Dem geplanten Jahrhundertbau auf dem Berliner Schlossplatz droht eine Kostenexplosion: Auf die Spenden des Fördervereins ist kein Verlass. Eine Stiftung soll das Großprojekt retten.von Nina Apin
Was sollen denn derart unseriöse Einlassungen, wie:
"Dass Stuhlemmer der rechtskonservativen Jungen Freiheit ein Interview über die Vorzüge geschichtsbewussten Bauens gab, wirft erst recht kein gutes Licht auf den Verein..."
Wer in einer konservativen Zeitung ein Interview gibt, wirft ein schlechtes Licht auf sich? Wohl eher der, der dies meint... Man kann ja durchaus gegen eine Wiedererrichtung des Stadtschlosses sein, wenn man dafür aber alles mögliche an den Haaren herbeiziehen muß, wird eben kein guter Artikel daraus.
Ganz abgesehen davon empfinde ich es als höchst belustigend, daß gerade taz-Redakteure am liebsten in Altbau mit Stuck, Kamin und Jugendstilfassade wohnen (wollen), dann aber das Stadtschloß ablehnen....
17.11.2008 17:11 Uhr
von Rekonstruktionsgegner:
Na endlich!!! Endlich sagen ein paar Architekten mal ihre Meinung zu dieser Scheußlichkeit eines Auswuchses der Rekonstruktionswelle die wir in den letzten Jahren in Deutschland miterleben müssen!! Wenn dieses Ding gebaut werden sollte, müsste man sich wirklich ernsthaft mal überlegen, ob deutsche Baufachleute überhaupt noch ein Mitspracherecht in diesem Land haben!? Nicht nur in Berlin muss man sich mit solchen seelenlosen Bauvorhaben auseinandersetzen, auch in Dresden werden zeitgenössische Entwürfe von Stadträten, die Angst um ihre Wiederwahl haben, einfach abgewählt und durch hässliche Rekonstruktionen ersetzt. Diese sind zugegebenerweise im Volk recht beliebt, doch enthusiastisch macht sich keiner für diese stark! Nur gegen modernes - da ist die Kampfeslust des Pöbels immer groß genug! Dabei zeigen Beispiele wie Ulm, dass es auch anders gehen kann. Hoffentlich nimmt sich Berlin ein Beispiel daran. Und hoffentlich werden die Architekten gehört!!
Leserkommentare
18.11.2008 00:19 Uhr
von Stuck an der Decke:
Was sollen denn derart unseriöse Einlassungen, wie:
"Dass Stuhlemmer der rechtskonservativen Jungen Freiheit ein Interview über die Vorzüge geschichtsbewussten Bauens gab, wirft erst recht kein gutes Licht auf den Verein..."
Wer in einer konservativen Zeitung ein Interview gibt, wirft ein schlechtes Licht auf sich? Wohl eher der, der dies meint... Man kann ja durchaus gegen eine Wiedererrichtung des Stadtschlosses sein, wenn man dafür aber alles mögliche an den Haaren herbeiziehen muß, wird eben kein guter Artikel daraus.
Ganz abgesehen davon empfinde ich es als höchst belustigend, daß gerade taz-Redakteure am liebsten in Altbau mit Stuck, Kamin und Jugendstilfassade wohnen (wollen), dann aber das Stadtschloß ablehnen....
17.11.2008 17:11 Uhr
von Rekonstruktionsgegner:
Na endlich!!! Endlich sagen ein paar Architekten mal ihre Meinung zu dieser Scheußlichkeit eines Auswuchses der Rekonstruktionswelle die wir in den letzten Jahren in Deutschland miterleben müssen!! Wenn dieses Ding gebaut werden sollte, müsste man sich wirklich ernsthaft mal überlegen, ob deutsche Baufachleute überhaupt noch ein Mitspracherecht in diesem Land haben!? Nicht nur in Berlin muss man sich mit solchen seelenlosen Bauvorhaben auseinandersetzen, auch in Dresden werden zeitgenössische Entwürfe von Stadträten, die Angst um ihre Wiederwahl haben, einfach abgewählt und durch hässliche Rekonstruktionen ersetzt. Diese sind zugegebenerweise im Volk recht beliebt, doch enthusiastisch macht sich keiner für diese stark! Nur gegen modernes - da ist die Kampfeslust des Pöbels immer groß genug! Dabei zeigen Beispiele wie Ulm, dass es auch anders gehen kann. Hoffentlich nimmt sich Berlin ein Beispiel daran. Und hoffentlich werden die Architekten gehört!!