• 27.01.2012

Holocaust-Gedenken im Bundestag

"Genau 20 Prozent zu viel"

Still und würdig ging es am Holocaustgedenktag im Bundestag zu: Marcel Reich-Ranicki sprach, das politische Establishment nahm sich zurück.von Dirk Knipphals

  • 29.01.2012 16:58 Uhr

    von Bernd Kudanek:

    Berlin, 27.01.2012 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

    Mein Fotobericht zur Gedenkveranstaltung am Deutschen Historischen Museum Unter den Linden 2 ist eingestellt unter http://www.carookee.net/forum/freies-politikforum/5/28694629#28694629

  • 27.01.2012 21:53 Uhr

    von Ignaz Quadratwurzel:

    Da wo der innere Abstand nicht stimmt, wird das öffentliche Bekunden des Nie-Wieder und der Abscheu strapazierend oft wiederholt werden müssen, vielleicht lernt man dann auch, das nicht irgendeine Rassenideologie, sondern der Wille zur Bereicherung ausschlaggebend waren und daran fanden und finden all zu viele Gefallen.

  • 27.01.2012 21:03 Uhr

    von emil:

    wenn ich mir den bundespräsidenten bei solchen veranstaltungen vorstelle wird mir ja schlecht vor lauter hohn. ganz schön verkommen bis widerlich der politbetrieb.

  • 27.01.2012 20:18 Uhr

    von Horsti:

    Heuchler
    Deutschland leistet sich einen Verfassungsschutz der mit Geld, Material und Logistik geholfen hat rechte Organisationen und Gruppen aufzubauen.
    Und genau die, die eben genau diesen Verfassungsschutz möglich machen, und damit indirekt Überfälle auf linke Gruppen, Ausländer, Synagogen erst möglich machen, simulieren Betroffenheit.

    Was denkt sich Reich-Ranicki dabei, wenn er seine Leidensgeschichte vor denen ausbreitet, die über den Verfassungschutz mit deutschen Steuergelden den Aufbau von Blood and Honour Deutschland ermöglicht haben, oder das V-Leute die Grundsteinlegung einer Synagoge als Sprengstoffanschlagsziel vorschlagen?
    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/11/17/waffen-drogen-nazi-propaganda-das-falsche-spiel-rechtsextremer-vs-spitzel_7541

    Auch die Hitler-Diktatur hat damit begonnen, Linke und Oppositionelle zu verfolgen, einzusperren und zu ermorden, ob sich der Innenminister Friedrich dessen bewußt ist, oder handelt er genau in diesem Wissen?

  • 27.01.2012 18:55 Uhr

    von Webmarxist:

    Der Holocaust, darf nie vergessen werden. Man muss die Berichte der Zeitzeugen digitalisieren , so sind sie für immer abrufbar und kann Sie auch in der Zukunft immer wieder benutzen, um zu zeigen ,was damals passiert ist.

  • 27.01.2012 17:18 Uhr

    von Bene:

    Wann kommt der Papst wieder?

  • 27.01.2012 13:59 Uhr

    von anke:

    Herr Lammert irrt sich: Kein Mensch muss müssen. Vermutlich ist nicht einmal Marcel Reich-Ranicki ganz frei und ganz ohne Angst.

    Ich möchte gar nicht so genau wissen, wie oft der Mann sich in den letzten 69 Jahren gefragt hat, ob irgend etwas auch nur ein ganz klein wenig anders gekommen wäre, hätte er den Mordbeschluss damals nicht protokolliert. Ich meine: Ganz im geheimen. So geheim womöglich, dass er selbst nichts davon erfahren hat. Wir werden es wohl nie herausfinden. Derartige Wahrheiten sind eben kein Bestandteil von Bundestagsreden. Wer im Bundestag redet, hat frei zu sein. Frei auch von Ängsten aller Art. Ob das Lammert-Ziel jemals erreicht werden wird, so lange das so bleibt? ich denke: Nein.

  • 27.01.2012 13:13 Uhr

    von Hajdy Do Bajdy:

    Was war eben der Zweck?

    Heute gibt es genug Arbeiten darüber, dass das Hitlerregime durch ausländische Geheimdienste begünstigt wurde. Allein die Hilfestellung die Stalin zum Ausbau des Hitlerregimes gegeben hat. Oder der Diktator Pilsudski, der sich auch nicht gerade für ein freiheitliches Europa einsetzte, jedoch heute von polnischer Seite ungescholten verherrlicht werden darf.

    Das neuzeitliche Gedenken des Holocaust findet in einer BRD statt, die sich nicht mehr aus Besatzungszonen zusammensetzt. Dies ist wichtig zu verstehen, da ja der Holocaust im Kalten Krieg von der Sowjetunion missbraucht wurde, um die Gewaltherrschaft des Kremls zu rechtfertigen.
    Daher ist es wichtig das Gedenken des Holocaust von diesen Fesseln des Kalten Krieges zu befreien. Dies wird zusehends schwieriger mit der Zementierung einer Einparteienherrschaft in der Russischen Föderation und der Entstehung eines Dritten Reiches in Ungarn, wo man sich auch fragen muss, wer oder was dahinter stehen könnte …

  • 27.01.2012 12:12 Uhr

    von Otto Pardey:

    Die Stunde der Heuchler!

    Jeder 5.Deutsche ist ein Antisemit.

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