Seit Tagen harren die Tierschützer von Berlin-Vegan vor dem Landwirtschaftsministerium im Käfig aus und hungern - aus Protest gegen die Tierquälerei durch die Käfighaltung von Legehennenvon Jennifer Lepies
Vielen Dank und einen herzlichen Glückwunsch der "Stiftung Albert Schweitzer für unsere Mitwelt" für die eindrucksvolle Aktion vor dem Ernährungsministerium! Die Seehofer-Politik ist hinsichtlich des Tierschutzes ein Tiefschlag zulasten der wehrlosen Kreatur. Sie dient allein den Profitinteressen derjenigen Geflügelhalter, für die die Tiere nur "Produktionseinheiten" sind und keine leidensfähigen Mitgeschöpfe. Deshalb sperren sie nun die Hennen in die neuen Drahtgitterkäfige, die sie, nachdem sie mit dem Begriff "Kleinvoliere" scheiterten, nun in ebenso betrügerisch-irreführender Absicht als "Kleingruppenhaltung" bezeichnen. Trotz der integrierten Legenester und der Pseudo-Staubbäder, in die - wenn überhaupt - nur marginale Mengen Futter gegeben werden, das sofort aufgefressen werden soll, lassen sich diese Hühner-KZ (Wortschöpfung von Prof. Dr. Bernhard Grzimek) nur bei Dämmerlicht betreiben, damit kein Kannibalismus ausbricht ... aber das ist den großen und kleinen "Pohlmännern" nur recht, denn so sparen sie auch noch Kosten. Die Hennen sind ihnen eben schurz-piepe-egal und werden ohnenhin nach Ende der "Nutzungsperiode" als "total heruntergewirtschaftetes Produktionsmittel" über den Schlachthof entsorgt. Verbraucher, die sich noch einen Rest an Mitgefühl und mitgeschöpflichen Denkens bewahrt haben, kaufen nur Eier aus Freilandhaltung oder, besser noch, solche aus Öko-Haltungen. Informationen finden Interessierte im Sonderportal der "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. (AGfaN) unter www.eier-deklaration.de. Eckard Wendt, Vorsitzender der AGfaN
Leserkommentare
29.08.2008 10:05 Uhr
von Eckard Wendt:
Vielen Dank und einen herzlichen Glückwunsch der "Stiftung Albert Schweitzer für unsere Mitwelt" für die eindrucksvolle Aktion vor dem Ernährungsministerium!
Die Seehofer-Politik ist hinsichtlich des Tierschutzes ein Tiefschlag zulasten der wehrlosen Kreatur. Sie dient allein den Profitinteressen derjenigen Geflügelhalter, für die die Tiere nur "Produktionseinheiten" sind und keine leidensfähigen Mitgeschöpfe. Deshalb sperren sie nun die Hennen in die neuen Drahtgitterkäfige, die sie, nachdem sie mit dem Begriff "Kleinvoliere" scheiterten, nun in ebenso betrügerisch-irreführender Absicht als "Kleingruppenhaltung" bezeichnen. Trotz der integrierten Legenester und der Pseudo-Staubbäder, in die - wenn überhaupt - nur marginale Mengen Futter gegeben werden, das sofort aufgefressen werden soll, lassen sich diese Hühner-KZ (Wortschöpfung von Prof. Dr. Bernhard Grzimek) nur bei Dämmerlicht betreiben, damit kein Kannibalismus ausbricht ... aber das ist den großen und kleinen "Pohlmännern" nur recht, denn so sparen sie auch noch Kosten. Die Hennen sind ihnen eben schurz-piepe-egal und werden ohnenhin nach Ende der "Nutzungsperiode" als "total heruntergewirtschaftetes Produktionsmittel" über den Schlachthof entsorgt.
Verbraucher, die sich noch einen Rest an Mitgefühl und mitgeschöpflichen Denkens bewahrt haben, kaufen nur Eier aus Freilandhaltung oder, besser noch, solche aus Öko-Haltungen. Informationen finden Interessierte im Sonderportal der "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. (AGfaN) unter www.eier-deklaration.de.
Eckard Wendt, Vorsitzender der AGfaN