Hamburger Ex-Senator assistierte bei Suizid
Roger Kusch zurück vom Totenbett
Der Hamburger Ex-Senator hat öffentlich bekannt, bei einem Suizid assistiert zu haben - und Ausschnitte von Gesprächen gezeigt, die er mit der Betroffenen geführt hat.von Daniel Wiese
Leserkommentare
04.04.2011 18:54 Uhr
von anke:
Schlimm, dass Leute wie Kusch immer wieder die Chance bekommen, dem Tod eines (auch in dem Fall völlig fremden) Menschen einen persönlichen Vorteil abzugewinnen. Eines weiß ich genau: Sollte ich mich jemals umbringen wollen, obwohl ich annehmen müsste, dass ich damit einem Kerl wie diesem Kusch einen Gefallen tue, müsste ich wohl an sehr viel mehr leiden als "nur" an der Furcht vor dem Pflegeheim...
04.04.2011 18:54 Uhr
von Dr. Angela Tucek:
Ja, es ist wirklich erschütternd, dass so ein von sich selbst überzogener Chauvi-Macho seinen Stempel anderen Leuten aufdrückt.
04.04.2011 18:54 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Man sollte nicht vergessen, woher eine solche Haltung in der CDU kommt. Zum einen natürlich aus ihrer menschenverachtenden Geschichte mit reichlich Personal aus der ehemaligen NSDAP. Aber da gab und gibt eben auch noch z. B. den Herrn Mißfelder, der zugunsten der Krankenkassenetats z. B. gegen bestimmte ärztliche Leistungen für Alte polemisiert. Nur ein Beispiel, aber ein bezeichnendes. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen. Immerhin flog der nicht aus der Partei, sondern seine Themen werden inzwischen dort `seriös´ diskutiert. Daß jetzt in der CDU Aufregung herrscht, wundert mich nicht - will man doch offenbar die Alten leiden und siechen sehen. DAS aber geht natürlich nur, wenn man sie auch am Leben läßt...
04.04.2011 18:54 Uhr
von Dr.Fritz Perls-Theweleit:
Ein Freund der Todesstrafe und fanatischer Missionar sogenannter "Sterbehilfe"... ?
Erfinder einer Tötungsmaschine, einer automatischen Giftspritze - die sich, nebenbei bemerkt, auch für Hinrichtungen benutzen ließe... ?
Ein homosexueller Rechtsextremer... ?
Da wird die Todessehnsucht nur noch vom Selbsthaß übertroffen!
Er scheint vom Tode besessen zu sein.
Auf jeden Fall nimmt der Tod einen großen Raum in seinen Gedanken ein.
Der Herr Dr.Kusch gehört in Behandlung.
11.02.2011 17:46 Uhr
von anke:
Schlimm, dass Leute wie Kusch immer wieder die Chance bekommen, dem Tod eines (auch in dem Fall völlig fremden) Menschen einen persönlichen Vorteil abzugewinnen. Eines weiß ich genau: Sollte ich mich jemals umbringen wollen, obwohl ich annehmen müsste, dass ich damit einem Kerl wie diesem Kusch einen Gefallen tue, müsste ich wohl an sehr viel mehr leiden als "nur" an der Furcht vor dem Pflegeheim...
11.02.2011 17:46 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Man sollte nicht vergessen, woher eine solche Haltung in der CDU kommt. Zum einen natürlich aus ihrer menschenverachtenden Geschichte mit reichlich Personal aus der ehemaligen NSDAP. Aber da gab und gibt eben auch noch z. B. den Herrn Mißfelder, der zugunsten der Krankenkassenetats z. B. gegen bestimmte ärztliche Leistungen für Alte polemisiert. Nur ein Beispiel, aber ein bezeichnendes. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen. Immerhin flog der nicht aus der Partei, sondern seine Themen werden inzwischen dort `seriös´ diskutiert. Daß jetzt in der CDU Aufregung herrscht, wundert mich nicht - will man doch offenbar die Alten leiden und siechen sehen. DAS aber geht natürlich nur, wenn man sie auch am Leben läßt...
