• 14.09.2011

Hochbegabten-Schule St. Afra

Eliteinternat in schwerer Krise

Zehn Jahre nach Wiedergründung wankt das 35 Millionen Euro teure Landesgymnasium St. Afra. Die Schüler lästern, die Lehrer kritisieren "Einschüchterungspraktiken".von MICHAEL BARTSCH

  • 21.09.2011 19:09 Uhr

    von Vater einer Afranerin:

    ... schade das der Autor "vergessen" hat zu erwähnen, das a) der Schüler mit dem Hausverbot gleichzeitig auch der Schüler mit der Amoklauf-Drohung ist und b) das Hausverbot das Resultat der Drohung war.
    Passt dies nicht in das Bild, das Herr Bartsch vermitteln wollte?

  • 15.09.2011 21:03 Uhr

    von Neoliberaler Ellenbogenkrieger:

    Barfuß mit wehender Mähne??? Also, das geht ja nun gar nicht! Schließlich sollen an einem Elitegymnasium die Leistungsträger des STANDORTES DEUTSCHLAND herangezüchtigt werden, da können wir keinen verweichlichten Gutmenschen-Nachwuchs gebrauchen!

    Nein, was wir brauchen, sind Stapolas (Standortpolitische Akademien), in denen chromglänzende Ellenbogenkrieger herangezüchtigt werden, blonde Bestien in perfekt sitzenden Business-Suits mit Lotoseffekt, Führermaterial für die Standortsicherungsstaffel!

  • 15.09.2011 20:49 Uhr

    von An Eva:

    Wieso bewirbt sich ihr Sohn dann nicht? Sankt Afra ist quasi kostenlos und kostet keine 2000 EUR wie Sie schreiben. Sie müssen lediglich Kosten für die Verpflegung bezahlen (rund 250 EUR) und Unterbringungs- und Betreuungskosten (rund 150 EUR). Zusätzlich bekommen Sie SchlüerBaföG, welches nicht zurückgezahlt werden muss.

  • 15.09.2011 12:43 Uhr

    von eva:

    Bezeichnend, dass "immer mehr Kinder von Ministerialbeamten" sich dort tummeln.
    Wir haben einen hochbegabten Sohn, der sich in Berliner Grundschulen und Gymnasien nicht zurechtfand, sondern auf ein Hochbegabtengymnasium gehört hätte - für mindestens 2000 Euro im Monat.
    Hilfen vom Land Berlin? Fehlanzeige. " ... wir haben hier so viele Problemfälle aus Migrantenfamilien, denen wir zuerst helfen müssen ..."
    Die Berliner Prioritäten sind eben speziell. Und gute Schulen gibt es in Deutschland nur für gutes Geld. Da muss man eben schon mindestens Ministerialbeamter sein.
    Bildungsgerechtigkeit hat eben in Deutschland keine Priorität.

  • 15.09.2011 02:17 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Krisen sind dazu da diese zu bewältigen
    Das Landesgymnasium St.Afra inMeißen hat eine Krise,die jetzt kurz vor dem Jubiläum ans Tageslicht kommt.Krisen sind dazu da,diese zu bewerkstelligen,sie zu bewältigen ,sie u beheben.Auch bei der sogenannten "geistigen Elite" rumort es,becor es zu einem Schwellenbrand kommt,sollten alle Beteiligten die um das Wohl des Landesgymnasiums St,Afra sich sorgen sich an einen runden Tisch setzen und die Mißstände die aufgetreten sind ausräumen.

  • 14.09.2011 21:40 Uhr

    von Josef Wissarjonowitsch:

    Nun, Kulaken gab es gerade nicht in der LPG bzw. in der Meißner Schule. Nicht alles, was sowjetisch klingt, paßt immer in einen DDR-Kontext.

  • 14.09.2011 18:52 Uhr

    von Jürgen:

    Vom Verschleiß junger Lehrkräfte an dieser Einrichtung habe ich auch über verschiedene Ecken gehört. Deshalb war ich gespannt auf diesen Artikel. Allerdings enthält er nicht viel mehr als: heiße Luft. Schade.

    Seltsam auch, dass der Autor nicht erwähnt, dass er selbst der Autor des LVZ-Artikels ist, mit dem die Schüler "nicht mehr reden dürfen". Will er uns damit bedeuten, er wäre nicht der einzige, der die Schule zum Jubiläum in die Schlagzeilen bringen will (wo Internate doch immer gut für Skandale sind!)

    Als Außenstehender fand ich die hier zu findende etwas andere Sichtweise auch ganz interessant:
    http://schmandblog.wordpress.com/tag/sankt-afra/

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