Guns N'Roses mit neuem Album
Der längste Witz der Rockgeschichte
Nach 14 Jahren und 16 Millionen US-Dollar Produktionskosten ist es tatsächlich so weit: Guns N'Roses sind wieder da, und mit ihnen das Album "Chinese Democracy". Aber warum?von Klaus Raab
Leserkommentare
16.03.2009 14:11 Uhr
von knurz:
das album ist sehr gut eingespielt und ist musikalisch nicht schlecht nur holprig. allerdings sind die texte mehr als flach. hört sich für mich nach einem depremierten teenager an, der immer noch auf sinnsuche is. viel viel herzschmerz. außerdem stellen sich mir die nackenhaare auf wenn ich die ersten sekunden von scarped höre... äääh ääh ä^h äää, keine ahnung was ih da geritten hat
11.12.2008 19:31 Uhr
von Nate:
Tatsächlich stolpert man zufällig über die besten Artikel...Ich habe selten einen so grandios-gehässigen, gleichzeitig frostig-ehrlichen Artikel zum Thema Rocklegenden und ihr Verfallsdatum gelesen!Danke, Danke, Danke!!!
Manche Bands sollten wirklich im Ruhestand bleiben, so ersparen sie sich Peinlichkeiten und überdauern vielleicht in guter Erinnerung!
30.11.2008 14:14 Uhr
von REto:
jan, maumau, aronaxs & dippi
Daumen hoch für eure Kommentare!-
Das Album rockt ! yeahh!
it was about time fellas -yeeeeha!
Axl's back at last.
30.11.2008 14:04 Uhr
von reto:
unerträglich arrogantes selbstgerechtes Gesülze was der Autor des Artikels da von sich gibt.-
Das Album ist erstens mal echt geil !
und zum andern sind viele der Lieder ,wenn nicht alle bereits Jahre alt- 'Catcher in the rhye' zBsp ,unter Zusammenarbeit mit Brian May geschaffen, datiert zurück auf 1998 !
Mittlerweile soll sich ja Material für bis zu 4 Alben angehäuft haben !!
Warum das solange gedauert hat bis die Platte erscheint muss man einen anderen Fragen...
Bedenken muss man dabei allerdings immer Axl hat eine sehr 'schwierige' Vergangenheit; als Kind missbraucht von einem Elternteil und der Pflegevater auch nicht viel besser
und die inzwischen 1996(...) verstorbene Mutter scheinbar überfordert...
Sowas prägt das ganze Leben-
Früher lebte er beinahe auf der Strasse, ohne gefühltes Zuhause abseits der Kumpels und nun ging auch das in die Brüche ;
dazu war er ja nun Multimillionär- ohne in diesem sinne existentiellen Druck kommen da verdrängte unangeneheme Dinge wieder hoch und melden sich zu Worte..-
Was weiß ich oder der Autor wie es in Axl vorging und -geht?
wie auch immer das Potential dieses Werks zu verkennen muss man als Kritiker völlig untauglich
sein ansonsten ist klar wenn Rose singt wird jeder Song gut-
diese Stimme ist einfach zu großartig und zu einfühlsam als das irgendwas anderes der Fall sein könnte.-
zudem öffnet er sich hier zudem so wie er es bisher noch nie getan hat- 'this I love','Streets of deams' z Bsp.!
Dazu noch der ganze Sound der CD-
der ist einfach gut und sehr abwechslungsreich!
Das Album verdient wirklich mindestens glatte 4 von 5 Punkten und den ersten Platz in den Charts weltweit!!
Niemand entfacht so eine Sogwirkung wie sie Axl sie am Mikrophon erwirkt ,
denn niemand ist so ehrlich ,kompromisslos und talentiert zu gleichen Teilen wie er !!
So siehts's aus- ich empfehle mich.
25.11.2008 18:15 Uhr
von dippi:
Also ich bin völlig begeistert vom neuen Album. Kann es nicht verstehen, warum es teilweise so schlecht gemacht wird. Lese nur sehr gute oder sehr schlechte Kritiken über das Album. Sicher sind die Entstehungskosten und die Zeit der Herstellung völlig übertrieben. So ist Axl halt, leicht durchgeknallt, aber er hat etwas hingelegt, was sich sehen lassen kann und das werden die Verkaufszahlen auch bestätigen. Und es wird weiteres Folgen....
