• 13.11.2009

Guttenberg in Afghanistan

Soldaten mit Herz gesucht

Verteidigungsminister Guttenberg fordert auf seinem Afghanistan-Besuch mehr Emotionen im Job. Schließlich sei sein neues Amt für ihn auch ein "Herzensanliegen". Und schickt 100 Mann Verstärkung.

  • 13.11.2009 22:15 Uhr

    von Stefan:

    Recherchequiz!
    Ich liebe gut recherchierte Artikel.
    Aussage "Die Masse der deutschen Soldaten am Hindukusch sind in Kunduz eingesetzt"
    Im Lager Kunduz sind 1000-1100 Soldaten eingesetzt. Die deutsche Obergrenze liegt bekanntermaßen bei 4500. Feyzabad ist das kleinste Lager. Wo wird bei genau 3 deutschen Feldlagern wohl das größte liegen?

  • 13.11.2009 14:02 Uhr

    von end.the.occupation:

    >> Guttenberg sagte dazu: "Ich bin dankbar dafür, (...) spüren zu dürfen, was Emotionen (...) bedeuten können und bedeuten müssen und, dass wir diese Emotionen zuzulassen haben, um zu wissen, welche Folgen dieser Dienst auch mit sich bringen kann."

    Mit den Emotionen kann er nur Rachsucht, Menschenverachtung und Habgier meinen.
    Der schwarzgelbe Zeitgeist.


  • 13.11.2009 11:55 Uhr

    von von Manstein:

    Natürlich. Soldaten sind Botschafter. Und Krieg ist nur die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln. Klingt das bekannt?

    All hail den deutschen Überdemokraten...
    ... mögen sie auch den Afghanen die Segnungen der modernen Marktwirtschaft bringen.
    Mit Bomben zur Hand und Tränen in den Augen.
    Zum kotzen.

  • 13.11.2009 10:29 Uhr

    von Dorne:

    Soldaten schicken, Krieg treiben, Menschen verrohen lassen.

    Tut mir leid, aber wenn ein "von und zu" solches veranlasst, wird mir nochmal extra schlecht.

  • 13.11.2009 09:27 Uhr

    von Sannio:

    Na, wenn Soldaten tatsächlich Botschafter unseres Landes sein sollen, wird es Zeit zu gehen.
    Und was heißt hier Soldaten mit Emotionen?! Ich will kalte Killermaschinen, nicht diese altbundesrepublikanischen, verweichlichten fünf Tage Wehrdienst Tätigen! Andereseits hat der Adlige recht: Wut und Hass sind prima Emotionen. Taugen in jedem Krieg...pardon: kriegsähnlichem Zustand.
    Was meinte er eigendlich damit? Das unsere Botschafter in kriegsähnlich militärischen Uniformen botschaften oder es ebene einfach neben den vielen neu gebauten Krankenhäusern auch Feldlazarette gibt.
    Aber egal: hört sich eben wie immer gut an, was der Adlige sagt. Er kann ja so schön reden. Ach...(seufz). Und so gut sieht er aus! Auch im blutgetränktem Staub Afghanistans.

  • 13.11.2009 09:25 Uhr

    von Reiner Staat:

    "Die Soldaten seien Botschafter des Landes."
    ???

    wie sagte volker pispers so schön? (sinngemäß:) wann hören wir auf uns zu wundern, dass es soviele attentate gibt und wann fangen wir uns an zu fragen warum es nur so wenige in deutschland sind

  • 13.11.2009 08:42 Uhr

    von Gaißenpeter:

    Mit Schweinswürstelessen gewinnt man bestimmt nicht das Herz der Talibanesen.

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