Hessens SPD-Chefin Ypsilanti über Fehler
"Ich habe überlegt aufzuhören"
Am Samstag kandidiert Andrea Ypsilanti für den zweiten Listenplatz von Hessens SPD. Im taz-Interview spricht sie über die Gründe ihrer gescheiterten Machtübernahme - und ihren Partei-Rivalen Walter.
Leserkommentare
04.04.2011 19:03 Uhr
von Norbert Göbelsmann:
Andrea Ypsilanti war mit einem moderat progressiven Programm angetreten und hat die Wahl gewonnen. Dem Programm, mit dem sie gewählt wurde, und dem damaligen Mehrheitswillen, Koch abzulösen, musste sie das Versprechen opfern, ohne die Linkspartei zu regieren.
Zu Unrecht hat die Presse mit gebetsmühlenartiger Diffamierung reagiert. Ein paar Abgeordnete der SPD hatten nicht den Mut, dem die Stirn zu bieten und ihre Kandidatin zur Ministerpräsidentin zu wählen, obwohl die SPD das mit großer Mehrheit beschlossen hatte.
Mit Ypsilantis Rückzug von ihren Parteiämtern verliert die hessische SPD die beste Politikerin, die sie hat. Ich wünsche ihr viel Glück und ein baldiges Comeback in der Politik!
04.04.2011 19:03 Uhr
von Sabrina:
Diese Hetze gegenüber Ypsilanti, dass kann doch nicht wahr sein, arm, beschämend und traurig ist das. Andere Parteien glänzen auch mit Wortbrüchen, darum kümmert sich seltsamerweise keiner! Es sind diejenigen die hetzen, die nicht in der Lage sind, Sachverhalte zu differenzieren!
04.04.2011 19:03 Uhr
von Sven:
Das liest sich wie eine moralische Rechtfertigung für eine stümperhaften politischen Schlitterkurs. Scheinbar will Andrea immer fein sauber raus sein. Andrea, du solltest mal Verantwortung übernehmen und klar sagen, was deine Fehler waren und welche die der SPD. In der Politik gibts wohl keine Job mehr für dich. Andrea, du hast die SPD regelrecht moralisch ruiniert. Jetzt wird es Zeit zu gehen.
04.04.2011 19:03 Uhr
von Peter Hogert:
Traurig, traurig. Ypsilanti hatte einiges Potential und hat den beachtlichsten Wahlerfolg seit langem für die SPD gelandet. Dann schafft sie es in kürzester Zeit, sich zur Schrankschande der Partei zu entwickeln: Man kann sie nicht hochkant rauswerfen. Aber so richtig sehen lassen will man sich mit ihr auch nicht. Die Öffentlichkeit darf weiter rätseln, ob es an fehlendem Rückgrat lag, an reiner Machtgier oder an mangelnder Sensibilität.
04.04.2011 19:02 Uhr
von Felix Kaul:
Danke den 4 Aufrechten! Die SPD sollte sich in Hessen bei max. 20% wiederfinden!
04.04.2011 19:02 Uhr
von Romano Günther:
Frau Ypsilani wird die SPD so ruinieren, wie seinerzeit der Genosse Grotewohl, als er der Umarmung des Kommunisten Wilhelm Pieck nicht widerstehen konnte, um an der Macht beteiligt zu sein, das Ergebnis war die SED !
