• 29.11.2009

Grüne in NRW

Zur Not gibt's Rüttgers Club

Die Grünen gehen auf Distanz zur SPD und behaupten, die Linkspartei sei schlicht "nicht regierungsfähig". Die Basis ist angesichts des schwarz-grünen Durchmarsches frustiert.von Andreas Wyputta

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von rugero:

    Die Arroganz gegenüber der LINKEN wird denen schon noch vergehen. Die GRÜNEN vergessen die geschichte ihrer eigenen Partei, die ja auch mal als Schmudedelkind in die Ecke gestellt wurde von den damals klassischen Parteien. Die Wählerschaft hat dann aber den Zwang geschaffen mit den GRÜNEN zu reden.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Martin:

    Ich kann die NRW-Grünen, denen ich vor vielen Jahren selbst angehörte, seit längerem nur noch äußerst skeptisch beurteilen. Hier in Essen hatten sie viele Jahre lang eine Koalition mit der CDU nach dem Motto: 'Problemfelder ausklammern', Kürzungen und Einschränkungen kommunaler Angebote durchführen sowie für sich selbst gut dotierte Posten anstreben. Von Projekten und strategischen Zukunftsperspektiven hört man von dort seit vielen Jahren mehr oder weniger nichts, nur von Einschränkungen. Einige kommunalpolitisch bekannt gewordene Grüne sind inzwischen bei der Linken, die nicht chaotisch ist, sondern viele Gewerkschafter umfaßt, aber bei Grundsätzen, vor allem im sozialen Bereich, sich nicht verbiegen lassen will.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von W.B.:

    Ach ja die Grünen - es soll ja Leute geben, die die Grünen schlichtweg als "Öko-FDP" bezeichnen ...

  • 30.11.2009 13:42 Uhr

    von christiane:


    "Wer GRÜN wählt, wird sich SCHWARZ ärgern" -
    diese Aussage kann man auch für NRW gelten lassen.

    Die ehem. GRÜNEN sind bereits seit Schröder zu einer opportunistischen neoliberalen Partei abgestiegen, dies wurde nochmal auf erschreckende Weise durch die Ulrich-Paten im Saarland bestätigt.

  • 30.11.2009 13:03 Uhr

    von Tim Rainer:

    Habe zunehmend das GEfühl, dass Wörtschen "Neoliberalismus" sagt mehr über diejenigen uas, die es verwenden als über dasjenige was bezeichnet werden soll.

  • 30.11.2009 12:54 Uhr

    von Hajü:

    Was heisst schon "regierungsfähig"? Ist etwa Schwarz-Gelb regierungsfähig? Das Hick-Hack unter den sich als links verstehenden Parteien - laut Claudia Roth definieren sich auch die Grünen immer noch so - hat aber leider Tradition. Vor 33 ermöglichte es die Machtergreifung Hitlers. Jetzt ist es der Garant für Macht der Neo-Liberalen.

  • 30.11.2009 11:28 Uhr

    von rugero:

    Die Arroganz gegenüber der LINKEN wird denen schon noch vergehen. Die GRÜNEN vergessen die geschichte ihrer eigenen Partei, die ja auch mal als Schmudedelkind in die Ecke gestellt wurde von den damals klassischen Parteien. Die Wählerschaft hat dann aber den Zwang geschaffen mit den GRÜNEN zu reden.

  • 30.11.2009 11:21 Uhr

    von Richard Kerpen:

    Jetzt weiß ich auch, warum ich Grüne auch nicht mehr wählen werde.

  • 30.11.2009 11:14 Uhr

    von Tim Rainer:

    Die Grünen alsMehrheitsbeschaffer des HErrn R. ist schon abenteuerlich. Herr R. steht in der CDu auf jeden Fall für genau den Flügel, mit dem die Grünen nicht zusammenarbeiten sollten.

    Dennoch stimmt es, dass die Linken in NRW auf keinen Fall "regierungsfähig" sind. Wenn die Grünen diesen Leute eine Regierungsbeteiligung ermöglichen würden, würden sie wesentlich mehr als ihren Ruf als links.liberal-ökologische Partei auf´s Spiel setzten. Mit den Linken in NRW sollten weder die Grünen noch die SPD zusammenarbeiten. Ich habe das GEfühl, dass auch die NRW-Linke gar nicht mit irgenwem politisch zusammenarbeiten will, lieber die altbekannten Forderungen an die "politische elitäre Sekte" stellen und sich dabei als volkes Stimme verstehen.

  • 30.11.2009 08:28 Uhr

    von Hilly Gosch:

    Zum Glück gibt es noch Grüne und viele grüne Wähler, denke ich, denen der schwarz-grüne Durchmarsch mißfällt.

  • 30.11.2009 06:36 Uhr

    von Martin:

    Ich kann die NRW-Grünen, denen ich vor vielen Jahren selbst angehörte, seit längerem nur noch äußerst skeptisch beurteilen. Hier in Essen hatten sie viele Jahre lang eine Koalition mit der CDU nach dem Motto: 'Problemfelder ausklammern', Kürzungen und Einschränkungen kommunaler Angebote durchführen sowie für sich selbst gut dotierte Posten anstreben. Von Projekten und strategischen Zukunftsperspektiven hört man von dort seit vielen Jahren mehr oder weniger nichts, nur von Einschränkungen. Einige kommunalpolitisch bekannt gewordene Grüne sind inzwischen bei der Linken, die nicht chaotisch ist, sondern viele Gewerkschafter umfaßt, aber bei Grundsätzen, vor allem im sozialen Bereich, sich nicht verbiegen lassen will.

  • 30.11.2009 00:46 Uhr

    von steffen:

    Endlich angekommen! Die Grünen mit ihrem Mix aus neoliberaler Klientelpolitik und krudem Moralismus sind doch der ideale Bündnispartner für die CDU. Das neue Bildungs- und Besitzbürgertum muss seine Pfründe doch angemessen repräsentieren können.

  • 29.11.2009 23:03 Uhr

    von Dr. Harald Wenk:

    Die LINKE "nicht regierungsfähig".
    Gebt dem Hund einen schlechten Namen und dann hängt ihn auf. Immer, aber immer öfter.
    Warum die GRÜNEN derartig betonfest die Nibelungetreue zum Sozialabbau zugunsten von großen (Finanz)kapitalien
    halten, ist vielleicht nur als eine Art spieltheoretischer Schreckensstarre angesichst des zusätzlichen selbst mit angerichteten Finanzkrisen- und Finanzderegulierungsdesaster zu verstehen.

  • 29.11.2009 22:15 Uhr

    von tippgeber:

    Die Verfasser der TAZ-Artikel sollten sich einmal entscheiden, wo diese den Jung den nun verorten.
    Im Artikel "Schwarz-gelbe Chaostruppe" ist ex-Verteidigungsminister Jung noch bei der CSU, hier wieder bei der CDU.

  • 29.11.2009 21:09 Uhr

    von hartmut wagner:

    ach ja, viele grüne landtagsabgeordnete sitzen schon 10 jahre im düsseldorfer landtag.
    dabei haben sie ganz vergessen,dass ursprünglich grüne ämterrotation korruption und machtgeilheit verhindern sollte.
    die besonders von grünen oft beschimpften us-amerikaner gewähren ihren präsidenten höchstens eine amtszeit von acht jahren und wissen warum.
    vorschlag an die schlafmützige grüne basis: wählt doch künftig alle mandatsträger auf lebenszeit, dann werden zukünftig vielleicht sogar grün-bräunliche koalitionen möglich.




  • 29.11.2009 20:50 Uhr

    von Peter:

    Wer will denn noch Krokodilstränen vergießen
    wegen Schwarz-Grün?

    Hier wächst zusammen, was zusammengehört...

  • 29.11.2009 19:12 Uhr

    von reblek:

    "Bei den Landtagswahlen im kommenden Mai..." - Na prima, wie oft darf ich denn Landtagwählen gehen?

    Alle vier Parteien hätten die Herausforderung des Klimawandels nicht "wirklich verstanden". - Aber als ihr Verein alles gemacht hat, was Clement wollte, hat er "Verständnis des Klimawandels bewiesen", wie?

    "Linke ... nicht regierungsfähig" - Was bei "Regierungsfähigkeit" herauskommt haben die sogenannten Grünen in NRW ebenso bewiesen wie sieben Jahre mit Schröder im Bund.

    "So haben die Grünen in Dortmund etwa 250 Mitglieder" - Und das seit Jahrzehnten. Die Fluktuation berücksichtigt, waren es bestimmt schon Tausende, die die Schnauze schließlich gestrichen voll hatten.

  • 29.11.2009 19:11 Uhr

    von roterbaron:

    Anstatt die Grünnen mal einen Hintern in der Hose haben und mal die Möglichkeit in betracht ziehen!
    Nämlich weder mit der CDU noch mit der SPD sondern einfach mal die Opposition wählen. Damit können sie auch stärkste Kraft bleiben. Wenn alle Partner schei..e sind.

    Aber nee, hauptsache regieren, regieren um jeden Preis. Die Spitze der NRW-Grünen überhaupt der Grünen wird mir immer befremdlicher!

    So traurig das Ganze!

  • 29.11.2009 19:07 Uhr

    von Hannes:

    Wenn es in NRW Schwarz-Grün gibt und Rot-Grün-Rot möglich wäre, trete ich aus. Nach dem Geeiere der Berliner Ratzmann-Grünen und Özdemirs ständigem Schwanken kann ich es immer schwerer rechtfertigen, Mitglied der Grünen zu sein. Schade. Eine andere Partei, der ich zur Zeit vertrauen könnte, sehe ich nicht. Nicht, so lange die Linkspartei ihren hierarchischen Strukturkonservatismus nicht ablegt und bei ökologischen Fragen, nicht-etaistischer Chancengerechtigkeit sowie anti-nationalismus für mich vertauenswürdig wird.

  • 29.11.2009 19:05 Uhr

    von Hannes:

    Wenn es in NRW Schwarz-Grün gibt und Rot-Grün-Rot möglich wäre, trete ich aus. Nach dem Geeiere der Berliner Ratzmann-Grünen und Özdemirs ständigem Schwanken kann ich es immer schwerer rechtfertigen, Mitglied der Grünen zu sein. Schade. Eine andere Partei, der ich zur Zeit vertrauen könnte, sehe ich nicht. Nicht, so lange die Linkspartei ihren hierarchischen Strukturkonservatismus nicht ablegt und bei ökologischen Fragen, nicht-etaistischer Chancengerechtigkeit sowie anti-nationalismus für mich vertauenswürdig wird.

  • 29.11.2009 17:51 Uhr

    von Nordwind:

    Pfff, Grüne. In diesem Land kann man wählen wie man will. Es kommt immer wat rechtes dabei raus. Wird von den Rechten auch nur ein Pöstchen mehr angeboten werden die Grünen sofort den Freier geben.

    Das Öko-Siegel als Alleinstellungsmerkmal der Grünen wird doch seit der Saarlandwahl von niemanden mehr wirklich ernst genommen.

    Die SPD hat nicht verstanden, daß Sozialdemokratie und Neolib nicht zusammen gehen.

    Und die Grünen haben halt nicht begriffen, daß Ökologie und Neolib auch nicht zusammengen.

    Und genau deshalb gibt es keinen Unterschied bezüglich der Wählbarkeit dieser Parteien.

  • 29.11.2009 17:25 Uhr

    von W.B.:

    Ach ja die Grünen - es soll ja Leute geben, die die Grünen schlichtweg als "Öko-FDP" bezeichnen ...

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