Horrende Gehaltunterschiede
Frauen in der Ungerechtigkeitsspirale
Die Frau geht in die Babypause, arbeitet danach Teilzeit und kriegt keinen Führungsjob: Dies, analysieren Expertinnen im Bundestag, führt zur ungleichen Bezahlung von Mann und Frau.von Marlene Halser
Leserkommentare
04.04.2011 19:04 Uhr
von Aphro:
"Dies, analysieren Expertinnen im Bundestag,"
Soso, nur Expertinnen.
Aber es ist interessant auf welchem Niveau sich dieses Thema und auch die Berichterstattung dazu befindet. Geradezu komplett lächerlich ist es wie hierbei die Tatsachen und Fakten verdreht und verschleiert werden. Außer Ideologie lässt sich in dem Thema nichts finden.
Zu dem Ergebnis Diskriminierung würde bei Lohnzahlungen vorliegen, kam glaube ich keine der Studien. Ist auch nicht verwunderlich, warum Frauen 43 % weniger verdienen, liegt schließlich auch nicht an Diskriminierung von Frauen, die das gerne lieber als Disrkiminierung halten würden. Aber warum Frauen nun tatsächlich weniger verdienen, diese Fakten werden wohl aus reiner Ideologie ausgeblendet. Festhalten kann man nur noch Frauen wollen für gleiche Arbeit besser bezahlt werden als Männer. Natürlich dürfen Forderungen, die frei von Zusammenhängen zur eigentlichen Thematik sind, wie eine verbindliche Frauenquote, diskriminierungsfreihe Verträge und ein Verbandsklagerecht nicht fehlen.
Die Diskussion um dieses Thema ist inwzischen völlig sinnentleert. Ich komme dabei zu dem Schluß, dass Frauen mit solchen Kompetenzen viel zu viel verdienen. Denn mit gleicher Arbeit hat das nichts zu tun wenn man nur einen eigenen Vorteil für sein Geschlecht sucht und das mit ideologisch getriebenen Aussagen untermauert die nichts mit dem Thema zu tun haben.
04.04.2011 19:04 Uhr
von albino:
Es ist zum Haareraufen, was die "Expertinnen" hier an Unsinn verzapfen. Die meisten Frauen gehen freiwillig in die Babypause, lassen dem Mann gerne bei Verdienst und Karriere den Vortritt und geben sich nach Berufs-Wiedereinstieg in aller Regel freiwillig mit Halbtagsjobs und einfachen Tätigkeiten zufrieden. Warum? Weil sie auch nach 40 Jahren Gleichberechtigung immer noch keine Männer sind und andere Wertvorstellungen verfolgen als Job, Geld und Karriere.
"Viele Frauen werden für die gleiche Arbeit schlicht schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen." Aber es gibt auch Frauen, die für die gleiche Arbeit besser bezahlt werden. Bei Teilzeitjobs mit bis zu 18 Wochenstunden Arbeitszeit verdienen im Frauen im Schnitt sogar 22 Prozent mehr als Männer, wie der Gender-Daten-Report der Bundesregierung 2005 herausgefunden hat.
Aber das wird weder von der Presse an die große Glocke gehängt, noch beschäftigen sich Expertinnen und Experten damit. Wenn Frauen schlechter wegkommen, ist das ein gesellschaftlicher Skandal. Bei Männern wird so etwas dagegen vornehm verschwiegen. So habe ich mir das Patriarchat schon immer vorgestellt...
04.04.2011 19:04 Uhr
von Alice:
seit dem völlig unkritischen Bericht über den "Burkini" kann ich die taz nicht mehr ernst nehmen, was Emanzipationsfragen angeht
04.04.2011 19:04 Uhr
von MenschMann:
Eigentlich kann ich das Ganze nicht mehr hören. Wieviele Männer arbeiten zu einem Lohn, von dem sie nicht leben können. Wieviele Männer sind aufgrund Unterhalts'verpflichtungen' auf Mindestniveau. Gleiches Gehalt? Ja klar, auch für Männer.
11.02.2011 17:49 Uhr
von Alice:
seit dem völlig unkritischen Bericht über den "Burkini" kann ich die taz nicht mehr ernst nehmen, was Emanzipationsfragen angeht
11.02.2011 17:49 Uhr
von MenschMann:
Eigentlich kann ich das Ganze nicht mehr hören. Wieviele Männer arbeiten zu einem Lohn, von dem sie nicht leben können. Wieviele Männer sind aufgrund Unterhalts'verpflichtungen' auf Mindestniveau. Gleiches Gehalt? Ja klar, auch für Männer.
31.01.2009 16:26 Uhr
von Aphro:
"Dies, analysieren Expertinnen im Bundestag,"
Soso, nur Expertinnen.
Aber es ist interessant auf welchem Niveau sich dieses Thema und auch die Berichterstattung dazu befindet. Geradezu komplett lächerlich ist es wie hierbei die Tatsachen und Fakten verdreht und verschleiert werden. Außer Ideologie lässt sich in dem Thema nichts finden.
