• 11.05.2010

Homosexualität im Fußball

Verbotene Berührungen

Ein übers Internet verbreiteter Schnappschuss soll die Homosexualität von zwei Fußballstars belegen. Das wäre eine Sensation – nach der die Medien lechzen.von Andreas Rüttenauer

  • 15.05.2010 16:56 Uhr

    von alberto:

    Da sollte man lieber mal ein Auge auf Jogi Löw und Kuranyi halten. Es gibt ganz klare Aussagen von Bundesliga Spielern, dass Joachim Löw, K. Kuranyi wegen einer zerstrittenen Liebesbeziehung der beiden nicht ins WM Kader mitgenommen hat.

    Wenn man die Leistung von Kevin Kuranyi diese Saison beachtet, wäre diese Entscheidung Löws somit gerechtfertigt.

    Auf Nachfrage beim DFB gab es kein Kommentar.

  • 15.05.2010 07:14 Uhr

    von Hotelmaus:

    Schwul oder nicht ist mir egal, aber wer behauptet, dass es im Profifussball keine Homosexualität(Bisexualität) gibt, hat echt KEINE Ahnung. Ich arbeite im Hotelgewerbe und ich weiss aus Erfahrung, dass es Liebesspielchen zwischen (auch verhairateten) Fussballern gibt. LG

  • 13.05.2010 17:13 Uhr

    von DiversityAndEquality:

    Dieser Thread macht wieder einmal deutlich, wie schnell Sexualität plötzlich zur "Privatsache" erklärt wird, wenn es sich ausnahmsweise mal nicht um die omnipräsente heterosexuelle bis -sexistische Selbstinszenierung handelt, die immer und überall in dieser Gesellschaft zwanghaft zelebriert wird.

    Sexualität ist ein zentraler Bestandteil menschlichen Seins, ein menschliches Grundbedürfnis und Grundrecht, und es ist allerhöchste Zeit, dass mit dem perversen Spiel der Unterdrückung und Verleugnung von HOMOsexualität auch und gerade im Fußball endlich Schluss ist.

    Dass freilich ein Fußballprofi und Möchte-gern-Macho, der sich offenbar sehr in die Ecke gedrängt fühlt, schwule Männer weiterhin ohne jede Konsequenz als "Schwuchteln" beleidigen darf, ist skandalös und zeigt den dringenden Handlungsbedarf in Sachen öffentlicher Hassrede und verbaler Gewaltakte, denen homosexuelle Menschen in dieser Gesellschaft weiterhin von kleinauf weitgehend schutzlos ausgeliefert sind.

  • 13.05.2010 11:52 Uhr

    von meineMeinung:

    Bin auch für 42! :)

    Liebe Taz,

    schade um den Platz in der Zeitung und hier Online! Bei dem Foto kann ich mir tausend andere Sachen vorstellen und nicht nur einen zärtlichen Austausch zwischen Männern. Vielleicht haben die sich gerade verabschiedet und der eine sagt zum anderen "nächstes Spiel hauen wir sie weg!". Oder "morgen gehen wir in die Disco und ...."
    Schließe mich den anderen Kommentatoren hier an: Peinliche Berichterstattung!

  • 13.05.2010 05:01 Uhr

    von Nick:

    Das haette wirklich ein guter artikel werden koennen. Ein Artikel zum thema diskriminierung im profifussball und warum sich die leute nicht outen. Aber DAS war nun wirklich Bild Zeitung mit besseren Formulierungen. Schade ich haette mehr von der Taz erwartet und Sogar ds bild zeigt ihr uns? So dass wir fuer uns selber beurteilen koennen ob die beiden 'schwuchteln' sind? Was ist aus dieser Zeitung geworden???

    Nick

  • 13.05.2010 00:07 Uhr

    von harry:

    dieser rummel belegt, wie sehr die etablierten medien bemüht sind, sich dem netz-betrieb anzupassen, anstatt durch solide recherchierte reportagen und artikel den recht bezahlten journalismus zu rechtfertigen. ich hätte mir gerade von der taz gewünscht, dass sie einen raum bietet in dem man nicht fürchten muss so peinlich bloßgestellt zu werden.

    außerdem: fotos sind wie zitate, die aus dem zusammenhang gerissen selten alleinerklärend sind.

    harry,
    selber schwul, mit fußball nichts am hut, mit dem wunsch nach persönlichkeitsrecht schon.

  • 12.05.2010 23:29 Uhr

    von korn:

    Wie kann die Sexualität eines Menschen so unglaublich wichtig sein? Reicht es nicht, ihn einfach so zu respektieren, wie er ist?!

  • 12.05.2010 20:21 Uhr

    von TAZse Kaffee:

    Wie unvoreingenommen doch hier berichtet wird...Es lebe der NICHT-objektive Journalismus oder wie auch immer ihr eure Daseinsberechtigung nennt.