Schon Lenin sagte im komunistischen Manifest, wir werden die Sozialdemokraten so umarmen, das ihnen die Luft ausgeht, und wir werden die Macht an uns ziehen , ja, Frau Ypsilanti, sie sollten sich ein wenig politische Bildung aneignen statt populistische Tagespolitik zu machen
04.04.2011 19:02 Uhr
von A.Metz:
Was soll das aggressive unaufhörliche Gefasel vom Wortbruch in diesem Zusammenhang. Politik ist einmal die Kunst des Möglichen. Vor allem aber soll ein Politiker das tun, was dem Wohl des Volkes dient. Haben sich Verhältnisse geändert, muß die Politik darauf flexibel reagieren können. Nach Strauß "die normative Kraft des Faktischen"
Von Adenauer bis Merkel sind alle von vorgegebenen Versprechen abgerückt, wenn es aus Sachzwängen oder Mehrheitsverhältnissen als zweckdienlich und es daher als notwendig erwies. Landespolitik entspechend zuvor geplanter und für richtig gehaltener Prioritäten zu verwirklichen ist auch ein Versprechen, das nur eingehalten werden konnte, wenn ein anderes, nämlich nicht die Unterstützung der Linkspartei anzunehmen, gebrochen wird. Ich denke, hier hatte Frau Y. richtig gewichtet. Die allgemeine Wortbruchschelte ist hier überzogen und, da völlig einseitig, auch populistisch und unappetitlich. Frau Y. hat mehr Mut, Urteilssicherheit und Anstand als viele ihrer Ehrabschneider. Frau Y, sie genießen meine Hochachtung. Schade, wenn Sie den Bettel hinschmeißen sollten.
A.M.
04.04.2011 19:01 Uhr
von Winfried Schneider:
Ganz schön bezeichnend, was sich selbst hier auf den Kommentarseiten der taz neben sachlicher Kritik an Hass und Häme über Andrea Ypsilanti ergießt! Einem Andreas aus der CDU wär das nicht passiert...
04.04.2011 19:01 Uhr
von M. Stocker:
So, so, 'manche Medien haben Sie als machtgeil denunziert' schreibt Reinecke. Warum so distanziert? War da nicht auch die Taz dabei?? Dann meint Reinecke noch, dass in der FAZ ein Gerücht (Handyfoto..) kolportiert worden sei. Diese Latrinenparole aus der FAS (übrigens), wurde in der FAS nicht als Gerücht gekennzeichnet und hat sich in der Taz wie in einem liederlichen stockkonservativen Provinzblättchen zu einer veritablen Nachricht aufgeblasen. Tusch!
Jedenfalls hat sich Ypsilanti wacker gegen die Dummheiten und Zumutungen mancher Interviewfragen geschlagen. Weiter so!
04.04.2011 19:01 Uhr
von rugero:
Ich hoffe, daß alle Politiker gemeinsam aus diesem Debakel gelernt haben und künftig auf die unsinnigen Koalitionszu- oder absagen bereits vor der wahl sein lassen.
Frau Ypsilanti hatte nach der Wahl die Möglichkeit zwischen zwei "Wortbrüchen" zu wählen: Inhalte verraten oder Koalitionsversprechen brechen. Richtig gescheitert ist sie aber m.E. an dem von panischer Angst vor den LINKEN gesteuerten Ypsilanti-Bashing in der Presse, die den "Wortbruch" hochstilisiert hat, anstatt den Pragmatismus zu loben. Ich habe nie verstanden, warum die paar Prozente der LINKEN staatsbedrohend sein sollten im Fall eine Duldung durch diese Mini-Fraktion aus Ex-SPDlern.
Mal sehen was passiert, wenn die Wähler in Hessen wieder eine Pattsituation schaffen.
04.04.2011 19:01 Uhr
von hto:
Äääääh, hätte der Satz nicht lauten müssen: "Ich habe aufgehört zu überlegen"???
04.04.2011 19:01 Uhr
von TAZ-Kritik:
"Überzeugend war die sehr späte und plötzliche Entdeckung drängender Gewissensqualen nicht gerade."
Da spielen sie sich ja die Bälle zu, dass es brasilianisch anmutet.
04.04.2011 19:01 Uhr
von Michael G.:
Bemerkenswert ist, dass A.Y. nicht weis was sie falsch gemacht hat. Sie scheint garnicht die Stimmung der hessischen Wähler registriert zu haben, geschweige denn die der Parteigenossen.
Selbst das von ihr mitverursachte SPD Wahlergebnis in Hamburg hat sie nicht registriert.
Wahrscheinlich ist sie garnicht "Machtgeil". Dieses Nichterkennen von Stimmungen und Reaktionen ist fast narzisstisch und bedauernswert. Auf jeden Fall qualififiziert sie das nicht für ihre jetzige Position.