11.02.2011 17:46 Uhr
von Dr.Fritz Perls-Theweleit:
Ein Freund der Todesstrafe und fanatischer Missionar sogenannter "Sterbehilfe"... ?
Erfinder einer Tötungsmaschine, einer automatischen Giftspritze - die sich, nebenbei bemerkt, auch für Hinrichtungen benutzen ließe... ?
Ein homosexueller Rechtsextremer... ?
Da wird die Todessehnsucht nur noch vom Selbsthaß übertroffen!
Er scheint vom Tode besessen zu sein.
Auf jeden Fall nimmt der Tod einen großen Raum in seinen Gedanken ein.
Der Herr Dr.Kusch gehört in Behandlung.
03.07.2008 14:28 Uhr
von anke:
Schlimm, dass Leute wie Kusch immer wieder die Chance bekommen, dem Tod eines (auch in dem Fall völlig fremden) Menschen einen persönlichen Vorteil abzugewinnen. Eines weiß ich genau: Sollte ich mich jemals umbringen wollen, obwohl ich annehmen müsste, dass ich damit einem Kerl wie diesem Kusch einen Gefallen tue, müsste ich wohl an sehr viel mehr leiden als "nur" an der Furcht vor dem Pflegeheim...
02.07.2008 20:07 Uhr
von Dr. Angela Tucek:
Ja, es ist wirklich erschütternd, dass so ein von sich selbst überzogener Chauvi-Macho seinen Stempel anderen Leuten aufdrückt.
02.07.2008 10:57 Uhr
von Horst Ostendorf:
Wenn Menschen sich vor solch einer zynischen und konsumautistisch-heuchlerischen Gesellschaft fürchten ist das doch wohl kein Wunder!?
Kusch greift das Thema "sozialverträgliches Frühableben" genauso konsequent auf, wie die Masse Empörung heuchelt!
02.07.2008 09:53 Uhr
von Stefan Dernbach:
Wenn der Rechtsanwalt Oliver Tolmein gestern in "Kulturzeit" (Sender: 3sat, 19.20)
sagt: "Das Leben am Lebensende lebbar machen." Dann möchte man sagen:
Warten sie nicht solange.
Wie eine Gesellschaft, wie Politik, ja wie ein soziales System mit
ihren schwächsten Mitgliedern und Angehörigen umgeht, sagt viel über
Machtverhältnisse und Menschenbilder aus. Und über Wertsetzungen.
Von Geschwächten ist kein Widerstand zu erwarten. Es fehlt ihnen an Kraft
und Mitteln. Sie werden nicht nur von Teilhabe ausgeschlossen, sondern
auch beschämt und verhöhnt. Man nimmt ihnen nach und nach die Selbstachtung
und entzieht tragfähige Lebensbedingungen und Perspektiven.
Herr Kusch und die alte, lebensmüde Dame - werfen viele Fragen auf.
Stefan Dernbach, Siegen (Flimmerwelt)
02.07.2008 01:21 Uhr
von Joachim Petrick:
Der Fall Bettina Sch. wurde ohne Not menschenverachtend auf die offene Medien Szene gehetzt.
Den Fall Dr. Roger Kusch dagegen gibt es bereits lange und unbewältigt in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Selbst als Justizsenator fand Dr. Roger Kusch nicht den Mut, die menschliche Kraft zum Ankläger ihm bekannter Fälle illegaler aktiver Sterbehilfe, die er bis heute dunkel andeutend im Munde führt, sondern flüchtete sich feige in den Kraftakt der Verdeckungstat einer prekär absurden Medien Offensive für automatische Sterbehilfeapparate und jetzt als selbsternannter Sterbehelfer von Bettina Sch., um sich selber rückwirkend Amnestie seiner heillosen Strafvereitelung im Amt als Justizsenator in der Öffentlichen Meinung erschleichend zu erteilen!?