22.11.2008 01:29 Uhr
von David Weber:
Nun ja ... die Kritik fängt ganz gut an, bei "ein ganz großer Hintern voll Zeit" musste ich lachen, der Rest ist gut geschrieben, bis es auf einmal unnötig polemisch wird. Tiefgründige Texte braucht man von Hardrocksongs ja nicht zu erwarten und eigentlich ist zB "Take me down to Paradise City, where the grass is green and the girls are pretty" eine viel größere lyrische Katastrophe.
Schlecht ist das Album auf keinen Fall - es ist enorm vielseitig, hat ein paar gute Songs, ist exzellent eingespielt und sehr gut produziert (wie nicht anders zu erwarten). Anno 2008 wird damit nichts neu erfunden - aber wer tut das schon? Immerhin schafft er ein gutes Beispiel, wie man vermittels geschicktem Einsatz aller denkbaren Produktionsmittel eine Brücke vom antiquierten Hardrock in die Jetztzeit schlagen kann, ohne ein hässliches verkorkstes Monster zu erschaffen - mehr als man erwarten konnte.
GunsNRoses waren die erste Band, die ich je live gesehen habe (bzw. die ich nicht schamhaft verschweige) ... heute bin ich ziemlich indifferent gegenüber den Helden meiner clerasil-Zeit. Eigentlich ist es schon ein großes Kompliment, wenn ich sage, dass ich mir das Album mit Interesse durchgehend anhören konnte und es spannend fand, seit 1990 keine Gitarrensoli mehr so gut fand und ich es vielleicht sogar noch ein paar mal anhören würde.
21.11.2008 17:00 Uhr
von Mersch:
Höre gerade in das neue Album rein. Außer der Stimme von Axl Rose hat das leider nicht mehr viel mit den "Original" Guns n´Roses zu tun. Gibt zwar ein paar brauchbare Stücke, einige sind aber zum vorspulen...
21.11.2008 16:20 Uhr
von ACDC_J:
@Daveman:
Danke für Deine Worte. Mehr muss man dazu nicht sagen.
21.11.2008 16:03 Uhr
von Matthias Feit:
Ich fand die Rezension im Gegensatz zu der in der SZ echt okay.
Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal so etwas geschmackloses, überflüssiges und überproduziertes gehört habe, wie heute beim ersten (und wahrscheinlich letzten) Durchlauf von Chinese Democracy.
Ich bin mit "Welcome to the Jungle" und "You could be mine" musikalisch sozialisiert worden und mag die Alben von damals zu großen Teilen immernoch. Wenn ich dann lesen muss, wie positiv diese grauenhafte Platte teilweise von der Presse bewertet wird (4 von 5 Sternen im US Rolling Stone), bin ich froh ein Review wie das vorliegende zu lesen. Das spricht mir aus der Seele.
21.11.2008 15:09 Uhr
von Richard Neumann:
Habe nicht gedacht das einem Artikel über diese Band sogar noch ernste, nachdenkliche Kommentare folgen würden.
21.11.2008 15:04 Uhr
von Kurt:
Axl ... who???
21.11.2008 13:38 Uhr
von Michael:
Wie bitte? 16 Millionen Dollar?
Das ist ein Witz. Irrwitzig ist das sogar. Wie soll man diese Monster-Investition bewerten? Das ist doch eine wahnsinnige Verschwendung, so gut kann kein Album werden, damit sich das lohnt. Das müsste schon außerirdisch klingen. Und was soll bitte nach 14 Jahren schon dabei rauskommen? Ob das wirklich noch gut werden kann? Die ganze Geschichte ist so absurd komisch, dass man wirklich nur drüber lachen kann. Ich werde vielleicht mal in die Scheibe reinhören, aber kaufen werde ich die sicher nicht. Sollen die mal schön auf ihrer aberwitzigen Investition sitzen bleiben.
21.11.2008 12:48 Uhr
von MauMau:
Mag sein, daß die ganze Story, die Axl Rose um das Album produziert, lächerlich ist. Mag sein, daß die Songs oder der Sound für viele "Musikkenner" nicht mehr zeitgemäß erscheint. Aber eines ist mal klar: Alleine die Veröffentlichung des Albums weckt bei vielen alten "Rock'n'Rollern" Gefühle, die man nur schwer beschreiben kann.
AC/DC und auch Motörhead mögen wohl in den letzten 20 Jahren fleissiger gewesen sein und vielleicht auch einen Musikstil erfunden, geprägt (weiterentwickelt sicher nicht!) haben. Guns N'Roses und Mötley Crüe hingegen haben es geschafft, mit genauso viel oder wenig musikalischem Talent ein Lebensgefühl zu prägen, daß bis heute einzigartig ist.
Was wären denn die ganzen Doherties und Winehouse ohne Guns N'Roses ? Wahrscheinlich eine undefinierbare Spezies in einem großen Brei von talentiertem Künstlerabschaum. Axl und Slash haben diese undefinierbare Spezies doch erst salonfähig gemacht und das Tor für diese Art von Künstlern aufgestoßen. Die Veröffentlichung des neuen Albums ist für eine ganze Generation von Rockern, Sleazern und Grungern ganz, ganz großer Sport. Und das schöne daran ist: Endlich haben wir mal wieder einen Grund zu sagen: I don't give a fuck what you thinking!
In diesem Sinne: Welcome back to the Jungle
21.11.2008 12:41 Uhr
von Heribald Facbänder:
@ Frank Rabe:
Da kann man ja nur für den tsdpvf - was auch immer das ist - hoffen, dass die neben einem Pressesprecher auch noch einen Presseschreiber haben. Naja, jeder nach seiner Fassong ;-)
21.11.2008 12:16 Uhr
von Christian Bethge:
Unfassbar. Bei aller Liebe und anerkennender Oberflächlichkeit: Wie kann man 16 Millionen in so einen Scheiß investieren?
Nur gut, dass es der Musikindustrie ja so schlecht geht.
21.11.2008 11:51 Uhr
von Chris:
Ich verstehe das deutsche Feuilleton nicht mehr.
GnR waren frauenverachtend, Machos, hart, kitischig und eben Sex, Drugs & Rock n Roll. Aber ihre politischen Ambitionen erstreckten sich einzig und allein auf die provokante Pose.
Zunächst lese ich in der SZ wie sich Diedrich Diederichsen mit unsinnigen Satzkonstruktionen zum Alan Greenspan der Pokultur generiert um heute in der Taz in penetranter Art lesen zu müssen wie nahe GnR Donald Rumsfeld steht. Wie kommt man auf so eine Idee?
Axl hat ein Album rausgebracht das rockt. Rock ist kein Monotheismus, deshalb kann man noch andere Götter neben ihm haben, z.B. Velvet Revolver. Aber zum Album selbst liest man ja ohnehin nichts.
21.11.2008 11:10 Uhr
von Frank Rabe:
Guns-N-Roses stellt sich seit Anbeginn mit nur einem Sound, nur eine Komposition, nur einem Lied daher… natürlich ist das flach… aber das haben schon Leute wie Drafi Deutscher erfolgreich geschafft nur ein Lied zu bauen und sonst nichts wirklich bedeutsames zu veröffentlichen, der Rest war eher eine Belästigung… Aber sie verkaufen, das ist was verwundert, vielleicht auch nicht, nur eine weitere Fassette unserer Gesellschaft…
…soo nebenbei: Gibt es ein Wort für rückwärts gerichteten Avantgardismus?? Umschreibungen gehen zwar auch, aber ein treffendes Wort könnte ein Linguist, Sprachwissenschaftler etc. mal „erfinden“!! Somit käme man um dessen Umschreibungen vorher, das was eine Bereicherung gleichkommt, Dank Mr. Rose…
Pressesprecher der tsdpvf, F. Rabe
21.11.2008 10:14 Uhr
von Aronaxs:
Super album, super sound, nicht triviale melodien, ohne Slash gehts auch und wie
sicher der Axel hat das gemacht, was er wollte und von dem erwartet wurde... dazu in 2008 so gute production und music qualität, so gar Metallica hat das nicht gschafft.... also der große Axel ist da!
