Berliner Gymnasien bilden Schulklassen nach Herkunft und Religion. Dies erleichtere die Organisation der Stundenpläne, so die Schulen. Eltern beschweren sich, Senat hält sich raus.von Sebastian Kempkens / Alke Wierth
hallo, ich bin selbst schüler der askanischen oberschule in berlin-tempelhof und ich kann nur bestätigen, was auch schon unsere schulleitung der presse mitgeteilt hat. aus organisatorischen gründen ist es einfacher klassen nach religionen zu ordnen, damit der religionsunterricht in den stundenplan eingeordnet werden kann. vor ein paar jahren war dies nicht so und der religionsunterricht war immer in der letzten stunde und demnach kamen dort nur 20 % der schüler, die normalwerweise am relgionsunterricht teilnehmen würden. - dann haben sich die einzelnen religionen beschwert und deshalb wurde das system geändert. aber anscheinend kann man es nie allen recht machen und deshalb wird das genörgel der ungerechten behandlung ewig weiter gehen. das schüler dadurch benachteiligt werden, sehe ich nicht so. nur so haben sie die chance an ihrem religionsunterrricht teilzunehmen. hinzu kommt, dass genug projekte zwischen den klassen stattfinden, sodass sich keine klasse ausgegrenzt fühlen muss.
16.03.2010 20:09 Uhr
von HamburgerX:
Ausgerechnet im rot-roten Berlin. Eigentlich ganz schön traurig bzw. überraschend.
Doch der User "Leidkultur" spricht einen wichtigen Punkt an: In einem freien Staat gibt es die Abstimmung mit den Füßen. Und die wird immer stärker sein als alle Versuche, gravierende Fehler in der Einwanderungspolitik nur halbherzig anzugehen bzw. zu ignorieren.
16.03.2010 17:15 Uhr
von Hund:
Die Aska war zu meiner Zeit (-20Jahre) noch die Lieblingsschule Lichtenrader Kleinbürger. Was ist da bloß passiert?
16.03.2010 16:04 Uhr
von Homo Faber:
Religionsunterricht hat in der Schule garnicht zu suchen. Religion ist Privatsache! Staat und Kirche gehören getrennt! So wie in Frankreich und in den USA nach deren Revolutionen vollzogen. Dann gäbe es die im Artikel beschrieben Probleme nicht und viele andere auch nicht. Schöne Grüße Homo Faber
16.03.2010 15:25 Uhr
von Menno:
Ach, menno.....Das alles ist doch nix neues. Ich kenne hier eine Grundschule, die auf ihrer homepage damit wirbt, eine sehr geringe Ausländerquote zu haben. Am Einschulungstag erhielten die Eltern die Klasseneinteilungen. Zwei Klassen mit jeweils 2 "ausländischen" Kindern und eine Klasse mit 95% "Ausländern". Einer Vater eines dieser "Gastarbeiterkinder", der selbst in der 3. Generation in Deutschland lebt und kein Türke, Araber oder Moslem ist, hat sich gewehrt - zunächst erfolgslos. Als er aber damit gedroht hat, die Presse einzuschalten, hat man sein Kind dann doch in eine der anderen Klassen untergebracht.
P.S. Die Grundschule befindet sich ein einem sehr gehobenem Wohnviertel der Stadt. Der besagte Vater hat studiert und ist beruflich sehr erfolgreich. Er hat nur den "falschen" Namen.
Noch Fragen?
16.03.2010 15:24 Uhr
von Johannes Hampel:
Die Sonderung der Berliner Schüler nach Herkunft und Religion bereits ab Grundschulklasse 1 ist eine traurige Tatsache. Es sind doch alles deutsche Kinder. Dass dies nun auch offen - ohne notwendigen Grund - in den Gymnasien fortgesetzt wird, ist ein großes Übel, das beseitigt werden sollte.
16.03.2010 15:22 Uhr
von Maik S.:
Und warum gibt es eine Trennung nach ethnischen Gesichtspunkten nur an Gymnasien und nicht an Haupt- und Realschulen?
16.03.2010 14:47 Uhr
von Bernd:
@ Leidkultur , 16.03.2010 11:06 Uhr:
"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten."
