so.
Die Kofferbomber waren Trottel!
zum anderen ist das tatsächliche persönliche ableben blöder als die Datensammelwut der Innenminister, und diese Tätigkeit läßt sich ohne Paranoia nicht ausüben.
Wie sinnvoll diese ist kann man am Zusammenbruch der DDR erkennen
(hat keiner vorhergesagt alle Daten haben ihn nicht verhindert)
Ich habe gehört das Obama ehemalige Stasileute aufgefordert hat ihr know how einzubringen.
PS war der Güterzugunfall ein Anschlag?
Wurden Schrauben an den Schienen entfernt?
Wir fordern Viedeoüberwachung aller Bahngleise
(Bundesverband der Viedeoüberwachungsanlagenbauer)
Da fällt mir ein: wie werden eigentlich Flüssiggastankschiffe gesichert?
gute Reise
übrigends: wählen sie keine Politiker die ständig Ihre Angst vergrößern und sie dann beschützen wollen.
klaus keller hanau
07.01.2010 20:02 Uhr
von wuff:
Hallo SANDRA,
ich will ja gar nicht "alles andere" erlauben, aber der Scanner bringt absolut keine NEUE Eindringung in die Intimsphäre mit sich und er ist auch nicht gesundheitsschädlich, da können die anderen schreiben, was sie wollen.
Wir haben keine Glaskugel, die uns verrät, wie die Entwicklung weitergeht(heute Scanner, morgen gläserner Mensch), hier funktioniert das "wehret den Anfängen" nicht. Wir müßten sonst z. B. Albert Einstein nachträglich die Schuld an der Atombombe geben, dabei war der Mann ein Pazifist, wie er im Buche steht.
07.01.2010 18:48 Uhr
von Dampfwalze:
die islamistischen fanatiker buchen gerade Seereisen in die Staaten - da gibt es keine Scanner und auch kein Gepäckgewichtsbegrenzung - wer will uns hier also für dumm verkaufen!!
06.01.2010 18:21 Uhr
von Keiname:
Und wie lautet die Steigerung von Nacktscanner?
Multikultiterror-Kinderpornonacktscanner-Tempolimit!
06.01.2010 17:35 Uhr
von Helen:
Warum werden denn die Passagiere von Omnibussen, Trams, U-Bahnen, S-Bahnen, Eisenbahnen und Schiffen nicht untersucht? Dort hat es doch auch schon islamistische und andere Terroranschläge gegeben.
Wieso erhalten ausgerechnet die vermutlich schlimmsten Klimakiller, nämlich Flugpassagiere, mehr Sicherheit als andere Reisende? Damit macht man es den Terroristen allzu leicht, sich andere "Kampfzonen" zu wählen.
05.01.2010 23:18 Uhr
von Makeze:
Und wenn man jetzt am Flughafen die Wahl hätte zwischen schnell mal durch den Spannerautomaten hüpfen, oder von nem Sicherheitsoffizier begrabscht zu werden? So eine Art "Expresskasse" am Supermarkt.
05.01.2010 14:28 Uhr
von Thom:
Die Kommentare hier scheinen Teil der PR-Aktion zu sein, die Nacktscanner plötzlich zu Körperscannern machen möchte. Die Argumentation des Artikels ist so selten dämlich, daß man sich Fragen muß wie "vernunftsbegabte" Wesen sich so einen Mist erzählen lassen können:
Hey Leute, regt euch ab! Es gibt noch viel Schlimmeres.
Gegen die konkrete Ausweitung von Überwachung wird mit dem ohnehin schon bestehenden Maß argumentiert. Hey, die schlagen dem am Boden Liegenden in die Fresse! - Ach, komm, ist doch gar nicht schlimm, sie haben ihm ja schon die Beine und Arme gebrochen.
05.01.2010 13:18 Uhr
von Klaus H:
"Obamaland" ?
"Wall Street Country" wäre wohl treffender.
05.01.2010 12:29 Uhr
von Standard:
Mensch Leute, wenn ihr so'ne Panik vor dem Tod habt, dann schließt euch zu Hause ein, meldet das Auto ab, werdet arbeitslos und lebt von Wasser und Brot.