21.11.2008 10:03 Uhr
von Daveman:
Der Unterschied zwischen dem neuen Guns'n'Roses Album und neuen Alben von ACDC oder auch Motörhead ist der, dass die beiden letztgenannten seit 30 Jahren ihr Ding durchziehen, sei es gerade modern oder eben vollkommen out. Das sind Bands die einen Stil erfunden und geprägt haben, den bis zum Abgang durchziehen und auf die man sich als Fan verlassen kann und will. (Jemand hat mal geschrieben das Geheimnis von ACDC ist dass sie berechenbar sind;)
Im Gegensatz dazu hat Axl Rose versucht so hip, modern und "crossover" wie möglich zu klingen, was in jeder Sparte der Kunst an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist und damit das exakte Gegenteil einer ACDC Mentalität darstellt.
Also bitte diese beiden Bands nie wieder in einem Satz nennen …
21.11.2008 08:19 Uhr
von born1971:
Jaja, Axl Rose firmiert weiter unter dem Namen einer einst wirklich bedeutenden Rockband. Schön für ihn.
Für alle anderen gibt's die Band Velvet Revolver. Mit Duff McKagen am Bass, Matt Sorum an den Drums und Slash an der Gitarre (und zwei weiteren sehr guten Musikern die nicht bei Guns'n'Roses gespielt haben).
Wer sich "Chinese Democracy" kauft und sich wundert warum das nichts mit Guns'n'Roses zu tun hat, ist selber schuld.
Wer damals noch nicht geboren war, dem kanns völlig egal sein, alle anderen mögen ins heimische CD Regal greifen und "Appetite for Destruction" und "Use your Illusion I + II" anhören, in Erinnerungen schwelgen und dann ist's auch gut.
20.11.2008 20:09 Uhr
von Pater Braun:
"Guns N'Roses sind wieder da, und mit ihnen das Album 'Chinese Democracy'."
Ist es nicht schön, dass mit ihnen "das Album da sind"?
20.11.2008 19:42 Uhr
von Jan:
Schade, schade.... dies ist die oberflächigste Alben-Kritik, die ich jemals gelesen habe. Da, wo eigentlich etwas über das Album stehen sollte, schmeißt der Autor mit leeren Wort-Phrasen nur so um sich. Langweilig!
Das Album hat durchaus seine Stärken und einen gewissen Sound, den es vorher auf den vorherigen Alben nicht gab.
20.11.2008 19:21 Uhr
von ponce45:
Einladung:
Wer Axel nicht mag, kann für einen geringen Eintritt (7,50 - 4,00) folgende Veranstaltung besuchen:
Das Fest vorm Fest
Rocken ohne Weihnachtsbaum
Freitag, 28.11.08
20 Uhr
Ravensberger Spinnerei, Bielefeld
Es spielen live: Die Seltaebs, danach DJ.
20.11.2008 18:31 Uhr
von Richard Neumann:
Mensch, wenn der Axele Präsident wird, übernehmen sicher die Mitglieder von Manowar das Verteidigungsministerium.
Dann passieren womöglich auch Dinge, an die sich eine Nation hinterher besser nicht erinnern möchte. (Besonders wenn man ihren Modedesignern das Gestalten der US-Uniformen überlässt).
20.11.2008 15:46 Uhr
von Barbara Kirsch:
"Mache Dinge überläßt man besser der Phantasie." (Alf)
"I've worked too hard for my illusions just to throw them all away... " (aus "Locomotive" von GNR)
"Ich traue mich gar nicht, in das Album reinzuhören... " Barbara Kirsch
20.11.2008 14:45 Uhr
von highlight:
Furchtbarer Sound. Ob das erfolgreich wird bezweifle ich. Der erste Song scheint Programm: "Torture"