Die Chefs der Grünen-Landtagsfraktionen fordern eine Öffnung hin zu Union und FDP. Das linke Lager hält dagegen. Nun muss der Bundesparteitag entscheiden.von Paul Wrusch
Mir ist ein Rätsel, wieso die Grünen-Chefs der Landtagsfraktionen zu einer Zeit, wo sich in Bonn eine Schwarz-Gelbe Koalition ans Regieren schickt, diesen Prozess auch noch auf Landesebene mit entsprechenden Koalitionen flankieren wollen. Das heißt de facto, dass man dieser antiökologischen Koalition die nächsten 4 Jahre die Bundesratsmehrheit sichern wird. Wer verhindern will, dass seine grüne Stimme bei den Rechten landet, wird bei dieser Perspektive lieber gleich den Linken seine Stimme geben.
11.02.2011 18:01 Uhr
von hellacharlot:
Aha, Ihr Grünen, das Lagerdenken ist überwunden. Die Grünen können sich jetzt also damit anfreunden auch rechts zu sein. Eines weiß ich aber sicher: rechts wählen ist für mich ein absolutes tabu. Das war`s dann also mit Grün
11.02.2011 18:00 Uhr
von Axel Dörken:
Ist doch völlig normal:
Die einen wollen den Machterhalt, die anderen Authentizität in Sachen "Soziologie & Ökologie". Das geht heute, scheint´s vielen Menschen, nicht mehr zusammen.
Es kommt, wartet nur lang genug: Der Profit wird sich dem Sozialen und Ökologischen unterzuordnen haben. Oder wir sterben aus. Vorher allerdigns bekommen wir noch einen blutigen Bürgerkrieg.
Es sei denn, der EU-Vertrag gilt schon vorher. Ach, ne. Dann wird nur mehr Blut auf der anderen Seite, der des Volkes, fließen.
In beiden Varianten gölte dann nach heutigem Börsen-Meinung: INVESTIEREN!
Liebe Grüße
Liebe Grüße
11.02.2011 18:00 Uhr
von Name:
Abschied vom Lagerdenken? Keine Farbenspielchen sondern Inhalte?
Das zeigt doch nur, dass die Grünen (Landtagsfraktionen) nur noch an Macht interessiert sind. Gut, unter Schröder haben sich SPD und Grüne dem Neoliberalismus geöffnet, aber wenn man sich jetzt CDU und FDP hinwendet, dann werden die Grünen zu einer neoliberalen Partei mit etwas Klimaschutz. Aber Klimaschutz haben ja auch andere für sich entdeckt. Wenn die FDP da noch etwas mehr dazu lernt, braucht die grüne FDP (Bündnis 90/Die Grünen) niemand mehr. Dann wären wir bald wieder im 4-Parteien-Parlament. Oder glauben die grünen Landesfürsten wirklich, dass sie als kleinster Partner im Jamaikabündnis wirklich was bewegen können? Man muss sich doch nur mal ansehen, wie wenig die Bürgerechtspartei FDP in den Verhandlungen mit der Union erzielt hat.
Sollten sich die Grünen wirklich so extrem öffnen, wäre das zum einen eine weitere Ohrfeige für das Bündnis 90, zum anderen das Ende dieser Partei.
Aber am Ende zählt ja eh nur, dass man sein Gesicht gewahrt hat...oder so.
24.10.2009 01:09 Uhr
von Michael Scheier:
Mir ist ein Rätsel, wieso die Grünen-Chefs der Landtagsfraktionen zu einer Zeit, wo sich in Bonn eine Schwarz-Gelbe Koalition ans Regieren schickt, diesen Prozess auch noch auf Landesebene mit entsprechenden Koalitionen flankieren wollen. Das heißt de facto, dass man dieser antiökologischen Koalition die nächsten 4 Jahre die Bundesratsmehrheit sichern wird. Wer verhindern will, dass seine grüne Stimme bei den Rechten landet, wird bei dieser Perspektive lieber gleich den Linken seine Stimme geben.