Das ist ja nicht mehr zum Aushalten. Hysterisch ist hier nur eine einzige Gruppe. Und zwar jene die wegen eines Medienberichtes sich gleich vor lauter Angst in die Hose machen. Ich kenne absolut niemanden, der eine vergleichsweise große Angst hat, wenn er in sein Auto steigt. Dabei besteht ein weitaus größeres Risiko von einem Betrukenen oder Geisterfahrer ins Grab befördert zu werden. Was ist das hier nur für eine kranke Gesellschaft.
Schon erstaunlich wie naiv hier einige sind. Bild wird unkenntlich gemacht, Intimzonen verpixelt und natürlich keine Strahlungsschäden. Alles sauber und die Daten werden nicht missbraucht.
Woher weiß man das im Voraus? Bisher wurden doch immer Daten früher oder später missbraucht? Udn was ist mit Langzeitschäden? Wir könnten ja auch wieder die Todesstrafe einführen, mit der Gewissheit, sie niemals zu missbrauchen.
Sorry, aber eine Generation die sich im wahrsten Sinne des Wortes vor der Obrigkeit auszieht und bis in die Intimzonen hinein kontrollieren läßt, der glaubt wohl auch noch daran, das Guantanamo ein Ferienlager ist.
05.01.2010 12:12 Uhr
von Sandra:
@ wuff:
Ich stimme Ihnen zu. Viele Menschen geben ohne Nachzudenken die privatesten Daten von sich Preis. Vor allem dann, wenn es darum geht etwas abstauben zu können. Aber halten Sie es wirklich für richtig, deswegen auch gleich alles andere zu erlauben? Sollen wir Drogenkonsum legalisieren, weil ja auch Alkohol erlaubt ist?
Viele gehen unvorsichtig mit ihren Daten um. Aber das trifft nicht auf alle zu. Viele wissen über die Gefahr Bescheid und geben Acht. In dem Augenblick wo etwas freiwillig geschieht spielt es keine Rolle. Doch in dem Augenblick wo es zu einem Zwang wird hört es auf.
Ich würde auch nicht ausschließen, dass es sich eigentlich eher um eine Art Gewöhnungsakt handeln soll. Es wird immer mehr zur Normalität persönliche Dinge preiszugeben. Doch wo ist die Grenze? Gibt es nicht immer irgednwann den Zeitpunkt an dem man aufsteht und sagt: Es reicht. Bis hierhin und nicht weiter!
Oder muss man stets solange warten, bis eien zweite Stasi vor der eigenen Tür steht?
Wer glaubt es könne nie wieder so schlimm werden wie früher, der ist sehr naiv. Bisher hat es keinen wirklichen Bewußtseinssprung in der Menschheit nach dme 2. Weltkrieg gegeben, der mir beweist, dass eine Diktatur nie mehr wieder im Westen entstehen könnte. Es sind noch immer die selben Geister am Werke.
05.01.2010 11:51 Uhr
von Angehende Islamwissenschaftler:
@F.K.
Zitat:
"Der Muslime übt seine Religion, den Islam, aus. Der Islamist ist ein religiöser Fundamentalist und vertritt mithin eine politische Ideologie, die sich nur zum Teil auf seine Religion, in diesem Falle den Islam, stützt."
Die Unterscheidung zwischen dem guten Moslem und dem bösen Islamisten ist meines Erachtens schwachsinnig, sie wird auch von namhaften Orientalisten und Islamwissenschaftlern nicht ernst genommen, wenn man bedenkt, dass im Sinne dieser Definition der Prophet Mohammed ein 100% Islamist war, dann sieht man wie sinnentleert die Bezeichnung Islamist ist.
Wir sollten besser zwischen dem Kulturmoslem, der Sonntags in die Moschee geht und ansonsten mit Koran und Islam nichts am Hut hat und den gläubigen Moslem, der den Koran täglich liesst und danach auch handelt.
05.01.2010 10:39 Uhr
von julian:
"Das gilt vor allem für das Internet, wo sich der moderne Mensch auch ungewollt weitaus mehr entblößt"
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
Und nein, ich muss mich im Internet nicht entblößen, wenn ich nicht will. Es gibt auch noch keinen Zwang Nacktbilder ins Netz zu stellen.
Ja, es gibt auch schlimmere Eingriffe in de Bürgerrechte, nur ist das wohl kaum ein Grund, die Nacktscanner zu verniedlichen.