Zu dem Ergebnis Diskriminierung würde bei Lohnzahlungen vorliegen, kam glaube ich keine der Studien. Ist auch nicht verwunderlich, warum Frauen 43 % weniger verdienen, liegt schließlich auch nicht an Diskriminierung von Frauen, die das gerne lieber als Disrkiminierung halten würden. Aber warum Frauen nun tatsächlich weniger verdienen, diese Fakten werden wohl aus reiner Ideologie ausgeblendet. Festhalten kann man nur noch Frauen wollen für gleiche Arbeit besser bezahlt werden als Männer. Natürlich dürfen Forderungen, die frei von Zusammenhängen zur eigentlichen Thematik sind, wie eine verbindliche Frauenquote, diskriminierungsfreihe Verträge und ein Verbandsklagerecht nicht fehlen.
Die Diskussion um dieses Thema ist inwzischen völlig sinnentleert. Ich komme dabei zu dem Schluß, dass Frauen mit solchen Kompetenzen viel zu viel verdienen. Denn mit gleicher Arbeit hat das nichts zu tun wenn man nur einen eigenen Vorteil für sein Geschlecht sucht und das mit ideologisch getriebenen Aussagen untermauert die nichts mit dem Thema zu tun haben.
31.01.2009 10:53 Uhr
von Eugen Maus:
Renate Schmidt, Ex-Familienministerin, 2003: „Frauen verdienen ja nicht weniger: bei gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation und gleicher Berufserfahrung wird es sehr schwer nachzuweisen sein, dass es tatsächlich in nennenswertem Umfang (von Einzelfällen abgesehen) eine ungleiche Bezahlung gibt."
Gender-Daten-Report des BMFSFJ, 2005: "So liegt der Bruttojahresverdienst von Frauen, die weniger als 18 Stunden pro Woche arbeiten, 2002 bei 122 Prozent des Verdienstes von Männern in dieser Beschäftigungsform."
Das Statistische Bundesamt, 2006: "Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen."
EU-Kommissar Spidla, 2007: "Bei Lohngefälle geht es jedoch nicht um unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit", erläuterte der EU-Kommissar. Ein wichtiger Grund für das große Lohngefälle in Deutschland sei vielmehr, dass viele Frauen Teilzeit arbeiteten."
Das BMFSFJ, 2008: "Die ... Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass "Frauen noch immer nur 77 % des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit" ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn sie sich in den Medien oft so oder ähnlich findet. Wir haben die Rede daher aus dem Netz genommen und danken Ihnen für diesen Hinweis."
Die im Beitrag genannten "Expertinnen" wissen es offenbar besser. Vorsätzlich vermischen sie Erwerbseinkommen und Tariflohn. Wahrscheinlich wollen sie, dass eine Aushilfssekretärin soviel verdient, wie eine Bundestagsabgeordnete - oder umgekehrt?
30.01.2009 18:54 Uhr
von Heino Schlager:
Seit vierzig Jahren hören wir nun die immer gleiche Platte, die Platte mit dem Sprung. So altbacken und verstaubt wie eine Heino - LP aus den frühen Siebzigern des vorigen Jahrtausends.
Ich kann es nicht mehr hören. Nichts gegen Heino, aber vierzig Jahre lang Caramba Caracho, nee, jetzt ist mal genug. Wenn Frauen mehr Lohn wollen, dann sollen sie bei der Lohnverhandlung mehr verlangen. Notfalls könnte ja ein Mann dem unterdrückten Heimchen während der Lohnverhandlung das Händchen halten.
30.01.2009 18:53 Uhr
von albino:
Es ist zum Haareraufen, was die "Expertinnen" hier an Unsinn verzapfen. Die meisten Frauen gehen freiwillig in die Babypause, lassen dem Mann gerne bei Verdienst und Karriere den Vortritt und geben sich nach Berufs-Wiedereinstieg in aller Regel freiwillig mit Halbtagsjobs und einfachen Tätigkeiten zufrieden. Warum? Weil sie auch nach 40 Jahren Gleichberechtigung immer noch keine Männer sind und andere Wertvorstellungen verfolgen als Job, Geld und Karriere.
"Viele Frauen werden für die gleiche Arbeit schlicht schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen." Aber es gibt auch Frauen, die für die gleiche Arbeit besser bezahlt werden. Bei Teilzeitjobs mit bis zu 18 Wochenstunden Arbeitszeit verdienen im Frauen im Schnitt sogar 22 Prozent mehr als Männer, wie der Gender-Daten-Report der Bundesregierung 2005 herausgefunden hat.
Aber das wird weder von der Presse an die große Glocke gehängt, noch beschäftigen sich Expertinnen und Experten damit. Wenn Frauen schlechter wegkommen, ist das ein gesellschaftlicher Skandal. Bei Männern wird so etwas dagegen vornehm verschwiegen. So habe ich mir das Patriarchat schon immer vorgestellt...
30.01.2009 16:46 Uhr
von Alice:
seit dem völlig unkritischen Bericht über den "Burkini" kann ich die taz nicht mehr ernst nehmen, was Emanzipationsfragen angeht
29.01.2009 23:12 Uhr
von MenschMann:
Eigentlich kann ich das Ganze nicht mehr hören. Wieviele Männer arbeiten zu einem Lohn, von dem sie nicht leben können. Wieviele Männer sind aufgrund Unterhalts'verpflichtungen' auf Mindestniveau. Gleiches Gehalt? Ja klar, auch für Männer.