• 26.06.2009

Hamburger Uni-Präsidentin in der Kritik

Raketen-Moni kurz vor Abschuss

Die Absetzung der Hamburger Uni-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz ist so gut wie sicher. Die Professoren und Dekane kritisieren den rigiden Führungsstil der Raketenforscherin.von Kaija Kutter

  • 26.06.2009 23:04 Uhr

    von brainstorms:

    10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-ignition-und-tschüss!

  • 26.06.2009 18:17 Uhr

    von Thomas Shamrock:

    Eine Farce neigt sich dem Ende!
    Nachdem der damalige Universitätspräsident Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje sich in altersbedingter Interessenlosigkeit dem diktatorischen Drängen eines parteilosen und heillosen Wissenschaftssenators Jörg Dräger kampflos ergeben hatte und den Studierenden mit 500 Euro Studiengebühren in den Rücken fiel übernahm die Raketenforscherin Monika Auweter-Kurtz das Ruder.
    Die Wahl ist dabei nicht mit dem Würfelbecher getroffen worden, nein, es ist vielmehr davon auszugehen das der erste Bürgermeister Ole von Beust und sein Wissenschaftslakai sicherstellen wollten das es keine Abkehr von der neuen Einnahmequelle gab. Wo auch immer sich die Politik ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft entziehen konnte ist dies auch in den letzten Jahren der neokapitalistischen Geisterfahrt geschehen, so auch in der Bildung.
    Doch wo nur sind die Einnahmen aus den Studiengebühren geblieben, was kostete das durchsetzen und die juristischen Fehler der Universität?
    Der Kapitän geht immer als letztes vom Bord, Jörg Dräger ging wahrscheinlich weil er den Eisberg schon lange vor sich sah und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ihren Rettungsring liebevoll in seine Richtung warf. Wo Weitsicht fehlt und Vitamin B kein Schimpfwort ist findet man zur Begründung seiner Ernennung als Geschäftsführer des CHE dann auch diesen Satz: "Durch die Einführung neuer Strukturen und leistungsabhängiger Steuerung ist Jörg Dräger in Hamburg eine vielbeachtete Hochschulreform gelungen, die seine Führungsqualitäten belegt...." (Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung).
    Nun geht auch die zweite Bastion die der erste Bürgermeister so sehr wollte. Der Maulkorb für Bissigkeit geht an (*TUSCCHHH*) Frau Auweter-Kurtz!
    Als letztes bleibt die Frage ob sich ein Bürgermeister einen Schill, einen Dräger und eine Menge Verantwortungslosigkeit wirklich leisten kann, oder färbt da doch die ein oder andere Entscheidung an dem Teflonanzug des smarten Herrn ab, weiße Westen sehen jedenfalls anders aus!

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder