Hamburgs Lehrer hatten während der Nazi-Zeit mehr Spielraum als vermutet. Das zeigt das erste Standardwerk zu Hamburgs Schulpolitik im "Dritten Reich".von Petra Schellen
"Zum Teil ja, zum Teil hat man vorhandene verändert. Es gab aber auch Kontinuitätslinien: Hamburgs Landesschulrat Wilhelm Schulz etwa war einerseits Nazi, andererseits überzeugter Reformpädagoge. Das führte dazu, dass Hamburg reformpädagogische Ansätze der 20er Jahre zunächst beibehielt."
Das ist doch ein Widerspruch. Reformpädagogik ist erstmal ein linksbürgerliches Ansinnen, das ist mit Nazi-Ideologie absolut unvereinbar.
Leserkommentare
15.07.2010 20:40 Uhr
von Bürger aus Ohlsdorf:
Hering behauptet:
"Zum Teil ja, zum Teil hat man vorhandene verändert. Es gab aber auch Kontinuitätslinien: Hamburgs Landesschulrat Wilhelm Schulz etwa war einerseits Nazi, andererseits überzeugter Reformpädagoge. Das führte dazu, dass Hamburg reformpädagogische Ansätze der 20er Jahre zunächst beibehielt."
Das ist doch ein Widerspruch. Reformpädagogik ist erstmal ein linksbürgerliches Ansinnen, das ist mit Nazi-Ideologie absolut unvereinbar.