04.04.2011 19:01 Uhr
von Michael Klein:
Frau Ypsilanti kann ich aufgrund von ihrer Standhaftigkeit trotz den derzeitigen Anfeindungen durch die Medien und dem Schmutzkübel, der derzeit über sie verbreitet wird, echt nur bewundern! Die derzeitigen Angriffe hat sie wirklich nicht verdient! Ich wünsche ihr alles Gute für ihren weiteren politischen Weg!
11.02.2011 17:49 Uhr
von Norbert Göbelsmann:
Andrea Ypsilanti war mit einem moderat progressiven Programm angetreten und hat die Wahl gewonnen. Dem Programm, mit dem sie gewählt wurde, und dem damaligen Mehrheitswillen, Koch abzulösen, musste sie das Versprechen opfern, ohne die Linkspartei zu regieren.
Zu Unrecht hat die Presse mit gebetsmühlenartiger Diffamierung reagiert. Ein paar Abgeordnete der SPD hatten nicht den Mut, dem die Stirn zu bieten und ihre Kandidatin zur Ministerpräsidentin zu wählen, obwohl die SPD das mit großer Mehrheit beschlossen hatte.
Mit Ypsilantis Rückzug von ihren Parteiämtern verliert die hessische SPD die beste Politikerin, die sie hat. Ich wünsche ihr viel Glück und ein baldiges Comeback in der Politik!
11.02.2011 17:49 Uhr
von Sven:
Das liest sich wie eine moralische Rechtfertigung für eine stümperhaften politischen Schlitterkurs. Scheinbar will Andrea immer fein sauber raus sein. Andrea, du solltest mal Verantwortung übernehmen und klar sagen, was deine Fehler waren und welche die der SPD. In der Politik gibts wohl keine Job mehr für dich. Andrea, du hast die SPD regelrecht moralisch ruiniert. Jetzt wird es Zeit zu gehen.
11.02.2011 17:49 Uhr
von Peter Hogert:
Traurig, traurig. Ypsilanti hatte einiges Potential und hat den beachtlichsten Wahlerfolg seit langem für die SPD gelandet. Dann schafft sie es in kürzester Zeit, sich zur Schrankschande der Partei zu entwickeln: Man kann sie nicht hochkant rauswerfen. Aber so richtig sehen lassen will man sich mit ihr auch nicht. Die Öffentlichkeit darf weiter rätseln, ob es an fehlendem Rückgrat lag, an reiner Machtgier oder an mangelnder Sensibilität.
11.02.2011 17:49 Uhr
von Felix Kaul:
Danke den 4 Aufrechten! Die SPD sollte sich in Hessen bei max. 20% wiederfinden!
11.02.2011 17:49 Uhr
von Romano Günther:
Frau Ypsilani wird die SPD so ruinieren, wie seinerzeit der Genosse Grotewohl, als er der Umarmung des Kommunisten Wilhelm Pieck nicht widerstehen konnte, um an der Macht beteiligt zu sein, das Ergebnis war die SED !
Schon Lenin sagte im komunistischen Manifest, wir werden die Sozialdemokraten so umarmen, das ihnen die Luft ausgeht, und wir werden die Macht an uns ziehen , ja, Frau Ypsilanti, sie sollten sich ein wenig politische Bildung aneignen statt populistische Tagespolitik zu machen
11.02.2011 17:49 Uhr
von A.Metz:
Was soll das aggressive unaufhörliche Gefasel vom Wortbruch in diesem Zusammenhang. Politik ist einmal die Kunst des Möglichen. Vor allem aber soll ein Politiker das tun, was dem Wohl des Volkes dient. Haben sich Verhältnisse geändert, muß die Politik darauf flexibel reagieren können. Nach Strauß "die normative Kraft des Faktischen"
Von Adenauer bis Merkel sind alle von vorgegebenen Versprechen abgerückt, wenn es aus Sachzwängen oder Mehrheitsverhältnissen als zweckdienlich und es daher als notwendig erwies. Landespolitik entspechend zuvor geplanter und für richtig gehaltener Prioritäten zu verwirklichen ist auch ein Versprechen, das nur eingehalten werden konnte, wenn ein anderes, nämlich nicht die Unterstützung der Linkspartei anzunehmen, gebrochen wird. Ich denke, hier hatte Frau Y. richtig gewichtet. Die allgemeine Wortbruchschelte ist hier überzogen und, da völlig einseitig, auch populistisch und unappetitlich. Frau Y. hat mehr Mut, Urteilssicherheit und Anstand als viele ihrer Ehrabschneider. Frau Y, sie genießen meine Hochachtung. Schade, wenn Sie den Bettel hinschmeißen sollten.