Genauso hätte man auch schreiben können, dass wir es ja immer noch besser haben, als die Chinesen.
05.01.2010 10:35 Uhr
von Anneliese:
Danke fuer diesen Artikel, der Autor bringt es auf den Punkt.
Das Abtasten ist nach meinem Empfinden ein viel groesserer Eingriff in die Privatsphaere, als ein paar verschwommene Bilder. Solange die Scanner nicht gleich noch die Fingerabdruecke nehmen oder einen Irisscan machen und diese Daten speichern, verstehe ich diese Datenschutz-Hysterie nicht.
05.01.2010 09:39 Uhr
von clementine:
Danke für diesen Beitrag, der ins Schwarze trifft. Wer sich in allen privaten und berufliche Facetten im Netz entblößt, sollte darüber mehr nachzudenken haben als über die kurzzeitige Nacktansicht seines Körpers.
05.01.2010 07:46 Uhr
von F K:
Schade, daß ich das auch hier lesen muß:
Islamisten sind mit Muslimen nicht zu verwechseln!
Der Muslime übt seine Religion, den Islam, aus. Der Islamist ist ein religiöser Fundamentalist und vertritt mithin eine politische Ideologie, die sich nur zum Teil auf seine Religion, in diesem Falle den Islam, stützt.
Daß Islamisten gesonderten Kontrollen unterliegen finde ich durchaus in Ordnung. Ich gehe allerdings davon aus, daß ihr Artikel Muslime meint. In diesem Fall sind "Sonderkontrollen" ungerechtfertigt.
05.01.2010 01:42 Uhr
von wolf1366:
Gut geschrieben Herr Bollmann! Aber leider hat das Ignorantentum in diesem Lande schon die Vormacht!
05.01.2010 01:22 Uhr
von wuff:
Dieser Bericht spricht mir aus der Seele !!
Die doppelzünginge Selbstgerechtigkeit der Scanner-Ablehner in den Kommentaren der vorgehenden Artikeln war ja kaum noch auszuhalten.
Ich empfehle jedem, vor dem lauten Kritisieren mal das eigene direkte Umfeld zu scannen, wirklich spannend, wo überall klaglos Daten preisgegeben werden, besonders wenn´s um Prozente geht.
05.01.2010 00:30 Uhr
von MoinMoin:
Danke fürs Wachrütteln. In der ganzen Hysterie verliert man manchmal den Blick für den Wald.
Das Ding Nacktscanner zu nennen ist tatsächlich ungemein praktisch. Allerdings wird man das Gerät wohl demnächst umbenennen. Denn nun befürworten DIE Bürger unseres Landes das Ding ja. Und die "Experten" die nun überall zu hören sind ja erst Recht. Da kann man das nicht so sagen.
Man redet schließlich auch lieber vom Prekariat, den sonst versteht einen die Unterschicht.
05.01.2010 00:03 Uhr
von jardin loco:
Im Internet kann ich selbst entscheiden, ob und wenn ja, welche Daten ich über mich preis gebe. Will/Muss ich hingegen fliegen, so hab ich keine Wahl, ob ich mich scannen oder lieber "befummeln" lasse (im übrigen wurde ich an einem Flughafen bisher noch nie befummelt, sondern bin durch dieses Piepsdings gegangen)...
Gerade, weil solche Sicherheitsmaßnahmen KEINEN Sinn machen, sind sie rechtlich absolut nicht zu rechtfertigen. Staatlich angeordnetes "Nachtscannen" verstösst gegen Art. 1 i.V.m. 2 I GG, weil es den Flugpassagier "zum bloßen Objekt staatlichen Handelns" degradiert.
Die Gedanken zu den restlichen rechtlichen Problemen (bestimmten Staatsbürgern wird allein aufgrund dessen das Fliegen verboten) stimmen auch und sind genauso wichtig!
05.01.2010 00:01 Uhr
von tazitus:
Mein Fazit: Nicht fliegen und bar zahlen.
Interessant finde ich trotzdem die Begriffsmutation vom "Nacktscanner" zum "Körperscanner".