22.10.2009 16:18 Uhr
von hellacharlot:
Aha, Ihr Grünen, das Lagerdenken ist überwunden. Die Grünen können sich jetzt also damit anfreunden auch rechts zu sein. Eines weiß ich aber sicher: rechts wählen ist für mich ein absolutes tabu. Das war`s dann also mit Grün
22.10.2009 10:44 Uhr
von Axel Dörken:
Ist doch völlig normal:
Die einen wollen den Machterhalt, die anderen Authentizität in Sachen "Soziologie & Ökologie". Das geht heute, scheint´s vielen Menschen, nicht mehr zusammen.
Es kommt, wartet nur lang genug: Der Profit wird sich dem Sozialen und Ökologischen unterzuordnen haben. Oder wir sterben aus. Vorher allerdigns bekommen wir noch einen blutigen Bürgerkrieg.
Es sei denn, der EU-Vertrag gilt schon vorher. Ach, ne. Dann wird nur mehr Blut auf der anderen Seite, der des Volkes, fließen.
In beiden Varianten gölte dann nach heutigem Börsen-Meinung: INVESTIEREN!
Liebe Grüße
Liebe Grüße
21.10.2009 19:03 Uhr
von runzbart:
und ewig lockt der sessel zwischen den stühlen. ist die fdp schliesslich selbst schuld, wenn sie den platz an der sonne ohne not freigibt.
21.10.2009 18:13 Uhr
von WaltaKa:
Naja, die Cem'sche Partei hat doch mit 'Links' eh nichts mehr zu schaffen. Bürgerrechte? Soziales? Moderne Weiterentwicklung Deutschlands zum Wohle aller Menschen? Die Grünen haben die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze mit erfunden und abgenickt. Schilly konnte sich bei rot/grün auch austoben. Zu Schäubles Wirken hört man von den Grünen nicht viel, zur Armut in Deutschland gar nichts. Angriffskriege haben sie geführt. Seit der Koalition in Hamburg kennt man die Grünen auch in der Umweltpolitik als anpassungsfähig. Das Wirken Fischer's und seiner Kumpels hat die Linken seit Mitte der 80er auf eine Koalition mit CDU und FDP vorbereitet. Was soll's also. Wer linke Politik will, muß "Links" wählen. "Basta" - um ein bekanntes Zitat zu verwenden(Ich hoffe, der Urheber verklagt mich jetzt nicht).
21.10.2009 18:10 Uhr
von Inga:
Nach der Jamaika-Entscheidung im Sasrland hatte ich als langjährige Grünen-Wählerin das bittere Gefühl, meine politische Heimat zu verlieren. Die Grünen tappen in dieselbe Falle, in die auch die SPD getappt ist. Viele GrünenpolitikerInnen unterschätzen die Verortung ihrer Stamm-wählerInnen in einer sozial- und wirtschafts-politisch links geprägten Politik, und das könnte sich noch bitter rächen. Ich empfehle allen, die sich ihre politische Hoffnung bewahren wollen, das Buch "Meinungs-mache" von Albrecht Müller zu lesen!
21.10.2009 17:36 Uhr
von Name:
Abschied vom Lagerdenken? Keine Farbenspielchen sondern Inhalte?
Das zeigt doch nur, dass die Grünen (Landtagsfraktionen) nur noch an Macht interessiert sind. Gut, unter Schröder haben sich SPD und Grüne dem Neoliberalismus geöffnet, aber wenn man sich jetzt CDU und FDP hinwendet, dann werden die Grünen zu einer neoliberalen Partei mit etwas Klimaschutz. Aber Klimaschutz haben ja auch andere für sich entdeckt. Wenn die FDP da noch etwas mehr dazu lernt, braucht die grüne FDP (Bündnis 90/Die Grünen) niemand mehr. Dann wären wir bald wieder im 4-Parteien-Parlament. Oder glauben die grünen Landesfürsten wirklich, dass sie als kleinster Partner im Jamaikabündnis wirklich was bewegen können? Man muss sich doch nur mal ansehen, wie wenig die Bürgerechtspartei FDP in den Verhandlungen mit der Union erzielt hat.
Sollten sich die Grünen wirklich so extrem öffnen, wäre das zum einen eine weitere Ohrfeige für das Bündnis 90, zum anderen das Ende dieser Partei.