A.M.
11.02.2011 17:48 Uhr
von Winfried Schneider:
Ganz schön bezeichnend, was sich selbst hier auf den Kommentarseiten der taz neben sachlicher Kritik an Hass und Häme über Andrea Ypsilanti ergießt! Einem Andreas aus der CDU wär das nicht passiert...
11.02.2011 17:48 Uhr
von Peter Pander:
Schade, Schade, Schade, Ypsilanti hatte hehre Absichten in Hessen. Dass sie die richtigen Themen hatte, zeigte ihr Wahlerfolg. Leider konnten eine Frau Doktor (Everts) und ein Herr Rechtsanwalt (Walter) nicht ertragen, mit ihrer Hilfe einer "Saftschubse" ins höchste politische Amt in Hessen zu verhelfen.
11.02.2011 17:48 Uhr
von Michael Klein:
Frau Ypsilanti kann ich aufgrund von ihrer Standhaftigkeit trotz den derzeitigen Anfeindungen durch die Medien und dem Schmutzkübel, der derzeit über sie verbreitet wird, echt nur bewundern! Die derzeitigen Angriffe hat sie wirklich nicht verdient! Ich wünsche ihr alles Gute für ihren weiteren politischen Weg!
20.01.2009 20:23 Uhr
von Norbert Göbelsmann:
Andrea Ypsilanti war mit einem moderat progressiven Programm angetreten und hat die Wahl gewonnen. Dem Programm, mit dem sie gewählt wurde, und dem damaligen Mehrheitswillen, Koch abzulösen, musste sie das Versprechen opfern, ohne die Linkspartei zu regieren.
Zu Unrecht hat die Presse mit gebetsmühlenartiger Diffamierung reagiert. Ein paar Abgeordnete der SPD hatten nicht den Mut, dem die Stirn zu bieten und ihre Kandidatin zur Ministerpräsidentin zu wählen, obwohl die SPD das mit großer Mehrheit beschlossen hatte.
Mit Ypsilantis Rückzug von ihren Parteiämtern verliert die hessische SPD die beste Politikerin, die sie hat. Ich wünsche ihr viel Glück und ein baldiges Comeback in der Politik!
19.01.2009 13:58 Uhr
von Sabrina:
Diese Hetze gegenüber Ypsilanti, dass kann doch nicht wahr sein, arm, beschämend und traurig ist das. Andere Parteien glänzen auch mit Wortbrüchen, darum kümmert sich seltsamerweise keiner! Es sind diejenigen die hetzen, die nicht in der Lage sind, Sachverhalte zu differenzieren!
18.01.2009 19:38 Uhr
von Sven:
Das liest sich wie eine moralische Rechtfertigung für eine stümperhaften politischen Schlitterkurs. Scheinbar will Andrea immer fein sauber raus sein. Andrea, du solltest mal Verantwortung übernehmen und klar sagen, was deine Fehler waren und welche die der SPD. In der Politik gibts wohl keine Job mehr für dich. Andrea, du hast die SPD regelrecht moralisch ruiniert. Jetzt wird es Zeit zu gehen.
10.01.2009 03:19 Uhr
von Peter Hogert:
Traurig, traurig. Ypsilanti hatte einiges Potential und hat den beachtlichsten Wahlerfolg seit langem für die SPD gelandet. Dann schafft sie es in kürzester Zeit, sich zur Schrankschande der Partei zu entwickeln: Man kann sie nicht hochkant rauswerfen. Aber so richtig sehen lassen will man sich mit ihr auch nicht. Die Öffentlichkeit darf weiter rätseln, ob es an fehlendem Rückgrat lag, an reiner Machtgier oder an mangelnder Sensibilität.
06.01.2009 17:27 Uhr
von Felix Kaul:
Danke den 4 Aufrechten! Die SPD sollte sich in Hessen bei max. 20% wiederfinden!
31.12.2008 13:03 Uhr
von Romano Günther:
Frau Ypsilani wird die SPD so ruinieren, wie seinerzeit der Genosse Grotewohl, als er der Umarmung des Kommunisten Wilhelm Pieck nicht widerstehen konnte, um an der Macht beteiligt zu sein, das Ergebnis war die SED !
Schon Lenin sagte im komunistischen Manifest, wir werden die Sozialdemokraten so umarmen, das ihnen die Luft ausgeht, und wir werden die Macht an uns ziehen , ja, Frau Ypsilanti, sie sollten sich ein wenig politische Bildung aneignen statt populistische Tagespolitik zu machen
29.12.2008 22:19 Uhr
von A.Metz:
Was soll das aggressive unaufhörliche Gefasel vom Wortbruch in diesem Zusammenhang. Politik ist einmal die Kunst des Möglichen. Vor allem aber soll ein Politiker das tun, was dem Wohl des Volkes dient. Haben sich Verhältnisse geändert, muß die Politik darauf flexibel reagieren können. Nach Strauß "die normative Kraft des Faktischen"
Von Adenauer bis Merkel sind alle von vorgegebenen Versprechen abgerückt, wenn es aus Sachzwängen oder Mehrheitsverhältnissen als zweckdienlich und es daher als notwendig erwies. Landespolitik entspechend zuvor geplanter und für richtig gehaltener Prioritäten zu verwirklichen ist auch ein Versprechen, das nur eingehalten werden konnte, wenn ein anderes, nämlich nicht die Unterstützung der Linkspartei anzunehmen, gebrochen wird. Ich denke, hier hatte Frau Y. richtig gewichtet. Die allgemeine Wortbruchschelte ist hier überzogen und, da völlig einseitig, auch populistisch und unappetitlich. Frau Y. hat mehr Mut, Urteilssicherheit und Anstand als viele ihrer Ehrabschneider. Frau Y, sie genießen meine Hochachtung. Schade, wenn Sie den Bettel hinschmeißen sollten.
A.M.
13.12.2008 20:28 Uhr
von Winfried Schneider:
Ganz schön bezeichnend, was sich selbst hier auf den Kommentarseiten der taz neben sachlicher Kritik an Hass und Häme über Andrea Ypsilanti ergießt! Einem Andreas aus der CDU wär das nicht passiert...
12.12.2008 19:21 Uhr
von Jens:
ich habe das gefühl, dass die Leute die dem Y die stange halten keine ahnung haben, wer sie ist und wer hinter ihr steckt: Nur wer die hessischen SPD Aktuere kennt, kann beurteilen, welche Schmach dem Land mit Ypsilanti, Scheer und den anderen Genossen zum glück entgangen ist...
Chapeau! den Aufrechten! (Walter, Metzger, Everts und co)
12.12.2008 18:30 Uhr
von M. Stocker:
So, so, 'manche Medien haben Sie als machtgeil denunziert' schreibt Reinecke. Warum so distanziert? War da nicht auch die Taz dabei?? Dann meint Reinecke noch, dass in der FAZ ein Gerücht (Handyfoto..) kolportiert worden sei. Diese Latrinenparole aus der FAS (übrigens), wurde in der FAS nicht als Gerücht gekennzeichnet und hat sich in der Taz wie in einem liederlichen stockkonservativen Provinzblättchen zu einer veritablen Nachricht aufgeblasen. Tusch!
Jedenfalls hat sich Ypsilanti wacker gegen die Dummheiten und Zumutungen mancher Interviewfragen geschlagen. Weiter so!
12.12.2008 11:33 Uhr
von rugero:
Ich hoffe, daß alle Politiker gemeinsam aus diesem Debakel gelernt haben und künftig auf die unsinnigen Koalitionszu- oder absagen bereits vor der wahl sein lassen.