Feige deshalb, weil Dr. Roger Kusch als Justizsenator a. D. in voller Kenntnis des öffentlichen Skandals einer Grauzone sogenannter passiver Sterbehilfe in Hamburger Kliniken, die sich übergangslos in aktive Sterbehilfe verirrt, weil es keinen Kläger gibt, in die spetakulär in Szene gesetzte Verdeckungstat eines sebsternannten Sterbehelfers von Bettina Sch. geflüchtet.Dr. Roger Kusch hat in diesem Falle Bettina Sch. unabdinglich unheilvoll rabiat agiert wie einer,der einer Person wg. Zwicken des linken Fußes vorschlägt, den rechten Fuß beherzt abzutrennen und das dann öffentlich Wunder der Heilung zu nennen!?
01.07.2008 18:44 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Man sollte nicht vergessen, woher eine solche Haltung in der CDU kommt. Zum einen natürlich aus ihrer menschenverachtenden Geschichte mit reichlich Personal aus der ehemaligen NSDAP. Aber da gab und gibt eben auch noch z. B. den Herrn Mißfelder, der zugunsten der Krankenkassenetats z. B. gegen bestimmte ärztliche Leistungen für Alte polemisiert. Nur ein Beispiel, aber ein bezeichnendes. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen. Immerhin flog der nicht aus der Partei, sondern seine Themen werden inzwischen dort `seriös´ diskutiert. Daß jetzt in der CDU Aufregung herrscht, wundert mich nicht - will man doch offenbar die Alten leiden und siechen sehen. DAS aber geht natürlich nur, wenn man sie auch am Leben läßt...
01.07.2008 08:35 Uhr
von Christian Hausmann:
Eine makabere Vorstellung !
Da sitzt eine alte Dame, die vermutlich durchschnittlich gesund ist für eine 79-jährige und begeht vor laufender Kamera Suizid.
Ein ehemaliger Christdemokrat filmt die Szene und geht dann mit dem Video zwei Tage später an die Öffentlichkeit.
Warum hat Dr. Kusch nicht während seiner Zeit als Senator in der Freien und Hansestadt Hamburg für "Sterbehilfe" geworben oder auf Parteiebene (als er noch CDU Mitglied war) sich für derartige politische Ziele stark gemacht?
Ich habe selbst eine 83-jährige Mutter, die in einem deutlich schlechteren Gesundheitszustand ist als die alte Dame aus Würzburg! Meine Mutter hat den Lebensumständen entsprechend viel Lebenslust und Freude an ihrem Dasein.
Die Selbstmörderin von Würzburg hätte keinen „publicity-geilen“ Politiker gebraucht, sondern einen Psychotherapeuten, der ihr wieder zu neuem Lebensmut verhilft.
Dr. Kusch mag sich juristisch korrekt verhalten haben nach der höchstrichterlichen Rechtssprechung zur Abgrenzung von strafloser Beihilfe zur Selbsttötung zur aktiven Tötung „einer oder eines anderen“ – ethisch kann so ein verhalten nicht gutgeheißen werden- Dr. Kusch ist im wahrsten Sinne des Wortes „über Leichen gegangen“, um seine Person und seine politische Partei in das Interesse der Medien zu rücken. Wäre es wirklich um die Sache gegangen, nämlich um das streitbare Recht der alten Dame, dass Sie selbst bestimmen kann, wann der Zeitpunkt ihres Todes zu sein hat, dann hätte diese Aktion würdevoll ganz im Stillen „über die Bühne gehen“ müssen!
30.06.2008 19:41 Uhr
von Dr.Fritz Perls-Theweleit:
Ein Freund der Todesstrafe und fanatischer Missionar sogenannter "Sterbehilfe"... ?
Erfinder einer Tötungsmaschine, einer automatischen Giftspritze - die sich, nebenbei bemerkt, auch für Hinrichtungen benutzen ließe... ?
Ein homosexueller Rechtsextremer... ?
Da wird die Todessehnsucht nur noch vom Selbsthaß übertroffen!
Er scheint vom Tode besessen zu sein.
Auf jeden Fall nimmt der Tod einen großen Raum in seinen Gedanken ein.
Der Herr Dr.Kusch gehört in Behandlung.