• 09.07.2009

Hype um Omega-3-Fettsäuren

Zu viel Fisch macht nicht gesünder

Über die positive Wirkung von Omega-3-Fett herrscht Uneinigkeit. Die Empfehlung, einmal pro Woche Fisch zu essen, lässt sich nicht wissenschaftlich untermauern.von Kathrin Burger

  • 01.01.2010 19:17 Uhr

    von Peter:

    @ Rod
    Genau das dachte ich mir auch.
    Und noch dazu: nicht nur, dass die Eskimos nicht den ganzen Tag hinterm PC sitzen ist wichtig, sondern auch deren innere Haltung. Wir hier in den Industrieländern sind geplagt vom Leistungsdruck und von unsinnigen Anweisungen, dienen fremden Göttern, d. h. wir müssen immer irgendwelche Zahlen und Qualitätsstandards erfüllen (ein Bankangestellter muß genug Verträge an Land ziehen, ein LKW-Fahrer muß eine Ware in bestimmter Zeit wo hinbringen, eine Krankenschwester kollabiert unter Personalmangel)usw., usw.
    Also nicht nur die reine Sitzerei, auch der Leistungsdruck, der unser Sitzpolster ist, spielt eine Rolle.

  • 14.10.2009 14:31 Uhr

    von Antonietta:

    Essen Sie gar keinen Fisch. Die gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren können Sie genauso gut über Rapsöl (1 Teelöffel pro Tag), Leinöl (1/4 Teelöffel pro Tag), Walnüsse (3 Hälften pro Tag), oder gemahlene Leinsamen (1 Teelöffel pro Tag) zu sich nehmen.

  • 16.07.2009 08:54 Uhr

    von Peter Panski:

    @Andreas
    Ich wüßte mal zu gern, wie wissenschaftlich es in der Ernährungs"wissenschaft" tatsächlich zugeht. Die Stoffwechselwirkungen im menschlichen Organismus sind doch ein wenig komplexer, als das man sagen könnte:"Oh, wir haben gefunden, das Stoff A, aus der Bobsabini-Wurzel Wunder wirkt bei Fledermausflügelschwund. Ergo muß es gut sein gegen Vorhautverengung beim Manne." Dass neben dem Stoff A aber auch Stoff B enthalten ist, und dass es durchaus Wechselwirkungen gibt, wird zwar untersucht, findet aber nicht so schnell seinen Weg in die Medien. Und von einem Experiment in einem so hochkomplexen Zusammenhangswirrwarr auf die Allgemeinheit zu schließen, und dann noch, wenn die Studie von einer fremden Art auf den Menschen übertragen wird, hat eher etwas Esoterisches, denn etwas Wissenschaftliches. Zudem dreht der Wind alle paar Jahre in dieser sogenannten ernährungs"wissenschaftlichen" Ecke.
    Ergebnisse anzuzweifeln, erst recht wenn sie auf schwachen Statistiken oder hahnebüchenen Untersuchungen basieren, ist wissenschaftlich.
    Wenn man sich dann noch anschaut, dass viele Arten tatsächlich extrem überfischt sind, und dass die subventionierte Fischindustrie sich darum einen feuchten Kehricht schert, kann einem schon mal übel werden. Wenn man Omega3 unbedingt haben will, kann man auch Algen fressen, machen die Fische ja schließlich auch. Selbst können die nämlich auch keine Omega3-Fettsäuren produzieren.

    Zugegeben, der Artikel besticht nicht gerade durch seinen Informationsgehalt. Aber die Kernthese, die ich für mich herausziehe ist:"Mensch, konsumiere reflektiert."

    Grüße,

    P.P.

  • 12.07.2009 15:51 Uhr

    von Elstrud Consoir:

    Sicherlich braucht der Mensch Omega 3,aber dies kann man auch über Pflanzen zu sich nehmen.
    Der meiste Fisch ist doch schon durch Quecksilber verseucht.
    Ich esse schon dreißig Jahre keinen Fisch mehr und lebe immer noch.
    Und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung pfeift auch aus dem gleichen Loch der Politiker.
    Ich möchte mal gerne wissen, wie sich die Politiker ernähren, woher sie ihre Nahrungsmittel bekommen? Haben sie ihre eigenen Bio Bauern? Da wird doch bestimmt immer vom Feinsten aufgetischt, und das auch noch auf Kosten der Bürger.
    Elstrud Consoir

  • 11.07.2009 11:30 Uhr

    von Ida:

    Dem kann ich nur beipflichten!! Man denke nur mal an das komplexe Thema Milch, aber mit Unwissenheit lässt sich eben einfach eine ganze Menge Geld verdienen...

  • 09.07.2009 16:50 Uhr

    von Andreas:

    ..sicherlich, weil es EINEN Menschen in Kanada gibt, der zu *etwas* seine Meinung sagt, ist der wissenschatliche Konsens entkraeftet, das ist diese Art von irrationaler Idiotie, die die rechten Oekos beherrschen, wissenschaftliche Wahrheitsfindung, die natuerlich niemals auf 'logischen Beweisen', sondern immer auf Konsens und Argumentation beruht, wird von hinten aufgezaeumt, die Anwesenheit von Diskursen fuer die Anwesenheit von nicht-Wissen und Unwissenschaftlichkeit gehalten. Die Autoren scheinen nicht im geringsten begriffen zu haben, was wissenschaftliche Aussagen eigentlich genau meinen, bezwecken und wie diese zustande kommen. Wieder wird auf dem Ruecken der Interessen von Menschen Ideologie um die angeblich gaenzlich ueberfischten Meere getrieben um am Ende pauschal 'Makrele' zu empfehlen, wirklich hirnrissig.

  • 09.07.2009 15:03 Uhr

    von Rod:

    Kann es nicht einfach sein, dass Eskimos gesünder sind, weil sie sich schlicht und einfach mehr bewegen. Mit mehr Bewegung meine ich keine unsinnigen Workouts in Fitnessstudios, sondern einfach ein Leben, indem man den ganzen Tag auf Achse ist - Jagen, sammeln, wandern, Iglus bauen usw.
    Weil sie in Freiheit leben und keine unsinnige Erwerbsarbeit ausüben müssen, bei der sie 8-10 Stunden des Tags zum Stillsitzen vor einem PC verdonnert werden, weil sie nicht in einer stinkigen, lauten Stadt leben, eingepfercht in einer schließfachähnlichen Wohnung in einem Mietsbunker?
    Bereits unsere Kindheit beginnt mit dem Zwang zum stundenlangen Stillsitzen in der Schule. Mit Stillsitzen vor Büchern in der Universität geht es weiter und im Beruf tun wir ebenfalls immer nur vor irgend etwas Stillsitzen, sei es vor Büchern, in Meetings oder vor dem PC.
    Kein Wunder, dass bei diesem Bewegungsmangel unser Kreislauf irgendwall nicht mehr mit macht.
    Der Mensch ist dazu geschaffen worden sich zu bewegen!

  • 09.07.2009 14:47 Uhr

    von Norbert Dickel:

    Beinahe hätte ich dem Artikel geglaubt, aber nicht mit mir, Sportsfreunde.
    Im letzten Augenblock habe ich gesehen, dass die Autorin des Artikels "BURGER" heisst. Und wahrscheinlich mit Vornamen Cheese....da steckt das amerikanische Schnellrestaurant hinter. Nein, liebe Amis. Fisch ist besser als BSE-Fleisch.

  • 09.07.2009 14:28 Uhr

    von Gott:

    was lernen wir daraus? Die selbsternannten "Experten" von der deutschen Gesellschaft für Ernährung haben einfach keine Ahnung. Aber das weiß man ja schon lange... :-D

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