Frau Ypsilanti hatte nach der Wahl die Möglichkeit zwischen zwei "Wortbrüchen" zu wählen: Inhalte verraten oder Koalitionsversprechen brechen. Richtig gescheitert ist sie aber m.E. an dem von panischer Angst vor den LINKEN gesteuerten Ypsilanti-Bashing in der Presse, die den "Wortbruch" hochstilisiert hat, anstatt den Pragmatismus zu loben. Ich habe nie verstanden, warum die paar Prozente der LINKEN staatsbedrohend sein sollten im Fall eine Duldung durch diese Mini-Fraktion aus Ex-SPDlern.
Mal sehen was passiert, wenn die Wähler in Hessen wieder eine Pattsituation schaffen.
12.12.2008 11:17 Uhr
von Verona Gundel:
Eine CDU-geführte große Koaltion ohne Koch,
das war der Wählerauftrag.
Die CDU hätte mitgespielt.
Aber Y mit ihrer "gefühlten" Mehrheit und
unsäglichen Machtgeilheit macht lieber
"verbrannte Erde" und bricht eine Wahlaussage,
als ihr Ego zurückzunehmen.
12.12.2008 09:47 Uhr
von michaelbolz:
@ Stefan S. und den Interviewer:
"Walter war Ihr Gegenspieler. Sie hätten ihn einbinden müssen." - Frau Dribbusch hat in der TAZ einen schönen Kommentar geschrieben (Nichts gegen Jungs, die Panzer spielen). Herr Walter ist so einer.
Naiv ist zu denken - einen "Gegenspieler" (in der eigenen Partei?) einbinden zu "müssen" - der gerne Panzer spielt. Politik sollte ohne solche (Gender)Klisches auskommen "müssen".
Hierin stimme ich Frau Ypsilanti, die sich offensichtlich für Sachkenntnis als für Sachzwänge, was den Ministerposten und damit das Gemeinwohl angeht, entschieden hat zu.
12.12.2008 09:17 Uhr
von Mephane:
Die Scheinheiligkeit mancher Medien (allen voran der Bild-Zeitung) ist einfach unglaublich. Zweierlei Maß sage ich da nur.
Da hat Ypsilanti schon recht: "Wortbruch" ist in der Politik (leider) gang und gäbe, und das ausgerechnet bei ihr und nur bei ihr großartig auszuschlachten, es aber zur gleichen Zeit(!) bei anderen in der Berichterstattung großzügig zu unterschlagen, grenzt meiner Meinung nach an Volksverhetzung.
12.12.2008 08:52 Uhr
von Peter Pander:
Schade, Schade, Schade, Ypsilanti hatte hehre Absichten in Hessen. Dass sie die richtigen Themen hatte, zeigte ihr Wahlerfolg. Leider konnten eine Frau Doktor (Everts) und ein Herr Rechtsanwalt (Walter) nicht ertragen, mit ihrer Hilfe einer "Saftschubse" ins höchste politische Amt in Hessen zu verhelfen.
12.12.2008 08:39 Uhr
von hto:
Äääääh, hätte der Satz nicht lauten müssen: "Ich habe aufgehört zu überlegen"???
11.12.2008 21:35 Uhr
von Kadir Ulucay:
Ich find das alles Quatsch mit dem Wortbruch man sollte auf die Inhalte achten und da liegen SPD und Die Linke fast auf dem selbem Nenner. Und Roland Koch mit seiner CDU kann ich auch nicht mehr sehen ich hoffe nur das sich die Umfragen hoffentlich nicht bestätigen.
11.12.2008 20:53 Uhr
von TAZ-Kritik:
"Überzeugend war die sehr späte und plötzliche Entdeckung drängender Gewissensqualen nicht gerade."
Da spielen sie sich ja die Bälle zu, dass es brasilianisch anmutet.
11.12.2008 20:25 Uhr
von Hessenmann:
Schade, dass Sie es nur bei Rücktrittsüberlegungen gelassen hat.
So eine Frau macht die Wahlbereitschaft kaputt und lässt die Hoffnung auf eine gute Zukunft in Hessen den Bach runter laufen.
Hoffentlich bekommt Koch und Co. genug stimmen um dem Spuk ein Ende zu bereiten.
11.12.2008 20:12 Uhr
von peter gime:
unglaublich wie diese frau argumentiert.
dialektisch wie aus der kaderschmiede der sed und stasi.