Abraham Lincoln
amerikanischer Politiker (1809 - 1865) 16. Präsident der USA
16.03.2010 14:21 Uhr
von kiki:
Das ist nun beleibe keine Neuigkeit. In meinem altehrwürdigen Gymnasium (Berlin-Reinickendorf) war es auch so, der Blick auf meine Parallelklasse hat das mehr als deutlich gezeigt. Wobei weder Sprachförderung (alle konnten Deutsch) noch Religionsunterricht (wurde von allen abgewählt) glaubwürdige Argumente gewesen wären. Übrigens werden auch die Lehrer entsprechend zugeteilt. Die WASP-Klassen kriegen die Lehrer, die als die besten gelten. Sollte das bei "erhöhtem Förderungsbedarf" nicht eher umgekehrt sein?
16.03.2010 12:58 Uhr
von Barbarei:
Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer)
> Warum sind es so häufig CDU-Typen und -tanten, die pro-Islam sind? Von der SPD hört man das gar nicht sooo arg, jedenfalls nicht mehr als von der CDU! Kann man das noch anders erklären als mit einem Linksruck der CDU???
Von Roth, Özdebier und Künast war nichts anderes zu erwarten...
16.03.2010 12:43 Uhr
von Marcus:
Traurig, traurig und nochmals traurig.... die Unfähigkeit der Politker ist nicht zu übersehen...wir brauchen eine ehrliche Diskussion zum Thema Islam....!!! Multikulti gibt es nicht und die Anhänger leben in speziellen guten Bezirken ohne Kontakt zur Realität...!
16.03.2010 11:06 Uhr
von Leidkultur:
Wenn dem deutschen Elternwunsch nach homogenen Klassen nicht entsprochen wird, dann hat die Schule ein viel größeres Problem, dann ziehen die Deutschen nämlich weg. Verstehe das sowieso alles nicht mehr. Keiner will multikulti und trotzdem wird es durchgepeitscht. Und die Deutschen trauen sich wegen der ausliegenden Nazikeulen nicht, ihren Standpunkt zu vertreten, stattdessen immer mehr und immer hilflosere Versuche, der muslimischen Bereicherung zu entgehen.
Leserkommentare
19.03.2010 20:19 Uhr
von askanier:
hallo,
ich bin selbst schüler der askanischen oberschule in berlin-tempelhof und ich kann nur bestätigen, was auch schon unsere schulleitung der presse mitgeteilt hat. aus organisatorischen gründen ist es einfacher klassen nach religionen zu ordnen, damit der religionsunterricht in den stundenplan eingeordnet werden kann.
vor ein paar jahren war dies nicht so und der religionsunterricht war immer in der letzten stunde und demnach kamen dort nur 20 % der schüler, die normalwerweise am relgionsunterricht teilnehmen würden. - dann haben sich die einzelnen religionen beschwert und deshalb wurde das system geändert.
aber anscheinend kann man es nie allen recht machen und deshalb wird das genörgel der ungerechten behandlung ewig weiter gehen.
das schüler dadurch benachteiligt werden, sehe ich nicht so. nur so haben sie die chance an ihrem religionsunterrricht teilzunehmen. hinzu kommt, dass genug projekte zwischen den klassen stattfinden, sodass sich keine klasse ausgegrenzt fühlen muss.
16.03.2010 20:09 Uhr
von HamburgerX:
Ausgerechnet im rot-roten Berlin. Eigentlich ganz schön traurig bzw. überraschend.
Doch der User "Leidkultur" spricht einen wichtigen Punkt an: In einem freien Staat gibt es die Abstimmung mit den Füßen. Und die wird immer stärker sein als alle Versuche, gravierende Fehler in der Einwanderungspolitik nur halbherzig anzugehen bzw. zu ignorieren.
16.03.2010 17:15 Uhr
von Hund:
Die Aska war zu meiner Zeit (-20Jahre) noch die Lieblingsschule Lichtenrader Kleinbürger. Was ist da bloß passiert?
16.03.2010 16:04 Uhr
von Homo Faber:
Religionsunterricht hat in der Schule garnicht zu suchen. Religion ist Privatsache! Staat und Kirche gehören getrennt! So wie in Frankreich und in den USA nach deren Revolutionen vollzogen. Dann gäbe es die im Artikel beschrieben Probleme nicht und viele andere auch nicht.