Ein Sekundärnutzen für das Gesundheitssystem lässt sich gewinnen, wenn man bei Auffälligkeiten den "Durchleuchteten" z.B. gleich mitteilt: "Gehen Sie mal zum Arzt. Sie haben einen Schatten (auf der Lunge)."
Ein Lob dem Imperium! :-)
04.01.2010 23:52 Uhr
von Ernst:
Ein sehr guter Artikel, danke schoen!!!
04.01.2010 23:36 Uhr
von Ihr Nameleo:
vielen dank, taz, jetzt weiß ich aber immer noch nicht, worum es geht.
04.01.2010 22:38 Uhr
von Christian Friedrich:
Verehrter Herr BOLLMANN,
Sie können die Stellung der taz als führendes Wissenschaftsorgan weiter ausbauen, wenn Sie in Ihrem Aufsatz noch zufügen, was genau die momentan diskutierten Terahertzscanner mit "Röntgen-Kontrollen" zu tun haben.
Beste Grüße
04.01.2010 22:12 Uhr
von Beobachter:
Wie verschieden man denken kann ...
"Nacktscanner" können nicht erfassen, was jemand in sich trägt. Wer durch den Scanner durch möchte, muß den Sprengstoff eben schlucken, einführen oder ihn sich operativ einbringen lassen. Ein Selbstmordattentäter wird durch den Einsatz dieser Scanner also kaum behindert werden.
Trotz der offensichtlichen Nutzlosigkeit bei hohen Kosten scheint der Autor den Einsatz solcher Scanner für akzeptabel zu halten.
Der Gedanke, Angehörige bestimmter Gruppen vom Flugverkehr auszuschließen oder risikogruppenspezifisch zu untersuchen, scheint dem Autor verwerflich zu sein.
Natürlich sind nicht alle jungen muslimischen Männer Selbstmordattentäter. Aber alle Selbstmordattentäter in Flugzeugen waren junge muslimische Männer. (Diese Aussage wendet sich nicht gegen die Herkunft. Konvertiten sind mit eingeschlossen.)
Dieses Wissen soll ignoriert werden? Menschen sollen sterben für das Traumbild einer schönen neuen heilen Welt?
Die Welt ist anscheinend nicht so ideal, wie der Autor sie sehen möchte. Dieses Ausblenden unerwünschter Realitäten behindert Analyse und Lösung. Es führt zu sinnlosem Aktionismus. Hier sind das überflüssige und nutzlose Kontrollen an den meisten Reisenden und zu viel Zurückhaltung gegenüber denen, deren Weltbild Massenmord und Opfertot entschuldigt und mit Verheißungen im Jenseits belohnt.
04.01.2010 21:08 Uhr
von anke:
Wie jetzt - verstehe ich das richtig? Es gibt gar keine Alternative zu Amazon und Internetbanking? Meine Güte! Wäre ich jetzt hysterisch, würde ich vermutlich annehmen, ich sei so gut wie tot. Ich habe schließlich nicht nur seit Jahren in keinem Flugzeug mehr gesessen, ich bezahle auch meine Rechnungen nach wie vor eigenhändig am Automaten in der Sparkasse, und meine Bücher kaufe ich in der Buchhandlung meiner Wahl, nicht im Internet. Wenn ich mich nackt unter Leuten aufzuhalten wünsche, inverstiere ich mein Gehalt in eine Eintrittskarte für die Sauna. Da ist man nämlich unter lauter Gleichen. Obwohl – der Saunameister trägt immerhin Handtuch. Wäre ich nun nicht so schrecklich schüchtern, würde ich ihn vielleicht bei der allernächsten Gelegenheit fragen, ob er da irgendwelchen Sprengstoff drunter hat...
04.01.2010 21:01 Uhr
von Jens Schlegel:
Durch und durch richtig. Danke für die Erinnerung.
04.01.2010 19:36 Uhr
von Michael Nietnagel:
"Nacktscanner" ist Springer-Jargon, bitte aus Gründen der Sprachhygiene nicht verwenden.
04.01.2010 19:16 Uhr
von Charlotte:
sehr guter artikel taz! zwischen drin etwas polemisch überzogen, aber in seiner idee wichtig und richtig.
04.01.2010 18:31 Uhr
von Inge:
Und dass Obamaland unsere Kontenbewegungen einsieht ist auch nicht witzig.