  • 12.05.2010 16:16 Uhr

    von Mohamed:

    Also, schwul bin ich,
    ...aber leider kein Fußballprofi.
    Zu schade.

  • 12.05.2010 13:32 Uhr

    von Glossatorix:

    @LucaModri:

    "[...], es ist meiner Meinung der einzig öffentliche gesellschaftliche Ort an dem Zärtlichkeiten unter Männer offen ausgelebt werden können und sogar noch den Applaus der breiten Masse erhalten."

    Stimmt nicht - ich würde auch applaudieren, wenn sie's anderswo täten. Na ja. Bin ja nicht die breite Masse.

  • 12.05.2010 11:12 Uhr

    von Matze:

    Ja, und die Taz mitten drin in einer Schwulenjagd - weil es ja so witzig wäre, der Hetero-Szene eins auszuwischen ?

    Doch gebetsmühlenartig schreibt die Taz: man können keinem Profi raten, sich zu outen ..

    Es ist an der Zeit, dass die "ganz normalen" Fussball-Profis - aus Solidarität - doch mal ein Pressefotoshooting machten, wo sie kuscheln und Küsschen verteilen - einfach um zu zeigen, dass davon keiner tot umkippt.

    Und dem Spuk so vielleicht ein Ende bereitet wird.

  • 12.05.2010 11:00 Uhr

    von erich klausen:

    Liebe BILD .....ähhhhhh TAZ Redaktion!

    Danke für diesen Beitrag!
    ....

  • 12.05.2010 10:44 Uhr

    von tazfremdschämen:

    also wenn ich eine freundin zum abschied drücke und dabei ihren busen berühre bin ich lesbisch? sehr peinlich taz. blick oder bild.. ok aber ihr springt auch gleich mit auf?

  • 12.05.2010 10:34 Uhr

    von Matthias:

    ja mei, und wo ist da jetzt die nachricht? Es ist mir herzlich egal was andere menschen für sexuelle Neigungen haben, auch bei Promis juckts mi net! Also warum immer so breit die Leute in Rechtfertigungen treiben? Solange es net Pflicht wird :-)

  • 12.05.2010 03:10 Uhr

    von Timm :

    In anderen Sportarten gibt es mittlerweile viele offen homosexuelle Sptizensportler, die bei Olympia und Weltmeisterschaften gewonnen haben (Tennis, Golf, Schwimmsportarten wie Freistil und Turmspringen, Eisschnelllauf, Rugby, Radsport, Reitsport, Handball, usw.).

    * http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Homo-_und_Bisexualit%C3%A4t/Themenliste/Sport (Auswahl an Profisportlern)

    Schon auffällig das gerade im Männerfussball keine offen homosexuellen Fussballer vorhanden sind.

  • 11.05.2010 20:14 Uhr

    von Lars Behrens:

    Kann das wahr sein?! Seid ihr jetzt endgültig auf BILD-Niveau angekommen? Schon mal was von Persönlichkeitsrecht gehört, liebe TAZ? Oder habt ihr die Personen auf dem Bild um Autorisierung der Veröffentlichung gebeten?

    Ich fass es nicht, die TAZ als Paparazzi-Blatt.

    Schämt euch!

  • 11.05.2010 20:09 Uhr

    von MeckieMecker:

    Ich spendier Euch dann nen Autokorso, wenn Ihr endlich einen schwulen Profikicker gefunden habt!!! HurraHurraOleOle und so weiter - alles inklusive.
    Obwohl ich immer dachte, die Antwort sei 42. Naja

    Liest bis dahin lieber wieder die Gala

    MeckiMecker

  • 11.05.2010 19:34 Uhr

    von Auto-Chris:

    Es gilt: Wer andere sexuell attackiert, verschleiert seine wahren Absichten – ekelhaft! Sexuelle Orientierung und Neigung gehören privat, wer sich mitteilen will: Bitte. Hallo Taz, nicht dran beteiligen, es ist echt peinlich! Deckt lieber die Mechanismen dieses „Investigations-„Journalismus““ auf.

  • 11.05.2010 18:51 Uhr

    von LucaModri:

    Welch ein Aufruhr über ein Foto, das zeigt wie ein Mann die Hand eines anderen (scheinbar) zärtlich berührt.
    Vergessen wir denn nicht all die sexuell aufgeladenen Momente beim Torjubel?
    Die Küsse, das Bespringen, der Griff in die Genitalien, Streicheln, Umarmen, das ganze Repertoire an männlichen Zärtlichkeiten wird doch offen in den Fußballstadien ausgelebt.
    Es ist doch nun wirklich lächerlich Fußball als reinen Machosport zu begreifen, es ist meiner Meinung der einzig öffentliche gesellschaftliche Ort an dem Zärtlichkeiten unter Männer offen ausgelebt werden können und sogar noch den Applaus der breiten Masse erhalten.

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