Aber am Ende zählt ja eh nur, dass man sein Gesicht gewahrt hat...oder so.
Leserkommentare
11.02.2011 18:01 Uhr
von Michael Scheier:
Mir ist ein Rätsel, wieso die Grünen-Chefs der Landtagsfraktionen zu einer Zeit, wo sich in Bonn eine Schwarz-Gelbe Koalition ans Regieren schickt, diesen Prozess auch noch auf Landesebene mit entsprechenden Koalitionen flankieren wollen. Das heißt de facto, dass man dieser antiökologischen Koalition die nächsten 4 Jahre die Bundesratsmehrheit sichern wird. Wer verhindern will, dass seine grüne Stimme bei den Rechten landet, wird bei dieser Perspektive lieber gleich den Linken seine Stimme geben.
11.02.2011 18:01 Uhr
von hellacharlot:
Aha, Ihr Grünen, das Lagerdenken ist überwunden. Die Grünen können sich jetzt also damit anfreunden auch rechts zu sein. Eines weiß ich aber sicher: rechts wählen ist für mich ein absolutes tabu. Das war`s dann also mit Grün
11.02.2011 18:00 Uhr
von Axel Dörken:
Ist doch völlig normal:
Die einen wollen den Machterhalt, die anderen Authentizität in Sachen "Soziologie & Ökologie". Das geht heute, scheint´s vielen Menschen, nicht mehr zusammen.
Es kommt, wartet nur lang genug: Der Profit wird sich dem Sozialen und Ökologischen unterzuordnen haben. Oder wir sterben aus. Vorher allerdigns bekommen wir noch einen blutigen Bürgerkrieg.
Es sei denn, der EU-Vertrag gilt schon vorher. Ach, ne. Dann wird nur mehr Blut auf der anderen Seite, der des Volkes, fließen.
In beiden Varianten gölte dann nach heutigem Börsen-Meinung: INVESTIEREN!
Liebe Grüße
Liebe Grüße
11.02.2011 18:00 Uhr
von Name:
Abschied vom Lagerdenken? Keine Farbenspielchen sondern Inhalte?
Das zeigt doch nur, dass die Grünen (Landtagsfraktionen) nur noch an Macht interessiert sind. Gut, unter Schröder haben sich SPD und Grüne dem Neoliberalismus geöffnet, aber wenn man sich jetzt CDU und FDP hinwendet, dann werden die Grünen zu einer neoliberalen Partei mit etwas Klimaschutz. Aber Klimaschutz haben ja auch andere für sich entdeckt. Wenn die FDP da noch etwas mehr dazu lernt, braucht die grüne FDP (Bündnis 90/Die Grünen) niemand mehr. Dann wären wir bald wieder im 4-Parteien-Parlament. Oder glauben die grünen Landesfürsten wirklich, dass sie als kleinster Partner im Jamaikabündnis wirklich was bewegen können? Man muss sich doch nur mal ansehen, wie wenig die Bürgerechtspartei FDP in den Verhandlungen mit der Union erzielt hat.
Sollten sich die Grünen wirklich so extrem öffnen, wäre das zum einen eine weitere Ohrfeige für das Bündnis 90, zum anderen das Ende dieser Partei.
Aber am Ende zählt ja eh nur, dass man sein Gesicht gewahrt hat...oder so.
24.10.2009 01:09 Uhr
von Michael Scheier:
Mir ist ein Rätsel, wieso die Grünen-Chefs der Landtagsfraktionen zu einer Zeit, wo sich in Bonn eine Schwarz-Gelbe Koalition ans Regieren schickt, diesen Prozess auch noch auf Landesebene mit entsprechenden Koalitionen flankieren wollen. Das heißt de facto, dass man dieser antiökologischen Koalition die nächsten 4 Jahre die Bundesratsmehrheit sichern wird. Wer verhindern will, dass seine grüne Stimme bei den Rechten landet, wird bei dieser Perspektive lieber gleich den Linken seine Stimme geben.