11.12.2008 19:58 Uhr
von peter gime:
also, mit dieser argumentation macht sie die spd ganz kaputt. das ist dialektischer kommunismus, argumentiert wie früher honnecker und die sed.
wenn die irgendwie an die macht kommt, gibt es nur noch handyfotos, wie bei der stasi
11.12.2008 19:06 Uhr
von Albrecht J. Förtsch:
Für mich ist Andrea Ypsilanti eine sehr gute Politikerin. Das taz-Interview zeigt mir dies erneut. Was sie sagt ist richtig.
Es wäre soziologisch sehr interessant zu wissen, warum sie von vielen, auch von manchen Parteigenossen so mies behandelt und beurteilt wurde und wird.
Es erstaunt mich, dass überhaupt jemand Roland Koch alternativ zu ihr wählen konnte. Er gehört für mich zu den schlimmsten und schlechtesten Politikern. Arme Hessen!
11.12.2008 18:53 Uhr
von Joe the plumber:
Was hat sie gesagt? Sie hat aufgehört zu überlegen? Frag ja nur.
11.12.2008 18:06 Uhr
von Michael G.:
Bemerkenswert ist, dass A.Y. nicht weis was sie falsch gemacht hat. Sie scheint garnicht die Stimmung der hessischen Wähler registriert zu haben, geschweige denn die der Parteigenossen.
Selbst das von ihr mitverursachte SPD Wahlergebnis in Hamburg hat sie nicht registriert.
Wahrscheinlich ist sie garnicht "Machtgeil". Dieses Nichterkennen von Stimmungen und Reaktionen ist fast narzisstisch und bedauernswert. Auf jeden Fall qualififiziert sie das nicht für ihre jetzige Position.
11.12.2008 18:01 Uhr
von L.A.WOMAN:
Dieses journalistische Niveau in der leider nur noch in Teilen geschätzten taz ist nicht mehr zu unterbieten.
Anstelle gute Sachfragen zu stellen, wie mit Koch im Wahlkampf diskutiert wird, und wie man die Zukunft in Hessen mit der SPD im Gegensatz zu ihm gestalten will,
immer wieder das 'Linke' Thema im Interview.
Diese gleichen Fragen an Merkel, nachdem sie Stein und Bein geschworen hatte, nie nie nie eine große Koalition mit der SPD nach der Wahl 2005 einzugehen, und dann alles anders gemacht hat, diese Fragen möchte ich mal beantwortet wissen.
Dieser Journalist hat sie nicht gestellt.
Ypsilanti verkörpert eine SPD, die endlich ihren Namen verdient hätte.
Gerade, dass sie Walter nicht ins Boot geholt hatte, zeigt, dass sie Inhalte wichtig findet und keine Taktiererei.
Übrigens hatte er sich ja schon seit letztes Jahr mit der CDU verheiratet.
Und war so zum Risiko geworden, wie er dann auch prompt bewiesen hat.
11.12.2008 17:27 Uhr
von Stefan S.:
Wenn man nur 1 Stimme Mehrheit hat dann muss man Walter einbinden. Alles andere, liebe Frau Ypsilanti, ist sehr sehr naiv.
11.12.2008 17:27 Uhr
von Pferd:
Irgendwie erinnert mich das ganze Spektakel an Hamburg nachdem sich Ole van Beust mit Hilfe der Schill-Partei zum Oberbürgermeister hat wählen lassen. Nein, stimmt nicht, dass war bei weitem nicht so eine Dreckskampagne obwohl es eine viel schlimmere Dreckspartei war. Heute wird er (fast) allerorts gefeiert, auch wegen dem ersten schwarz-grünen Bündnis. Wie sich die Zeiten ändern...
11.12.2008 16:49 Uhr
von Michael Klein:
Frau Ypsilanti kann ich aufgrund von ihrer Standhaftigkeit trotz den derzeitigen Anfeindungen durch die Medien und dem Schmutzkübel, der derzeit über sie verbreitet wird, echt nur bewundern! Die derzeitigen Angriffe hat sie wirklich nicht verdient! Ich wünsche ihr alles Gute für ihren weiteren politischen Weg!