Schöne Grüße
Homo Faber
16.03.2010 15:25 Uhr
von Menno:
Ach, menno.....Das alles ist doch nix neues.
Ich kenne hier eine Grundschule, die auf ihrer homepage damit wirbt, eine sehr geringe Ausländerquote zu haben. Am Einschulungstag erhielten die Eltern die Klasseneinteilungen. Zwei Klassen mit jeweils 2 "ausländischen" Kindern und eine Klasse mit 95% "Ausländern". Einer Vater eines dieser "Gastarbeiterkinder", der selbst in der 3. Generation in Deutschland lebt und kein Türke, Araber oder Moslem ist, hat sich gewehrt - zunächst erfolgslos. Als er aber damit gedroht hat, die Presse einzuschalten, hat man sein Kind dann doch in eine der anderen Klassen untergebracht.
P.S.
Die Grundschule befindet sich ein einem sehr gehobenem Wohnviertel der Stadt. Der besagte Vater hat studiert und ist beruflich sehr erfolgreich. Er hat nur den "falschen" Namen.
Noch Fragen?
16.03.2010 15:24 Uhr
von Johannes Hampel:
Die Sonderung der Berliner Schüler nach Herkunft und Religion bereits ab Grundschulklasse 1 ist eine traurige Tatsache. Es sind doch alles deutsche Kinder. Dass dies nun auch offen - ohne notwendigen Grund - in den Gymnasien fortgesetzt wird, ist ein großes Übel, das beseitigt werden sollte.
16.03.2010 15:22 Uhr
von Maik S.:
Und warum gibt es eine Trennung nach ethnischen Gesichtspunkten nur an Gymnasien und nicht an Haupt- und Realschulen?
16.03.2010 14:47 Uhr
von Bernd:
@ Leidkultur , 16.03.2010 11:06 Uhr:
"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten."
Abraham Lincoln
amerikanischer Politiker (1809 - 1865)
16. Präsident der USA
16.03.2010 14:21 Uhr
von kiki:
Das ist nun beleibe keine Neuigkeit. In meinem altehrwürdigen Gymnasium (Berlin-Reinickendorf) war es auch so, der Blick auf meine Parallelklasse hat das mehr als deutlich gezeigt. Wobei weder Sprachförderung (alle konnten Deutsch) noch Religionsunterricht (wurde von allen abgewählt) glaubwürdige Argumente gewesen wären. Übrigens werden auch die Lehrer entsprechend zugeteilt. Die WASP-Klassen kriegen die Lehrer, die als die besten gelten. Sollte das bei "erhöhtem Förderungsbedarf" nicht eher umgekehrt sein?
16.03.2010 12:58 Uhr
von Barbarei:
Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer)
> Warum sind es so häufig CDU-Typen und -tanten, die pro-Islam sind? Von der SPD hört man das gar nicht sooo arg, jedenfalls nicht mehr als von der CDU! Kann man das noch anders erklären als mit einem Linksruck der CDU???
Von Roth, Özdebier und Künast war nichts anderes zu erwarten...
16.03.2010 12:43 Uhr
von Marcus:
Traurig, traurig und nochmals traurig.... die Unfähigkeit der Politker ist nicht zu übersehen...wir brauchen eine ehrliche Diskussion zum Thema Islam....!!! Multikulti gibt es nicht und die Anhänger leben in speziellen guten Bezirken ohne Kontakt zur Realität...!
16.03.2010 11:06 Uhr
von Leidkultur:
Wenn dem deutschen Elternwunsch nach homogenen Klassen nicht entsprochen wird, dann hat die Schule ein viel größeres Problem, dann ziehen die Deutschen nämlich weg. Verstehe das sowieso alles nicht mehr. Keiner will multikulti und trotzdem wird es durchgepeitscht. Und die Deutschen trauen sich wegen der ausliegenden Nazikeulen nicht, ihren Standpunkt zu vertreten, stattdessen immer mehr und immer hilflosere Versuche, der muslimischen Bereicherung zu entgehen.
16.03.2010 10:19 Uhr
von Maike Caiulo:
Ist das mit dem Grundgesetz vereinbar??