22.10.2009 16:18 Uhr
von hellacharlot:
Aha, Ihr Grünen, das Lagerdenken ist überwunden. Die Grünen können sich jetzt also damit anfreunden auch rechts zu sein. Eines weiß ich aber sicher: rechts wählen ist für mich ein absolutes tabu. Das war`s dann also mit Grün
22.10.2009 10:44 Uhr
von Axel Dörken:
Ist doch völlig normal:
Die einen wollen den Machterhalt, die anderen Authentizität in Sachen "Soziologie & Ökologie". Das geht heute, scheint´s vielen Menschen, nicht mehr zusammen.
Es kommt, wartet nur lang genug: Der Profit wird sich dem Sozialen und Ökologischen unterzuordnen haben. Oder wir sterben aus. Vorher allerdigns bekommen wir noch einen blutigen Bürgerkrieg.
Es sei denn, der EU-Vertrag gilt schon vorher. Ach, ne. Dann wird nur mehr Blut auf der anderen Seite, der des Volkes, fließen.
In beiden Varianten gölte dann nach heutigem Börsen-Meinung: INVESTIEREN!
Liebe Grüße
Liebe Grüße
21.10.2009 19:03 Uhr
von runzbart:
und ewig lockt der sessel zwischen den stühlen.
ist die fdp schliesslich selbst schuld, wenn sie den platz an der sonne ohne not freigibt.
21.10.2009 18:13 Uhr
von WaltaKa:
Naja, die Cem'sche Partei hat doch mit 'Links' eh nichts mehr zu schaffen. Bürgerrechte? Soziales? Moderne Weiterentwicklung Deutschlands zum Wohle aller Menschen? Die Grünen haben die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze mit erfunden und abgenickt. Schilly konnte sich bei rot/grün auch austoben. Zu Schäubles Wirken hört man von den Grünen nicht viel, zur Armut in Deutschland gar nichts. Angriffskriege haben sie geführt. Seit der Koalition in Hamburg kennt man die Grünen auch in der Umweltpolitik als anpassungsfähig. Das Wirken Fischer's und seiner Kumpels hat die Linken seit Mitte der 80er auf eine Koalition mit CDU und FDP vorbereitet. Was soll's also. Wer linke Politik will, muß "Links" wählen. "Basta" - um ein bekanntes Zitat zu verwenden(Ich hoffe, der Urheber verklagt mich jetzt nicht).
21.10.2009 18:10 Uhr
von Inga:
Nach der Jamaika-Entscheidung im Sasrland hatte ich als langjährige Grünen-Wählerin das bittere Gefühl, meine politische Heimat zu verlieren. Die Grünen tappen in dieselbe Falle, in die auch die SPD getappt ist. Viele GrünenpolitikerInnen unterschätzen die Verortung ihrer Stamm-wählerInnen in einer sozial- und wirtschafts-politisch links geprägten Politik, und das könnte sich noch bitter rächen.
Ich empfehle allen, die sich ihre politische Hoffnung bewahren wollen, das Buch "Meinungs-mache" von Albrecht Müller zu lesen!
21.10.2009 17:36 Uhr
von Name:
Abschied vom Lagerdenken? Keine Farbenspielchen sondern Inhalte?
Das zeigt doch nur, dass die Grünen (Landtagsfraktionen) nur noch an Macht interessiert sind. Gut, unter Schröder haben sich SPD und Grüne dem Neoliberalismus geöffnet, aber wenn man sich jetzt CDU und FDP hinwendet, dann werden die Grünen zu einer neoliberalen Partei mit etwas Klimaschutz. Aber Klimaschutz haben ja auch andere für sich entdeckt. Wenn die FDP da noch etwas mehr dazu lernt, braucht die grüne FDP (Bündnis 90/Die Grünen) niemand mehr. Dann wären wir bald wieder im 4-Parteien-Parlament. Oder glauben die grünen Landesfürsten wirklich, dass sie als kleinster Partner im Jamaikabündnis wirklich was bewegen können? Man muss sich doch nur mal ansehen, wie wenig die Bürgerechtspartei FDP in den Verhandlungen mit der Union erzielt hat.
Sollten sich die Grünen wirklich so extrem öffnen, wäre das zum einen eine weitere Ohrfeige für das Bündnis 90, zum anderen das Ende dieser Partei.
Aber am Ende zählt ja eh nur, dass man sein Gesicht gewahrt hat...oder so.