• 11.08.2008

Hamburger Klimacamp

"Es geht uns nicht um Naturschutz"

Klimawandel ist kein ökologisches Problem, sondern ein soziales, sagen die Initiatoren des Hamburger Klimacamps. Sie finden, Kapitalismus und Kohlendioxid gehören zusammen.

  • 12.08.2008 02:48 Uhr

    von Bark Wind:

    "Koburger: Ob ich mein Licht für fünf Minuten ausschalte, hat höchstens symbolische Wirkung ..."

    Wenn das aber sehr viele sagen, also "ich" 1.000 oder 1 Mio. oder 1 Mrd. Menschen sind, ist der Satz sehr falsch!

    Es wird oft unterschätzt, was tatsächlich schon individuelle Verhaltensänderungen bewirken, und zwar gerade auch, wenn diese "ich" eben sehr viele sind.
    Vernetzung, Koordination und strukturelle Veränderungen (z.B. andere Kraftwerke, andere Verkehrskonzepte, andere Produktionsweisen, andere Gesetze - z.B. solche, die große persönliche Gewinnabschöpung ebenso überhaupt verbieten würden, wie Umweltzerstörung ... u.s.w.) sind natürlich langfristig entscheidend, aber das wird leider zu oft zur bequemen Ausrede. Beim Kochen mit Deckel und früherem Herdausschalten fängt es schon an und hört mit Stromanbieterwechsel noch lange nicht auf. Und das sind noch Kleinigkeiten im Vergleich zu solchen Leistungen, wie sie jetzt im Sahel (endlich) gestartet - und von den Reichen dieser Welt viel zu wenig unterstützt - werden mit der "grünen Mauer" gegen die Wüstenausdehnung vgl:
    http://www.3sat.de/nano/bstuecke/112562/index.html



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