• 13.06.2010

Grüner Sven Kindler über die Krise

"Wir sind in einer historischen Situation"

Auch der junge Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler muss mal abschalten, beim Fußball oder beim Badminton. Sich an der Krisen-Diskussion zu beteiligen, ist "Staatsbürgerpflicht", sagt er.von Benno Schirrmeister

  • 15.06.2010 09:38 Uhr

    von Valentin B.:

    Wann werden wir erkennen, dass alle noch so schönen Konzepte nichts nutzen, solange wir in diesem Wirtschaftssystem verbleiben?
    Das Sparen am Raumfahrtprogramm ist ein schönes kleines Beispiel. Natürlich kann man da schön populär sparen. Aber zu welchem Preis? Die Konjunktur wird geschwächt, die Arbeitslosigkeit steigt. Nicht viel, aber das Prinzip ist nun mal so. Die Sozialausgaben steigen und der Staat nimmt weniger ein, weil er "irgendwo" gespart hat.
    Wenn er es nicht schaffen, eine Alternative zum zinsgebundenen Kapitalismus zu finden, werden wir bald den großen Zusammenbruch erleben.
    Wie das aussehen könnte, weiß ich auch nicht so genau.
    Euch allen eine gute Zeit
    Valentin

  • 14.06.2010 20:36 Uhr

    von ensu:

    Warum will denn niemand die eigentliche Wurzel des Übels anpacken? Unser geisteskrankes, perverses Geldsystem! Weg mit dem Zins (Zinseszins), her mit den (digitalen) Brakteaten. Und in wenigen Jahren ist diese Welt ein Paradies.

    ciao...

  • 14.06.2010 06:54 Uhr

    von Jürgen Orlok:

    Da reichen ein paar Worte:
    ein Sprechblasen produzierender Karrierist !
    So jung und schon so Politiker !
    Vielleicht sind es ja grüne Blasen ?

  • 13.06.2010 21:01 Uhr

    von auch Grünkohl vergammelt:

    Mit der für alle BürgerInnen und Unternehmen fälligen GEZ-Zwangsgebühr werden demnächst locker 10 000 000 000 Euro fällig. 10 Milliarden Euro!

    Wieso kann man diesen Wahnsinn nicht privatisieren? Leistung gegen Bezahlung und umgekehrt. Wenn es genug Nachfrage für das Musikantenstadl und Verrecken dass... gibt, dann kann sich das Programm auch privat finanzieren. Schön. Wenn nicht, dann wird es Zeit, dass wir das Geld dort investieren, wo es dringend benötigt wird.

    Beispielsweise leben in Essen, Frankfurt und Berlin dreizig Prozent (30%!) der Kinder von Hartz-4, also von ca. 200 bis 280 Euro pro Monat, je nach Alter.
    Dieser Zustand ist unerträglich. Ebenso ist es vollkommen indiskutabel, dass seit 30 Jahren in Deutschland Massenarbeitslosigkeit herrscht.

    Solange die Politik ihre Lieblingsprojekte zum eigenen Wohl (Postenschieber) nicht auf Sparkurs bringt, halte ich es für meine "Staatsbürgerpflicht" auf die von diesen LÜGNERN verursachten Missstände hinzuweisen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder